Leerrohre sehr nahe an der Wand - Dämmstreifen Estrich????

Diskutiere Leerrohre sehr nahe an der Wand - Dämmstreifen Estrich???? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo miteinander, unser Elektroinstallateur hat in unserem Neubau die Leehrrohre verlegt. Dabei ist uns aufgefallen, dass die sehr nahe an...

  1. #1 linuxer, 27.03.2011
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    Hallo miteinander,

    unser Elektroinstallateur hat in unserem Neubau die Leehrrohre verlegt.

    Dabei ist uns aufgefallen, dass die sehr nahe an der Wand entlang laufen. Die Wand sollte aber ja durch diesen blauen Randdämmstreifen vom Estrich entkoppelt werden. Meine Frage als Laie: Geht das denn so überhaupt noch, lässt sich der Randdämmstreifen daüberhaupt noch dazwischenbringen, zwischen Leerrohr und Wand?

    Oder ist es ausreichend, dass der Dämmstreifen nur bis auf Höhe der Leerrohre heruntergezogen wird und die Leerrohre statt des Dämmstreifens dann quasi akustisch entkoppeln?

    Siehe Bilder:



    [​IMG]

    [​IMG]
     
  2. #2 Biotron, 27.03.2011
    Biotron

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    Unterm Estrich ist sicher noch ne Trittschalldämmung.
     
  3. #3 linuxer, 27.03.2011
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    Hallo,

    Fussbodenaufbau lt. Baubeschreibung wäre:

    - EG, OG, DG (Gesamthöhe auf Rohdecke: ca. 120 mm +/-3 ):
    - ca. 15 mm Belag
    - 55 mm Heizestrich (Anhydrit-Fließestrich)
    Fußbodenheizung
    - 25 mm Dämmrolle (Tackermatte) / WLG 045
    - 25 mm EPS-Trittschalldämmplatten Typ DES

    --> Ich will hier auch nicht übermässig pingelig sein, aber nachdem grade soviel schief läuft, hat mich das auch wieder unruhig gemacht.

    Also muss man sich hier keine Sorgen machen?
     
  4. #4 fmw6502, 27.03.2011
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    Die Installationsrohre sind zu nahe an der Wand, wurde schon mehrfach besprochen, zB hier oder hier.

    Gruß
    Frank Martin
     
  5. #5 fmw6502, 27.03.2011
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    Nachschlag

    außerdem ein Installationsrohr, das vor der Dose endet, ist auch nicht der Hit
    --> Leitungen sind niemals einfach wechselbar.

    Ich hoffe wenigstens bei Kommunikationsleitungen halten sie die Vorgaben ein.

    Gruß
    Frank Martin
     
  6. chipC

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    Diein Elektriker ist scheinbar ne Pfeife!
     
  7. #7 Dieter70, 27.03.2011
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    Holla!

    Wer keine auswechselbare Installtion bestellt hat, bekommt auch keine, die Rohre der Steckdosenzuleitung sind offensichtlich reine Trittschutzrohre. Bei der abgesetzten TK-Dose kann eindeutig erkannt werden, dass das Rohr mit sauberen Radien bis in die Dose läuft.

    Richtig, seit einiger Zeit wird gefordert, dass die Leitungen mit einem Abstand zur Wand zu verlegen sind. Vorteile dieser Instaltion gibt es keine, eher Nachteile wie weniger Schutz in der Bauphase, mehr Bögen in den TK-Rohren, schlechtere Befestigungsmöglichkeiten, und nicht zuletzt mehr Schnittarbeit/unterbrochene Trittschalldämmung.
     
  8. H.PF

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    Deine Aussage stimmt nicht so ganz...

    Früher wurden 1 - 2 Leitungen gelegt, das war kein Problem. Heute werden aber oft wesendlich mehr Leitungen gelegt und dann hat der Estrich ein Problem wenn er nur einseitig gestützt wird. Randabbrüche sind die Folge. Ergo: Abstand zur Wand, beidseitig kann sich der Estrich nu aufstützen und tragen.
     
  9. chipC

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    Neue Aspekte?

    Ich glaube er hat die FBY Rohre zum Schutz an die Wand gelegt weil er sogar die Schwachstromrohre in FBY Rohr macht und Angst hat daß die jemand zertritt und die Leitungen darin nicht mehr auswechselbar sind.
    Außerdem ist der Abstand zwischen den Unterputzdosen zu gering zwischen Schwachstrom und 230V Steckdosen (Starkstrom)
    und auch wenn ers vielleicht nicht bezahlt kriegt:
    Ich finds auch wenn ers nicht machen muß hirn... mit dem Rohr 15cm vor der Dose aufzuhören, das macht den Bock nun wirklich nicht mehr fett die dort noch in die Dose gehen zu lassen und widerstrebt mir als Gesamtverrohrungsfürworter bis in die Haarspitzen.

    Das mit dem Trittschallunterbrechen ist ein Aspekt, der evtl. dafür spräche(Wandverlegung)
    allerdings hab ich noch nicht gesehen ,daß Sanitärler oder Heizungsleute ihre Rohre an der Wand verlegen, aber bin hier nicht unbelehrbar.
     
  10. H.PF

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    Vernünftig geplant kommt unter die Trittschalldämmung noch eine Lage Styropor von 20 oder 30 mm um diese Wege zu ermöglichen. Trittschalldämmung bleibt dann unbeschädigt.
     
  11. #11 Dieter70, 27.03.2011
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    Fast alles richtig.

