Mal wieder Luftwärmepumpe...

Diskutiere Mal wieder Luftwärmepumpe... im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir überlegen gerade mit dem Massivhausanbieter mit V ein Haus (Wohnfläche ca. 170 qm) zu bauen. Zu der Haustechnik ink....

  1. #1 Porate, 25. Januar 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Januar 2015
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    Hallo,

    wir überlegen gerade mit dem Massivhausanbieter mit V ein Haus (Wohnfläche ca. 170 qm) zu bauen.
    Zu der Haustechnik ink. "Abluftwärmepumpe" Produktname entfernt liest man hier so einiges, aber es bleiben doch noch Fragen offen.

    Es gibt jede Menge negativer Kommentare zur Abluftwärmepumpe mit plausibel erscheinenden Argumenten, aus dem Hausvolumen sei gar nicht so viel Wärme herauszubekommen und man könne das nicht mit einer Split-Wärmepumpe vergleichen.

    Allerdings verwendet der Anbieter bei der .... ja nicht nur Abluft sondern mischt noch Außenluft bei, die er im nichtausgebauten Spitzboden ansaugt und damit noch die Erwärmung über das Dach mitnutzt.

    Die Fragen:

    - Ist das so viel anders als eine Split-Wärmepumpe? Kann man so nicht doch ausreichend Wärme für ein 170 qm Haus gewinnen? Das es ein paar Wochen im Jahr geben wird, bei denen man mit Strom heizen wird, ist klar.
    - Gibt es jemanden, der so ein ähnliches System hat und eine belastbare Jahresarbeitszahl nennen kann?

    Und natürlich würden mich auch alle anderen konstruktiven Kommentare freuen.

    Vielen Dank,
    Ralf
     
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  3. GControl

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    Wir standen auch vor der Entscheidung mit dem von dir genannten Anbieter zu bauen.
    Das was die verkaufen ist aber so eingeschränkt in der Ausstattung, da gehen viele GU viel besser auf Dich ein und sind am Ende meistens günstiger. ..

    Schau mal nach links und rechts, für uns hat es sich gelohnt

    Lass Dich nicht von deren Konzepten/Hochglanzprospekten blenden, mach Dich selbst ein bisschen schlau.
     
  4. robinson

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    Mein nicht ausgebauter Spitzboden ist im Winter eisekalt. Das wird die Anlage also nicht sonderlich effektiver machen...
     
  5. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    @ James: Du hast noch einmal einen Produktnamen über sehen im dritten Absatz:winken

    Zur Pumpe selbst: eigentlich isse nicht schlecht. Aaaaber: Du brauchst kein gut gedämmtes Haus, sondern ein erstklassig!! gedämmtes Haus. Und das bekommste bei kaum einen Massivanbieter in Deutschland.

    Vergessen es also:konfusius
     
  6. #5 Porate, 25. Januar 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Januar 2015
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    Na, bei allem über -10° ist sollte die doch noch Energie aus der Außenluft bekommen und ein "eiskalter" Spitzboden ist meist noch ein paar Grad wärmer als die "eiskalte" Außentemperatur, oder?
    Und die Split-Wärmepumpen verwenden doch auch Außenluft und werden immer wieder als die bessere Alternative zu der isdochegal angegeben, nur verstehe ich hier nicht warum, da ja bei der ...er auch Außenluft verwendet wird?
     
  7. Porate

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    Wie definiert sich denn
    1) "gut" gedämmtes Haus
    und
    2) "erstklassig" gedämmtes Haus?

    Und wenn man 2) bei "kaum" einem Massivhausanbieter bekommt, welches sind die Ausnahmen, bei denen man das bekommt?
    Was machen die anders, als die, bei denen man 2) nicht bekommt?
     
  8. Porate

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    @GControl
    Das ist aber an sich auch schon nicht trivial!
    GUs gibt es auch viele, da einen guten zu erwischen, ist für einen Laien doch auch große Glückssache, Architekt auch.
    V hat immerhin doch bei allem was man so hört uns liest einen guten Ruf, selbst hier im Forum.

    Wie geht denn ein Laie vor, um einen guten GU oder Architekten zu finden?
    Mir kommt das Risiko bei V immer noch kalkulierbarer vor...
     
  9. R.B.

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    Der Begriff "Split" bezieht sich nur auf die Trennung zwischen Verdampfer und Verdichterkreis. Du meinst wohl eher eine "normale" LWP, aber anstatt Mono (alles in einem Gehäuse) halt mit Außen- und Innenteil.

