Leben in der Kilowattkommune

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  1. mastehr

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  3. malgucken

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    interessant.
    aber wie viele knebel hat der nahwärmevertrag. ist hier bei mir nicht so berauschend im nahen neubaugebiet. manche haben da komplett drauf verzichtet.

    und wer will schon so viel geld für einen nissan ausgeben, und was sagt nissan dazu, den akku für den hausstrom zu verwenden...
     
  4. mastehr

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    Auch hier wird wieder viel schöngerechnet:
    Welches EFH braucht heute noch einen Heizraum oder gar einen Kamin? Und eine GBWT ist einschließlich Anschluss auch für sehr deutlich unter 30000 Euro zubekommen.
     
  5. #4 bratkartoffel, 28. August 2014
    bratkartoffel

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    Welche Autos sind tagsüber da um die Stromspitzen zu puffern?
    Werden die Autos beim Arbeitgeber geladen wird der Netztstrom quasi in Eimern per Hand nach Hause gebracht.
     
  6. mastehr

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    Ich habe mittlerweile auch eine Seite eines Bauherren in dieser Siedlung gefunden:

    Klick.

    Es ist schon interessant zu lesen, wie die unterschiedliche Sichtweise des Erdenkers und die eines Bauherren aussieht.
     
  7. #6 ars vivendi, 28. August 2014
    ars vivendi

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    Nehmen wir den lieben Mustafa als Bsp, er fährt früh weg in`s Büro, kommt abends wieder, möchte gern sein E Auto laden, aber nix da, nachbar will kochen. Also nicht nur das sein E Auto nicht geladen wird, nein , evtl wird es sogar entleert.Das mag für`s hausfrauchen funktionieren welche nur mittags kurz einkaufen fährt und ihr Nissan den Rest des Tages als Speicher fungiert.Dies müßte aber auch in die Verträge mit rein,z.B. das E Auto hat 90% der Tageslichtzeit am Netz zu sein :mega_lol:.2. Punkt, wie lange machen das dann die Akkus mit?
     
  8. R.B.

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    Vor allen Dingen die Presse-Richtigstellungen:

    http://www.ossenmoorring.de/presse-richtigstellungen/
     
  9. Mikalaya

    Mikalaya

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    Ok, jetzt pflanze ich sogar fröhlich den blöden Liguster :wow
    Dagegen können wir hier ja quasi tun was wir wollen :D
    Aber andersherum - wer kauft sowas??
     
