Leitungslänge vs. Querschnitt, das leidige Thema...

Diskutiere Leitungslänge vs. Querschnitt, das leidige Thema... im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hi Leute, kleine Frage. Nen Kumpel von mir ist derzeit dabei, seinen Bungalow zu modernisieren. (WE-Grundstück) Unter anderem Plant er da auch...

  1. Newman

    Newman

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    Hi Leute, kleine Frage.

    Nen Kumpel von mir ist derzeit dabei, seinen Bungalow zu modernisieren. (WE-Grundstück) Unter anderem Plant er da auch die Erneuerung der kompletten Elektrik, und als es nun um die Energieversorgung für die Warmwasseraufbereitung ging, wollte ich ihm mal die Augen öffnen.

    Folgende Basis:

    Bungalow steht ca. Mitte Grundstück, und es soll ein neues Erdkabel vom Stromanschlusskasten zum Zähler verlegt werden. Derzeit nur 230V "Lichtstrom". (Das da vor dem Zähler eh nur ausgewählte Elektriker ran dürfen ist bekannt, und tut derzeit nix zur Sache.) Stecke vom HA-Kasten zum Zähler ca. 40m.

    Aufgrund der Leitungslänge habe ich ihm empfohlen, für seinen Fall mit den Kosten für Kabel mit nem Querschnitt von 25mm² zu rechnen.

    Jetzt höre ich heute, das er im Bad recht wenig Platz hätte, und er deshalb statt nen Boiler einen elek. Durchlauferhitzer verbauen wollte. O-Ton: Diese gäbe es wohl aber nur mit 400V, ob man diese auch an 230V anklemmen könne...

    Daraufhin habe ich ihm erstmal mitgeteilt, das die 19KW, die son Teil frisst, nicht von ungefähr kommen. Das sind selbst bei Kraftstrom noch 47,5A. Gut, aufgeteilt auf 3 Phasen... aber immerhin. Abgesehn davon, das es wahrscheinlich eh nicht möglich wäre, wären das bei 230V Lichtstrom wahnsinnige 83A.

    Er überlegt jetzt nämlich, ob es sich rentieren würde, ein Kraftstromkabel verlegen zu lassen, und ggf. auf Kraftstromhausanschluss umklemmen zu lassen, nur um nen Durchlauferhitzer anhängen zu können, der weniger Platz als nen Boiler wegnimmt.

    Über Sinn und Unsinn will ich hier jetzt nicht Streiten. Ich habe ihm empfohlen, da es sich eh nur um ein Wochenendbungalow handelt, nen Boiler zur Not in die angrenzende Garage zu hängen, weil die Kosten absolut nicht im Verhältniss stehen.

    1500,- ca. für den Umschluss auf Kraftstrom. Mehrpreis durch das Kraftstromerdkabel, neuer Stromzähler mit den daraus resultierenden Gebühren und Kosten. Elektrikerkosten uvm... und das alles, für 6-7 Wochenenden, die es das ganze im Jahr viell. nutzt.

    Ich wollt jetzt eigentlich nur wissen, ob ich mit der Schätzung des Querschnitts (3/5 x 25mm²) halbwegs richtig lag. Müsste jetzt Lügen, aber ich vermute, die Hauptsicherung wird derzeit mit max. 35A beziffert sein. Eher weniger. Ob der Hausanschluss selbst überhaupt leistungsfähig genug wäre, müsste eh erst überprüft werden.

    MFG Andy
     
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  3. Jonny

    Jonny

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    aus dem Bauch, reicht nicht.

    Spannungsfall vor'm Zähler 0,5%.

    Dein Kumpel soll sich ne'n Eli organisieren!
    Für Bastelunterstützung ist hier kein Platz!

    Grüsse
    Jonny
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Wie wär´s wenn er sich einen Elektriker holt? Die schätzen besser. :mega_lol:

    Seit wann dimensionieren Tiefbauer elektrische Leitungen?

    Gruß
    Ralf
     
  5. kappradl

    kappradl Gast

    Wie jetzt? Ein Haus, was keine 3 Phasen bekommt?
    Kann ich nicht glauen.
    Badezimmereignete E-Durchlauferhitzer brauchen Drehstrom.
    Und das Rechnen der Ströme überlässt du auch besser einem Elektriker.
     
  6. fuchsi

    fuchsi

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    Warum nicht? Hat es früher oft genug gegeben.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Bist Du schon so alt?

    Also ich kann mich daran nicht mehr erinnern. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  8. fuchsi

    fuchsi

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    Sowas fragt man nicht :hammer:


    Also ich habe schon einige Anlagen umgerüstet, die ursprünglich nur einen Wechselstromanschluss hatten.

    Gerade kleine Häuschen, Wochenendhäuschen wurden so in den 50er und 60ern sehr oft nur mit Wechselstrom versorgt.
     
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  10. Hfrik

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    Also bei meinem Elternahus war Ende der 70'er eher das Erstaunen da, dass das Haus schon einen Drehstromanschluss hatte - welcher für eine Werkstatt benötigt wurde - alles was vor dem Krieg strom bekommen hatte an Einfamilien / Zweifamilienhäusern hatte nur einphasig Strom.
    Ansonsten: den Eli rechnen lassen, der das Kabel anschliesst. Vom Verlegen könnte theoretisch ein Tiefbauer ja was wissen, wenn er Kabelgräben macht (bei manchem Eli hätte ich da wieder Zweifel, ob der da mit Einsanden, steinfreiem Boden, Trassenwarnband, lageweisem Verdichten und was da sonst bei wirklich sauberem Aufbau gemacht werden sollte, wirklich bescheid weis.)
     
  11. #9 Rudolf Rakete, 17. Februar 2012
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