Lwp hp06l-k-bc

Diskutiere Lwp hp06l-k-bc im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir sind immer noch auf der Suche nach einem Eigentum und haben nun in einem Angebot für eine Neubau-DH mit ca. 120 m²...

  1. #1 Gast48331, 02.11.2011
    Gast48331

    Gast48331 Gast

    Hallo zusammen,

    wir sind immer noch auf der Suche nach einem Eigentum und haben nun in einem Angebot für eine Neubau-DH mit ca. 120 m² Wohnfläche, ggf. kommt aber noch ein ausgebautes DG hinzu, als alleinigen Wärmeversorger eine Luft-Wasser Wärmepumpe HP06L-K-BC angeboten bekommen, da kein Gas- bzw. Fernwärme-Anschluss vorhanden ist.

    Mich würde nun interessieren, ob es Sinn macht mit einem solchen Gerät zu heizen und Warmwasser zu erzeugen?
    Wäre dieses Gerät ausreichend für die Größe des Hauses?
    Hat wer vllt. sogar Erfahrung mit diesem Gerät?

    Besten Dank schon einmal.
     
  2. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19.08.2005
    Beiträge:
    48.840
    Zustimmungen:
    4
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Kann schon sinnvoll sein, wobei eine WP mit Flächenkollektor die bessere Effizienz liefert.

    Das kann man pauschal nicht sagen. Heizlastermittlung des Gebäudes heranziehen, und diese mit der Leistungskurve der WP vergleichen. Dann weiß man mehr.

    Eine Produktbesprechung wird es hier nicht geben.

    Gruß
    Ralf
     
  3. #3 Gast48331, 02.11.2011
    Gast48331

    Gast48331 Gast

    Vielen Dank erst einmal für die schnelle Antwort.

    Stimmt es denn, dass bei einer LW-WP eine Fußbodenheizung mehr oder weniger dazugehört, da diese nicht die Leistung bringen würde um eine herkömmliche Heizung warm zu bekommen?

    Da ich für das Haus inkl. LW-WP (und dazugehörige Fußbodenheizung) nur einen Preis bekommen habe, kann ich schlecht abschätzen, wie viel eine solche Heizungsanlage kostet.

    Gibt es denn Alternativen (Sole) zu einer solchen LW-WP, welche sich preislich im ähnlichen Rahmen bewegt? Pellets dürften wohl ausscheiden, da dieses Objekt keinen Keller vorsieht und dementsprechender Lagerraum schwer zu finden sein dürfte.
     
  4. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19.08.2005
    Beiträge:
    48.840
    Zustimmungen:
    4
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Noch als Ergänzung:

    Das Modell liefert für eine LWP ganz ordentliche Daten. Viel wichtiger ist aber, dass die LWP auch zum Haus passt. Deswegen mein Kommentar mit der Heizlast.

    Gehen wir mal davon aus, dass das Haus mit einer Heizlast um 6kW klar kommt, dann dürfte das o.g. Modell auch bei Außentemperaturen unter -10°C noch die Heizlast abdecken.

    Man beachte aber den steilen Leistungsanstieg mit steigenden Außentemperaturen. Da sind wir schnell bei > 9kW Heizleistung die man in den Griff bekommen muss. Für die WW-Erzeugung steht dafür ausreichend Leistung zur Verfügung.

    Gruß
    Ralf
     
  5. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19.08.2005
    Beiträge:
    48.840
    Zustimmungen:
    4
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Für jede WP gilt, je höher die Differenz zwischen Quellen- und Senkentemperatur, um so schlechter wird die Leistungszahl.
    d.h. wenn ich Heizflächen habe die eine hohe VL Temperatur benötigen(Bsp.: Heizkörper), dann wird die Leistungszahl schlechter sein als bei einer FBH die richtig dimensioniert mit Temperaturen < 35°C ausreichend Heizleistung liefert.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #6 Gast48331, 02.11.2011
    Gast48331

    Gast48331 Gast

    Das wird ja hochwissenschaftlich :-).

    Verstehe ich es denn richtig, dass wenn man ein leistungsfähigeres Gerät, z.B. hp08l-k-bc oder gar hp10l-k-bc nehmen würde, dass diese den steilen Leistungsanstieg mit steigenden Außentemperaturen eher verarbeiten würden?

    Und woher weiß man, ob die LW-WP bei einem Neubau zum Haus passt?

    Besten Dank noch einmal,

    Stefan
     
  7. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19.08.2005
    Beiträge:
    48.840
    Zustimmungen:
    4
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Falsch verstanden. Der steile Leistungsanstieg ist gerade das was man NICHT möchte, denn wohin mit dieser überschüssigen Leistung?

    Das Haus braucht bei steigenden Außentemperaturen immer weniger Heizleistung um auf die gewünschte Raumtemperatur zu kommen. Gut wäre eine WP die dann die Leistung regelt (sogenannte Inverter), oder zumindest die Leistung konstant hält (Sole, DV), aber nicht eine WP die dann noch viel überschüssige Leistung liefert.

    Siehe meinen obigen Kommentar mit der "Heizlast".
    Man benötigt eine Heizlastermittlung nach EN12831. Dort steht, welche Heizleistung aufzubringen ist, damit das Haus bei Auslegungstemperatur (min. Außentemperatur) noch ausreichend warm wird.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Julius

    Julius

    Dabei seit:
    25.03.2004
    Beiträge:
    23.212
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Kabelaffe
    Ort:
    Franken
    Benutzertitelzusatz:
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Kurz gesagt:
    Ohne ausschließlich FBH im (außerdem sehr gut gedämmten) Haus kommt eine WP nicht ernsthaft in Betracht.

    Sollte der Hausanbieter einen Aufpreis für FBH fordern, würde ich ihn als unseriös ansehen...

    Welche WP geeignet ist, zeigt dann die Heizlastberechnung. Danach brauchts noch die Anlagenauslegung (z.B. Verlegeabstand).
     
Thema: Lwp hp06l-k-bc
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. hp08l-k-bc

  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden