Latentwärmespeicher im Putz - kann man das kaufen?

Diskutiere Latentwärmespeicher im Putz - kann man das kaufen? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, schon vor Jahren las ich vom Innenputz mit Mikrokapseln aus Wachs, womit sich die sommerliche Erwärmung verzögern läßt. zB. hier:...

  1. #1 Eumeltier, 19. April 2009
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  3. bernix

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    ...ich meine mal gelesen zu haben, dass man es als Ausbauplatte kaufen und montieren kann...
    gruss
     
  4. #3 Anfauglir, 19. April 2009
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    Meine Meinung:

    Das mag den Wärmeeintrag durch die Wand etwas abpuffern, die Erwärmung der Raumluft durch die Fenster o.ä. wird es dagegen kaum beeinflussen.
     
  5. #4 Anfauglir, 19. April 2009
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    ... und da ich gerade gelesen habe, dass du dicke Wände hast:
    Wenn das Wachs bei 22° schmilzt, braucht es zwar recht viel Energie, um die Wand weiter zu erwärmen, ich denke aber, dass der Temperaturunterschied zur Raumluft zu gering ist um einen guten Effekt zu bringen.

    Desweiteren ist die Wirkung vorbei, sobald das Wachs geschmolzen ist. Beim Erstarren gibt es dann erstmal die aufgenommene Energie ab, bevor die Wand wieder abkühlen kann.

    Du würdest letztendlich viel Geld bezahlen, um den Effekt deiner Wände in fragwürdiger Form zu imitieren.

    Aber du wirst schon deine Gründe für Innendämmung haben...
     
  6. #5 Eumeltier, 19. April 2009
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    Ordne meine Fragen unter "Brainstorming" ein... ich laß mir gerne viel Zeit bei der Entscheidungsfindung und spiele dazu viele Szenarien durch.

    Gruß,
    Martin
     
  7. #6 Anfauglir, 19. April 2009
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    Na dann stürme mal!:biggthumpup:

    Ich hab ja auch eine alte Bude. Innendämmung kam für mich nie in Frage, liegt auch daran, dass es teilweise Fachwerk ist.

    Falls Denkmalschutz: Ich habe gleich im Antrag schlüssige Argumente geliefert, warum ich die Ansicht meiner geschützte Fassade ändern will (vorhandenes Sichtfachwerk wird aussen komplett verkleidet, dabei leicht gedämmt). Alles wurde ohne Rückfragen genehmigt.
     
  8. #7 KPS.EF, 19. April 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. April 2009
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    Hallo @Eumaltier,

    Man kann.

    Habe erst vor kurzem anlässlich einer Regionalmesse mit den Mitarbeitern dee Hersteller dazu gesprochen...

    Google mal unter XXXXXX.

    Diese innovative Neuentwicklung stammt aus dem Haus von BASF.
    Analoge Materialien, die diese Substanz enthalten sind auch Gipskartonplatten, Porenbeton u.a.

    siehe z. B. auch .......

    Hallo @Anfauglir,

    werd' groß:D


    MfG
    KPS.EF
     
  9. #8 Anfauglir, 19. April 2009
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    Wenn ich hier Mist schreibe, dann klär mich bitte auf.
     
  10. #9 wasweissich, 19. April 2009
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    Wenn ich mal gross bin werd ich Hausmeister.:mega_lol::mega_lol:
     
  11. bernix

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    ...na immerhin immer gut zu tun dank MH:biggthumpup:
     
  12. bernix

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    Eumeltier...die latentente Wärmespeicherung (bzw in diesem Fall Kältespeicherung) soll über die Innendämmung?
    gruss
     
  13. #12 Herr Nilsson, 20. April 2009
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    Es gab mal einen Thread darüber bei bau.de, mit einem Kommentar von Herrn Ebel:
    Das, zusammen mit einem Preis zwischen 30-40 €/m², erklärt wohl warum das Zeug nicht zum Standard gehört.
    Ich stimme Anfauglir da voll zu, wers unbedingt brauch solls machen, obs in der Praxis was nützt sei dahingestellt.
     
  14. #13 Ralf Dühlmeyer, 20. April 2009
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    Naja, Laborbedingungen sind geduldig, aber weit von der gebauten Realität entfernt.
    Wenn das SO einfach wäre, dann hätte die Ökoheizfraktion das Zeuchs schon lange in Behäter gepackt und als Pufferspeicher der Superlative in Betrieb.
    Warum gibts das nicht?? Schlafen die Pufferspeichererfinder?
     
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  16. bernix

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    Es gab sie (die (eine?)anbietende Firma aber mittlerweile nicht mehr) und bei speziellen Konzepten laufen sie dir immer noch über den Weg...
    -
    Problem ist der Mehrpreis des Wachses gegenüber Wasser....
    dem im Prinzip nur die etwas geringeren Bereitstellungsverluste durch im Durchschnitt geringfügig niedere Speichertemperaturen gegenüberstehen.
    -
    Der Effekt als Wandmaterial ist sicher gegeben ...aber auch hier der Preis...der gleiche Effekt kann wohl preisgünstiger und umfassender mit einer Klimaanlage erreicht werden
    gruss
     
  17. Eumeltier

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    @all:

    Wie gesagt, es handelt sich bei mir um eine Orientierungsphase.

    Ich habe hier mehrere Schwierigkeiten auf einmal. Mein Mauerwerk ist prinzipiell zweischalig, innen ein Stein, außen einen halben Stein, dazwischen 5-6cm Luft. Luftschicht wohl mehr oder weniger stehend, unten zwar Lüfteröffnungen, oben jedoch geschlossen.

    Meine Überlegungen zu den Möglichkeiten:

    Kerndämmung: Dämmdicke relativ gering, Probleme aufgrund von Bindersteinen, Mauerwerk zB. im Flur nicht zweischalig (gut, der Flur ist nicht viel breiter als die Tür...).
    Manche Leute prophezeien erhöhte Temperaturen im Sommer durch Wegfall des Abschattungseffektes der inneren Schale - dürfte bei stehender Luftschicht aber nicht zutreffen?
    Weiteres Problem: Das Mauerwerk des Giebels im Dachgeschoss ist nur noch 1 oder 1/2 Stein dick. Hier bräuchte man also eine andere Dämmlösung - wenn man im Erdgeschoss keine Außendämmung hat bleibt also nur Innendämmung.
    Was ist mit Problemen durch den Wechsel des Dämmaufbaus mitten in der Wand?

    Außendämmung: ohne Kerndämmung zweifelhaft. Irgenso ein matschiges System, wo ich mir mit dem Fuß ein Loch in den Putz treten kann, kommt mir nicht ans Haus.
    Interessant finde ich Multipor. Nur besser wäre ja zuerst das Dach zu erneuern (wegen Dachüberstände usw.) Nur alles auf einmal kann ich mir nicht leisten.
    Detailprobleme: Aufgrund von zwei Zwerchhäusern (http://de.wikipedia.org/wiki/Zwerchhaus) habe ich mehrere Innenwände, die weiter oben zu Außenwänden werden. Hier müßte die Dämmung also in Ebene des Schrägdaches beginnen. Vernünftiger Anschluß ohne Wärmebrücken?

    Innendämmung: Aufgrund der vielen Probleme mir nicht so sympathisch. Entscheidender Vorteil: Kann nach und nach im Zuge der Sanierung durchgeführt werden, quasi Zimmer für Zimmer.

    Ich saniere mein Haus nämlich nach und nach im Laufe mehrerer Jahre. Das erhöht natürlich die Probleme in Bezug auf die Planung, so daß man hinterher nicht mit nicht zusammenpassenden Dingen dasteht (zB. Erneuerung der Heizung vorm Abschluß der Dämmung - Leistung??)
    Aber anders gehts nunmal nicht.

    Im Moment tendiere ich erstmal zu einer Kerndämmung, die später dann vielleicht durch eine Außendämmung ergänzt wird.
    Dabei bleibt die Detailfrage, wie man mit der verminderten Wandstärke auf der Innenseite im Giebelbereich umgeht.

    Der Vorteil der Sache ist, daß ich viel viel Zeit für meine Entscheidungsfindung habe ;-)
    Und ich mache es lieber etwas langsamer und dafür vernünftig als außen hui und innen pfui...

    Gruß,
    Martin
     
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