LW-Pumpe / Die richtige Wahl?!

Diskutiere LW-Pumpe / Die richtige Wahl?! im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich bin gerade dabei mich für eine LW-Pumpe zu entscheiden. Vaillant LWP „VWL 82/3 S“ oder „VWL 102/3 S“ Leider bin...

  1. B4ki1992

    B4ki1992

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    Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei mich für eine LW-Pumpe zu entscheiden.

    Vaillant LWP „VWL 82/3 S“ oder „VWL 102/3 S“

    Leider bin ich noch nicht mit der ganzen Thematik vertraut, deshalb würde ich gerne eure Meinung zu dieser Heizung wissen.

    Ich möchte mit meinem Haus KfW 70 erreichen. Ich Baue mit YTong und dementsprechend brauche ich kein Wärmeverbundsystem.
    Vorbereitungen für eine Photovoltaik-Anlage möchte ich schonmal beim Bau treffe und dies nachrüsten, sobald etwas mehr Geld zur Verfügung ist. Ich baue auf Bodenplatte.

    Ich hoffe Ihr könnt mir ein kurzes spontanes Feedback geben und vielleicht sogar ein paar Seiten die ich mir ansehen kann. Denn bei Google findet mann ja wirklich alles und da hat man die Qual der Wahl :mauer

    Vielen Dank schonmal

    LG

    B4ki1992
     
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  3. H.PF

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    Sorry, aber du rechnest dir meiner Meinung nach die Hütte gerade schön. Nur Porenbeton, dann Luftwärmepumpe? Unsere BEW wird sich freuen, wir haben hier ja recht kalte Winter... Da wirst du mit viel Strom heizen müssen wenn du nicht noch irgendwelche anderen Möglichkeiten wie Holz hast.

    Ich halte nix von LWP wenn das Haus nicht nahe am Passivhaus ist...
     
  4. tgaeb01

    tgaeb01

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    Begründung für diesen Hersteller bzw. Geräte? Wurde schon eine Grundlagenermittlung durchgeführt?
    Wer sich bei der Wahl seines Heizungssystems auf Tante google verlässt, hat schon verloren. Da ist Murks vorprogrammiert!
     
  5. tgaeb01

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    Welche Erfahrungen hast Du persönlich mit gut geplanten LWP Anlagen? Vermutlich keine! Solche Pauschalierungen sind m.E. sinnfrei
     
  6. H.PF

    H.PF

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    1. ich kenne unsere Stadt Wettermäßig
    2. Porenbeton? Da mal drüber nachgedacht? Da ist nix mit hoher Wärmedämmung, da ist das Material ausgereizt wenn nicht extrem dicke Wände genommen werden...

    ergo: Da wird ein Haus schön gerechnet...

    Auf dem Papier siehts gut aus, im Endeffekt wird im Winter wohl eher mal mehr mit Strom geheizt als mit was Anderem. Ob sich da eine LWP echt für lohnt?
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Wie soll man dazu eine Meinung haben? Kein Mensch kann sagen ob eines der Modelle zu Deinem Haus passt.

    Ich schließe mich Holger an. Die Variante riecht sehr nach Schönrechnen mit Hilfe einer WP. Würdest Du KfW70 auch mit einer Gastherme erreichen? Wohl eher nicht. Also wäre schon mal eine Überlegung ob man nicht die Hülle verbessert.

    Dann benötigst Du eine Heizlastermittlung, vorzugsweise nach EN12831. Damit kann man dann, in Verbindung mit dem WW Bedarf, festlegen welche Leistung der Wärmeerzeuger haben sollte. Dazu muss man dann aber auch die Leistungskurven der verschiedenen WP genauer anschauen.

    Wenn die Zahlen vorliegen würde ich auch einmal eine Sole-WP genauer anschauen. Diese liefern unter normalen Umständen einen deutlich höheren COP, was über das Jahr betrachtet auch zu einer höheren JAZ führt. Unter´m Strich bedeutet das, geringere Heizkosten als mit einer LWP.

    Also, ein bisschen googeln mag vielleicht ein netter Zeitvertreib sein, wird Dich aber nicht weiter bringen. Zuerst mal Hausaufgaben machen, dann hat man Zahlen mit denen man was anfangen kann. Dann kann man auch zu einer Entscheidung kommen.
     