  10. #9 Sven Köhler, 29. August 2014
    Sven Köhler

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    Ich finde es schon interresant!
    Zum konkreten Fall kann ich zwar nichts beitragen aber mal im große gedacht:
    PV-Strom ist da und funktioniert. Allerdings besonders viel im Sommer und immer nur am Tag. Also muss er irgendwie gespeichert oder sofort verwendet werden. Das letztere geht durch intelligentes Managment, erfordert aber noch einiges an Entwicklung.
    Die Speicherung in Batterien funktioniert grundsätzlich auch. Eine stationäre Speicherung halte ich nicht für so sinnvoll, in Autobatterien aber schon. Elektromobolität ist auf dem Vormarsch und dort sind Batterien im Moment auch sinnvoll einsetzbar.
    Ich denke aber, dass hier noch Forschung nötig ist.
    Solche Siedlungskonzepte können da ihren Beitrag leisten, wie gesagt zu den vertraglichen Dingen kann ich nichts sagen.
    Perspektivisch können Elektroautos dann geladen werden, wenn viel Strom produziert wird und diesen dann nutzen, wenn es erforderlich ist. Die Ladung kann dann auch beim Arbeitgeber, im Supermarkt oder sonstwo erfolgen, wo die Dinger gerade rumstehen. Denn die meiste Zeit fahren die Autos eh nicht. Aber um dazu Regelungen und Steuerungen zu entwickeln braucht es Versuchsprojekte.
    Konkret für meine Situation:
    Ich habe derzeit eine PV-Anlage mit 9kWp aus dem Jahr 2004. Die Leistung fällt noch nicht merklich ab. Mein Bedarf und mein Ertrag passen jedoch überhaupt nicht zusammen. Wobei ich den Tagesgrundbedarf noch steigern und auch optimieren könnte. Nun denke ich ernsthaft über genau diese Sache mit E-Auto als Speicher und Verbrauchsoptimierung nach. Allerdings mit einer kleineren 3-4 kWp-Anlage. Die alte muss ihre Anschaffungskosten noch armortisieren ;) .
    Für mich (und nur für mich) sähe das so aus. Ich arbeite von zuhause aus, fahre im Jahr so 12.000 km dienstlich in kleinen Etappen. Davon besonders viel im Sommer, weniger im Winter. Eine Laderegelung, welche vorrangig den Bedarf im Haus deckt und nachrangig das Auto lädt, ließe eine sehr hohe Eigennutzungsquto zu. Für die kurzen Fahrzeiten lassen sich "Groß"verbraucher wie Geschirrspüler, Waschmaschine usw. intelligent ansteuern.
    Perspektivisch kann auch ein Auto eines Mirarbeiters geladen werden (weit in der Zukunft). Falls es möglich ist, könnte ich von der Autobatterie auch nachts zurückladen, da ich die Frühfahrten auch kurz halten kann. Es bleibt aber ein Versuchsprojekt!!
    Zu den Akkukosten: Für eine Renault Zoe kostet die Batteriemiete bei meiner Fahrleistung ca. 80 €/monat = 1.000 € Jahr. Bei meiner Fahrleistung brauche ich dafür im Moment ca. 720 l Diesel X 1,38 €/l = 1.000 €. Eigennutzung vorrausgesetztkostet mich der Fahrzeugbetrieb genau die momentane Einspeisevergütung. Also im Moment ein Minusgeschäft, jedoch bei steigenen Energiepreisen (und das passiert seit langer Zeit) wird sich ein Punkt der Wirtschaftlichkeit einstellen.
    Nun wird dies ein Modellprojekt bleiben, letztlich um Erfahrungen zu sammeln.
    Es könnte aber ein Baustein sein, um reg. Energie effizient zu nutzen. Allein damit wird es sicher nicht funktionieren, schon gar nicht im Großen und Ganzen. Ich she aber aus einem Mix von Solar, Wind, (Wasser und Biomasse) kombiniert mit mittleren und kleinen Gas-BHKW die Möglichkeit einer stabilen Energieversorgung. Und mit PTG kann im Norden Gas hergestellt werden und über vorhandene Speicher und Trassen in den energiehungrigen Süden transportiert werden. Irgendwann, wenn jetzt einzelne Spinner die Ideen ausprobieren. So wie Herr Benz, Herr Diesel, Herr Watt ud viele andere.

    Gruß Sven

    Unvorstellbarkeit ist noch kein Beweis für Nichtexistenz!
     
  11. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Respekt vor Deiner Herangehens- und Sichtweise. Finde ich gut...

    Unterschreib. P2G wird mMn ein großer Baustein der Energiewende werden (müssen).
    Selbst wenn die Speicherung und Wiederverwertung noch mit hohem Verlust behaftet ist (was sich auch noch bessert); es bleibt die beste Möglichkeit den Stromüberschuß variabel zu speichern. (und immer noch besser, als für überschüssigen Strom unseren Nachbarn auch noch was zu zahlen, dass die Ihre Pumpspeicher füllen...wie absurd)
    Zudem: P2G kann einfach übers bestehende Gasnetz direkt zu Heizzwecken für Privat genutzt werden.

    Gas ist in der Breiten Masse als wichtiger Zukunftsenergieträger weit unterschätzt. Die meisten kennen P2G nicht mal...
     
  12. Einmal

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    ... im Leben
    Und die, die es im Detail kennen, wissen das das ein gaaaaanz langer Weg ist - und wo der hinführt, ist vollkommen offen. Der Wirkungsgrad ist unterirdisch und wird immer sehr schlecht sein (ist einfach so wenn ich aus Strom->Wasserstoff->Methan->Strom) mache, wo bekomme ich das CO/CO2 her? Wir kontrolliere ich die Gleichgewichtsreaktion etc. etc.

    Wenn ich so lange lebe, dass ich das noch erleben darf - super :angel:
     
  13. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    is ja alles richtig. Wirkungsgrad mies und Technik in den Kinderschuhen (na ja, eher Jugendstiefel)...
    Die Frage ist, was ist die Alternative? Lagespeicher, ganze Berge anheben oder Speicherseen in x-facher Größe des 3-Schluchten Staudamms. Nicht realisierbar, technisch wie politisch.
    Direkte dezentrale Stromspeicher in jedem Haus, sprich Akkus: da ist der technische und wirtschaftliche Weg noch weiter als bei P2G. Mit der heutigen Technologie wird das (wirtschftlich) nicht funktionieren, egal wie günstig Li Io Akkus werden. Hier braucht es ganz neue Lösungen. Wird auch erforscht, aber da hat man noch nicht mal eine Technologie die funktionieren "könnte". Mag schnell gehen, wenn einer den Stein der Weisen findet, aber es ist noch nicht mal bekannt, ob es Ihn gibt.
    P2G muss "nur" weiterentwickelt werden bis zur Wirtschftlichkeitsgrenze..
    DER Vorteil ist aber, dass der Speicher einfach schon da ist. Da muss nichts gemacht werden, nur die Transfertechnologie muss effizienter und wirtschaftlicher werden.

