Loggia Aufbau - ab wann kann eine Kehle gefällelos verlegt werden?

Diskutiere Loggia Aufbau - ab wann kann eine Kehle gefällelos verlegt werden? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, siehe bitte Anhang. Kann diese rinnenartige Kehle gefällelos ausgebildet werden. Es ist für die ganze Loggia ein Fallrohr in Rinneneben...

  1. werdi01

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    Hallo,

    siehe bitte Anhang. Kann diese rinnenartige Kehle gefällelos ausgebildet werden. Es ist für die ganze Loggia ein Fallrohr in Rinneneben (an Innenwand) zur Verfügung und 2 Notabläufe DN 50.
    Wisst ihr da genaueres. Also mit Bezug auch die entsprechende Richtlinie.
    Danke schonmal vorab und viele Grüße
    werdi01

    123.jpg .
     
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  3. Kalle88

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    Ich sag mal ja, da aber mit Wasseranstauung zu rechnen ist und das alles ziemlich ungünstig ist eher nein. Warum überhaupt so? Hat das n Sinn? Gefällegebung in zwei Richtungen und ohne Hauptgefälle?
     
  4. werdi01

    werdi01

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    Hallo kalle88,

    bei Balkonen haben wir schonmal soetwas ausgeführt, die dann aber in der Ebene/Höhe der Kehöe einen Notüberlauf hatten. Dann konnte die Rinne/Kehle auch ohne Gefälle verlegt werden.
    Nur bei einer Loggia mit Fallrohr bin ich noch am suchen, ob das sein darf.
    Grüße
    werdi01
     
  5. Kalle88

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    MIr geht es um die Gebrauchstauglichkeit... Nicht ob etwas "machbar" ist. Ob es am Ende a.R.d.T. entspricht und damit nicht "anfachtbar" ist oder nicht, spielt für mich nicht die Bohne. Für mich spielt immer nur ein funktionierender Aufbau eine Rolle und nicht die Trickfindigkeit mit DIN/Fachregeln ein ungünstigen Aufbau rechtfertigen zu wollen. Das dein Beispiel ungünstig ist, ist ziemlich offensichtlich - für mich zumindestens. Das überlasse ich der juristischen Streiterei bei Regress Leistungen.

    Wenn ich dich richtig verstehe wird auf der Loggia ebenfalls Teile von Dachflächen entwässert, daher wohl das Fallrohr - richtig? Das heißt, dein Plattenbelag als wasserführende Ebene wird nicht nur durch Niederschlag belastet. Ob es durch die Attika zur Verwirbelung bei der Breite auf der wasserführenden Ebene kommt - keine Ahnung, aber man sollte damit wohl rechnen können. Da ist die Unterschreitung auch mit Rinne zumindestens strittig - wie ich finde. Zu mal ich nirgends einen Anschluss der Aco-Rinne an die Entwässerung sehe. Du schreibst zwar irgendwas davon - meine Vorstellungskraft reicht dafür aber nicht aus..

    Also geht der Regen auf die Platten über Fugen und durch Gefällegebung entwässert der an den Splitt/Kies (?) was zumindestens verzögert stattfinden wird. Von da muss es zur Abdichtung, dann wieder zurück, dann aufstauen und dann irgendwann - wo auch immer - entwässern. Keine Drähnung oder ähnliches. Die Notabläufe liegen über dem Plattenbelag, soll der dann unter Wasser stehen? Ist in der Mitte der "Kehle" ein Gully? Der die zu erwartenden Mengen auch packt? Ggf. durch Anstauung seine Ablaufleistung vergrößert?

    Es dürfen Gefälle lose Dächer erstellt werden, ob das in deinem Konstrukt von Vorteil ist? Wohl nicht..

    Ich denke Herr Ibold oder Herr Reitmeier werden dir zu deinem Konstrukt noch was schreiben und das qualifizieter tun können wie ich das kann.
     
  6. werdi01

    werdi01

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    Ich danke dir erneut.
    Die Loggia ist voll überdacht und die Attika ist eine absturzsichere Brüszung. Der Plan ist dort leider geschnitten.
    Die Rinnen sind nicht direkt am Fallrohr angeschlossen. Sie dienen zur Aufnahme von Spritzwasser.
    Die Notentwässerung gehört meines Eerachtens nach über den Belag. Das Fallrohr DN 100 ist nur für die Loggia da.
     
  7. Kalle88

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    Das musst du auch schon dazu schreiben, dass die Logia voll überdacht ist. Daraus ergibt sich doch eine ganz andere Bemessung der Ablaufleistung und der Ganze Situation. Wenn ich jetzt nur mit Schlagregen rechnen muss, was irgendwo auf die Logia als Niederschlag anfällt - ist das doch eine ganz andere Beanspruchung. Wenn dann das Dach darüber nicht auf die Logia entwässert sondern separat ist hier ja auch nicht mit DEN Wassermengen zu rechnen.

    Dennoch würde ich den Belag aufstelzen wollen, die Fassadenrinne mit einem Röhrchen zumindestens in Richtung der Hauptentwässerung leiten wollen. Die Hauptentwässerung sollte dann logischer Weise am Punkt der maximalen Durchbiegung liegen, als z. B. innen liegende Entwässerung. Die Entwässerungsarten kann man sich zwar ansehen, ich denke aber das hier der Standard ausreicht.

    Zur Notentwässerung: Nein! Die gehört wenn allenfalls 3 cm über Abdichtung am Brüstungsrand. Notentwässerung ist als solches auch zu verstehen. Dazu noch mal genau in die DIN (irgendwas mit 200 noch was) oder Fachregel nachschauen. Notentwässerung sind keine Hauptentwässerungen und sie sollen nur in der Not den Dienst erbringen für den sie konzipiert sind - nämlich die Pufferung bei Starkregenereignissen.
     
  8. Reitmeier

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    ähm, zur Beanspruchung, mäßig oder erhöht, hier braucht`s kein Gefälle....
     
  9. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Ich hab mal gelernt, dass eine Loggia immer überbaut/überdacht ist.

    Ist es nicht so, ist es eine Dachterrasse oder ein Balkon.
     
  10. Kalle88

    Kalle88

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    Er jetzt auch :konfusius :D
     
  11. Reitmeier

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    jo, verdi war italiener
     
  12. Kalle88

    Kalle88

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    Für mich war das immer ein Balkon, also oben offen... Ich sag jetzt lieber nix mehr :D
     
  13. Gast036816

    Gast036816 Gast

    meiner ansicht nach, kannst du detail, so wie es gezeichnet ist, gar nicht bauen. 2 cm estrich auf stahlbeton hält ungefähr von 12.00 uhr bis zum five-o'clock-tea!
     
  14. Reitmeier

    Reitmeier

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    freischütz, ähhm, freisitz...wie ne jagdhütte und oben zu :D
     
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  16. Kalle88

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    Hängematte und Donnerbüchs, 2 dralle Fecherfrauen und n Pils - dann sieht das Detail gleich besser aus :D Noch n Klischee vergessen? :D
     
  17. Reitmeier

    Reitmeier

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    Nö, eben halt....
     
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