Lüftungsquerschnitt an der Traufe

Diskutiere Lüftungsquerschnitt an der Traufe im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo an die Experten... unser Dach wurde vor kurzem mit Tondachziegeln (Fabrikat Röben) gedeckt. Es handelt sich lt. Fachregeln um ein...

  1. spein

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    Hallo an die Experten...
    unser Dach wurde vor kurzem mit Tondachziegeln (Fabrikat Röben) gedeckt.
    Es handelt sich lt. Fachregeln um ein unbelüftetes Dach mit belüfteter Eindeckung. Die Dachrinne ist meiner Meinung nach hochhängend ausgeführt. Die Dämmung ist eine Vollsparrendämmung, also ohne Luft zwischen USB und Dämmung.
    Bei der Traufausbildung wurde die Unterspannbahn direkt auf ein Traufblech geführt, auf dem die Traufziegelreihe direkt aufliegt (lediglich ein Vogelschutzkamm dazwischen). Das Traufblech ist auf einer Keilbohle montiert.
    Der Lüftungsquerschnitt an der Traufe ergibt sich somit lediglich aus der Wölbung des Ziegels, abzüglich des Vogelschutzkamms (die restlichen 2/3 der Ziegelbreite liegt auf dem Blech auf, siehe Bild).
    Nun die Frage:
    Müßte hierfür nicht zwingend ein sog. "Traufen-Lüftungselement" zum Einsatz kommen, damit die Unterseite der Ziegel genügend belüftet wird?

    Ich habe schon herausgefunden, dass die 200cm²/m freier Lüftungsquerschnitt nach DIN4108-3 hierfür nicht gelten, weil die nur für die Belüftung unter der USB sind. In den Fachregeln steht lediglich "Die in der DIN4108-3 geforderten Lüftungsquerschnitte für belüftete Dächer gelten für diesen Raum zwar nicht, haben sich aber in der Praxis bewährt und werden empfohlen." Damit konnte ich den Dachdecker leider nicht beeindrucken - schließlich ist es ja "nur" eine Empfehlung...
    Gibt es möglicherweise noch weitere Regeln, Vorschriften o.dgl., mit denen ich den Dachdecker überzeugen könnte?

    Vielen Dank jeglichen Hinweis!!

    Hier die Bilder:

    [​IMG]
    Blick unter die Traufreihe

    [​IMG]
    Traufe mit Traufblech
     
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  3. #2 Meister_Hans, 23. Februar 2007
    Meister_Hans

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    Und aus welchem Grund sollte hier ein Traufen-Lüftungselement eingebaut werden? Anfallendes Schwitzwasser (bei Tonziegeln eher selten) oder Schmelzwasser durch eingetriebenen Flugschnee (denk ich mal eher dran) kann über die USB auf das Traufblech in die Rinne laufen.

    Nachdem ja schon richtig festgestellt wurde, daß der Querschnitt nach DIN 4108 nicht maßgebend ist denke ich mal, daß hier auch keine anderen Aussagen kommen werden. In den Verarbeiterrichtlinien des Herstellers wird auch nichts anderes angegeben sein.

    Ich erinnere mich daran, daß auf der HP der Fa. BRAAS die in den späten ´60ern und Anfangs der ´70ern gängige Ausführung komplett ohne Konterlattenebene mit leicht durchhängender USB beschrieben wurde und dazu ein Kommentar zu lesen war, daß diese Variante zwar mittlerweile nicht mehr ausgeführt wird, jedoch aus den Zeiten als sie ausgeführt wurde, keine Mängel aus dieser Ausführung bekannt sind. Die Hinterlüftung der Dachsteine erfolgte hier nur über die Wölbungen der Frankfurter Pfannen.

    Leider finde ich auf der HP diese Aussage nicht mehr, ich denke daß die weggelassen wurde, als die Fa. BRAAS von der Fa. Lafarge übernommen wurde und die HP geändert wurde...
     
  4. Rene'

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    Hallo!

    Mal was anderes: Der Übergang Unterspannbahn/Traufblech ist miserabel ausgeführt so das sich Wassertaschen bilden können.

    Die Unterspannbahn ist ausserdem seitlich zu kurz abgeschnitten, die Traufschalung ist zu sehen. Die Dachfläche ist vollflächig (und das heisst keinen 5cm Rand freilassen!) mit der Unterspannbahn zu bedecken.
    Was ist sonst mit dem Kondenswasser und dem geschmolzenen Flugschnee der an dieser Stelle herunterläuft?!
    Richtig! Das Wasser zieht in die Traufschalung und diese ist spätestens an der Stelle nach 10 Jahre verrottet.


    Gruß Rene'
     
  5. spein

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    Hallo & Danke für die Antworten!!

