massiv oder fertighaus

Diskutiere massiv oder fertighaus im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; hallo,habe mal ein problem wir haben uns entschlossen bauen zu lassen ,klappern auch seit einigen wochen hausanbieter ab und alle schwöhren auf...

  1. #1 cougarkarsten, 25. März 2007
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    hallo,habe mal ein problem wir haben uns entschlossen bauen zu lassen ,klappern auch seit einigen wochen hausanbieter ab und alle schwöhren auf ihr konzept "natürlich",die dummen sind nur wir.
    nun zu meiner frage, unser haus soll ca. 130qm,und kfw60 stand mit erdwärmepumpe bekommen ist es besser massiv oder fertigbauweise zu bauen?unser hauptanliegen ist die energiekosten so niedrig wie möglich zu halten um der monatlichen nebenkosten wegen.
    und woran erkenne ich ob ein hausanbieter seriös ist ?
    wir haben auch schon einige in die engere wahl geschlossen z.b. danhaus,hansehaus,okal und lechner haus.
    grüsse aus berlin karsten
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 25. März 2007
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    Es gibt hier Leute im Forum ...

    ... die schwören auf Massiv- und welche, die schwören auf Holzbau.

    Und über einzelne Hausanbieter wird hier grundsätzlich nichts gesagt, wg. eventueller Abmahngefahr.

    Sorry - das hilft sicherlich nicht weiter :konfusius .
     
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    naja also die monatlichen nebenkosten sind ja nur zum teil die heizung.

    ob ich nun 65 euro heizung oder eben 75 zahle ist mir (fast) egal. das ist bei WP aber schon ein zählbarer Cop-unterschied. das ist oft eher ein sportlicher ansatz, dieses noch zu optimieren.

    ich würde eher auf den wiederverkaufswert achten. da zählen die euro ³ mehr
     
  5. #4 cougarkarsten, 25. März 2007
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    ok habe verstanden. aber 65 €? habe mir sagen lassen das bei alternativ energie die heizkosten um 10€ liegen sollen ?z.b.bei erdwärme
     
  6. #5 Hendrik42, 25. März 2007
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    Wenn Du ein KfW60 Haus baust, dann hat dieses eine bestimmten Dämmstandard, egal ob massiv oder Holzrahmenbau (ich nehme an, das meinst Du mit "Fertighaus", denn es gibt inzwischen auch Massiv/Ziegelhäuser die im Werk gemauert und dann nur noch "aufgestellt" werden).

    Massiv vs Holzrahmenbau ist für mich eine Religionsfrage, beides hat Vor- und Nachteile und zu beiden gibt es tolle Vorurteile :-).

    KfW60 ist aber schon mal gut. Ich würde prüfen, ob die Finanzen auch KfW40 Standard zulassen.

    Gruß, Hendrik (Massivhaus, KfW60)
     
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    also ich denk mal bei einem 130 qm kfw60-haus mit wp wirst du so 45-70 euro im monat rechnen müssen. je nach haustechnik.
     
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    und je nach stromtarif natürlich ...
     
  9. voggel

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    Hi , ich hab für mein Haus KfW 60 mit Liaplan Ultra und Waterkotte WP mit Sondenbohrung ca 700 Euro für BW und Heizung gerechnet bekommen .... aber für 200 qm Wohnfläche ...

    Werde sobald mir die ersten Abrechnungen vorliegen gerne Bericht erstatten ...
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 26. März 2007
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    Wenns um Heizkosten geht....

    dann bitte gaaaaanz vorsichtig mit den KfW 40/60 Angaben.
    Es führen viele Wege nach Rom, ääähhh zum KfW-Wert. Und oft genug wird der Weg über die Anlagentechnik gegangen.
    Das heisst, die KfW-Kriterien werden eingehalten und trotzdem heizt man/frau sich dumm und arm, weil kaum Dämmung und viel Technik der Berechnung über die Hürde "geholfen" hat.
    KfW 40/60 ist UNGLEICH gute Dämmung
    Bei gutem Dämmstandard ist KfW 60 mit Gasbrennwert erreichbar. :konfusius .
    Und ich hab jetzt eine DHH gesehen, die KfW 40 werden soll, aber nur 10 oder 12 cm Fassadendämmung bekommt -der Rest ist Technik :mauer .
    MfG
     
