Lohnkosten Pflasterarbeiten

Diskutiere Lohnkosten Pflasterarbeiten im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Benötige für eine Kalkulation Eure Einschätzung und wäre für jede Hilfe dankbar. Wir sprechen über Pflasterarbeiten an einem Neubau....somit...

  1. #1 pallander, 7. April 2014
    pallander

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    Benötige für eine Kalkulation Eure Einschätzung und wäre für jede Hilfe dankbar.
    Wir sprechen über Pflasterarbeiten an einem Neubau....somit alles gut zugänglich.
    Ca. 200m² Pflaster (Rechteckpflaster) - alles gerade Flächen (keine Kurven oder Rundungen etc) - und nur Lohn (Material Schotter, Kies, Splitt o.ä. sowie Pflaster wird gestellt).
    Ländliche Gegend in Rheinland-Pfalz.
    Untergrund müsste vorbereitet werden (tlw. liegt Schotter etc. schon) und Pflaster verlegt werden.
    Welchen m²-Preis kann man hier ansetzen, sodass man von einem guten, fairen Preis/Deal sprechen kann?

    Danke euch und.... ich weiss, es gibt so viele Faktoren, die einen Preis bestimmen können...habe daher versucht, die wichtigsten hier zu erwähnen. Sollte ich was entscheidendes vergessen haben, weist mich gerne darauf hin und seht's mir nach :-)
    mfg
     
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  3. #2 SteveMartok, 8. April 2014
    SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Hallo,

    das wird Dir sicher der Landschaftsgärtner oder Tiefbauer Deines Vertrauens sagen können. Ein fairer Preis / Deal (was ist das???) könnte auch 60 €/m² ohne Material sein, das weiß man nicht.
    Hol doch erst mal drei vier Angebote ein, Preise hängen stark von der Region ab usw.
    Aber eins kann ich sagen, es könnte sehr schwierig werden, jemanden zu finden, der nur die Arbeiten machen soll, aber das Material des Bauherrn nehmen soll, was unter Umständen ausm hiesigen Baumarkt stammt.
    Und dann weiß man nie, welche Arbeiten zusätzlich notwendig sind, kommt vielleicht noch Aushub dazu, der entsorgt werden muss? Was ist mit Kante, sollen die Wege keine Einfassung haben oder ist die schon vorhanden? Passen dann auch die Steine so rein in die Fläche oder muss eventuell, was ziemlich sicher ist, doch geschnitten werden?

    Das sind alles Dinge, die man nur bei einem Vor-Ort-Termin klären kann.
     
  4. #3 Gast943916, 8. April 2014
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    das ist oft der TE selber, wie bei sovielen Threads in letzter Zeit, hat auch dieser den Tenor: Ich soll .... machen, was kann ich dafür verlangen????
     
  5. #4 pallander, 11. April 2014
    pallander

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    Hier fragt einfach eine Privatperson, die eine Einschätzung möchte, damit er a) es finanziell einigermassen einkalkulieren kann und b) bei vorliegenden Angeboten Dinge besser einschätzen kann.
    Würde nämlich gerne sowas über einen qm-Preis oder besser noch Festpreis vergeben und nicht auf Stunden.
    Danke!
     
  6. OLger MD

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    Kosten für Pflasterarbeiten

    na dann erstell doch ein Leistungsverzeichnis, in dem Du die einzelnen Arbeiten positionsweise beschreibst und die Abrechnungeinheiten gemäß DIN 18318 selber vorgibst, z.B.:


    • vorh. Belag aufbrechen, laden, abtransportieren, entsorgen
      Belag aus ...Material, Schichtstärke=0,xx m, Befestigung=..., Untergrund=...
      xx m²
    • Bodenaushub von -0,xx m bis -0,yy m, Bodenklasse =... profilgerecht ausheben, laden, abtransportieren, entsorgen, Entsorgungsnachweis
      xx m³

    das gleiche mit allen anderen Haupt- und Nebenarbeiten einschließlich


    • Pflasterfläche herstellen
      Untergrund = ...
      Material = Steine des AG, Rechteckpflaster x/y/z cm
      Verlegemuster = ...
      Randeinfassung = ...
      Gefälleausbildung = ...
      Materialtransport vom Lagerplatz des AG zum Einbauort ist einzurechnen
      xx m²


    Dazu eine Zeichnung mit der Pflasterfläche und den anschließenden Bereichen, Lagerort, mögliche Abstellflächen für Maschinen und Geräte, + Angaben zu Hindernissen (Überdachungen, Kabel, Rohrleitungen..) und Einschränkungen (freizuhaltende Zugänge, Parkmöglichkeiten, eingeschränkte Arbeitszeiten, etc.) sowie sonstigen preisrelevanten Erschwernissen.

    Dann erhältst Du Angebote z.B. nach m². Die kannst Du vergleichen und später bei der Abrechnung nachmessen und die Rechnung daraufhin prüfen. Wenn der Ausführende dann nur 10m² pro Tag schafft, ist das sein Problem.

    Alles andere bringt nicht viel - da kannst Du auch mit 2 Würfeln Preise bestimmen. Irgendwas zwischen 12 und 65 EURO/m² wird es dann auch werden. Die Preise hängen auch davon ab, wie stark die Betriebe im Moment ausgelastet sind. Fragst Du Ende November Preise an mit Ausführung im Februar/März sieht das schon ganz anders aus.

    Gruß
    Holger
     
  7. nonius

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    Hallo stehe gerade vor einer vergleichbaren Situation. Aber letzteres kannst du doch selbst entscheiden! Lass dir aber immer auch den Stundensatz für Nebenarbeiten mit anbieten, dann hast du hinterher wegen der Preisfindung hierfür keinen Ärger. Beim Festpreis hast du (vielleicht) mehr Preissicherheit aber dafür nicht unbedingt den günstigsten Preis, weil du ja alles Risiko auf den AN abwälzt. Der muss sich ja auch ein bisschen absichern.
     
  8. #7 Zellstoff, 11. April 2014
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    im Projektmanagement gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Kosten oder den Aufwand eines relativ unbekannten Arbeitspakets abzuschätzen.
    Eine davon nennt sich PMO / Expertenschätzung :D

    wie geht das: man fragt Experten, was sie mit den zu diesem Zeitpunkt bekannten Rahmenbedingungen, als optimistischen (O), als realistischen (M=mittlere Annahme) und als pessimistischen (P) Preis ansetzten würden

    von hier haben wir also den optimistischen und den pessimistischen Preis

    aus diesem Faden haben wir die durchschnittlichen realistischen Preis eines Experten von 2005 von 14,55€/m² nur Arbeit zzg. Material.

    Diesen Preis von 2005 müssen wir mit dem Baupreisindex des stat. Bundesamtes ansetzten, also 21,2% höher als 2005.
    Ergibt: 14,55€/m² * 1,212 = 17,63€/m² als realistischen sprich mittlerem Preis M

    Die Formel zur Errechnung des wahrscheinlichsten Preises ist: (P+4*M+O)/6

    (65+4*17,63+12)/6 = 24,59€/m² für alle Arbeitleistung ohne Material

    Das ganze versieht man mit einer Schwankungsbreite von +-10% und gut ist...

    ich weiß immer nicht, was daran so schwer ist nen vernünftigen Preis zu ermitteln :D
     
  9. #8 Annette1968, 11. April 2014
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    Ganz einfach: weil einem Laien nicht bekannt sein kann, das P nur gültig ist in Verbindung mit § 4 Abs 2 BFG (BauexpertenForumGesetz), und sich durchaus schon SV daran die Zähne ausgebissen haben, ob nun der Faktor MidA (mach-ich den Auftrag?) mit 1,2 - 4,1 zusätzlich anzusetzen ist oder nicht. :biggthumpup:
     
  10. #9 Zellstoff, 11. April 2014
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    :28:
     
  11. ultra79

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    Mach aus den 10% mal lieber 25% ;-)

    Aber dann passt es!
     
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  13. OLger MD

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    Richtig. Im Projektmanagement.

    In der Realität sah es bei mir so aus:
    LV + Plan für Pflasterarbeiten einschließlich Borde, Randsteine, etc. an 3 Bieter verschickt. Baubeginn nach Wahl des AN.
    Keine Unklarheiten, auch nicht auf Nachfrage.
    3 Angebote.
    5k, 8k, 13k.

    Letztes Jahr Entwurfsplanung Sonder-Geländer mit Kostenberechnung nach AKS. AKS zu Angebot = 150.000 : 300.000.

    kann passieren.

    Man könnte auch aus Arbeitszeittabellen und dem mittleren Tariflohn + AGK-Anteil einen Preis bilden.
    Aber was habe ich von einem idealisierten Preis, wenn ich keinen finde, der es (dafür) macht?

    Gruß
    Holger
     
  14. #12 ars vivendi, 11. April 2014
    ars vivendi

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    Preis nach Stunden? Dann seh ich hier schon das nächste Thema offen:
    Galabauer kommt mit 2 Lehrlingen+1 Aushilfe und rechnet alle mit vollem Stundenlohn ab. Noch dazu schaffen alle nicht genug je Stunde sondern sitzen nur rum.
    Preis je qm, und das kann man nur nach Besichtigung oder genauester Beschreibung abgeben, und dann hat dies auch nur regionale Gültigkeit.
     
Thema: Lohnkosten Pflasterarbeiten
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