    @Meister_Hans: Leider bin ich kein Fachmann sondern -nur- Bauherr. Ich habe mehrfach gelesen, dass gerade bei Tonziegeln eine gute Hinterlüftung sehr wichtig wäre, damit eingedrungene Feuchtigkeit (Flugschnee, Schwitzwasser, defekter Ziegel, ...) möglichst rasch abtrocknen kann und gerade in der frostigen Zeit durch gefrierende Nässe keine Ziegel beschädigt werden. Was ist denn sonst ein Anwendungsfall für diese Lüftungselemente (z. B. von Braas das Aero-Traufelement)?

    @Rene: Danke für den Hinweis!! Können sich da wirklich Wassertaschen bilden? Oberhalb des Traufbleches befindet sich ca. 80 cm Traufschalung, auf der liegt die USB auf...
    Würde evtl. am Rand (wo keine USB ist) auch eine entsprechend gute Belüftung das Problem beheben?

    Viele Grüße,
    Stefan
     
  6. Bauwahn

    Bauwahn

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    Sinn macht ein größerer Lüftungsquerschnitt hier auf alle Fälle. Im Sommer heizen sich die Ziegel (schwarz?) dann nicht so stark auf. Ist der Dachraum bewohnt?

    Thomas
     
  7. spein

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    @Thomas: das Dachgeschoss wird voll ausgebaut (Kniestock 1m) und drüber der Spitzboden wird nur als Speicher verwendet. (Lichte Höhe unterm First knapp 2m)
    Ja, die Ziegel sind schwarz. (engobierte Tonziegel)
     
  8. Rene'

    Rene'

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    Hallo!

    @spein: Zu den Wassertaschen: Auf dem Bild sieht es so aus als wäre der Übergang Unterspannbahn / Traufblech nicht glatt gezogen. Unter dem Umstand bildet sich vor dem Traufblech ein kleiner "See" , da das Wasser nicht in die Rinne laufen kann.

    Zur seitlich fehlenden Unterspannbahn gibt es leider keine sinnvolle alternative ausser diese dort noch verlegen zu lassen.
    In der jetzigen Ausführung ist das sicherlich ein Mangel der zu Problemen führen KANN aber nicht unbedingt muss.
    Angesichts der Tatsache das diese Ausführung nicht korrekt ist und Du die korrekte Ausführung aber bezahlt hast denke ich doch das man darauf bestehen sollte das nachzubessern. Wenn es doch in 10 oder mehr Jahren Probleme geben sollte dann ist das geheule groß.
    Der Umstand das Dir der Mangel jetzt schon bekannt ist macht die Sache dann nicht unbedingt lustiger. ;)

    Gruß Rene'
     
  9. Gast360547

    Gast360547 Gast

    schöne bilder für...

    Moin,

    ...dachmurks.de

    Zur Sache:

    a) auch wenn die Unterdeckung seitlich nicht bis zur Aussenkante geführt ist, heisst das (leider) noch nicht, dass das ein Mangel ist. In den Fachregeln steht nichts passendes. Einzige Möglichkeit bleibt, die Interpretation, die im Sachverständigenkreis ausgearbeitet wurde: Die Bahn ist außen so weit zu führen, dass zu schützende Bauteile (hier Außenkante Mauerwerk oder vorsatzschale oder WDVS) nicht durch eindringendes Niederschlagswasser geschädigt werden kann. Holz im Überstandbereich, dass feucht wird, kann im Normalfall wieder ausreichend schnell abtrocknen und wird dann nicht geschädigt.

    Mir machen hier eher die Bereiche am Traufblech Sorgen. Das scheint mir zu schmal im Zuschnitt und ist in Nahtbereich nicht gelötet (hängt von der Überdeckung ab). Das Ende ist nicht aufgestellt, wo bleibt hier das Wasser?

    Traufenlüftungskamm: Der Querschnitt gilt für die Hinterlüftung der Wärmedämmung, nicht aber für die Ebene Eindeckung zur Unterdeckung. Hier müssen 24mm Abstand eingehalten werden. Das wiederum hat mit der Entwässerung eingedrungenem Niederschlagswassers oder ausfallenden Tauwassers zu tun. Die Hinterlüftung <b>kann</b> dem sommerlichen Hitzeschutz dienlich sein.

    Grüße

    stefan ibold
     
  10. spein

    spein

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    @Rene: Das mit den Wassertaschen hatte ich auch schonmal gelesen, da die USB bei uns aber immer schön aufliegt kann ich mir das nicht so vorstellen. Lediglich am Übergang auf das Traufblech entsteht eine kleine Beule, in der sich etwas Wasser sammeln könnte. Ich werde auf jeden Fall den Sachverständigen nochmal drauf ansetzen, genauso auf die seitl. fehlende USB. Vielen Dank!!