  11. Quelle

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    mehr als 240 mm 0,035 in den sparren beim kfw 60 haus finde ich dann schon recht viel. mehr dämmung kostet ja auch fläche und volumen. und prozentual sinkt die dämmzusatzwirkung je mehrzentimeter deutlich.
     
  12. Hendrik42

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    Wieder ein Architekt, der denkt, KfW40/60 seht nur für den Primärenergiebedarf und nicht weiss, dass KfW40/60 auch eine deutliche Unterschreitung des durch die EnEV vorgeschriebenen Transmissionswiderstand fordert?

    Ist aber so.

    Ansonsten ist es richtig dass man über die Anlagentechnik was tun kann, aber mit KfW40/60 bekommt man eben nicht nur einen maximalen Primärenergieverbrauch, sondern auch eine Dämmung die besser ist als "normal" (EnEV).

    Gruß, Hendrik
     
  13. bauworsch

    bauworsch Gast

    aha

    nochmal aha
     
  14. #13 Ralf Dühlmeyer, 27. März 2007
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    Doch...

    der Architekt weiß das.
    Aber - und da ist für mich der Wahsinn begraben - ich kann dieses Mehr als Dämmminimum ansetzen und den Rest über Technik bringen.
    Denn das Minimum der EnEV ist naja sagen wir mal mäßig.
    Wenn ich WIRKLICH was erreichen will, sollte die Anlagentechnik nur das Tüpfel auf dem i sein.
    MfG
     
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  16. Uli R.

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    Das kommt immer drauf an wer das erzählt und wer und wie lange er daran gerechnet hat :biggthumpup:
    btw. seit wann ist Strom ne alternative Energie?
     
  17. Hendrik42

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    Siehe KfW:

    KfW-Energiesparhaus 40

    Ihr KfW-Energiesparhaus 40 muss zwei Kriterien einhalten, die den Energieverbrauch des Gebäudes widerspiegeln. Diese Kriterien stehen im Energiebedarfsausweis, der für jeden Neubau zu erstellen ist. Fragen Sie Ihren Architekten/Planer bzw. den Anbieter Ihres Hauses, ob diese Kriterien eingehalten werden:

    Zum einen ist das die Kennziffer, die den Gesamtenergieverbrauch Ihres Gebäudes zum Ausdruck bringt, und zwar der Glossar anzeigenJahres-Primärenergiebedarf (Qp), der nach EnEV (Energie-Einsparverordnung) nicht mehr als 40 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche (An) betragen darf und

    zum anderen die Anforderung an die Qualität der thermischen Hülle Ihres Neubaus: Hier muss der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Glossar anzeigenTransmissionswärmeverlust (Ht') den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mindestens 45 % unterschreiten.


    KfW-Energiesparhaus 60

    Die Anforderungen für ein KfW-Energiesparhaus 60 verwenden die gleichen Kennziffern wie beim KfW-Energiesparhaus 40, jedoch sind die Anforderungen weniger streng:

    Der Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) nach der EnEV darf nicht mehr als 60 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche (An) betragen und

    der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (Ht') unterschreitet den in der EnEV angegebenen Höchstwert um mindestens 30 %.


    Damit muss also der Transmissionswärmeverlust deutlich kleiner sein als bei einem EnEV Normalhaus, sprich die Dämmung muss besser sein. Und der Primärenergiebedarf eines freistehenden EFH, 1,5 geschossig, darf bis zu 120kWh/qm/a sein....

    Gruß, Hendrik
     
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