Luftdichte Dosen und Max Spannungsabfall / Leitungslänge

Diskutiere Luftdichte Dosen und Max Spannungsabfall / Leitungslänge im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Ich hätte mal eine Bestätigung bzw evtl. auch einen Verweis wie die Leitungen in die luftdichten Geratedosen eingeführt sein sollte / muss. Meiner...

  1. Kater432

    Kater432

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    Ich hätte mal eine Bestätigung bzw evtl. auch einen Verweis wie die Leitungen in die luftdichten Geratedosen eingeführt sein sollte / muss. Meiner Meinung nach muss der Mantel der NYM Leitung komplett durch die Gummimembran geführt sein, oder? Bei Kontrolle von mir bzw. dem Sachverständigen sind tlws. nur die 3 Adern durchgeführt und der Mantel ist kurz davor ( 1-10mm) zu Ende. Verlegung ist in Porotonstein. Ist dies korrekt, bestimmt nicht.

    Die weitere Frage bezieht sich auf die max Leitungslänge bzw. Max Spannungsabfall. 2-3 Leitungen habe ich mit einer Länge großer 25m angefunden, das ist ja für 1,5mm zuviel wenn Sie mit 16A absichern. Da müsste ja bei 18m Schluss sein. Wie zählt das denn wenn auf der Länge die Leitung durch etliche Steckdosen nochmals unterbrochen ist, und da ja erst nochmal verbunden werden durch Klemmen. 18m Länge ohne Unterbrechung ? Jede Klemmstellen Düfte doch auch eine Erhöhung des Wiederstandes bedeuten, oder ? Wie wird die max Länge eigentlich berechnet wenn die den Raum mit 2,5mm anfahren und von dort erst die einzelne Dosen mit 1,5mm. Dann müsste ja bis zur letzten Dose mehr als 18m möglich sein, ohne gleich alles im 2,5 zu fahren
    Welche Verlegeart ist den Maßgeblich wenn die Leitungen in Poroton im Putz in der Wand liegen, aber dann gleich weiter auf dem Rohfussboden in der Dämmebene geführt werden?

    Grüße
    kater432
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Der Mantel wird in die Dose mit eingeführt.

    Bei einer Verkettung von Leitungen zählt die Gesamtlänge. Werden Leitungen mit unterschiedlichem Querschnitt verbunden, dann zählt für die Vorsicherung die Anforderung der dünnsten Leitung. Durch den geringeren Leitungswiderstand, und somit auch geringeren Spannungsfall, kann damit die Gesamtlänge auch über die typ. 18m hinaus erweitert werden. Letztendlich zählen aber Messergebnisse und nicht "typ. Leitungslängen". Bei einer Überschreitung um grob 40% ist es sehr wahrscheinlich, dass hier mit einem 16A LS nicht vorgesichert werden darf.

    Für die Verlegeart gilt der worst case. Davon kann nur abgewichen werden, wenn dessen Anteil an der Gesamtlänge vernachlässigt werden kann.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Kater432

    Kater432

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    Und welche verlegeart ist Leitungen auf Rohboden in der Dämmschicht wenn NYM verlegt wird ohne Rohr?

    D.h. also wenn 12m bis in den Raum verlegt sind mit 2,5mm dann kann vermutlich auch mehr als weitere 6m dort verlegt werden. Abweichend zur Tabelle bei Absicherung 16A.

    18m Leitungslänge ununterbrochen wird doch aber auch einen anderen Widerstandswert haben als 18m Leitung, die an z.B. 7 Steckdosen unterbrochen wurden und dort nur geklemmt werden, oder ? Da wird der Wiederstandes doch auch höher sein.....

    Eigentlich hatte ich erst einen guten Eindruck beim Vorgespräch mit dem Elektriker. Aber so ist das wohl immer. Da hätte ich wohl lieber die Leitungen verlegt nachdem er die Dosen gesetzt hat. Da hätte ich sauberer gearbeitet.
     
  5. Julius

    Julius

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    Denn wie will er da deren mechanischen Schutz gegenüber den Folgegewerken währwend der Bauzeit gewährleistet haben...?
    Man hätte stattdessen NYY verwenden sollen. Oder eben NYM in Schutzrohr.

    Ja.

    Widerstand (mit ohne "e" drin).
    Theoretisch hast Du recht. Praktisch auch. Aber die Regeln sehen nicht vor, daß bei der Berechnung der Leitungen die Übergangswiderstände der Klemmen berücksichtigt werden.
    In echte Messungen gehen sie hingegen zwangsläufig ein.
     
  6. Kater432

    Kater432

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    Rohr wollte/hat er nicht verlegt weil er meint das es bisher nie Probleme gab und ja "nur" noch der Putzer kommt bevor dann die Dämmung verlegt wird. Das gleiche meinte der Bauleiter. Da hatte ich dann leider keinen Einfluss mehr gehabt, dies in der BL übersehen mit aufzunehmen. Etliches muss er ja jetzt nachbessern. 20cm Abstand von Wand einhalten (nur 8cm), NYM Kabel bis in die luftdichten Dosen einführen, max Leitungslängen nachbessern. Die längste was ich so ca. nachgemessen habe war 33m. Als das zur Sprache kam, meinte er sie haben sich an die 18m gehalten. Auf Hinweiss das wir ja nachmessen können, meinte er nicht nötig, er kontrolliert alle und bessert nach. Tztztz. Dabei hatte ich einiges nachgefragt, ob die Leitungen im Abstand von der Wand verlegt werden, das wurde ja bejaht, da hätte ich wohl auch die cm nachfragen sollen. Der Chef der Baufirma hatte nen Tag zuvor mit dem Eli auch schon gesprochen und der Eli meinte bzgl. des Abstandes das dies bisher noch keiner gemängelt hat. Da fragt man sich auch warum wenn er sowieso nen Abstand nimmt, er nicht gleich die DIN Vorgaben wählt. Würde ich mich nicht in alles so tief in die Materie einlesen bzw. unseren Sachverständigen haben, wer weiß was Mann alles übersieht bevor es zu ist.
    Gruss
     
  7. vokono

    vokono

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    Also ich behaupte jetzt mal ganz frei von der Leber:"Du weißt(theoretisch) was dein Elektriker falsch gemacht hat(wenn auch nur angelesen?)"Und wer NYM ohne FBY-Rohr auf den Rohfußboden verlegt,sollte mal schnell das Wekzeug niederlegen.Das mit dem Verlege -Abstand(Installations-Zonen) zur Wand hin,kann man mit dem estrichleger besprechen.Wenn der nichts dagegen hat ist das ok.Und wenn der Bauleiter zustimmt;hoffentlich auch.
    Und ganz wichtig:Sag dem Verputzer ,er soll seine Gerüstböcke nicht auf die Leitungen stellen!:hammer:
     
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