    @Stefan: Moin. dachmurks.de hab ich auch schon studiert - unser tolles Dach beschäftigt mich nun schon einige Wochen.

    Wenn nun das Holz an der Seite ohne USB nass wird, kann es doch nur abtrocknen wenn auch für genügend Belüftung gesorgt wird, oder?
    Den freien Lüftungsquerschnitt hab ich heute nochmal genau nachgemessen - das sind pro lfd. Meter ca. 80 cm² - und davon die Hälfte, weil der "Lüftungs"-Kamm ja nochmal ca. 50% davon wegnimmt. Bleiben noch 40cm² und damit 1/5 des in den Fachregeln "empfohlenen" Wertes von 200cm². Ist das dann nicht doch irgendwo zu wenig?

    Zum Traufblech: Die Traufziegel haben fast überall einen Überstand von 8cm auf das Blech (somit wohl regelkonform). Wann muss das Blech denn gelötet werden?
    Was meinst Du mit "das Ende ist nicht aufgestellt"? Ganz oben ist das Traufblech jedenfalls um 180° gebogen, so dass kein Wasser nach oben gedrückt werden kann. Das hat der Dachdecker als kleinen "Bonus" rausgestellt und meinte, normalerweise hätte er das nicht machen müssen...

    Ist es eigentlich wirklich üblich, die Traufziegel so weit wie bei uns nach hinten zu setzen? Ich habe sowas noch nie gesehen und schaue mir nun schon lange die Dächer sehr genau an... Der Dachdecker meinte er hätte keine andere Wahl gehabt weil die Sparren das falsche Maß haben und er die Ziegel nicht ziehen konnte... Kommt mir alles ziemlich komisch vor. An den Ecken (Traufe/Ortgang) will er nun irgendwas aus Metall ransetzen was aussieht wie ein halber Ziegel, denn dort kann man von unten die Traufbohle sehen... Ist sowas in Ordnung?

    Am Ende meiner Mängel-Liste stehen dann noch mind. zwei nicht verklebte Löcher in der USB, auf die ich während der Bauzeit des Daches ständig hingewiesen habe. Nun hat der Bauleiter bzw. auch der Bauträger gemeint, man könne ja nun nicht das ganze Dach abdecken und nochmal nach Löchern suchen - dann schreiben wir es halt ins Abnahmeprotokoll als angezeigten Mangel. Sollte ich mich darauf einlassen?
     
  11. Ryker

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    Braucht es aber nicht, weil es tatsaechlich vorkommen kann - haengt eben
    stark vom Ziegel und dem "Spiel", dass man in der Lattweite hat, ab.
    Ich komme zur Zeit leider nicht auf Roebens Website, aber wenn Du uns
    den Ziegel und die Sparrenlaenge verraetst, koennen wir Dir mehr erzaehlen.
     
  12. Rene'

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    Hallo!


    Genau das Argument hatte bei unserem Dach unser Architekt dem ausführenden Dachdecker unter die Nase gehalten.
    Es gab zwar erst erst eine riesen Diskussion darüber, aber als der Dachdecker keine Richtlinie vorbringen konnte in der Stand das die USB vor dem Ende der Traufschalung abgeschnitten werden darf hat er die zu kurz abgeschnittene USB nachgearbeitet.


    Gruß Rene'
     
  13. spein

    spein

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    @Ryker: Der Ziegel hat ein mittleres Lattmaß von 366mm, kann zwischen 362 und 370 mm gezogen werden lt. Röben. Bei uns wurde konstant mit 366mm gelattet. Wäre bspweise mit 370mm gelattet worden, hätte man pro Ziegel ca. 4mm gewinnen können, macht bei 18 Ziegelreihen 72mm.
    Momentan stehen die Ziegel ca. 8 cm zurück, selbst wenn die nur 6 cm durch die Lattung rausgeholt hätten, sähe es jetzt ordentlicher aus als so. Soweit meine Meinung als Laie und Bauherr...
    Leider gibts dafür keine Regel - theoretisch kann der Dachdecker wohl an der Traufe erstmal einen halben Meter Blech aufbringen und dann mit den Traufziegeln beginnen?! :confused: (kleines Späßle)

    @Rene: Ich werd's meinem lieben Gutachter mal unter die Nase reiben, mal sehn ob der sich zu ner Aussage hinreißen läßt... Danke!!!
     
  14. bauworsch

    bauworsch Gast

    Nein, kann er nicht. Das ist in den Fachregeln eindeutig geregelt. Wie groß ist Deine Dachneigung? Mindestens 10 cm Überdeckung mit dem Dachwerkstoff müssen sein, oder in Abhängigkeit der Dachneigung sogar mehr.
     
