Lüftungsrohre passen nicht in Decke

Diskutiere Lüftungsrohre passen nicht in Decke im Lüftung Forum im Bereich Haustechnik; Guten morgen, ein weiteres Problem hat sich bei unserem Bau aufgetan. Die Lüftungsrohre passen nicht wie geplant in die Decke. Die Rohre haben...

  1. Rinswind

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    Guten morgen,

    ein weiteres Problem hat sich bei unserem Bau aufgetan.
    Die Lüftungsrohre passen nicht wie geplant in die Decke. Die Rohre haben einen Durchmesser von 7,5 cm. Ca. ein drittel haben wir in die Decke bekommen, jedoch fehlen nun einige Rohre noch.
    Unser Lüftungsspezialist plant jetzt aus den noch übrigen Deckenkästen in der ein ovales Loch für Flachkanal auszuschneiden und für die dann eine Lösung zu machen, bei der dann Flachkanal unterm Estrich verwendet wird.

    Hatte jemand schonmal dieses Problem oder eine bessere Lösung?
    Gibt es Adapter von 75mm Durchmesser auf Flachkanal?
    Kann man diese Rohre etwas mit Heißluft bearbeiten so das man sie etwas flach drücken kann???

    Gruß
    Rinswind
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 14. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn Du Rundrohre flachdrückst, haben sie nicht mehr die nötige Querschnittsfläche, die Durchsatzmenge sinkt! Fällt also aus!

    Jeder zusätzliche Bogen (aus der Decke in die Dämmebene und zurück) kostet Leistung. Hier wäre also zu klären, ob die geplante Anlage(Maschine) noch genug Leistung hat, um auch so die Luftwechselrate zu gewährleisten.

    Ist denn der Fußbodenaufbau überhaupt hoch genug, um
    1. Flachkanal+
    2. Eltleitungen+
    3. Sanitär-/Heizungsleitungen+
    4. Trittschalldämmung
    höhenmässig an der engsten Stelle (max. Zahl der Kreuzungen + Leitungsdicken incl Rohrdämmung) zu verkraften, ohne das Trittschall oder gar Estrich in der Dicke verringert werden müssen?

    Vor allem aber - warum passen Rohre DN 75 nicht in eine Decke?
    Eine 20er Betondecke, sollte zwichen den Bewehrungen rd. 10 cm haben. So what?
     
  4. mls

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    geht´s noch? :irre
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 14. September 2010
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    markus - mindestens.
    Cnom o und u je 2,5 macht 5 cm + Bewehrung + Bewehrungsüberdeckungen an der dicksten Stelle sollten da immer noch 10 cm Platz sein. Dass Du statisch mit einem grösseren Abstand rechnest, weiß ich.
     
  6. #5 Achim Kaiser, 14. September 2010
    Achim Kaiser

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    Vermutlich gehts Markus nicht um 1 Röhrchen und die Frage krieg ich 75 mm Rohr in 200 mm Decke rein, sondern um den Blödsinn der massierten Ansammlung von Verrohrungsgewürge so dass man sich dann fragen muss ... aha ... und wo ist auf dem m² noch der Beton der als Decke fungieren soll.

    Was da teilweise zusammengefummelt wird spottet jeder Beschreibung.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. mls

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    es geht nicht um den theoretisch zu verfügung stehenden platz, sondern
    um die idee, überhaupt rohre in der decke zu verlegen!

    am coolsten finde ich den fragesteller, der baubegleitend und anscheinend
    ohne kompetenten twp-ischen beistand seine decke massakriert.

    es gibt immer noch sowas wie bauen nach den ardt!
    sobald ein bemessungsverfahren in der din 1045 oder einem der vielen
    grünen hefte steht, mag das wenigstens den anschein der ardt erwecken -
    aber bisher gibt´s nix zu dem thema, was die ardt wiedergibt oder
    zumindest dem stand der technik entspricht.

    in wenigen ausnahmefällen mags funktionierten - im konkreten fall
    mag ich nicht dran glauben.
     
  8. Rinswind

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    Es geht mir nicht darum das ich den Flachkanal noch in die Decke bekomme, sondern aus einer in "Beton Lösung" teilweise eine "unter Estrich Lösung" machen will.
     
  9. Rinswind

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    Das ganze wird durch einen Lüftungsbauer ausgeführt und durch Statiker sowie Architekt abgesegnet, ich will mich nur begleitend informieren, ob jemand sowas schon hatte und wie er es in dem Fall gelöst hat.
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 14. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    @ Achim & markus:
    In meiner manchmal grenzenlosen Naivität bin ich natürlich davon ausgegangen, dass es keine Häufung gibt (bzw diese wie eine Deckenöffnung bemessen wurden) und das die Schwächungen des Deckenquerschnitts in Abstimmung mit dem TWP erfolgt sind.
    Genügend Decken, bei denen Hohlkörper zur Reduzierung der Betonmenge eingesetzt werden, gibts ja.

    Wenn hier natürlich blind Rohre in der Decke kreuz und quer verlegt werden, ziehe ich meine Aussage zurück und behaupte das Gegenteil!

    @ Rinswind
    In einer 20er Elementdecke kann man keine Rohre DN 75 verlegen. Weder in Sachen Betondeckung der Oberbewehrung und der Zulageeisen noch im Hinblick auf Leitungen, die die Dreiecksträger der Elementdecken kreuzen!

    Da gibts wohl einigen Kärungsbedarf. Wer plant denn bei Euch????
     
