Lüftungsanlage mit grösserer Luftwechselrate

Diskutiere Lüftungsanlage mit grösserer Luftwechselrate im Lüftung Forum im Bereich Haustechnik; Hi! Vielleicht kann mir jemand nen Tip geben...? Wir brauchen für unser EFH noch eine KWL m. WRG. Da die benötigte Luftwechsel- rate recht hoch...

  1. coroner

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    Hi!
    Vielleicht kann mir jemand nen Tip geben...?
    Wir brauchen für unser EFH noch eine KWL m. WRG. Da die benötigte Luftwechsel-
    rate recht hoch ist (630m³) find ich leider nicht so viele Hersteller die
    da für mich was im Repertoire hätten. Bisher fand ich Va//ox bzw. /-/einemann
    und was bei /-\lpha |nnotec .
    Will hier auch keine Pro'/s und Con's sondern bräuchte nur mal nen Hinweis
    auf Hersteller mit so großen Anlagen. Am Besten mit Feuchterückgewinnung... :winken

    Die Hersteller kennen ja dann wiederum ihre Partner vor Ort.
    Schankedöhn...
     
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  3. papabaut

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    Moin moin,

    bei 630m³ Volumen sollten eigentlich ca. 315m³/h umgewälzt werden. Das ist nicht so ungewöhnlich viel.
    Suche doch mal im Internet nach "350 KWL" und auch nach "350 Lüftung".

    Da findet sich schon etwas.

    Helge
     
  4. coroner

    coroner

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    Baulaie
    :deal noe noe... 630m³ pro Stunde... nicht Hausvolumen...
    Belüftetes Wohnraumvolumen ist so ca. 1200m³ - Wechselvolumen
    wurde von nem HAustechnikplaner berechnet ;)
     
  5. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    In diesem Fall ist nicht die Luftwechselrate hoch, sondern die Luftmenge. Hier kommt man oft mit den Systemanbietern für EFH nicht weiter, sondern das geht schon in den Bereich von raumlufttechnischen Anlagen. Vor allen Dingen dann, wenn es sich nicht um Wohngebäude handelt. Hier ein paar Informationen.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  6. coroner

    coroner

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    Bruno - vielen Dank.
    Was bedeutet das für mich, als Eigenheimersteller?
    Wenn ich diesen "Pfad" der Standardanlagen verlasse, bin ich dann
    bei Industrieanlagen oder "bauen" sowas dann Lüftungsbauer komplett selbst? :wow
    Kenne die Vorgehensweise da leider nicht so und der Architekt ist auch "froh"
    wenns gerade noch so eine der grösseren Standardanlagen wird - nur find'
    ich da momentan nicht die Anzahl Hersteller die ich gerne im LV diversiviziert hätte um ein gewisses Preisspektrum zu erhalten.

    gruß
    coroner
     
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  8. maveric00

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    Hallo,

    hat der Haustechnikplaner die 630 m^3/h mit der Standardformel 0.5 1/h*v berechnet oder auch die tatsächliche Nutzung berücksichtigt? Wir standen vor einem ähnlichen Problem - auch recht großes EFH mit 4 Personen. Wir haben dann mit 30 m^3/h pro Person und der zu erwartenden Aufenthaltsanzahl in den einzelnen Zimmern - unter Berücksichtigung von Überströmräumen - gerechnet und kamen so auf einen benötigten Luftaustausch von ca. 450 m^3/h, wofür es durchaus noch Standardanlagen gibt.

    Zugegeben, das liegt unter der 0,5-er-Norm, sollte allerdings für uns ausreichen - ich kann jedenfalls nicht den Nutzen einer konstanten Belüftung z.B. des Flures mit 0,5 1/h Frischluft sehen, wenn sich keiner darin aufhält. Deswegen haben wir diese Räume als Überströmräume aus dem benötigten Frischluftvolumenstrom herausgenommen. Praxistest steht allerdings noch aus, da das Haus gerade im Bau ist.

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  9. bimopc

    bimopc

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    Hallo zusammen
    In der Schweiz planen wir Wohnungslüftungen abhängig von der Belegung, und nicht vom Raumvolumen. Wenn du nun ein Haus mit 630 m3 hast, und ein Luftwechsel von 0.5 / Stunde, dann wir das Resulatat sein, dass du eine Wohneinheit überlüftest. Dabei wird dann im Winter die Übermässige Abführung von in der Wohneinheit vorhandene Feuchtigkeit entstehen. Klar, in Nasszellen und Küche möchte man die Feuchtigkeit loswerden, man muss aber bedenken, dass Wohnungslüftungen (sprich Komfortlüftungen) für einen 24 Stunden Betrieb ausgelegt werden. Dann kann man bewusst auch mit tieferen Luftmengen sehr gute Resultate erreichen.

    Also, Zuluft wird auf 30 m3/h und Person berechnet. Abluft wird auf 30 - 50 m3/h in den Nasszellen wir Bad/Dusche und auch Küche ausgelegt. Hat man nun ein Haus mit 4 Personen, so sind es 120 m3/h Zuluft. Hat dieses Gebäude dann 2 Bäder oder Duschen und noch eine Küche, so sind wir dann auch bei 90 - 150 m3/h Abluft. Bei dieser Lösung kann man die Luftmenge der Zuluft verwenden, d.h. 120 m3/h. Man muss aber die Luftmengen für die einzelnen RTäume einregulieren, damit man ndie 120 m3/h auch schön in die richtigen Räume bring oder von dort abholt.

    Was nun neu der Trend ist, ist eine Tag / Nacht Umschaltung. D.H. dass der Luftverteiler in 2 Zonen aufgeteilt ist, und die Schlafräume tagsdurch nicht belüftet (120 m3/h werdne in die Wohnräume gebracht), und Nachts natürlich umgekehrt. Die Abluft bleibt sich gleich verteilt, also ohne Regulierung.

    Ziel des Ganzen ist auch, Werten von 0.25 Watt / m3 Luft und Stunde näher zu kommen, und somit den Energieverbrauch von Wojhnungslüftungen zu senken.

    Wenn du nun einen Grundriss deines Gebäudes hast, werde ich dir gerne mal eine mögliche Platzierung von Zu- und Abluft Durchlässen aufzeigen. Wichtig ist auch, dass eine Überströmzone entsteht. Diese wird durch das Durchströmen von ursprünglicher Zuluft in eine Abluftzelle entstehen. Lese ansonsten mal ein bisschen auf den Seiten von http://www.minergie.ch (keine Firma sondern die führende Organisation im Bereich Energiebewusstes (sparendes) Bauen in CH).

    LG André
     
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