  15. spein

    spein

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    @bauworsch: Die Dachneigung beträgt 43°. Dafür hat mein öb..SV festgestellt, dass die Dachziegel das Traufblech um ca. 70..80mm überdecken müssen (was auch fast überall der Fall ist). Leider ist dann das Traufblech nochmal ca. 8 cm sichtbar bevor es in der Dachrinne endet.
    Zur besseren Verdeutlichung hab ich nochmal drei Bilder hochgeladen:

    Maße an der Traufe:
    [​IMG]
    Traufblech, Kamm, USB:
    [​IMG]
    Hinten umgebogenes Traufblech:
    [​IMG]

    Vielen Dank an alle für die hilfreichen Tipps!!! :28:

    Grüße,
    Stefan
     
  16. bauworsch

    bauworsch Gast

    Machen wir mal eine kurze Zusammenfassung:

    Die Eindeckung springt ca. 8 cm zurück. Nicht schön aber auch nicht tragisch.

    Die Überdeckung mit Dachwerksoffen bei größer 22° Dachneigung wird in den Fachregeln mit mind. 100 mm angegeben. Knapp daneben.

    Da die Dachdeckung zurückspringt, scheint mir bei dem Rücksprung - wie Stefan ja schon angemerkt hat - die Überdeckung ( Überlappung ) des Traufblechs zu gering.
    Mindestens 100 mm ebenfalls oder wenn man es gaaanz spitz sehen möchte ist ggfs. sogar ein Falz erforderlich. Auch mit der Befestigung im Rinnenbereich scheint es nicht weit her zu sein.

    Eine Frage sei gestattet: Da ja schon ein SV dran war, weshalb hier eigentlich nochmal der ganze "Ziehauf"?
     
  17. spein

    spein

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    Der SV macht bei mir die baubegleitende Begutachtung usw. Bin jedoch nicht so recht zufrieden - viele Sachen hab ich selbst erst aufgezeigt (z.B. Löcher in der Dampfsperre - was ja nun besonders wichtig ist, da wir ein KfW40-Haus bauen).
    Und bei der Dachgeschichte ist er mir eben auch etwas zu zurückhaltend. Hat zwar einen "Bericht" darüber geschrieben und die einzelnen Sachen (die ich ihm zum Teil genannt hatte) aufgezählt und Vorschläge zum Ausbessern gemacht etc. Als wir dann mit dem Dachdecker auf dem Gerüst standen hat er jedoch gegenüber dem Dachdecker gar nicht weiter argumentiert. Eigentlich sollte er doch vordringlich MEINE Interessen vertreten...
     
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  19. bauworsch

    bauworsch Gast

    Gut soweit.

    Jetzt haben wir ein paar Argumente gesammelt, sicherlich werden sich Stefan oder Ryker dazu auch noch mal äußern.

    Was ist die Intention? Geht es nur darum, den Dachabschluss im Traufbereich optisch aufzuwerten und den DD mit den gefundenen Argumenten dazu zu bewegen, zumindest hier was zu unternehmen - weil das mit dem Trauflüftungskamm und Lüftungsquerschnitt klappt ja nicht? So nach dem Motto, mach das mal ordentlich, ansonsten pack ich die Keule aus..

    T´schuldigung, ich will da nichts unterstellen, mich interssiert nur, wie es dann weitergeht.
     
  20. spein

    spein

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    Sorry wenn es hier falsch rüberkam... Natürlich möchte ich den DD dazu bewegen das Dach soweit herzurichten dass es technisch einwandfrei ist und uns viele Jahrzehnte lang keine Sorgen macht (war ja unser Ansinnen als wir uns für den Mehrpreis für Tondachziegel entschieden haben).
    Ursprünglich habe ich angefangen nachzuforschen weil uns das Dach eben "optisch" nicht gefiel, wegen der stark zurückgesetzten Traufe. Herausbekommen hab ich dass genau das eigentlich regelkonform ist (wenn auch optisch wirklich nicht toll), abgesehen vom seitlichen Abschluß (Traufe/Ortgang), aber das wird warscheinlich grad heute ausgebessert.
    Beim vielen Nachforschen und Fachregeln wälzen und Foren durchstöbern usw. bin ich dann u.a. auf die Lüftungsfrage gekommen...
    Warscheinlich soll jetzt sogar noch der Spitzbodenbereich (Kaltdach) mit über diese Lüftungsschicht zwischen USB und Deckung belüftet werden - wenn da schon an der Traufe viel zu wenig Luft einströmen kann, was soll dann später da oben noch rauskommen und wirkungsvoll lüften?!
    Deswegen bin ich jetzt lieber etwas kleinlich, als dass ich später das Nachsehen hab (wenn vielleicht der Bauträger nich mehr is, oder nich mehr sein will...)

    Nochmal herzlichen Dank für die wertvollen Hinweise!! :respekt

    Stefan
     
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