  8. tgaeb01

    tgaeb01

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    Eine Vermutung, mehr nicht.
    Wieviel % machen die tiefen AT am jährlichen Heizenergiebedarf aus? Bei gut geplanten LWP Anlagen beträgt der Heizstabanteil, wenn überhaupt vorhanden, < 1 % der Jahresheizarbeit. M.E. eher unbedeutend.
    Zudem ist der Standort nicht extrem kalt. Dass Ergebnisse aus EnEV/KfW Nachweisen nichts mit der Realität zu tun haben, ist doch bekannt. Daher ist der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) für Hzg, WW u. ggf. Lü vorher zu ermitteln. Dann kann man weitersehen.
     
  9. #8 mane, 1. Oktober 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Oktober 2014
    mane

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    Hallo zusammen
    Wir haben im Jahr 2007 ein Fertighaus (KFW 60) gebaut. Die Wohnfläche beträgt ca. 120 qm.
    Nach langer Überlegung haben wir uns für eine Isdochegal Luftwärmepumpe entschieden.
    Die Installation hat gut geklappt . Die Heizung hat bei -16 Grad eine Leistung von 10,2 kw.
    Hiermit möchte ich meine Erfahrungen mit diesem System euch mitteilen.
    Zuerst mal die Anschaffungskosten: 17600 Euro Gesamtkosten einschliesslich Heizschlaufen im Keller (wir heizen den Keller etwas mit).
    Zuerst mal das positive an diesem System :
    1. Meiner Meinung nach geringe Heizkosten. Ich werde die Kosten nachher noch ab 2007 nennen.
    2. Keine Wartungskosten, die Heizung ist Wartungsfrei . isdochegal bietet angeblich auf dringen mancher Kunden einen Wartungsvertrag an was ich aber noch nie in Anspruch genommen habe da dieser nicht gerade billig ist. Na ja die müssen halt auch Geld verdienen………!
    3. Angenehmes Raumklima da der Fußboden nicht sehr warm wird (Strahlungswärme). Wer will kann das selbst nachlesen bei der Firma : isdochegal
    4. Man braucht wenig Platz ,unser Heizraum hat ca. 7 qm. Der Verdampfer und Kompressor steht ja draussen.
    5. Wir hatten keine Anschaffungskosten für einen Kamin da wir keinen benötigen.
    6. Es wird kein zusätzlicher Heizstab benötigt.
    7. Die Heizung funktioniert auch noch bei minus 25 Grad . Wir mussten bisher noch nie frieren was uns oft prophezeit wurde. Klar braucht sie da mehr Strom (andere brauchen da auch mehr Holz oder Öl,Pellets…..)
    Das negative:
    1. Man kann die Zimmer nicht einzeln regeln. Ist aber nicht unbedingt notwendig bei einer vernünftigen Grundeinstellung. (Schlafzimmer nicht über 18 Grad heizen)
    2. Geräuschentwicklung : Man sollte den Verdampfer nicht unter das Schlafzimmerfenster montieren. Ansonsten verträglich, nach Abstand von 15 -20 Meter hört man nichts mehr.
    3. Die Heizung reagiert sehr zäh . Es braucht schon einige Zeit bis ca 2 Grad mehr im Wohnbereich erreicht sind.
    4. Wir benutzen für die Übergangszeit auf den Winter einen Bioethanolofen wenn wir es mal etwas wärmer haben wollen im Wohnbereich ohne das Schlafzimmer zu überheizen.

    Die Heizkosten einschlieslich Warmwasser
    15.10.2007 - 07.10.2008 676 Euro
    08.10.2008 -06.10.2009 746 Euro
    07.10.2009 -04.10.2010 651 Euro
    05.10.2010 -08.11.2011 707 Euro
    09.11.2011 -10.11.2012 739 Euro
    11.11.2012 -12.11.2013 933 Euro
    2014 steht noch aus . Müsste etwas weniger sein da es ein warmer Winter war.
    Bioethanolkosten jährlich ca. 100 Euro (1,5 Euro pro Liter im Grosshandel)

    Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dieser Wärmepumpe. Einmal hatte ich eine Reparatur von 245 Euro im Jahr 2009. Seitdem läuft sie problemlos.
    Ob ich es wieder machen würde ?
    Meine Antwort lautet : Ja
     
  10. R.B.

    R.B.