    Ob es nur ein "paar Wochen" sind, das ist hier die Frage. Entscheidendes Kriterium ist die Heizlast des Gebäudes. In einem Passivhaus kann man solche Konzepte umsetzen, bei einem "normalen" Haus eher nicht.
     
  10. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    OK, vielleicht zum letzten Mal für diesen WP-Typ:

    Wo kommt die Pumpe her? Schweden
    Was isses da? Kalt
    Was macht man da? Man dämmt anständig, z.B. 500 mm oberste Geschossdecke.

    Fazit: Dieses System kann nur funktionieren, wenn ich übersetzt gesagt Dämmwerte (U-Werte) von 0,15 und besser habe. 0,15 in der Außenwand: das ist ein 49er Proton t 7, dann bekommt man hierzulande bei kaum einen Massiv-GU, oder noch anders, es muß ein Dämmstandard im Bereich Effizienzhaus 40 erreicht werden, dann funzt das System.

    Alles andere ist "pimp-my-ENEV-Nachweis. Dank der "Rechentricks" wird aus dem lahmen Gaul ein springendes Pferd. Dafür kann aber die Pumpe nix. Letztendlich ist das System schweinebillig, es wird nur sauteuer verkauft.
     
  11. Porate

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    @MoRüBe
    Danke, das ist doch mal ne belastbare Aussage.

    V baut mit
    - 15 cm Porenbetonmauerwerk 0,10 W/m · K
    - 12 cm Wärmedämmung aus Kerndämmung 0,035 W/m · K
    - 1,5 cm Fingerspalt,
    - 11,5 cm Verblendung

    und kommt auf u-Wert von 1,8.
    Bekommt man den Hersteller dazu, statt 12 cm Kerndämmung 18 cm Kerndämmung zu verbauen, hätte man (laut u-wert.net) ja wohl den von Dir geforderten u-Wert, oder?

    V bietet ja auch optional Effizienzhaus 40 an, ob das dann über "Rechentricks" oder ausreichend Dämmung erreicht wird, muss ich noch in Erfahrung bringen.

    Alles in allem aber doch nicht so katastrophal, oder?
     
  12. R.B.

    R.B.

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    unabhängig davon, dass Du vermutlich einen U-Wer von 0,18W/m2K meinst, darfst Du nicht den Fehler machen und die Auswahl nur auf den U-Wert der Wand beschränken. RüBe hat das nur als Beispiel genannt.
    In meinem obigen Beitrag habe ich von "Heizlast" geschrieben, weil dadurch das Problem besser zu fassen ist. Man könnte jetzt natürlich auch sämtliche U-Werte der Hülle, Lüftungsverluste usw. betrachten.
     
  13. Porate

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    jaja, 0,18 w/m2K.
    Und ja, den Fehler, nur die Wand zu betrachten, habe ich gemacht. Aber so lernt man dazu...
    Danke für die Antworten bislang.
     
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  15. R.B.

    R.B.

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    Tante Google findet auch Blogs mit Verbrauchswerten. Da ist von 7.500kWh el. im Jahr 2012 und 6.300kWh el. im (warmen) Jahr 2013 die Rede, Haus ca. 158m2. Das ist natürlich keine belastbare Aussage, könnte aber als Tendenz taugen, zumal das Haus gem. Bewohner nicht einmal übermäßig beheizt wurde.

    Bei Strompreisen von etwa 23Ct./kWh kommt da schon einiges zusammen, und das bei einem Neubau.

    Ich könnte mir zwar schon vorstellen, dass man so eine Maschine sinnvoll einsetzen kann, aber da muss wirklich mit spitzer Feder gerechnet werden. Ich weiß nicht, ob man dann nicht auf eine tolerantere Lösung setzen sollte.
     
  16. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Tschuldigung, mir fiel das Wort Transmissionswärmeverlust nicht ein, dann wärs deutlicher gewesen.

    12 auf 18 cm: interessant wirds beim Preis:respekt, hinzu anständige Fenster (Uw!!) Bodenplatte mit unterseitiger Dämung, Dach, sehr gerne gesehen...

    Für 170 qm jedenfalls locker bei 8-10.000 kWh...

    Da gibts besseres. In dem Hochpreissegment, wo die sich befinden, auf jeden Fall.
     
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