    Selbst wenn der Wirkungsgrad (bei Rückverstromung) noch bei 50% liegt: was ist besser: 100% vom Überschuß direkt wegwerfen oder "nur" 50% nach Speicherung wieder zu haben bei Bedarf. Bei direkter Umwandlung in Wärmeenergie ist der Wirkungsrad doch heute schon akzeptabel und nicht mehr weit weg, von der Wirtschaftlichkeitsgrenze.
    Man stelle sich vor, man könnte 1/3 % des heutigen Erdgasverbrauchs in D durch P2G ersetzten. Wir wären damit von Russland unabhängig....
    Da steckt neben technischem auch politisches Potential drin, und davon nicht wenig...
     
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  15. Julius

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    Genau!
    Und "unterirdisch schlecht" ist vor allem der Wirkungsgrad von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Darüber regt sich aber keiner auf...
     
  16. bernix

    bernix

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    hallo zusammen

    Die Energiewende ist leider ein Paradebeispiel dafür, wie schief eigentlich gute Ansätze gehen können wenn die Weitsicht fehlt...
    Man hätte es wissen können/müssen, dass es bei zügigem Ausbau der Windkraft und vor allem der PV zu Problemen kommen wird.

    Sehr komplizierte Vernetzungen machen die Sache mE weder kurz noch langfristig besser.

    Unser Problem sehe ich darin, dass wir die perfekte Lösung haben wollen und in der perfekten Lösung den kompletten Ersatz eines Energieträgers sehen.

    Es dürfte mittlerweile unbestritten sein, dass eines unserer Probleme fehlende Speichermöglichkeiten, aber auch fehlende Umwandlungsmöglichkeiten sind.
    Bei Ersterem wäre zumindest teilweise Abhilfe möglich. In Norddeutschland sind die ersten Kavernen in Betrieb, in die windstromerzeugte Druckluft zwischengespeichert wird.
    Die Technik ist kein Problem...was fehlte waren entsprechende Anreize oder die Pflicht pro x Windräder auch entsprechende Speichermöglichkeiten zu schaffen.

    Keep it simple! Wir haben/hätten jetzt schon die Möglichkeit vor allem im Winter jede Menge Windstrom dezentral in Wärme umzuwandeln, entweder direkt in die vielen Pufferspeicher oder mit einer kleinen Modifikation (Heizpatrone in den Vorlauf) im Grunde an jeder Heizungsanlage.
    Bei entsprechender Preisgestaltung für die Kwh und den zweiten Zähler (meinetwegen angelehnt an den Ölpreis) hätte ich so eine Heizpatrone schon eingebaut.

    Und sonst: Gerade hier in Rheinhessen (und allen anderen Weinbaugebieten) fallen jedes Jahr Mio Tonnen an Rebabschnitten an. Die kann man sammeln, umarbeiten und als Brennstoff verkaufen.
    Zu aufwändig? Nein, denn einmal müssen die Winzer sowieso durch den Weinberg um die abgeschnittenen Reben zu häckseln...
    Darüber nachdacht wurde, zwischenzeitlich war allerdings die Aufstellung von PV Elementen auf den Scheunendächern lukrativer.
    (Mein Biomasse-Kleinversuch : https://picasaweb.google.com/109485...authkey=Gv1sRgCNfuuN-Jqsuo3wE&feat=directlink
    Grundsätzlich funktioniert es, im Kaminofen ergibt sich allerdings eine hohe Menge an Asche)

    P2G in Form einer Umwandlung zu Methan sehe ich wenig Chancen. Zu aufwändig, zu wenig Wirkungsgrad...
    Chancenreicher dürfte her die Umwandlung nur in Wasserstoff sein...vor allem nachdem jetzt Toyota das erste Brennstoffzellenfahrzeug produzieren will. (...und vermutlich läuft das noch besser als beim Prius...).
     
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