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    933,- € Stromkosten für die WP + 100,- € für Bioethanol, macht zusammen 1.033,- €. Und das nennst Du für 120m2 beheizte Fläche günstig?
    Eine SWP würde zu diesen Kosten problemlos 20.000kWh an thermischer Energie produzieren. Das würde für 2 Häuser mit je 120m2 ausreichen, inkl. WW.
     
  11. DerMarc

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    das ist das Problem, dass viele mit der "unglücklichen" Lösung ihrer LWP auch noch zufrieden sind. Grad gestern noch die Diskussion gehabt, ~130m² nach enev letztes Jahr gebaut, 1600€ Heizkosten im Jahr und Besitzer rundum glücklich...
     
  12. mane

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    Es war sehr kalt voriges Jahr und der Strom wird auch nicht billiger. Zu den 120 qm kommen noch 80 qm Keller zum heizen dazu
     
  13. mane

    mane

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    An DerMarc ich bin zufrieden schau doch mal nach was der Ster Holz kostet das ich nicht horten oder hacken muss
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Tja, denen ist halt nicht zu helfen.

    Es ist oftmals für Laien nur schwer zu verstehen, woher der Energieverbrauch zum Heizen wirklich kommt. Da wird dann der geringere Ölverbrauch aufgrund eines milden Winters schnell mal zweckentfremdet. ;) "Wow, ich habe ein neues Fenster einbauen lassen, und in meinem Altbau anstatt 5.000 Liter im letzten Jahr nur 4.500 Liter Heizöl verbraucht". Da hat sich das neue Fenster gleich im ersten Jahr amortisiert. :mega_lol:
     
  15. Jan81

    Jan81

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    Also nicht bei den heutigen Kosten. Früher bei 10-15 Cent mit Wärmepumpen tarifen usw. da hätte man überlegen können, aber heute?

    Die LWP (oben beschrieben) gehört in meinen Augen zu den besten auf dem Markt, aber leider ist die auch in der Anschaffung nicht gerade günstig.

    Wenn es wirklich eine von dem beiden sein muss, dann bracht man eine Heizlastberechnung. Dann muss man die durchschnittliche minus Temperaturen von euer umgebung kennen. Dann guckt man wieviel Kw die LWP bei diesen Minus graden erreicht und dann kann man eine auswählen.
     
  16. mane

    mane

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  17. B4ki1992

    B4ki1992

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    Naja erreichen würde ich KFW 70 nicht mit einer Gastherme, aber der YTong Stein ist relativ dick und dämmt somit schon ausreichend gut. Dennoch war auch ein wenig die Überlegung von Gas unabhängig zu sein. sieh Mister Putin da drüben.

    Auch die Vorbereitungen für eine PV-Anlage sollen getroffen werden, sodass, wenn das Geld wieder ein wenig angesprat ist, diese nachgerüstet werden kann.

    PV weil das einspeisen nichts/wenig bringt und der eigenbedarf an Strom mit einer LWP natürlich hoch ist.

    Desweiteren habe ich überlegt ein Lüftungssystem einbauen zu lassen.
    Hat jemand Erfahrungen bei einem neuen Haus ohne Lüftung?

    Derzeit lebe ich bei meinen Eltern in einem Massiv gebautem Haus, es wurde vor 2 Jahren gedämmt und es ist keine Lüftung vorhanden. Probleme mit der Luftqualität oder Schimmel (Physikalischen bauproblemen) haben wir nach nicht.

    Der Einbau der Lüftungsanlage würde mich ca. 12000€ mehr Kosten. Dann auch mit einer Wärmerückgewinnung natürlich.
    Lohnt sich der ganze Aufwand?

    LG B4ki1992
     
  18. R.B.

    R.B.

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    "ausreichend gut" ist relativ. Ausreichend bedeutet hier wohl, dass die Anforderungen der EneV eingehalten werden, mehr nicht. Nur zur Erinnerung, EnEV bedeutet hier Mindestanforderungen.

