Massivholzwand Kreuzlagenwand

Diskutiere Massivholzwand Kreuzlagenwand im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo liebes Forum, ich betrete zum ersten Mal diese Bühne und würde euch gerne um eure Meinung bitten, da wir noch nicht so belesen sind in...

  1. #1 verbatim3, 23. Mai 2014
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    Hallo liebes Forum,

    ich betrete zum ersten Mal diese Bühne und würde euch gerne um eure Meinung bitten, da wir noch nicht so belesen sind in Sachen Holzwände.

    Wir planen ein 155m2 Holzhaus zu bauen, unser zur Zeit favorisierter Wandaufbau sieht dabei wie folgt aus:

    2 mm Edelputz
    3 mm Grundputz
    200 mm Wärmedämmverbundsystem
    94 mm Massivholzwand technisch getrocknet
    12 mm Gipsbauplatte

    Es handelt sich um eine Kreuzlagenwand, mit verleimtem Fichtenholz.
    Ich weiß schon, dass man mit den Wand-Ideologie "Kriege" beginnen kann, würde mir nur gern eure Meiung anhören, ob der Wandaufbau so in Ordnung ist oder ob man gewisse Dinge beachten muss!
    Haben heute einen Rohnbau angesehen und da waren wir schon begeistert...zumal das Haus im Ganzen nicht teurer sein soll als Holzrahmenbau...

    DAnke für eure Antworten :-)

    m.
     
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  3. #2 gunther1948, 23. Mai 2014
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    hallo
    wo haste den den aufbau geklaut?

    gruss aus de pfalz
     
  4. #3 verbatim3, 23. Mai 2014
    verbatim3

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    Hi,

    ist ein Wandaufbau von einem Holzhaus-Anbieter... irgendeine Meinung grundsätzlich zu diesem Aufbau?

    grüße
     
  5. #4 gunther1948, 23. Mai 2014
    gunther1948

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    hallo
    3mm grundputz kann kein verputzkünstler auftragen ausserdem fehlt da eine gewebeeinlage mit spachtelung.

    gruss aus de pfalz
     
  6. mls

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    ggg .. gunther ganz genau :)

    der aufbau ist u.u. so ziemlich der billigste, den
    man mit brettsperrholz realisieren kann - das
    erklärt den vordergründig konkurrenzfähigen
    preis. die materialisierung des wdv-systems (!)
    bietet ebenfalls erheblichen spielraum für die
    preisbildung - und die gesamtqualität.

    wenn statik, konvektion, holzschutz, wärmeschutz
    und diffusion passen .. warum nicht.
    ob diffusionswiderstände der einzelnen schichten
    passen, kann man relativ gut prüfen - wie die
    luftdichtigkeit hergestellt wird und welche zielwerte
    und verfahrensweisen vereinbart werden, ist einen
    versuch wert .. zu den anderen themen könnte
    man ähnliches anmerken, letztlich wird aber eine
    fernbeurteilung anhand der vagen angaben nicht
    gut möglich sein.
     
  7. #6 Alfons Fischer, 24. Mai 2014
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    sofern fachgerecht geplant, dimensioniert und ausgeführt wird, ist dies ein funktionierender Aufbau.

    Wie mls schon sagt, ist die Art des Materials des WDVS nicht dargestellt.
    Billig wäre einfaches Polystyrol und für meine Begriffe in einem Holzhaus nicht das Material der Wahl.
    Nach meinem Empfinden sollte das WDVS aus Holzweichfaser-Dämmplatten bestehen.

    Aber versteifen Sie sich nicht nur auf den Wandaufbau. Auch die anderen Aufbauten und (noch wichtiger) die Details sind entscheidend für die Qualität.

    mich würde interessieren (da ich etwas tiefer in der Materie stecke), wie da die Installationen eingebracht werden, wie die Anschlüsse am Boden, am Deckenauflager, an Fenstern (Laibungen, Brüstungen, Sturz) ausgebildet werden, die Fußbodenaufbauten mit Deckenkonstruktion und letztlich auch das Haustechnikkonzept... Das Gesamtpaket muss einfach stimmen.

    Ich habe ein Haus gebaut, wo der Wandaufbau zwar auch nicht in allen Punktem meinem Ideal entspricht (aber trotzdem gut ist), wo aber die Konstruktion insgesamt sehr gut ist und wo das Zusammenarbeiten mit der Firma und die Firmenphilosophie gepasst haben. Darum ist es dieses geworden.
     
  8. #7 gunther1948, 24. Mai 2014
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    hallo
    iss halt eine schwäbische variante.
    alfons fangen wir doch mal klein an so in homopathischen dosen.

    gruss aus de pfalz
     
  9. Neutal

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    Selbst bei diese Bauweise ist eine zusätzliche Inst. Ebene ratsam.
    Der Aufbau an sich ist die absolute Sparversion. Putz ohne Gewebe auf Holz.....
     
