Kreditlaufzeit

Diskutiere Kreditlaufzeit im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, wir stehen kurz vor der Unterschrift für den Kredit für unser Haus. Hatten bereits ausführliches Gespräch mit der Bank bei dem die...

  1. luna29

    luna29

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    Hallo,
    wir stehen kurz vor der Unterschrift für den Kredit für unser Haus. Hatten bereits ausführliches Gespräch mit der Bank bei dem die Konditionen festgelegt wurden. Finanziert werden sollen insgesamt 320.000€ für das Haus (Grundstück(168.000€) wurde durch EK finanziert) aufgeteilt in 3 verschiedene Kredite:
    50.000€ über KfW 153 (bereits beantragt durch die Bank)mit Sollzinsbindung 10 Jahre, Laufzeit 30 Jahre
    95.000€ über L-Bank- Darlehen mit Sollzinsbindung 15 Jahre
    175.000€ über eine regionale Bank mit einem Annuitätendarlehen über 20 Jahre Laufzeit. Über einen Finanzierungsvermittler wurde uns diese Variante errechnet. Nun wurde uns der Kreditvertrag zugeschickt zur Unterschrift. Im Vertrag ist nun plötzlich das angebotene Annuitätendarlehen von der Bank mit der Laufzeit von 20 Jahren, aufgesplittet in einen Kredit mit einer Laufzeit von 10 Jahren und der Option, zum Ende der Laufzeit (nach den 10 Jahren)mit 4wöchentlicher Frist, einen 2. Kredit mit den gleichen Konditionen auf weitere 10 Jahre festzuschreiben. ????? Was ist das denn? Es ergeben sich doch für uns dadurch ganz andere Bedingungen!!! das heisst, wir wären dann auch auch die zweiten 10 Jahre komplett an die oder eine andere Bank gebunden und haben keine Möglichkeit einer Kündigung, die wir bei einer Laufzeit von 20 Jahren ja nach 10 Jahren oder einem anderen beliebigen Zeitpunkt danach hätten. Diese Option wollten wir uns offen halten, da wir innerhalb der nächsten 18 Jahre eine LV ausbezahlt bekommen und somit einen Grossteil des Kredits ablösen könnten. Durch die Variante, die uns die Bank jetzt zur Unterschrift schickt, haben wir diese Möglichkeit nicht. Was sind das denn für Methoden? Im Beratungsgespräch wurde immer nur von 20jähriger Laufzeit gesprochen und nie erwähnt, dass es eigentlich 2 Laufzeiten von je 10 Jahren sind. Hat jemand einen Tipp wie wir dagegen vorgehen können? KfW Kredit und L-Bank- Kredit wurden ja schon beantragt über die Bank.
    Gruss
    luna29
     
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  3. Bautz

    Bautz

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    Ich verstehe Dein Problem nicht.
    Du brauchst kein Kündigungsrecht, denn Du schreibst von einer "Option" zur Prolongation. Optionen kann man auch nicht ausüben - dann zahlt Ihr den Kredit eben nach 10 Jahren zurück. Und wenn Ihr sie ausübt, habt Ihr faktisch eine 20jährige Zinsbindung. Wo ist das Problem?
     
  4. luna29

    luna29

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    Wir wollten ein Darlehen von der Bank, was uns auch so angeboten wurde mit einer Laufzeit von 20 Jahren! Innerhalb dieser 20 Jahre Laufzeit hab ich nach 10 Jahren die Möglichkeit das Darlehen wann immer ich möchte (ob nach 11 oder 15 oder sonstwann Jahren) zu kündigen. Wenn ich aber einen weiteren Kredit über weitere 10 Jahre abschliesse, zwar mit den gleichen Konditionen, aber auch mit den gleichen Bedingungen, sprich ich kann den Kredit nicht nach beispielsweise 6 Jahren kündigen, weil ich da das Geld zur Verfügung hab, sondern ich muss ihn bis zum Ende der Laufzeit weiter zahlen oder eben eine entsprechenede Entschädigung an die Bank löhnen. Die Bedingungen, die uns jetzt im Vertrag angeboten werden entsprechen einfach nicht den Bedingungen, die uns im Gespräch angeboten wurden!!!Es geht einfach um die Methode, die die Bank hier zu Tage legt. Und um einen Tipp, wie wir mit der Bank verhandeln können.
    Gruss
    luna29
     
  5. Seev

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    Wenn Euch konkrete Konditionen für eine 20-jährige Zinsbindung (nicht Laufzeit, die ist eh länger) angeboten wurden, dann würde ich zunächst einfach dringend darum bitten, diese genau so in den Vertrag aufzunehmen. Wenn das so ist, dann kannst Du ruhig Deine Irritation zeigen, v.a. auch dem Vermittler. Eine Kombination von Verträgen mit mehrfacher 10-jähriger Zinsbindung würde ich auch nicht eingehen.

