Lohnt sich 2015 noch eine PV-Anlage

Diskutiere Lohnt sich 2015 noch eine PV-Anlage im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Liebe Forumsnutzer! Aufgrund des immer teureren Strompreises stellt sich uns die Frage, ob sich eine PV-Anlage - v.a. zum Eigengebrauch -...

  1. Nana55

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    Aufgrund des immer teureren Strompreises stellt sich uns die Frage, ob sich eine PV-Anlage - v.a. zum Eigengebrauch - heutzutage noch lohnt.

    Wie sind eure Erfahrungen?


    Rahmendaten:

    Haus, Fertigstellung 2014, in Bayern (Lkr. Passau, kein ausgesprochenes "Sonnen"gebiet)

    Hanglage mit 30-Grad-Dach in Südausrichtung

    Gasheizung mit Solarunterstützung + Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

    Stromkosten aktuell bei über 100 Euro mtl.


    Danke und viele Grüße!
     
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  3. #2 Rheinbauer, 6. Juni 2015
    Rheinbauer

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    Hallo,

    wir haben 2014 im Mai installiert, ähnliches Dach, 7,9 kWp, 13,14 Cent/kWh Vergütung.
    Nach einem Jahr kann ich sagen das wir knapp 35% unseres Verbrauchs decken können, der Rest wird verkauft.

    Heute gibt es noch 12,79 Cent/kWh.
    Die Anlagen dürften jedoch auch wieder etwas billiger sein (vermute ich)

    Hat das Dach Schatten ?
    Wieviel passt drauf ?
    Wie groß ist der bisherige Stromverbrauch (untertags) ?
    usw.

    Das sind die Fragen bzw. die Daten die man sich stellen muss.
    Lies mal im PV-Forum...

    ...und dann halt auch was heißt "lohnt" ?

    Amortisation in 8, 10 oder 12 Jahren ?....
     
  4. Julius

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  5. Lexmaul

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  6. R.B.

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    Nein. Bei einer Einspeisevergütung von aktuell 12,4Ct./kWh und einen Strompreis (Haushaltsstrom) von 25Ct./kWh kann man von "lohnen" nicht mehr reden. Irgendwann kann sich die Anlage vielleicht amortisieren, sofern sie bis dahin noch funktioniert.

    Auch die Angabe "xx % unseres Verbrauchs" als Eigenverbrauch der PV Anlage ist unsinnig, da die Erfahrung zeigt, dass der Stromverbrauch einer Familie stark unterschiedlich ausfallen kann. Manche Familien kommen anscheinend mti 3.000kWh p.a. aus, andere wiederum verbrauchen 6.000kWh p.a. Bei einer 10kWp Anlage wären 1.000kWh gerade mal 10% der jährlich geernteten Solarstrommenge, 9.000kWh würden zu 12,4Ct./kWh eingespeist. Bei einer kleineren Anlage wäre zwar der theoretische Anteil höher, aber es stellt sich die Frage, ob die Anlage überhaupt diese Energiemenge für den Eigenverbrauch bereitstellen kann. Das würde nämlich voraussetzen, dass die Verbraucher dann aktiv sind wenn Solarertrag vorliegt.

    Tja, und dazu kommt dann noch der Anlagenpreis. Je kleiner die Anlage um so teurer wird der Preis pro kWp. Muss der Anlagenpreis vielleicht auch noch finanziert werden, dann geht die Rechnung gar nicht mehr auf.

    Am besten man lässt sich ein Angebot machen und rechnet dann mit seinen eigenen Zahlen. Wer nicht völlig blauäugig an die Sache ran geht wird schnell feststellen in welche Richtung der Zug fährt.
     
  7. rage82

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    man muss das immer mit seinen eigenen verbräuchen rechnen.
    unser haushalt gehörte zu den 3000kwh-verbrauchern.
    verbraucher die tagsüber gelaufen sind: waschmaschine, trockner, kühlschrank.
    tv, av-receiver, spiele-pc und zisternenpumpe als "großverbraucher" im normalfall erst wenn die anlage kaum oder keinen ertrag mehr bringt.
    allerdings kam dann noch ein 24/7-server hinzu, der allerdings die meiste zeit mit 2 abgeschalteten platten bei 30W rumdümpelte und 26*0,7W (+x) Standby-Verbräuche der Schaltaktoren des smart-home.

    bei euch ist z.B. die KWL so ein Dauerverbraucher. Allerdings musst du das wirklich mit deinen gewohnheiten und zählerständen durchrechnen.
     