  10. #9 verbatim3, 24. Mai 2014
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    Für die Installationsebene würde in die Massivholzwand gefräst werden.
    Also ratet ihr mir allgemein ab von diesem Wandaufbau?

    grüße
     
  11. GControl

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    Hallo,

    ich glaube, du musst mehr Details zum WDVS liefern.
    Interessant wäre für mich der grundsätzliche geometrische Aufbau des Hauses.

    Gruß
    GControl
     
  12. #11 gunther1948, 24. Mai 2014
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    hallo
    wirklich? hat der schon mal so ein haus gebaut.
    und dann bleiben von den 94 mm noch 74 übrig
    und e- dosen stecken im dämmsystem.
    gibts da so was wie eine baubescreibung der
    konstruktion/bauteilen kannst du die mal hier
    unter ausblendung der namen einstellen.
    bin lernfähig und immer für neue lösungen offen.

    gruss aus de pfalz
     
  13. #12 Friedl1953, 24. Mai 2014
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    Ja gunther durchaus üblich. Allerdings wenn ich davon ausgehe das er mit Kreuzlagenholz auch den Hersteller KLH meint dann ist die 94 mm eine 3-lagige Platte. 3-lagige Platten werden bei den Herstellern ohne Schmalfugen Verleimung (wie auch KLH) nicht als luftdicht eingestuft. Es müsste in dem Fall eine 5-lagige Platte sein und das wäre bei KLH die 95 mm.
     
  14. Kerryman

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    Hab dir ne Mail geschickt..... vielleicht ja was für dich.
     
  15. #14 verbatim3, 24. Mai 2014
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    Hall@all,

    uns wurde gesagt, dass wäre eine Massivbauwand, die mit den konventionellen Holzrahmenbäuwänden vom Preis und der Qualität mithalten kann. Zudem wären auch alle Innenwände aus Massivholz 95mm.

    Genau von dieser Wand sprechen wir. U-Wert ist 0,15, unser WDVS wäre Holzweichfaser 200mm, alles natürlich und diffussionsoffen.

    Als absoluter Laie tut man sich sehr schwer zu prüfen, ob eine Wand gut oder schlecht ist (rein objektiv), kennt ihr irgendwelche neutralen Experten, an die man sich wenden kann. Aufbau des Hauses ist 11,75 x 9m.
    Als Alternative hätte wir einen regionalen, bekannten und guten Holzrahmenbauer.

    Grüße
     
  16. #15 Friedl1953, 24. Mai 2014
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    Wenn der Preis passt wußte ich nicht was dagegen spricht. Ziehe ich persönlich jedem Hrb vor. Inst einfrasen oder doch Inst Ebene ließe sich in diesem Fall streiten. Decke auch in Klh??? Macht auf jeden Sinn. Übrigens bei mir kämen auch Dachplatten zur Ausführung. Darauf achten das die Wände auf Lärchen Richtschwellen gesetzt werden. Alle Pressfugen müssen sauber mit Dicchtband ausgeführt werden. Außenwand bei Klh auf jeden, Fall 95 mm 5-lagig. Innenwand egal. Wenn Du willst kannste mir ne PM schicken. Kenne die ganzen hessischen Holzhausbauer.
     
  17. #16 verbatim3, 27. Mai 2014
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    Guten Morgen @all,

    danke schön für eure Antworten!
    Bin wieder etwas schlauer: Gewebeneinlage ist mit dabei, wohl sogar gesetzlich oder aufgrund einer DIN vorgeschrieben.

    Installationen werden wohl soweit als möglich im Fußboden verlegt.

    Wenn ich mehr weiß, meld ich mich wieder.

    Grüße
     
  18. #17 gunther1948, 27. Mai 2014
    gunther1948

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    hallo friedl
    mein beitrag sollte den te in richtung wind-/luftdichtigkeit führen. es ist zielführender wenn die te selbst anfangen nach zu denken und der meinung sind die problematik selbst erkannt zu haben.

    gruss aus de pfalz
     
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    Da wir dieses Jahr unser Haus in einer etwas anderen Massivolzbauweise bauen werden, kann ich zu den Installationen folgendes sagen:
    Sämtliche Installationen werden in der Tat soweit als möglich im Bodenaufbau verlegt. Elektroinstallationen werden nur vertikal vom Boden aus eingefräst. Es gibt keine horizontale Einfräsungen. Sanitärinstallationen werden bei uns nicht eingefräst sondern auch soweit als möglich über den Bodenaufbau verlegt und da wo nötig in Vorwandinstallationen verpackt. Da unsere Innenwände Holzrahmenbauwände sind gibt es auch hier die Möglichkeit der Verlegung.

    LG
     
  21. #19 Friedl1953, 27. Mai 2014
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    Hallo gunther, wir hatten beide die gleiche Intention. Mit dem geplanten 3-Schicht Aufbau hatt er damit ein Problem.
     
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