    Bist Du im Zeitdruck? Das wäre schlecht. Aber wenns nicht 100% paßt, dann sei cool und laß es platzen, so oder so.

    Ein Kündigungsrecht hast Du ja bei allem was > 10 Jahre ZInsbindung ist von Gesetzes wegen. Nach Ende der anderen Zinsbindungen mußt Du Dir ja u.U. eh überlegen, wie und mit wem Du dort weitermachst. Schau Dir mal die jew. Restschuld am Ende der Zinsbindung an. Ist unter diesem Aspekt die Aufteilung auf 3 verschiedene Fristen sinnvoll?

    Gruß
    Seev
     
  6. luna29

    luna29

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    es wurde uns ein Angebot gemacht mit diesen Konditionen für ein Annuitätendarlehen mit einer Laufzeit bis 2030! Und die Bank möchte doch mit den 2 10jährigen nur das Sonderkündigungsrecht für uns für die Laufzeit >10 Jahre umgehen. Die Laufzeiten der beiden anderen Kredite: KfW hat keine längere Sollzinsbindung als 10 Jahre und L-Bank ist bewusst mit 15 Jahre gewählt, weil wir da die Restschuld nach 15 Jahren komplett ablösen können. Deshalb auch die Aufsplittung.
    Werde morgen mit dem Berater und der Bank telefonieren.
    Danke!
    gruss
     
  7. luna29

    luna29

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    Sorry...die Konditionen waren für eine Sollzinsbindung bis 2030 ! Hab das Angebot noch schriftlich vorliegen!
    Gruss
     
  8. ecobauer

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    Das sehe ich gerade genauso.
    Da scheinen die Banken mal wieder ein Feld gefunden zu haben, um ahnungslose Kunden über den Tisch zu ziehen!
    Das ist gelinde gesagt eine Sauerei!!!
    Ich würde denen damit drohen, an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn nicht die ursprüngliche 20-jährige Zinsbindung vertraglich fixiert wird - und würde dies nach Unterschrift unter den Vertrag dennoch tun!!
     
  9. Seev

    Seev

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    Und, hast Du den Berater erreicht?

    Wie oben schon gesagt: immer begrifflich klar unterscheiden: Zinsbindungsdauer vs. Darlehenslaufzeit. Nur über erstere machst Du den Vertrag, zweitere endet mit Bezahlung des letzten Euros bei regulärer Tilgung. Man redet hier auch nicht über Kredite, sondern über Darlehen.
     
  10. luna29

    luna29

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    Hallo,
    ja hab mit dem Berater gesprochen und der hat mit der Bank telefoniert. Es ist anscheinend nichts zu machen. Die Erklärung ist echt prima...wir hätten doch die 20 Jahre Zinsbindung durch die Option einen Vertrag nach Ende der ersten 10 Jahre (2020)nochmals zu den gleichen Konditionen für weitere 10 Jahre zu machen. Klar hab ich das, aber leider nicht mehr die Möglichkeit zu entscheiden, wann ich aussteigen möchte, sprich das Sonderkündigungsrecht fällt weg. Auch das vereinbarte Sondertilgungsrecht von 5% endet nach 10 Jahren!!! Unglaublich! Auf die Nachfrage, ob man ein Sondertilgungsrecht mit höherem Betrag (sprich die fällige Lebensversicherung 2 Jahre vor Auslaufen der zweiten 10 Jahre)miteinbinden kann? Die Beraterin von der Bank meinte nur, das hätten wir angeben müssen ehe der Vertrag genehmigt worden ist. Toll, warum soll ich was angeben, wenn ich weiss, dass ich bei einer 20jährigen Zinsbindung die Möglichkeit einer Sonderkündigung hab und davon ausgehe, dass der Vertrag auch so ausgestellt wird. Zumal beim Beratungsgespräch mit der Bankberaterin immer von 20 jähriger Zinsbindung gesprochen wurde und nie ein Wort darüber wie es die Bank handhabt. Die wissen nun genau, dass die ZInsen gestiegen sind und wir somit nicht viel Wahl haben.
    Hab übrigens diese Handhabung auch der Verbraucherzentrale gemeldet!
    Bestätigt einfach mal wieder, man wird nur über den Tisch gezogen! Mit besonders günstigen Zinsen gelockt um andere Mitbewerber auszustechen...noch dazu eine regionale Bank ums Eck...
    Alle Varianten die mir der Darlehensvermittler dann versucht hat aufzuzeigen sind nur Spekulation von wegen dass wenn wir 2 Jahre früher das Darlehen ablösen können, die Bank evtl. auf die Vorfälligkeitsentschädigung verzichtet! Ja genau...daran glaub ich jetzt auch noch...oder im Jahr 2020 dann nur einenTeil auf weitere 10 Jahre fest zu schreiben und einen Teil auf 8 Jahre...klar sicher mit den besten Konditionen!!! Auf solche Vorschläge kann ich echt verzichten....man ist zwar Laie, aber doch nicht völlig verblödet!!!
    Mich nervt einfach nur total, dass einem 7 Wochen (!!!)nach dem Banktermin ein völlig anderes Darlehen im Vertrag vorgelegt wird als besprochen war. Noch dazu hält sich die Bank 14 Tage an dieses Angebot gebunden und die sind dann auch demnächst rum. Der Vertrag ist ausgestellt auf den 15.12 und erhalten haben wir ihn am 21. 12......echt nett!