  8. Lexmaul

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    Die Anlage armotisiert sich sicherlich noch in Ihrer Betriebszeit - Du hast den steuerlichen Aspekt ja auch mal weggelassen. Und Strom wird nicht billiger...

    Das ist natürlich kein fettes Gewinngeschäft wie in der Vergangenheit, aber wenn man sich eine PV-Anlage auf das EFH setzt, gehe ich mal davon aus, dass man sich entsprechend auch im Nutzungsverhalten anpasst.

    Unsere 6 kW-Anlage war laut recht konservativer Berechnung unseres Solateurs nach 13 Jahren "bezahlt" - steuerliche Aspekte mal ganz außen vor.

    Von daher lohnt sich so ein Teil für einen etwas technikaffinen Menschen eben doch...zu dritt gehören wir derzeit übrigens auch der 3000 kWh-Gruppe an ;).

    Vor allem: Seit wann bedeutet eine 10 kWp-Anlage 10.000 kWh pro Jahr? Hat doch nichts mit der Jahresleistung zu tun...
     
  9. Jan81

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    Warum nicht? Kann genau so gut auch in 5 Jahren günstiger werden. Keiner weiß das.

    Doch früher war es fette Gewinngeschäft, für gross Anlage besitzer. Da gab es noch nciht so viele Regeln und die Vergütung war richtig gut. Die Anlagen war auch nicht viel teuerer als heute.

    Nutzungsverhalten anpassen?

    Das Problem wie soll man sein Nutzungsverhalten anpassen? Waschmaschine, Trockner usw. über Timer nachmittags starten? Schon mal die Versicherungsbedingungen angeschaut? Man darf solche Geräte nicht unbeaufsichtigt lassen.
    Nur Kochen wenn die Sonne scheint?

    Habe am Wochenende mit eine PV Anlage Besitzer geredet.
    Stimmte das man die Wahl hat zwischen:

    100% Strom Einspeisung, aber dafür können Sie dir jederzeit vom Netz nehmen, wenn z.B. zu viel Strom produziert wird?
    oder man macht mit Eigenverbrauch, aber dann kann man max. 70% einspeisen. Dafür kann man nicht vom Netz genommen werden?

    Und die Vergütung muss auch noch versteuert werden.

    Und ihr redet wirklich von Amortisation in 8, 10 oder 12 Jahren?
     
  10. R.B.

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    Die 10.000kWh waren eine grobe Abschätzung des Jahresertrags einer 10kWp Anlage. Praktisch kann der Ertrag abhängig vom Modultyp, Ausrichtung, Verkabelung, WR usw. variieren. Es könnten auch 9.000kWh p.a. sein, das spielt hier aber keine Rolle.

    Zu den steuerlichen Aspekten, dann müsste man auch die Einnahmen und die darauf zu entrichtenden Steuern betrachten. Die Abschreibungsmöglichkeit kompensiert ja den Wertverlust der Anlage. Nach Abschreibung ist der Wert "Null". Ob sie dann noch funktioniert, das steht in den Sternen. In diesem Zeitraum können auch noch Reparaturen anfallen die den "Gewinn" auffressen, oder sogar dazu führen dass man drauflegt. in den ersten Jahren ist das sicherlich kein Thema, aber es ist fraglich ob die Anlage nach 20 Jahren nicht doch besser entsorgt werden muss.

    An einer PV Anlage verdient zuerst einmal der Hersteller, dann der Solarteur der die Anlage verkauft und verbaut, falls finanziert dann verdient auch die finanzierende Bank daran, und wenn danach noch irgendwas übrig bleiben sollte, dann hat auch der Eigentümer etwas davon. Dafür trägt er aber das volle Risiko. Das ist eben nur für (fast) alle Beteiligten ein gutes Geschäft....

