LWWP mit wasserführendem Kamin und Solar?

Diskutiere LWWP mit wasserführendem Kamin und Solar? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, unser Bau startet bald und eigentlich hatten wir uns schon für eine LWWP entschieden - zumindest gedanklich. Vor kurzem haben...

  1. HeffiBetty

    HeffiBetty Gast

    Hallo zusammen,

    unser Bau startet bald und eigentlich hatten wir uns schon für eine LWWP entschieden - zumindest gedanklich. Vor kurzem haben wir überlegt, aus unserem ohnehin geplanten Kamin einen wasserführenden Kamin zu machen, um im Winter die LWWP zu unterstützen. Jetzt schwebt meinem Mann die Idee im Kopfe rum, auch noch eine Solarunterstützung zu integrieren. Sind die drei Komponenten überhaupt vereinbar und an die LWWP anschliessbar?

    Den Beratungstermin beim Fachmann haben wir erst nächste Woche Samstag.
    Bis dahin würde ich mich gerne schon mal ein wenig informiert haben, was überhaupt geht, damit ich nicht immer die einzige bin, die nicht mitreden kann :D.

    Für Antworten bin ich Euch sehr dankbar!
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Soll sich der Kaminofen lohnen, dann braucht Ihr ordentlich Holz, und zwar günstig. Eigener Wald oder sonst eine Quelle wären schon sinnvoll, denn bei 80,- €/Ster rechnet sich das alles nicht.

    Solar ist eine nette Sache, doch man bedenke, dass gerade im Sommer auch die LWP eine gute Leistungszahl liefert. Wenn schon Solar, dann muss ein richtiges Konzept dahinter stehen, und das kostet Geld. Die 2-Kollektor-Alibi-Anlagen sind dafür denkbar ungeeignet.

    Man kann die 3 Wärmeerzeuger schon miteinander verheiraten, aber das geht nicht mit wenigen Teilen und ein paar Euro ab, sondern dafür muss man schon etwas investieren.

    Gruß
    Ralf
     
  4. planfix

    planfix Gast

    wenn der fachman verkäufer ist, wir er euch erklären, wie toll das alles ist.

    ich kann euch versprechen, es bringt auf jeden fall weniger, als es kostet.

    also dann, auf zum fachmann! ;-)
     
  5. Julius

    Julius

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    Möglich ist die Konstruktion schon.
    Aber teuer und meist alles andere als sinnvoll...!
     
  6. pragewo07

    pragewo07

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    Hallo,

    wir standen vor dem gleichem Problem und haben es so gelöst:

    - LWP mit KWL und EWT
    - 2 Solarplatten rein zur Warmwassergewinnung für Brauchwasser (aktuell Ende Oktober 400l-Speicher bei >50°C nur über Solar)
    - Sesselofen separat zum Heizen, Kochen und Backen

    Ob das ganze wirtschaftlich sinnvoll ist, bleibt fraglich. Durch günstigen Einkauf, Selbsteinbau und Bonus konnten wir die Kosten für die Heizungsanlage inkl. Solar relativ niedrig halten.

    Der Holzofen in der Essküche dient uns v.a. als Reserve für schlechte Zeiten (Stromausfall o.ä.) und natürlich auch für die Atmosphäre :28:

    Uns war halt die Mischung aus Ökologie und Ökonomie wichtig - wir haben z.B. auch eine Regenwasserzisterne für WC und Garten, die sich nicht unbedingt rechnet, uns aber ein besseres Gefühl vermittelt...

    Also, nicht alles, was sich rechnet, ist (ökologisch) sinnvoll, und nicht alles ökologisch sinnvolle, rechnet sich...

    Viel Spaß bei der Entscheidung :winken

    Tom
     
  7. Bautz

    Bautz

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    Ich würde vielleicht zur Sicherheit noch ne Gastherme aufstellen. :biggthumpup:

    Solar + LWWP ist eine schlechte Kombination. Solar liefert v.a. in der warmen Jahreszeit Erträge. Dann arbeitet aber auch die LWWP mit einem super Wirkungsgrad.
    => Wenn ihr die Wirtschaft ankurbeln wollt und Geld zu viel habt, dann macht es. Sinnvoll ist es nicht.
     
  8. HeffiBetty

    HeffiBetty Gast

    So, nach langer Wartezeit kann ich noch mal mit Informationen aufwarten.

    Das Gespräch mit dem Fachmann hat ergeben, dass Solar bei uns eh keinen Sinn macht, weil die Dachausrichtung nicht optimal ist. Bei den ersten Berechnungen der Architektin hat sich herausgestellt, dass wir mit einer LWWP alleine nicht auf den KFW70 Standard kommen. :(
    Allerdings hat sie da eine "Standard-LWWP" eingesetzt. (nein, bitte nicht falsch verstehen, unsere ist nicht das Non-Plus-Ultra!). Jetzt wird die Energieberechnung noch einmal mit den reellen Werten der ausgewählten LWWP und dem wasserführenden Kamin berechnet.

    Erdwärme ist bei uns auch kein Thema, weil wohl zu ineffektiv...:(

    Also im Zweifel doch Gas??? :mauer
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Diesen Satz solltest Du vielleicht etwas erläutern. Was heisst "ineffektiv" (oder vielleicht doch ineffizient?), in Bezug auf Investitionskosten, Verbrauchskosten, Wirkungsgrad der Anlage, oder......:(

    Gruß
    Ralf
     
  10. HeffiBetty

    HeffiBetty Gast

    Wenn ich das richtig verstanden habe, hatte es was mit dem Wirkungsgrad der Anlage zu tun. Man müsste wohl "unglaublich" tief bohren, aber es käme dabei nicht viel Wärme raus. (Vielleicht sollte ich doch noch mal meinen Mann fragen :biggthumpup:).