    Gruss
    luna29
     
  11. greentux

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    7 Wochen ist ja auch schonmal ein Wort... Immerhin nett, daß sie den Zinssatz von damals genommen haben. Entscheide, was für Dich wichtiger ist. Die paar Hundertstel Zins oder die Flexibilität und fertig.
     
  12. cc24

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    Hallo Luna,
    interessant, was sich Produktgeber so alles einfallen lassen. Problem ist ja die Möglichkeit Eurer Kündigung nach § 489 BGB. Bin zwar kein Jurist aber ein Blick in den Gesetzestext lässt mich zweifeln, ob das Kündigungsrecht nicht doch besteht. Hier der Auszug
    ....in jedem Fall nach Ablauf von zehn Jahren nach dem vollständigen Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten; wird nach dem Empfang des Darlehens eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Sollzinssatz getroffen, so tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts des Empfangs.
    Und weiter:
    ..Sollzinssatz ist der gebundene oder veränderliche periodische Prozentsatz, der pro Jahr auf das in Anspruch genommene Darlehen angewendet wird. Der Sollzinssatz ist gebunden, wenn für die gesamte Vertragslaufzeit ein Sollzinssatz oder mehrere Sollzinssätze vereinbart sind, die als feststehende Prozentzahl ausgedrückt werden. Ist für die gesamte Vertragslaufzeit keine Sollzinsbindung vereinbart, gilt der Sollzinssatz nur für diejenigen Zeiträume als gebunden, für die er durch eine feste Prozentzahl bestimmt ist.

    So, wie ich das verstanden habe, ist die SOLLZINSBINDUNG für die Bank laut Vertrag und Angebot 20 Jahre. Sobald Ihr die Option der Verlängerung "gezogen" habt, habt ihr ja einen Vertrag über insgesamt 20 Jahre. Gleiches gilt auch schon vorher. Der Darlehensvertrag endet ja nicht in 2020, sondern wird in 2020 u.U. verlängert.

    Meiner Meinung nach wird somit das Kündigungsrecht nach §489 BGB dadurch nicht ausgehebelt.

    Morgengruß
    Stefan Gaese
     
  13. luna29

    luna29

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    Herzlichen Dank für die Info. Diese Variante ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Wir kündigen ja nicht das alte Darlehen, wir haben die Option das Darlehen nochmal um weitere 10 Jahre zu verlängern. Das sollte man vielleicht mit einem Juristen mal klären. Doch warum gibt die Bank dann nicht gleich im Darlehensvertrag eine Zinsbindungszeit bis 12/2030 an? Warum so kompliziert? Das Sonderkündigungsrecht hab ich doch auch da?
    Versteh ich nicht. Irgendeinen Grund muss es doch geben, warum nur für 10 Jahre eine ZInsbindung im Vertrag steht und dann um 10 Jahre verlängert werden kann!
    Schaun wir mal.
    Gruss
    luna29
     
  14. ecobauer

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    Und genau hierin liegt der Hase begraben.
    Die neue Sollzinsvereinbarung nach 10Jahren ist eben eine neue Vereinbarung und somit ist die Vermutung des TE richtig, dass die Bank mit der Regelung das gesetzlich geregelte Kündigungsrecht aushebelt!

    Ich würde das tatsächlich über die Verbraucherzentrale drängendst regeln lassen. Es könnte durchaus sein, dass eine solche Regelung einem Kettengeschäft gleichkommt, das rechtlich wie ein Geschäft zu betrachten ist. Und damit wäre die Vereinbarung ungültig und stattdessen tritt die gesetzliche Regelung wieder an die Stelle der wirkungslose Vereinbarung.
     
  15. cc24

    cc24

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    Hallo Ecobauer,
    das sehe ich nicht so. Zumindest, wenn ich luna richtig verstanden habe.
    Die Sollzinsbindung ist 20 Jahre, der Vertrag läuft zunächst 10 Jahre mit der Option, zu weiteren 10 Jahren mit gleichen Konditionen um weitere 10 Jahre zu verlängern. Wenn die Option gezogen wird, läuft in dem Moment der Vertrag im 11.Jahr nach Vertragsabschluß. Es sei denn, es wird ein neuer Vertrag geschlossen. Hab ich aber nicht so verstanden. Im Übrigen heißt es unter Punkt 4:
    (4) Das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nach den Absätzen 1 und 2 kann nicht durch Vertrag ausgeschlossen oder erschwert werden. Die Vertragskonstruktion ist m.E. ein "Umgehungstatbestand".