    Was mich halt gestört hat, ist die tatsache, das der Elektriker aufgrund von 2 Bildern direkt als Pfeife deklariert wird.

    Eines noch, Chip, was ist denn der geforderte Abstand zwischen 230V und TK-UP-Dosen? Imho ist garkein Abstand gefordert, der Elektriker hat ca 3cm gelassen, dass ist doch immerhin schon mehr als gefordert?
     
  12. chipC

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    Ich schrieb "scheinbar".
    Was der genaue Mindestabstand sein muß, weiss ich nicht, auf jeden Fall darf es nicht in eine Kombination und mit diesem Abstand läuft es auf quasi auf dasselbe hinaus wenn die Rahmen drauf sind.
    Ich nehme 12cm-15cm Abstand immer von Fadenkreuz zu Fadenkreuz UP-Dosen.
     
  13. #13 Skeptiker, 27.03.2011
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  14. chipC

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    Korrektur

    Entschuldigung Leute, man lernt ja nie aus:

    Das mit dem Mußabstand zwischen den Dosen bzw. daß man nicht eine Kombination verwenden darf ( Gesichtspunkt Berührungsschutz zwischen Starkstrom und Schwachstrom) ist wohl nunmehr wieder anders herum und so wie zu früheren Zeiten)
    und falsch unter den untenstehenden Vorraussetzungen mit berührungssicheren Einsätzen.
    (Finde es subjektiv trotzdem besser mit Abstand)

    Ob sich die Norm seit 2005 nochmals änderte ist nicht bekannt.




    Zitat Ziegler8 anderes Forum):

    vom 20.02.05, 18:56





    Die Aussage daß man berührungssichere Steckdosen mit TV,TEL,
    oder Netzwerkdosen in einer Kombination setzen darf ist richtig.
    Weiter hin ist zu beachten (Außer berührungssicherern Steckdosen)
    das der "Trennsteg" zwischen den Unterputzdosen nicht durchbrochen wird. Da sonst der Berührungsschutz nicht mehr gegeben ist, (siehe Produktnorm der UP- Schalterdosen)


    Das ganze oder wenigstens Teile davon sind in VDE 0855 Teil 1
    bzw. EN 50083-1 auf Seite 6 unter Punkt 8.3 im HD-Teil
    nachzulesen.



    Das was für Antennendosen gilt kann man auch nach
    einheliger Meinung der Normungsfachleute auf
    Telefon oder Netzwerkdosen oder auch auf eine EIB UP-Schnittstelle übertragen
     
  15. chipC

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    Wer ohne Fehler ist, der...

    Jaja. Die Deutsche Sprache- sehr interessant- übrigens auch der Unterschied selbst oder selber?
    Es gilt beides!
     
  16. chipC

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  17. #17 lordpaps, 27.03.2011
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    und dann noch die Luftdichtebene Innenputz...

    Hallo,

    es wird noch ein Problem geben:
    Wenn die Rohre so nahe an der Wand sind, wird der Gipser Mühe haben den Innenputz ordnungsgemäß (nach den a.R.d.T.) bis zum Betonboden zu ziehen.
    Bei unvermörtelten Vertikalfugen im Mauerwerk ist das ein MUSS (Es sei denn Ihr habt die Luftdichtebene außen).
    Andernfalls wird es euch bei fertigem Estrich gehörig durch die Randdämmstreifen pfeifen beim BDT.
    Im übrigen ist mir ein Rätsel wie man sich die letzten 30cm FBY zur Dose sparen kann.
    Da hat er aber enorm gespart, das reicht glatt für ein Bierchen mehr nach Feierabend :-)

    Gruß Andreas
     
  18. Jonny

    Jonny

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    FBY?

    Aha!

    Grüsse
    Jonny
     
  19. Ludolf

    Ludolf

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    Sowas muss ja einem Anhänger der kompletten und durchgehenden Verrohrung sauer aufstoßen.

    Ich denke mal, Dieter wollte damit lediglich darauf hinweisen, dass das Rohr nur zum mechanischen Schutz eingesetzt wurde,
    nicht aber, um das eingezogene Kabel auswechselbar zu machen.
    Mir wäre keine Norm bekannt, die eine Velegung in Rohr verlangt (bei Netzleitungen).
    Es ist aber ein ausreichender Schutz vor mechanischer Beanspruchung zu erstellen, was hier wohl gegeben sein dürfte.

    Aber wenn wir denn schon so genau sind: die senkrechte Installationszone ist natürlich auch nicht eingehalten worden...
     
  20. #20 Spasssbremse, 28.03.2011
    Spasssbremse

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    Mal ein Frage an die Elektriker:
    Hier wird immer von auswechselbarer Verrohrung gesprochen.

    Wozu sollte ich in den nächsten 20 Jahren die Kabel in einem Neubau tauschen wollen (ausser vielleicht bei Defekt)?
    Des Weiteren wäre eine solche Verrohrung nur sinnvoll, wenn keine 90 Grad Bögen gefahren werden. Und das wollt ihr mit allen Kabeln hinbekommen?

    Bei Netzwerkkablen/Koax-Verkabelung sehe ich das Ganze ja noch ein (sind ja auch nicht so viele Kabel), aber bei der sonstigen Installation finde ich das echt übertrieben!
    Meint ihr in 30 Jahren fliesst ein anderer Strom durch die Leitungen?

    Die meisten Bewohner werden wohl sowieso niemals auch nur ein Kabel austauschen!
     
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