Leuchten Holzbalkendecke ggf. DALI, noch jemand?

Diskutiere Leuchten Holzbalkendecke ggf. DALI, noch jemand? im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir bauen gerade neu - und das ein bischen anders als andere. Bei uns wird es zum Beispiel eine Holzbalkendecke mit...

  1. greentux

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    Hallo zusammen,

    wir bauen gerade neu - und das ein bischen anders als andere. Bei uns wird es zum Beispiel eine Holzbalkendecke mit Lehmeinschüben geben.

    Die Installation wird EIB/KNX. Geplant hat das ein befreundeter Meisterbetrieb, der aber ein paar 100km entfernt beheimatet ist. Von daher konnten wir bei der Planung nicht in alle Details gehen. Das Thema Leuchten ist mir da etwas spät auf die Tagesordnung geraten.

    Soweit sogut. Ich bin nun auf der Suche nach anderen Bauherren, die ggf. im Altbau etc. ähnliche Bedingungen vorfanden.
    Der Deckenaufbau ist derzeit wie folgt (von unten):
    - Lehmputz 1.5cm
    - Schilfrohrmatte 1cm
    - Schalung 2.8cm
    - Leerraum 5cm
    - Einschub (Holz) 2.8cm
    - Lehm 12cm
    - Schalung 2.8cm
    darüber dann Trittschall und Dielung.
    Nun bin ich auf der Suche nach Leuchtenlösungen. Einen DALI Trafo in dem Leerraum zu versenken wäre zwar gerade noch zulässig (abhängig von der Leistung). Aber man käme da nur noch ganz ganz schlecht ran, wenn der mal ausfällt.
    Hat jemand einen Vorschlag, wie ich dort:
    - Einbau NV
    - Aufbau NV
    - Pendelleuchten NV
    anbringen kann?
    Im Flur könnte ich mir auch ein Schienensystem vorstellen. Meine Frau noch nicht. :)
    Derzeit ist für jeden Raum einmal 5x1.5 für die Leuchten geplant.
    Danke für die Hilfe.

    Grüße

    PS: ich hab das auch im knx user forum... nicht das das jemand doppelt liest :)
     
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  3. Julius

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    Wie kommst Du auf den Trichter, daß das zulässig wäre (ganz abgesehen davon, daß es sowieso Unfug wäre)?
    Das ist keineswegs nur ein thermisches Problem!

    An Leuchten hingegen ist dort eigentlich alles möglich.
    Insofern verstehe ich die "wie"-Frage nicht.
     
  4. greentux

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    Weil es NV Einbautrafos gibt, die durchaus mit den 5cm Gesamthöhe spezifiziert sind. Also könnte man den einbauen (ist ja quasi eine abgehangene Decke).
    Aber man kommt schwerer ran.
    Beispiel für "wie" wäre ja ein Einbauspot oder mehrere davon. Das stell ich mir nicht soooo einfach vor. Ok, Du hast es vermutlich schon zig Mal in derlei Konstellation realisiert...
     
  5. Julius

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    Nö. Denn der Trafo hat lösbare Klemmstellen, welche zugänglich bleiben müssen.
    Und hinter Putz (auf Schalung mit Rohrmatte) wäre das nicht gegeben!

    Außerdem haben solche Elektronik-Monster eine teils sehr begrenzte Lebensdauer.
    Deine Frau möchte ich sehen, wenn nach drei Jahren die Decke aufgerissen werden muß, nur weil ein EVG den Geist aufgegeben hat... :yikes


    Es gibt z.B. vom Oberkönig spezielle Leuchteneinbaudosen, welche seitlich einen Tunnel für die Unterbringung solcher Vorschaltgeräte besitzen. Dann wäre der Trafo zwar in der Decke untergebracht, aber trotzdem (nämlich durch die Leuchten-Einbauöffnung) ausreichend zugänglich für den Störungsfall.
     
  6. greentux

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    Gut, wir haben "Trafo einbauen" verschieden interpretiert. Durch die Öffnung einschieben meinte ich. Nicht anders ist es ja bei einigen 3Königsdosen :) So kann man den sogar wechseln. Also ja, für Dich kein Problem. Ich hatte halt anders gedacht. Danke für den Tipp.
    Also Planer fragen (zwecks Wärme im Hohlraum und mit Elektriker abstimmen, ob Dose, welche Dose). Wie sich das mit dem Einputzen gestaltet, könnte der Lehmbuaer wissen. Wohin die Dosen/Leuchten kommen, kann ich dann hoffentlich selbst entscheiden.
     
  7. joerg109

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    Dali

    Wir steuern bei uns auch die Beleuchtung über Dali. Wegen sichtbarer Brettstapeldecken in den Zwischengeschossen lässt sich nichts verstecken. Allerdings waren bei meiner Lichtplanung (100% LED) die Wände wichtiger als die Decken. Und da, wo es ohne Deckenlicht nicht geht, wie zb über dem Küchentisch, da wandert das EVG in die Lampe oder ist mit Edelstahlgehäuse an die Decke geschraubt.
     
