Kunsstoffrohre, ausgereifte Technik?

Diskutiere Kunsstoffrohre, ausgereifte Technik? im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebe Experten, Wir überlegen gerade, uns ein altes (BJ ca. 1950) Haus zu kaufen. Und jetzt hat uns jemand geraten, die...

  1. #1 fortuno999, 3. Oktober 2008
    fortuno999

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    Hallo liebe Experten,

    Wir überlegen gerade, uns ein altes (BJ ca. 1950) Haus zu kaufen.

    Und jetzt hat uns jemand geraten, die
    Wasserleitungen auf Kunststoffrohre zu tauschen wegen Rostgefahr der alten.

    Ich bin da etwas skeptisch, weil wir eine derartige Verrohrung in unserer Gartenhütte bereits haben und diese leckt.

    Kunststoff kann doch porös(uups wie schreibt man denn das?) werden mit der Zeit, oder?

    Ist es überhaupt notwendig, alle Leitungen zu erneuern?

    Bin für alle Tipps dankbar.

    Lieben Gruß Angelika
     
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  3. Belij

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    Konststofftechnik ist auf demm Gebit schon lange ausgereift, und es spricht nichts gegen PVC rohre. Wenn man sie Fachgerecht verlegt halten sei ein Leben lang und sogar länger.
     
  4. Julius

    Julius

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    Naja, das ist jetzt aber sehr nach der Werbung geplappert und nicht sonderlich von Erfahrung getrübt...

    Denn die Realität sieht etwas anders aus!
    Schließlich gibt es die Rohre aus den verschiedensten Kunststoffen. Und manche davon machen mehr Probleme mit der Beeinträchtigung der Wasserqualität als mit Undichtigkeiten. PVC gehört dabei eher zu den harmloseren.

    Zu diesem Thema wurde hier schon viel geschrieben! Bitte die Suchfunktion benutzen.

    Und welche Rostgefahr überhaupt?
    Es gibt in den meisten Gebieten (abhängig von der Wasserzusammensetzung) eigentlich nichts Besseres fürs Trinkwasser als alte Eisenrohre.

    Wenn der Querschnitt der Rohre nicht zusehr verengt ist und sie keine Lecks haben (kleine wachsen bei Eisenrohr sogar meist wieder zu!), sehe ich keinen Grund, sie jetzt "einfach so" zu erneuern.
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Das Thema ist tatsächlich nicht gerade neu.

    Ob die Stahlrohre ausgetauscht werden sollten, hängt von deren Zustand und der Wasserqualität ab. pH Wert, Wasserhärte, Nitratgehalt. Ich unterstelle einmal, daß wir von verzinkten Stahlrohren reden und die Zinkschicht noch in Ordnung ist.
    Nebenbei bemerkt, nach vielen Jahren ist aufgrund der Fließgeschwindigkeit ein Abtrag der Zinschicht nachweisbar.

    Während bei Kupferrohren der Nitratgehalt weniger von Bedeutung ist, sollten Stahlrohre bei einem Nitratgehalt > 5mg/l nicht eingesetzt werden, auch wenn die TwVO bis zu50mg/l zulässt. Hintergrund, Zink verwandelt Nitrat in Nitrit und Nitrit ist giftig. Ein Chemiker könnte das wohl besser erklären.

    Bei Kunsttoff, (meist Verbundrohren), liegen noch wenige "neutrale" Studien vor. Es gab mal Vermutungen, daß Weichmacher, Stabilisatoren usw. in das Wasser gelangen könnten. Auch hat die CU Lobby mal eine Studie veröffentlicht, in der "nachgewiesen" wurde, daß sich an den Rohrinnenwänden von Verbundrohren vermehrt Mikroorganismen ansiedeln können.

    Tja, es gibt für jede Installation Vor- und Nachteile. Ich bin ein Fan von Verbundrohren, würde jedoch ohne Grund (s.o.) keine bestehende Installation komplett ersetzen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 fortuno999, 7. Oktober 2008
    fortuno999

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    Hallo ihr lieben Ratgeber,
    Danke für die Antworten!
    Und sorry für das späte Bedanken. Hatte mein Thema nicht aboniert,dachte es ginge automatisch...

    LG ANgelika

    bin sehr beruhigt!!!
     
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