Man hört jeden Schritt und Tritt...

Diskutiere Man hört jeden Schritt und Tritt... im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben im August 2013 unser neues Massivbauhaus bezogen. Es gibt einige Mängel, aber hier will ich das Thema Trittschall ansprechen....

  1. #1 lake4constance, 1. Januar 2014
    lake4constance

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    Hallo,

    wir haben im August 2013 unser neues Massivbauhaus bezogen. Es gibt einige Mängel, aber hier will ich das Thema Trittschall ansprechen. Wir haben schwimmenden Estrich und darauf Parkett (EG Eiche und OG und DG Buche) jeweils verklebt. Jeder Schritt verursacht ein dumpfes Geräusch, kein hohles Parkett-Geräusch, sondern eher ein "Beton"-Geräusch. Es ist nicht an allen Stellen gleich, aber es ist nervig, da ich teilweise ganz verkrampft laufe um möglichst wenig Geräusch zu verursachen. Selbst die Stellen, auf denen Läufer liegen verursachen dieses Geräusch.
    Wenn man im EG am Geschirrschrank vorbeiläuft, dann vibriert da drin alles ... Man hat teilweise nicht das Gefühl, festen Boden unter den Füßen zu haben (klingt komisch, aber so empfinde ich das manchmal...).

    Hat jemand einen Rat? Unsere Baufirma sieht es natürlich nicht als Mangel an, sondern verweist auf unseren harten Bodenbelag, was aber quatsch ist, da es wie gesagt auch bei Teppich entsteht.

    Gruß, Sonja
     
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  3. Julius

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    Rohdecken aus Beton?
    Fußbodenheizung?
     
  4. LaZi

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    Hallo!
    Ich möchte mich hier einklinken. Bei uns ist es nähmlich ähnlich. Man hört die Schritte in der hintersten Ecke (Bungalow). Als ob kleine/große Elefanten unterwegs wären.
    Wir haben Fußbodenheizung und die Kellerdecke ist Beton. Wie lautet die Erklärung?
    LG,
    LaZi
     
  5. bernix

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    ...Fussbodenheizung? Estrich in einer durchgehenden Platte gegossen?! Harte Bodenbeläge?

    Die Platte leitet den Schall horizontal wohin du willst...oder auch nicht willst.
     
  6. bernix

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    ..kommt bei uns gelegentlich auch vor. Allerdings scheint es bei Dir umfangreicher zu sein.

    möglicherweise wurde bei dir die falsche Trittschalldämmung verbaut.
     
  7. #6 lake4constance, 2. Januar 2014
    lake4constance

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    Wir haben Fußbodenheizung und der Estrich ist zwischen den Räumen mit Dämmung getrennt. Wir hatten in allen Räumen am Rand graue Dämmstreifen und zwischen den Räumen blaue ... (ist jetzt nicht sehr fachlich ...). Das Parkett ist durchgehend verlegt.
     
  8. Julius

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    Was ist mit dem Überstand der Randdämmstreifen passiert?
     
  9. #8 rolf a i b, 2. Januar 2014
    rolf a i b

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    zusätzlich zur frage von Julius:

    was für dämmplatten wurden auf der rohdecke verlegt?
     
  10. Taskiran

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    Bei uns wurde Estrich vor 2 Wochen ungefähr gemacht. Folgenden Fußbodenaufbau haben wir.
    2cm Styropor zum überbrücken der Kabelleerrohre
    Perlite in jede kleinste Fuge
    2cm Styropor im Versatz zur 1. Schicht
    3cm Systemplatte
    6cm Anhydritestrich (mit Fußbodenheizung)

    Die Betondecke (C25/30) 20cm Dick wurde unter meiner Überwachung vergossen. Ich habe damals penibelst darauf geachtet, dass die gesamte Ebenheit des Betons 5mm nicht überschreitet. Also man darf keine Hohlräume unter dem Aufbau befürchten.
    Der Estrich wurde vernünftig gemacht, sehr gut verdichtet und mit einer Genauigkeit geglättet, bei der ich mit meinen Messgeräten keine Fehler mehr messen kann.

    So... Bei all den Quälereien der Handwerker und der fachgerechtesten Ausführung, hört sich das bei mir genau so an. Wenn ich mit dem Fuß auf den Fußboden tappe, denkt man man klopft auf eine Holzfußboden von 1830.

    Es scheint also normal zu sein. Zumindestens bei Neubauten, wo sich das ganze noch setzen muss.
    Solange man die Schritte oder das Klopfen nicht in anderen geschossen hört, ist alles o.k. - meine Meinung.
     
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  12. ralf9000

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    Das entspricht nicht den aRdT, es muss eine gebundene Schüttung sein. Perlite wandert bei Bewegungen des schwimmenden Estrichs an Stellen, wo es nicht hingehört.

    Bei unserem Neubau hört es sich nicht so an und gesetzt hat sich so gut wie gar nichts, allerdings mit Zementestrich. Es sit also nicht so zu verallgemeinern ...
     
  13. Taskiran

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    Hallo Ralf,
    Natürlich habe ich die Trockenschüttung gemeint und Perlite geschrieben. Meines Wissens nach sind Perlite oder die Trockenschüttung auf blablabla basis nicht gern gesehen, weil die meisten die das verbauen sollen unter enormen Zeitdruck stehen und das Zeugs einfach nur so auf die Fugen schütten. Dann liegen einige zwischen zwei Schichten und während des verlegens der Heizungsrohre, hat man den Salat, das Berge und Täler entstehen können.

    Zum Glück habe ich das alles aber selber gemacht. Der Estrichleger wollte für den Aufbau 1€/m² haben und er wollte die 340m² an einem halben Tag erledigen. Ich und 2 Kumpels haben 1 Woche gebraucht.
    Ich will mir nicht vorstellen wo die Perlite wieder rausgekommen wären.


    Zurück zum Thema. Im Badezimmer 17m² habe ich Zementestrich und dort habe ich meine Klopfversuche gemacht. Hört sich an als ob ich auf eine Betondecke klopfe. Es gibt als den Unterschied tatsächlich von Zement zu Anhydrit.
    In 3 Schlafzimmern jeweils 20-25m² hört sich das in der Mitte Dumpf an und an den Ecken Hohl. Was auf eine leichte Schlüsselung hindeutet? Im Wohnzimmer 70m² ist geschätzt 80% in der Mitte alles Dumpf. An den Seiten wird es wieder etwas hohler. Das bestärkt die These des Schüsselns.

    Ich gehe davon aus, dass mit der Zeit sich das legen wird. Denn irgendwann passt sich der Aufbau dem Estrich an oder Estrich legt sich wieder mit den Jahren.... Keine Ahnung... Ein Haus setzt sich ja auch nach Jahren noch und es entstehen viele kleine fiese Risse im Putz. Hat man mir gesagt.
     
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