    Unabhängig von Gas bedeutet, dass man einen anderen Energieträger nutzen sollte. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn so eine Unabhängigkeit kann auch Mehrkosten verursachen. Es gibt aber einen Grudsatz der gilt immer, je besser das Haus gedämmt ist, um so weniger Heizenergie benötigt man um das Haus ganzjährig auf Wunschtemperatur zu halten.

    Wenn PV sowieso irgendwann einmal geplant ist, dann kann man das machen. Es gibt aber nicht viel vorzubereiten. Zählerschrank größer wählen, evtl. schon eine Leitung in´s DG ziehen, falls es im Haus keinen geeigneten Schacht gibt in den man später noch einfach Leitungen einziehen kann.

    Richtig erkannt. Du solltest auch darüber nachdenken, wann die PV ihre besten Erträge liefert, und wann die LWP am meisten "Strom" benötigt. Dann wird Dir auffallen, dass das nicht zueinander passt, denn im Sommer liefert die PV dicke Erträge, aber gerade da braucht die LWP am wenigsten Energie. Man kann auch den Verlauf der Tageserträge betrachten, und wird dabei feststellen, dass es schwierig ist seinen Bedarf in die Tageszeiten zu legen, zu denen die PV ordentlich Erträge liefert. Den Bedarf pro Tag über den Tagesverlauf gesehen, könnte man noch mit einem kleinen Speicher (Akkus) "glätten", aber den jahreszeitlichen Verlauf nicht. Die Kosten-/Nutzen Rechnung ist also nicht so einfach.

    Die Überlegung zu einem Lüftungssystem ist sinnvoll. Ein Vergleich mit dem Haus Deiner Eltern wohl eher nicht. Wie alt ist das Haus? Wie alt sind die Fenster? Wie ist die Nutzung?

    Eine KWL dient primär dem Komfort, denn sie entlastet die Bewohner von ihren Lüftungsaufgaben. Die Vermeidung von Schimmel ist nicht die Hauptaufgabe einer KWL, auch wenn durch deren Einsatz das Schimmelrisiko deutlich reduziert werden kann. Man könnte das aber auch auf anderem Wege erreichen.

    Stolzer Preis. Lohnen im Sinne von Amortisation durch Energieeinsparung, wird sich das niemals. Die Frage ist, ob sich eine KWL überhaupt wirtschaftlich "lohnen" muss?

    Gruß
    Ralf
     
  19. tgaeb01

    tgaeb01

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    Eine gute Option.
    Korrekt. Selbsterzeugten Strom sollte man weitestgehend auch selbst nutzen.
    Das hängt u.A. davon ab, wie man "lohnen" definiert. Der Komfort damit ist nicht ersetzbar. Oftmals lässt sich dadurch ein WE eine Leistungsstufe kleiner wählen, was den Invest der KWL etwas neutralisiert.
    Der wesentliche Vorteil einer KWL m WRG ist die kontrollierte, definierte Lüftung. Fensterlüftung ist eher undefiniert. Zudem gelangt bei einer zentralen KWL m. WRG vorgewärmte Luft in die Zulufträume, während bei Fensterlüftung bzw. dezentraler Zuluft die kalte Außenluft (- xx °C) nach innen strömt.
     
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  21. B4ki1992

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    Vielen Dank R.B. und tgaeb01 für die informativen Antworten.

    Ich denke, da auch meine Freundin gerne das Fenster offen hat, vor allem beim Schlafen und ich gehört habe das die Luft bei einer KWL nicht "frisch" im bekannten Sinne ist, werde ich darauf verzichten. Vor allem in Anbetracht des Preises.

    Und in der LWP sehe ich wenigstens die Chance mittels einer PV-Anlage später "etwas" unabhängiger zu sein. Bei einer Gastherme habe ich da keine Wahl.

    Wie gesagt, vielen Dank für die Antworte.
    Weitere Fragen tauchen mit Sicherheit auf :)

    LG
    B4ki1992
     
  22. Skeptiker

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    Frisch ist die über KWL zugeführte Luft allemal und bei entsprechender Anlagenkonzeption evtl. sogar pollenarm. Nur kalt ist diese Luft nicht!
     
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LW-Pumpe / Die richtige Wahl?!

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