KS + WDVS + Putz

Diskutiere KS + WDVS + Putz im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hi, wir sind immer noch am überlegen, welches Mauerwerk wir nehmen. Für mich überwiegen momentan die Vorteile von KS + WDVS + Putz. Reicht...

  1. woce82

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    Hi,

    wir sind immer noch am überlegen, welches Mauerwerk wir nehmen.
    Für mich überwiegen momentan die Vorteile von KS + WDVS + Putz.

    Reicht für ein 2 geschossiges EFH eine 175 KS Wand aus?
    Wir würden gerne einen U-Wert von 0,16-0,19 erreichen. Welches Dämmsystem kann man da bei welcher stärke empfehlen?
    Gibt es hier einen Werkstoff, der kostengünstig und gut ist, und denn man in der Regel verbaut, weil er Preis/Leistungsmäßig am besten abschneidet?

    Mich würde auch noch interessieren, wie der Schallschutz zwischen einem 175KS und einen 0,08 Porenbeton 365 ist?

    Danke für eure Hilfe..

    Gruß Michael
     
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  3. Flip74

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    Guten Abend,

    informiert Euch mal über monolithisches Mauerwerk. Dann kannst auf WDVS verzichten .............

    Tom
     
  4. Taipan

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    @Flip74: Es gibt Gründe das eine oder das andere zu nehmen. Das beantwortet aber nicht die Frage.

    @woce82: 175 können reichen. Eher wahrscheinlich sind 240. die Antwort auf deine zweite Frage lautet: EPS (mit all seinen berechtigten und unberechtigten Kritiken). Den Unterschied zw. einem 365@0,08 Porenbeton und einem 175er KS kann ich Dir auf anhieb nicht sagen. Verwette aber den vor mir stehenden kalten Kaffee, dass das Rennen deutlich zu gunsten des KS ausgeht.
     
  5. Flip74

    Flip74

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    Ich wollte dem TE auch nur eine Alternative zu seinem jetzigen Vorhaben aufzeigen ......

    Vielleicht kennt er es nicht und ist über den Hinweis dankbar ...

    Grüsle vom Tom
     
  6. flo79

    flo79

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    woce. 175mm reichen oft aber nicht immer. Genaueres sagt euch euer Statiker. Dazwischen gibts auch KS noch in 200mm.

    Dämmung. Mit 160-200mm Neopor 032 erreichst du deine Ziele. Gibts auch in elastifiz. Ausführung was keine Verschlechterung der Schalldämmung des KS bewirken soll.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Würde er dann nach den Unterschieden im Schallschutz zum T8 fragen?
     
  8. woce82

    woce82

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    Danke für eure Antworten.

    Wirklich eine schwierige Sache den perfekten Stein für sich zu finden... Wahrscheinlich mache ich mir auch zuviele Gedanken ;-)
    Bei uns ist noch alles offen, ob KS+WDVS + Putz, Porenbeton 365/425 oder Poroton (T8) 365/425 :-(

    Was mir evtl. bei KS noch Angst macht, dass evtl. die Folgekosten wesentlich teurer werden, wie Elekto- und Sanitärinstallation..

    Laut Datenblätten hat ja der Poroton (T8 ungefüllt) bessere Schallschutzwerte wie der Porenbeton (0,08). Jetzt habe ich auch schon Meinungen gehört, die sagen, in einen Poroton hast du soo viele große Luftkammern, da ist der Porenbeton im Schallschutz wirklich besser. Hat da jemand echte Erfahrungen, die er selbst gemacht hat?
     
  9. Jan81

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    Porenbeton hat ganz viele kleine Luftkammern :hammer: Also von diese Aussage halte ich nichts. Ich persönlich würde besonders bei Tiefen frequenzen gucken wo der Schallschutz besser ist. Da wir 17,5 cm KS gegen 425 T8 sogar gewinnen.

    Das Problem sind eher die Innenwände. Diese werden heute gern 11,5 cm gemacht und bei Porenbeton / Poroton ist es einfahc zu wenig. Man hört einfach zu viel ... es fehlt Masse.
    Wenn Porenbeton Außenwannd, dann Innenwände as KS. Wenn man mit Poroton Außenwände macht, dann kann man noch Poroton mit der höhsten Rohdichte nehmen.
     
  10. woce82

    woce82

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    Ja, das würden wir so machen.
     
  11. Mycraft

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    Also bei Sanitär und KS sehe ich keine Mehrkosten...komtt doch eh in der Regel alles hinter eine Vorwand...der Eli könnte natürlich mekkern...aber Unserer z.B. hat einfach besseres Werkzeug besorgt und dann war alles i.O. ohne Aufpreise.
     
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  13. #11 Achim Kaiser, 11. März 2015
    Achim Kaiser

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    In beiden Fällen haben die Installationen nichts in den statisch relevanten Bauteilen zu suchen, sondern sind in Vorwandkonstruktionen oder Installationsschächten zu führen.

    Deswegen unterscheiden sich die Folgekosten bei korrekter Installation in beiden Fällen nicht.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Das Thema hatten wir doch schon.

    Ein T8 hat bei 36,5cm etwa 44dB (+-2dB)
    Ein PB mit Lambda 0,08 hat bei 36,5cm etwa 40-43dB
    Ein KS mit 17,5cm kommt abhängig von der Rohdichteklasse auf 47-54dB, wobei das WDVS die Schalldämmung beeinflusst. Je nach Art des WDVS kann es zu einer Verbesserung oder Verschlechterung kommen (typ. +-4dB) wobei das auch noch frequenzabhängig ist.

    Monolithisch mit einem Stein/Ziegel mit Lambda 0,08 wirst Du bei 36,5cm Wandstärke einen U-Wert von 0,19 W/m2K nicht erreichen. Der U-Wert wird bei etwa 0,21W/m2K liegen. Um die 0,19W/m2K zu erreichen müsstest Du einen Stein/Ziegel mit Lambda 0,07W/mK einsetzen, für 0,16W/m2K wäre eine Wandstärke von 42,5cm erforderlich. Durch den leichteren Stein wird die Schalldämmung eher an der Untergrenze der o.g. Werte liegen.

    Möchtest Du einen U-Wert von 0,16W/m2K erreichen, dann erreichst Du das mit etwa 36,5cm indem Du einen KS (RDK 1,8 oder höher) und ein WDVS mit WLG035 oder 032 verwendest. Die Schalldämmung liegt dann deutlich über 50dB (je nach Typ des WDVS). Insbesondere im Bereich der höheren Frequenzen ergibt sich eine erhebliche Verbesserung der Schalldämmung gegenüber den 54dB, wobei im Bereich der Resonanzfrequenz eine Verschlechterung eintreten kann. Diese Verschlechterung zeigt sich insbesondere im unteren Frequenzbereich bei ca. 100Hz-200Hz, und zwar nahezu unabhängig davon welche Art von WDVs eingesetzt wird. Oberhalb der Resonanzfrequenz ist die Schalldämmung mit WDVS besser als ohne, wobei EPS (Neop.) gegenüber MiWo oder Holzfaser noch etwas besser liegt. Bei höheren Frequenzen (1kHz und darüber) wirkt das WDVS fast unabhängig vom Material, und bringt gegenüber der "nackten KS Wand" eine Verbesserung von weit über 10dB.

    Aber zur Erinnerung:
    Beachte jedoch, dass die Schalldämmung eines Gebäudes nicht nur vom Wandaufbau abhängt. Schwachstelle sind meist die Fenster und der Dachaufbau.
     
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