    Schätzt man überschlägig dann dauert es ca. 15 Jahre bis eine Kleinanlage nur ihre Investitionskosten eingespielt halt. Das setzt schon voraus, dass die 15 jahre absolut störungsfrei verlaufen, denn der kleinste Serviceeinsatz macht einen Jahresertrag (oder gar mehrere) zunichte.

    Klar kann man das als Hobby betrachten, warum auch nicht. Dann sollte man sich aber von dem Gedanken verabschieden, dass man damit das große Geschäft machen kann. Angesichts des Risikos wäre das Kapitals als Festgeld geparkt, trotz absoluter Tiefstzinsphase, besser angelegt.
     
  11. Lexmaul

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    Ja, ich sagte doch, dass es früher ein kleiner Goldesel war - richtig lesen.

    Klar muss die Vergütung versteuert werden - schon mal gerechnet, was das in Zahlen ist? Und die Anlage wird gleichzeitig abgeschrieben - hast Du sie finanziert, ist das zusätzlich mit einzurechnen...und ja, dann armotisiert sie sich.

    Ich darf übrigens alle Geräte laut Versicherung laufen lassen - doof, ne? Warmwasseraufbereitung gibt es übrigens auch noch...und falls Du mal Nachwuchs hast, dann ist man auch noch im hellen zu Hause und muss dort kochen, saugen, etc.

    Klar kann der Strom in 5 Jahren günstiger sein - es kann aber auch der Weihnachtsmann zu Ostern kommen.
     
  12. Jan81

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    sorry stimmt habe falsch gelesen :bierchen:

    Hm?
     
  13. #12 Zellstoff, 9. Juni 2015
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    hm...wie genau schaut das denn aus? Bei der WaMa kann ich mir das noch halbwegs vorstellen über Zeitsteuerung, recht viel mehr fällt mir aber nicht ein wo man ohne Komfortverlust das Nutzerverhalten anpassen könnte.

    Fernsehen tagsüber is doof, Reality Soaps sind nicht so mein Ding und ausserdem bin ich da selten daheim.
    Kochen nur wenns hell ist find ich auch schade. Warmhalten in der Styroporbox macht die Pizza halt lätschert.
    Zeitschaltuhr an den Kühl und Gefrierschrank wär noch ne Option; tagsüber auf Stufe 6 laufen lassen, nachts aus. Gut, kein Licht wenn man die Tür nach 16:00 im Winter aufmacht aber was solls.
    Die Kinder kann ich auch nur nach dem baden am Abend föhnen; stimmt nicht: könnte man vorher auch schon föhnen, bringt nur irgendwie nicht soviel. Die Kafffemaschine und der Wasserkocher laufen halt auch bevor ich in die Arbeit gehe und nicht erst wenns hell ist.
    Nicht mal die SpüMa könnten wir so legen

    Mal ernsthaft: wie kann ich denn beim Strom das Nutzerverhalten anpassen, dass sich da wirklich was ändert/verschiebt? Das Nutzerverhalten anpassen geht mMn nur in sehr begrenzter Form, es muss ein geeignetes Nutzerprofil bereits vorhanden sein (viel Anwesenheit tagsüber, Home Office etc.) dass sich ein signifikanter Eigenverbrauch realisieren lässt.
     
  14. Lexmaul

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    @R.B.: Nicht jeder rechnet sowas als Kapitalanlage. Ein EFH ist in der Regel keine kapitalmaximierende Sache - man kann es natürlich so sehen und dann machen viele Sachen keinen Sinn :mauer.

    Für mich (!) ist das Gefühl einer partiellen Unabhängigkeit vom Stromanbieter ein gutes Gefühl. Ich spare dadurch jeden Monat einen Teil meiner Stromkosten. Die paar tausend Euro verschwinden im Gesamtinvest des Hauses für mich unbemerkt - auch die monatliche Belastung dieser 8.000 Euro ist verschwindend gering.

