LWP + wasserführender Ofen

Diskutiere LWP + wasserführender Ofen im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, mich beschäftigt immernoch das Heizkonzept für unseren geplanten Neubau. Die Heizungsbauer verbauen am liebsten ihr...

  1. #1 Donnerknall, 25. August 2014
    Donnerknall

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    Hallo zusammen,

    mich beschäftigt immernoch das Heizkonzept für unseren geplanten Neubau. Die Heizungsbauer verbauen am liebsten ihr Standardsystem, keine Wunder bei der Auftragslage, da will sich doch keiner mit unnötigen Planungen auseinandersetzen.

    Ich möchte einen wasserführenden Ofen und dazu eine LWP. Ich bin mir bewusst, dass dies eine ungünstige Kombination ist. Den Ofen will ich aber auf jeden Fall und brauch dazu aber noch ein Backup Heizsystem und etwas was mir auch im Sommer WW macht. Also gehts darum das Problem möglichst gut zu lösen. Folgende Idee:

    - Hygienepuffer mit Edelstahlwellrohr, danach ein solartauglicher DLE
    - LWP direkt in Puffer ohne Systemtrennung wenn möglich
    - wasserführender Ofen
    - FBH

    Ich habe mir dabei gedacht, im Sommer arbeitet die LWP so wirtschaftlich, dass es kein Problem sein sollte den Puffer auf 45° durchzuladen. Dadurch genügend WW. Durch den Hygienepuffer kein Problem mit Legionellen. Bei kalten Außentemperaturen würde ich den Puffer evtl niedriger laden damit sich die LWP nicht unnötig quälen muss. Dadurch hätte ich auch weniger teuer erkaufte Bereitstellungverluste und würde über den DLE nur soviel WW um ein paar Grad erhöhen müssen wie auch tatsächlich benötigt werden. Wenn der Ofen an ist hab ich sowieso genügend hohe Temperaturen.
    Auf die Systemtrennung mittels Wärmetauscher möchte ich wenn möglich verzichten, dadurch kann die LWP niedrigere Vorlauftemperaturen fahren um den Speicher zu laden.

    Haltet ihr das Konzept für gangbar? Kann man es so weiterverfolgen?
     
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  3. AleEck

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    Servus Donnerknall,

    bei mir wurde eine Wärmepumpe, die auch einen Anschluss für Solaranlagen vorsieht, eingebaut. Die Marke darf ich hier leider nicht nennen, wenn du Interesse hast schick mir ne pn.

    Ich habe jetzt einen wassergeführten Ofen an den Solaranlagen-anschluss der LWP angeschlossen. Die Techniker der Firma der LWP sagten, dass einige Leute dies bereits gemacht hatten und das keine untypische Verwendung wäre.

    Mein Hintergedanke einen wassergeführten Kamin zu nutzen anstatt eben einer SOlaranlage war, wohl genau wie bei dir, die Effektivität. Die LWP arbeitet im Sommer am besten, blöderweise die Solaranlage auch. Im Winter arbeiten beide nicht mehr so effektiv. Den Kamin kann ich aber gerade im Winter schön befeuern.

    Schau am besten mal bei google nach "LWP Sol" da wirste fündig werden.
     
  4. bernix

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  5. #4 Donnerknall, 25. August 2014
    Donnerknall

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    Ja, den Thread hab ich gelesen. Deswegen möchte ich ja von vornerein alles richtig machen und Fehler vermeiden.

    Der Ofen wird ein Holzvergaser mit Naturzug mit 15KW Leistung, davon min. 10 wasserseitig. Heizlast Gebäude ca 6KW plus WW.

    Hat jemand Tips wie es nun konkret ausschauen könnte?

    Ein Hygiene Puffer mit Trennblech? Bei WW Bereitung mit LWP oben einspeisen, bei Heizbetrieb unterhalb des Trennblechs und FBH Abgriff auf gleicher Höhe. Vorlauf Ofen ebenfall unterhalb des Trennblechs.

    Bzgl. Systemtrennung, geht das ohne Systemtrennung? LWP, Ofen und FBH mit der gleichen Brühe betreiben? Den Ofen wohl besser über Wärmetauscher einspeisen, falls mal die TAS anspricht könnt ich mir vorstellen?
     
  6. bernix

    bernix

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    Zu 1) Der Aufwand ist meiner Erfahrung nach nicht notwendig.
    Bei 10kw wasserseitig sind auch bei Vollast keine hohen Volumenströme zu erwarten, die dazu führen könnten, dass die Brühe bei mittiger Einspeisung quer durch den Speicher geht. Aufgrund der hohen Einspeisetemperatur geht das heiße Wasser nach oben...


    Zu2) ja, geht ohne Systemtrennung. Der Name "thermische Ablaufsicherung" ist bei der üblichen TAS etwas irreführend.
    Das müsste eher "Durchlaufsicherung" heißen. Der Ofen braucht einen Kaltwasseranschluss ans Hausnetz. Bei Anspringen der Sicherung wird über einen extra Wärmetauscher im Ofen gekühlt.
    Der Ofen verliert kein Wasser aus der Wassertasche.

    Eine Systemtrennung ist bei meinem Ofen nicht vorgesehen, ist aufwändiger und bringt damit zusätzliche Fehlerquellen. (Steuerung, 1Pumpe mehr, WT, Anschlüsse....)
     
  7. #6 Donnerknall, 26. August 2014
    Donnerknall

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    Zu 1) Ich habe mehr an die Wärmepumpe gedacht. Je nach Größe ist man da bei einem Mindestdurchsatz von 20L/min. Wobei bei einem 1" Rohr hätte ich dann eine Fließgeschwindigkeit von 0,5m/s wenn ich richtig überschlagen habe. Sollte wohl auch ohne funktionieren.

    Ich werde mal was skizzieren und zu Diskussion stellen wenn ich wieder zuhause bin.
     
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