  11. nachttrac

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    Hmmm, wie das, der Umfang bleibt doch der Gleiche? Davon Abgesehen sind diese Rohre relativ Starr, da kann man sich draufstellen ohne dass sich was tut, wie also flacher machen ==> geht net

    und mls, was genau hast Du gegen die Verlegung im Beton? Ist doch Standart. Ich hab noch was im Kopf von wegen Abstand von zwei Rohren mindestens Rohrdurchmesser, damit der Beton reinfliessen kann. Und wenn das in der Tragwerkplanung mitberücksichtigt wurde, so What?

    Ich verstehe allerdings die Frage nicht so ganz. Die Rohre lassen sich doch durch die Streben in den Filigrandecken durchschieben und mit Winkelstück durch die Decke. Ausser die Steben sind zu Flach, dann hat der Besteller der Filigrandecken gepennt und nichts von Lüftungsrohren erwähnt. Und kommt ja nicht auf die Idee in einer Geheimaktion irgendwelche Streben wegzuzwicken!:hammer:
     
  12. Achim Kaiser

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    Natürlich gibts spezielle Systeme als Flachkanäle aus Kunststoff und/oder auch speziellen Blechkanälen.

    Knackpunkte sind auch da die Sammel-/Verteilerpunkte ....

    Es gibt auch *unter Estrich* Anforderungen was die Breite der Leitungstrassen angeht damit der Lastabtrag noch vernünftig funktioniert.

    Die Details variieren von BV zu BV ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  13. Rinswind

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    Also geplant wurde die Anlage von der Lüftungsfirma, die Statik hat mein Statiker daraufhin geprüft und der Lieferant der Decke hat die Decke mit Zulagen unter Berücksichtigung der mitgelieferten Deckeneinbauten, gepant.
    Niemand hat zu irgeneinem Zeitpunkt gesagt das das so nicht funktioniert.

    Die Rohre die ich bis jetzt verlegt habe, 5 an der Zahl, sind nicht wahlos gelegt worden, sondern waren vorher festgelegt.

    Da Aufgrund der Menge an Dreiecksträgern und versetzten Anordnung keine weitere Verlegung mehr möglich ist, muß ich nun die bereits in die Decke eingegossenen Lüftungsauslässe anders anschließen.

    Und auf dieser Suche bin ich jetzt.
     
  14. nachttrac

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    Nachtrag
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 14. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Drück die mal GANZ platt und miss dann den Umfang. Na, wie groß ist der? Und wieviel Luft geht noch durch?
    :D
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 14. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Das Wort soll wohl geplant heissen.
    Wenn dem denn so wäre, dürftest Du jetzt kein Problem haben. Irgendwo hat also irgendwer irgendwas nicht richtig gemacht. Zu klären wäre, wer was warum.

    Also gibt es einen Verlegeplan? Hatten den Statiker und Fertigteilwerk?

    Wieso DU??? Das sollte doch Sache derjenigen sein, die damit beauftragt sind.
    Also Lüftungsbauer, Architekt und Statiker!

    Wenn jetzt die Leitungen aus der auf die Decke kommen, passt zu 99,99 % der Fußbodenaufbau nicht mehr!
     
  17. Rinswind

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    Tja wo die Planung ins stocken geraten ist weiß ich nicht,
    der Statiker hatte den Verlegeplan und der stand mit dem Deckenplaner/Lieferanten in Verbindung, wie genau und was die alles besprochen haben weiß ich nicht.

    Stimmt ich will mich nur Informieren, mein Lüftungsmensch kümmert sich drum.
    Der Aufbau wird nicht das Problem denke ich, die vom Hersteller der Anlage mögliche Variante von Flachkanälen ist 5cm hoch, der komplette Aufbau ist ca. 15cm wenn ich mich nicht irre.

    Es gibt 90° Bögen für die Flachkanäle, alles kein Ding, nur was ich nicht gefunden habe sind Übergangsstücke von DN75 auf Flachrohre.
    Wenn es so ein Stück geben würde, wäre alles um einiges einfacher und somit wahrscheinlich auch günstiger.
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 14. September 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Mich würd das spätestens jetzt aber interessieren.

    15 cm (ich vermute FBH) - (6,5 cm Estrich + 2 cm Trittschall/Systemplatte + 1 cm Toleranzen) = 6,5 cm. Da darf dann keine Eltleitung und schon gar keine Sanitär-/Heizleitung die Lüftungskanäle kreuzen.
    Es würde mich aber wundern, wenn das hinzubekommen wäre!

    Wenn Flachkanal, dann alles auf die Decke !!!!
     
  19. nachttrac

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  21. mls

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    wurde schonmal eher gepostet, oder? kenn ich jedenfalls irgendwoher - aber
    sicher von keinem bau mit meiner beteiligung.

    schön, wenn ein hersteller seine rohre zum einbetonieren freigibt:
    das heisst, die werden alkalibeständig sein (hoffe ich jedenfalls - bei
    einigen weiss ich, die sind´s nicht), die werden einen begrenzten
    druck beim betonieren oder begehen aushalten (vermute ich) - damit ist
    aber keine aussage zur eignung der decke hinsichtlich der querschnittsschwächung
    getroffen.

    spätestens, wenn ich lese: rohre quer durch gitterträger .. dann ist
    mir -statisch- alles klar :cool:

    btw,
    ralf hat´s geschrieben: wenn schon, dann alle rohre auf die decke!
    und achim: im verteilerbereich sind sowieso besondere massnahmen erforderlich :)
     
  22. karsten11

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    Hallo Rinswind,

    ich hatte auch Probleme mit den Rohren (Statiker hat die Lüftungsanlage vergessen). Lösung war alle Rohre unterm Estrich (Bodenaufbau jetzt knap 16cm und nicht 14). Würde ich jederzeit wieder machen da die Verlegung viel flexibler ist.

    Gruß
    Karsten
     
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