    Trotzdem armotisiert sich die Anlage nach einer gewissen Zeit - so die Planung. Wenn man natürlich immer vom schlechtesten ausgeht, kann man künstlich immer Hemmnisse schaffen, dass das eben nicht klappt. Ich kenne einige Anlagenbetreiber, dessen Anlagen nach 15 Jahren immer noch sehr gut im Saft stehen - und keinen Defekt hatten. Gibt auch welche, wo der Wandler nach 6 Jahren die Grätsche gemacht hat - 1-2k weg. Doof, kann aber halt passieren - der Invest kann steuerlich aber auch hier wieder angewendet werden und mildert die Last.

    Einfaches schwarz-weiß sehen bringt nichts. Evtl. sollte man hinzufügen, dass es sich aus kapitalistischer Sicht natürlich nicht lohnt - mit dem entsprechenden Gedanken und dem Willen ist das weiterhin eine feine Sache.

    @Zellstoff: Wie gesagt, in Vebindung mit einer Wärmepumpe kann man die Warmwasserbereitung damit verbinden. Und klar, wenn man praktisch nur Abends nach Hause kommt, ist dann darüber hinaus nicht viel anzupassen - gebe ich Dir recht. Wer aber Familie hat und ein Elternteil dann früher zu Hause ist, ist da schon wieder ein wenig mehr möglich.

    Vielleicht werden irgendwann auch mal endlich die Akkus bezahlbar und leistungsfähig, dann sieht es eh wieder anders aus...
     
  15. ultra79

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    Nein. Das hat nichts mit dem Eigenverbrauch zu tun. In beiden Fällen kann man selbst Strom verbrauchen.

    Das "Risiko" das die Anlage abgeschaltet wird vom Netzbetreiber ist auch recht gering - der darf das machen, wenn es gilt das Netz zu stabilisieren. Allerdings ergibt sich daraus ein Schadensersatzanspruch. Und eh man 100 Privatleute vom Netz schmeisst und sich mit denen auseinandersetzt nimmt man lieber eine große Freifeldanlage raus. Das geht einfacher und man kriegt keine empörten Anrufe usw. sondern hat mit Profis zu tun.

    Und die 70% beziehen sich auf die Peak-Leistung. Wenn man also eine schlecht ausgerichtete Anlage hat, dann wird die eh kaum in diesen Bereich vorstoßen - eine unverschattete Süddachanlage aber schon.


    Ja - Die Mehrwertsteuer - aber die bekommt man ja vom EVU auch gezahlt und reicht die weiter. Was man am Ende versteuern muss ist der Gewinn. Und für den Eigenverbrauch muss man eben selbst die Mehrwertsteuer zahlen. Angesichts der Peanuts über die wir hier sprechen ziemlicher Aufwand.


    Na das kommt auf sehr viele Parameter an. So einfach ist das nicht zu beantworten - 8 und 10 Jahre sind gefühlt zu wenig - aber 12 bis 14 Jahre kann dann schon den break even bringen.
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Du machst einen Denkfehler den auch viele Selbständige machen. Abschreibung ist kein Steuersparmodell sondern repräsentiert den Wertverlust der Anlage. Damit kann man keinen "Gewinn" machen. Das gilt auch für Finanzierungskosten. Die sind für die finanzierende Bank ein Geschäft aber nicht für den Kreditnehmer.
    Einen Gewinn macht man durch eine Investition erst dann wenn nach Abschreibung und Abzug aller Kosten noch etwas übrig bleibt. Hier setzt dann auch noch die Risikobetrachtung an.

    Sonderabschreibung & Co, lasse ich mal außen vor, da dies zwar zu Vorteilen in den ersten Jahren führt, aber nach Wegfall dieser Vergünstigung ergeben sich auch wieder Nachteile. Es muss nicht unbedingt sinnvoll sein in den ersten Jahren diese Abschreibungsmöglichkeiten zu nutzen, eine einfache lineare Abschreibung kann sich als vorteilhafter erweisen.

    Ja und? Es gibt Leute die nutzen dafür auch Zweitarifmodelle und lassen die Maschinen zu NT Zeiten laufen.

    und was bedeutet das in Euro? Bei uns (4 personen) aktuell ca. 57Ct. pro Tag, und zwar das ganze Jahr über. Das Einsparpotential ist überschaubar.