  8. greentux

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    100% LED? Was verbaut man denn da heutzutage so?
    Wie kommt man da auf 300 Lux auf der Küchenarbeitsfläche oder im Flur? Spannendes Thema.
    Die Situation hat sich bei mir etwas entschärft. Planer hatte sich im Plan vertan. Zwischen Schalung und Einschüben sind 10cm Platz. Das reicht für allerlei.
     
  9. joerg109

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    Viele Lichtquellen. Spotbeleuchtung möglichst nahe an die zu beleuchtende Fläche bringen. Beispiel Treppe EG/OG: 25 Leuchten, von denen bei Bedarf jede einzeln angesteuert werden kann. So ist jede einzelne Stufe beleuchtet (je 1 Watt 2700K 350mA Konstantstrom, im Normalbetrieb auf 50% gedimmt, da sonst zu hell), der in die Wand versenkte Handlauf ist von hinten beleuchtet (13 x 1W RGB LED, im Normalbetrieb leicht oranges Licht, auf ca. 30% gedimmt), und von der Decke hängen 3 Lampenschirme mit je einer 340 lm CREE LED. Das ist allerdings eher zu viel des guten, wie ich feststellen muß. Wenn die überhaupt an sind, dann um 90% gedimmt.

    Über der Arbeitsplatte in der Küche hatte ich ursprünglich 7 x 20 W Halogen. Die hab ich gerade ersetzt durch 3 x 15W Multichip CREE. Was soll ich sagen - ist viel zu hell (jede dieser CREEs liefert 800 LM). Da ich die mangels passendem EVG nicht via DALI dimmen kann, werde ich sie einzeln an anderen Stellen verwenden und durch eine grössere Zahl der "kleinen" CREEs mit 280 lm ersetzen, die ich dann einzeln bei Bedarf zuschalten kann. Das Argument, LEDs seien noch nicht hell genug für den Beleuchtungseinsatz, gilt nur für die Baumarktware, weil die 3 Generationen hinterher hinkt.
     
  10. greentux

    greentux

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    Das klingt ja schon recht gut. Gibt es von den Küchenleuchten irgendwo ein Bild?
    Ggf auch per PM.

    Gruß
     
  11. joerg109

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    Küchenleuchten LED

    Ich kann gerne gelegentlich Bilder machen. Wenn ich dann mal vom Sohn die Kamera ergattern kann und auch noch Zeit habe....
    Grundsätzlich: Ich verwende für meine LED-Basteleien als Grundlage in der Regel diese 230V-Halogen-Birnenfresser-Baumarktspots. Die sind aus Metall und leiten die Wärme gut ab bzw. riechts nicht gleich, wenns heiß wird. Oder von Ikea diese Kardan-Halogengehäuse aus der Stehlampe.
    Hier Infos zu den verwendeten LEDs: CREE Xlamp MP-L. Datenblatt hier: http://www.cree.com/products/pdf/XLampMPL-EZW.pdf
    Es handelt sich um eine Multi-LED: Bei der MP-L befinden sich 24 einzelne LED hinter einer Optik, die im 125 Grad Winkel abstrahlt. Zur Veränderung des Winkels muß man entweder eine weitere Linse vorbauen, oder die Lampe verkehrt herum in einen Reflektor bauen. Letzteres ist schwierig wegen Kühlkörper und Wärmeableitung. Die Dinger werden nämlich sehr heiß.
    Interessant ist die Stromversorgung: Die 24 Leuchtpunkte sind in 3 Strängen angeordnet, die separat versorgt werden müssen, jeweils mit max. 27V 250mA (bei 800 lm sind es 25 V 150mA). Am besten pro LED je eine Konstantstromquelle 700 mA, deren max. Ausgangsspannung grösser gleich 27V ist, und damit die 3 Stränge parallel ansteuern. Wer die Leuchtkraft dieser LEDs nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der glaubts nicht.
     
  12. greentux

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    ja, immer her mit den bildern...
     
  13. Stromfresser

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    Wie ist es mit der Farbwiedergabe in der Küche? Fehlt da nicht bißchen Rotanteil bei den LEDs?
     
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  15. joerg109

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    Die Lichtfarbe von den Dingern finde ich sehr ok. Man kann ja aber auch etwas rot beimischen.

    Ich bin auf einen sehr interessanten Controller gestoßen, mit dem sich die Multi-Crees wunderbar ansteuern lassen: eldoled PowerDrive. Gibts bis 180W LED-Leistung. Lässt sich über DALI und DMX vernetzen (4 unabhängige Kanäle pro Controller, also zB RGBW) und funktioniert auch stand-alone. Die 90W Version habe ich gerade geordert und berichte dann, wenn ich erste Erfahrungen damit hab.
     
  16. greentux

    greentux

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    WEnns Dir nichts ausmacht, hier bitte weiter informieren. Ich les zwar einige Foren, aber alles geht immer nicht...
     
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Leuchten Holzbalkendecke ggf. DALI, noch jemand?

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