    Ich sehe das aus meiner laienhaften Sicht also eher entspannt. Wüsste also nicht, ob es da juristische Probleme gibt, wenn die Kündigung erfolgt, zum Beispiel:
    "Wir kündigen den Darlehensvertrag vom 21.12.2010 nach §489 BGB zum 01.06.2021."

    Aber wie erwähnt: Ich bin kein Jurist.

    Schönen Gruß
    Stefan
     
  16. luna29

    luna29

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    Hallo,
    ich hab nochmal den genauen Wortlaut im Vertrag nach gesehen:
    besondere Vereinbarungen: frühestens 6 Wochen, spätestens 2 Wochen vor Ablauf der Zinsbindungsfrist hat der Darlehensnehmer die einmalige Option, eine weitere Zinsbindungsfrist zu einem Sollzinssatz von 3,82%, gebunden bis zum 30.12.2030 abzuschliessen.
    Ich seh es so auch nicht als Verlängerung (das Wort kam vom Darlehensvermittler), sondern als eine neue Zinsbindungsfrist zum gleichen Sollzinssatz, die ich aktiv einleiten muss.
    Mal schauen, ob wir morgen evtl. einen Termin beim Filialleiter bekommen können. Den mit der Finanzberaterin zu reden bringt nichts. Sie verschanzt sich hinter dem genehmigten Vertrag.
    Einfach unmöglich. Man bekommt nach 7 Wochen einen Vertrag zugeschickt und hat dann noch nicht mal die Möglichkeit an einzelnen Punkte noch was zu ändern, da er ja so genehmigt wurde!
    Gruss
    luna29
     
  17. Seev

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    Wenn Du darlegen kannst, daß Dir der Vertrag am 21.12. zugegangen ist, sollte diese Frist mal ab da laufen und kein Problem sein.

    Wenn ich Dich recht verstehe, dann hast Du ja jetzt nicht vor das zu unterschreiben, oder? Hoffentlich nicht. M.E. sollte das Vertrauen in den Geschäftspartner wenigstens die erste Zeit nach dem Abschluß noch unbeschädigt sein. Das sehe ich hier aber nicht.

    Ich denke, wenn Du alle Unterlagen beieinander hast und keine ganz schlechte Bonität und EK-Verhältnisse vorliegen, dann solltest Du Dir die Zeit nehmen, Dir eine neue Bank zu suchen. Das sollte dann auch schneller machbar sein als 7 Wochen.

    Wie sieht Deine Zeitschiene aus? Was hängt von der Auszahlung konkret ab?

    Gruß
    Seev
     
  18. ecobauer

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    ....und genau das ist der entscheidende Satz, dass es eben eine weitere Zinsbindungsfrist ist, die abzuschließen ist.
    Das ist ein Aushebeln rechtlicher Vorgaben und grenzt schon an bewusste Täuschung des Kunden!!

    Ich denke mal, dass die aktuellen Konditionen schlechter sind, als die in eurem Kreditvertrag!? Daher sitzt ihr schon ein wenig in der Zwickmühle.

    Ich würde, wie oben schon einmal erwähnt, aufgrund der Konditionen den Vertrag dennoch unterschreiben und anschließend die Verbraucherzentrale einschalten.
     
  19. Stef1969

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  21. Bautz

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  22. luna29

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    Hallo,

    hab nun heute nochmal selbst mit der Beraterin von der Bank gesprochen. Sie ging davon aus, dass wir durch den Darlehensvermittler vorab informiert wurden, wie es die SK(darf ich das hier so sagen?)handhabt....es gibt keine Darlehensverträge mit 20 Jahren Zinsbindung....echt nett! Da schiebt es jeder nun dem anderen zu! UNd auf meine Frage, warum wir keinen Vertragsentwurf vorab erhalten haben, meinte sie, da hätten wir auf sie zukommen müssen!!!! Tolle Beratung, nur kein Wort zuviel oder noch mal nachgefragt!!! Wir kennen doch die Vorgehensweise nicht. Es ist nicht unser tägliches Geschäft Darlehensverträge abzuschliessen!!!Sie meinte nur, wir hätten doch so gute Konditionen bekommen.....
    Klar und aus diesem Grund werden wir den Vertrag wohl auch unterschreiben, denn momentan bietet sich keine Alternative.
    Danke all den vielen Kommentaren, die sich Gedanken dazu gemacht haben. Wir sehen einiges auch so und eine Info an die Verbraucherzentrale ist verschickt.
    Gruss
    luna29
     
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