    Du hast oben ja selbst geschrieben, dass Dein Stromverbrauch pro Jahr in der 3.000kWh Klasse liegt. Was will man da noch groß durch PV ersetzen?
     
  17. ultra79

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    Ich will aber z.B. nicht das die Wäsche dann ewig in der WaMa rumliegt bevor jemand da ist um die auszuräumen.

    Man kann natürlich alles am Sa/So waschen - aber wenn dann die Sonne nicht scheint? ;-)

    Ich arbeite im HomeOffice und am Anfang hab ich auch die Spülmaschine explizit mittags angestellt - oder mal die WaMa laufen lassen. Verliert sich dann aber recht schnell und übrig bleibt (wie du schon sagst) das "sowieso vorhandene Profil" - ich dusche in der Mittagspause (schon immer), und da wird dann das Warmwasser mit Solarstrom nachbereitet - ich koche mittags auch immer mal, dann halt auch mit Strom aus der PV.

    Wo noch potential ist ist in der Steuerung der Wärmepumpe - nachdem ich jetzt weiss wie ich der WP sage das PV-Strom da ist könnte man da z.b. nachheizen wenn das der Fall ist und ggf. Temperaturen anheben. Evtl. bringen ja Hersteller auch mal Kühlschränke raus die man tagsüber gezielt vereisen kann, um in der Nacht keinen Strom zu brauchen o.ä.

    Aber in meinem Fall z.B. ist der Raum für solche optimierungen unter finanziellen GEsichtspunkten sehr begrenzt - 17,2 Cent je kWh Einspeisevergütung - wenn ich die selbst verbrauche entfällt das, und Herr Schäuble will noch Steuern. D.h. die selbst verbrauchte kWh ist nicht "umsonst" sondern kostet mich 20 bis 21 Cent - und im Einkauf lieg ich derzeit bei 25 Cent. Mit 5 Cent je kWh kann man eben keine Batterie kaufen und vermutlich auch keinen neuen Kühlschrank, WaMa oder sonstiges was den Eigenverbrauch durch INtelligenz optimiert...
     
  18. Lexmaul

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    Ich habe nie von einem Gewinn gesprochen, sondern das Verluste steuerlich teilweise egalisiert werden - tut mir leid, aber Dein schöner Text ist damit kein Gegenargument für meine Ausführungen.

    Bzgl, den Geräten: Ja, und was? Hast Du wirklich verstanden, warum ich das geschrieben habe?

    Warmwasseraufbereitung bei Euch durch was? Gas? Ist bei einer WP wohl etwas teurer - oder meinst nicht? Und mein derzeitiger Stromverbrauch ist noch ohne WP und "nur" für unsere Wohnung - der wird wohl etwas höher im Haus werden ;).
     
  19. #18 Zellstoff, 9. Juni 2015
    Zellstoff

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    unsere hat so ne Knitterschutzfunktion; gut, braucht Strom, aber wofür hat man denn ne PV. :D (wenn man denn eine hat)
    zu allem anderen: Zustimmung
     
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  21. Lexmaul

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    @Ultra79: Selbst verbrauchte kWh müssen nicht versteuert werden - solange Du nichts größeres als 10 kW auf dem Dach hast.
     
  22. #20 Der Bauamateur, 9. Juni 2015
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    Weil es hier reinpasst und mich gerade umtreibt:

    Wie sieht die Betrachtung bei Bürobauten aus? Ok, Server ziehen Tag und Nacht, aber alle Arbeitsplätze, Drucker, Kopierer, Licht etc. sind eigentlich nur tagsüber in Betrieb. Ebenso Warmwasser (das bisschen), Spülmaschine / Kaffeemaschine in der Küche und Kühlanlage für den Serverraum.

    Bleiben Nachts eigentlich nur noch Server, Alarmanlage und Telefonanlage.

    Frage - Wie sieht es da aus mit der Wirtschaftlichkeit? Gibt es da Erfahrungen?
    Frage 2 - gibt es einfache Berechnungen wieviel Leistung man realistisch pro m² aus einem Solarmodul rausholen kann?
     
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