    Hihi, ich hatte schon vermutet, dass die großen Löcher, die es in der Nähe gibt (Kohle...), das ganze Erdreich auskühlen. Vielleicht kann man den Tagebau ja dämmen... :bounce::D
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Die mögliche Leistung einer Bohrung hängt natürlich vom Boden ab, aber ich kann mir jetzt kaum vorstellen, dass die so schlecht sein soll, dass sich das nicht lohnt.

    Aber, und das sollte man nicht unterschätzen, eine Tiefenbohrung kostet richtig Geld. Da kann es sich von den Investitionskosten her schon lohnen wenn man eine LWP einsetzt.

    Man muss halt alle Varianten durchrechnen und dann entscheiden. Wenn ich beispielsweise 8T€ für eine Bohrung auf den Tisch blättern muss, nur damit ich ein paar Euro im Jahr an "Verbrauch" einspare, dann macht das auch keinen Spaß.

    Gruß
    Ralf
     
  12. HeffiBetty

    HeffiBetty Gast

    Ich meine im Kopf zu haben, dass 180 m gebohrt werden müssten - und das wir damit tatsächlich im allerobersten vierstelligen Bereich :yikes
    Und dann haben wir noch nichts an Technik...

    Unsere Architektin macht heute nochmal den Energieausweis für "unsere" LWWP und den wasserführenden Kamin. Mal schauen, ob es dann mit KfW 70 klappt.

    Wenn es nicht klappt und wir uns im Zweifel für eine Gasbrennwerttherme entscheiden, reicht dann die Gasbrennwerttherme mit einem wasserführenden Kamin für EnEW 2009?
    Oder müsste dann doch Solar dazu (die bei uns aber auch blöd ist, weil wir eine ungünstige Dachausrichtung haben...)?

    Mensch, ist das alles schwierig!
    (Aber ich merke auch Fortschritte... manchmal, okay es ist selten, aber manchmal verstehe ich wirklich mehr als Bahnhof... :biggthumpup:)
     
  13. HeffiBetty

    HeffiBetty Gast

    Kann leider meine Beiträge nicht korrigieren.

    Ich meinte natürlich EnEV und ein Wort habe ich auch noch vergessen...

    Bitte um Entschuldigung!
     
  14. Kegel

    Kegel

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    Ich klink mich gleich mal mit ein. Wir stehen vor einem ähnlichen Problem.

    Unsere derzeitige Planung: Gas+Alibisolar (4m²). (300L Brauchwasserspeicher)

    Jetzt grübel ich. Mehr Solarfläche oder einen wasserführenden Kamin hinzufügen. Auf jeden Fall möchte ich da noch was optimieren, bei der jetzigen Variante wird uns wohl perspektifisch der Gaspreis ärgern.

    Kann da jemand Empfehlungen abgeben?

    Welche Informationen werden noch benötigt?

    Vorab: 140m² Wohnfläche, kein Keller, künftig 3 Personenhaushalt, vmtl. Fußbodenheizung, Ziel: Kfw70, Dämmung: 16cm auf 17,5 Poroton, ...

    Grüße aus Dresden
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Wenn Du günstig an Holz rankommst, dann den Kaminofen.

    Gruß
    Ralf
     
  16. Kegel

    Kegel

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    Vielen Dank schon mal. Ich denke das wird relativ günstig sein. Abzüglich der Kosten für das Fitnesscenter, fast geschenkt. :hammer:

    Ich werde mich ja noch vom Verkäufer (hoffentlich Fachmann) beraten lassen, aber vorab mal die Frage nach dem benötigten Pufferspeicher. Sind 100 L pro KW ausreichend. Also bei 6kw wasserführend, wäre das dann ein Kombispeicher mit 600+300 L. Hab ich das grundlegend richtig verstanden?
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Als erster Richtwert schon OK, aber ich würde genauer rechnen. Es kommt auch darauf an, wie der Kaminofen genutzt werden soll, wie groß der Füllraum ist (max. Beladung und somit Energie pro Abbrand) usw.

    Kombispeicher mag ich nicht, aber im Prinzip liegst Du richtig.

    Gruß
    Ralf
     
  18. Kegel

    Kegel

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    Danke.

    Wenn ich mir über die endgültige Dach- und Bodenplattendämmung im klaren bin, werde ich den genaueren Heizbedarf wissen. Dann werde ich richtig rechnen können.

    Ich bin da absoluter Laie. Was gibts denn da als Alternative zum Kombispeicher? Vor allem welche Nachteile gibts beim Kombispeicher? :irre

    Grüße

    Göran
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Die beiden Sätze widersprechen sich. ;)

    Ich bevorzuge klar strukturierte Konzepte, also ein Speicher für WW und ein Speicher als Puffer für die Heizung. Jeder Speicher macht nur das wofür er gedacht ist, also WW mit sagen wir mal 60°C und Heizungspuffer mit von mir aus 40°C.

    Aber man muss sich halt erst einmal ein Konzept überlegen.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. Seev

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    @HeffiBetty:
    Was ist denn so schlecht an der Dachausrichtung?
    Schick mal Daten:
    - Ausrichtung gegen Süden
    - Dachneigung?
     
  22. Kegel

    Kegel

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    Aha. Ich dachte ein Kombispeicher wären 2 getrennte Speicher in einer Hülle. So wie du das beschreibst, wollte ich das auch haben. Also ist ein Kombispeicher ein großer "Tank". Das ist dann natürlich nicht in meinem Sinn.

    Danke Ralf
     
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