Material zu Dämmung der obersten Geschossdecke

Diskutiere Material zu Dämmung der obersten Geschossdecke im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Erstmal ein herzliches Hallo liebe Forenmitglieder!!! Wir bauen gerade unser Eigenheim und demnächst steht die Dämmung der obersten...

  1. RiMendel

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    Erstmal ein herzliches Hallo liebe Forenmitglieder!!!

    Wir bauen gerade unser Eigenheim und demnächst steht die Dämmung der obersten Geschossdecke an, welche wir selbst auslegen. Das Dach ist als Kaltdach zur Lagerung vorgesehen (kein Wohnraum). Der Architekt hat hier folgenden Aufbau geplant: Ortbetondecke (20cm), Trittschalldämmung EPS 20mm (WLG 035) , PUR Dämmung (WLG 023) 140mm und darauf OSB Platten.
    Nun bin ich beim Preis der PUR Dämmung umgefallen (habe mir diverse Angebote eingeholt). Dabei wurde mir eine günstigere Alternative angeboten: PUR beidseitig Alu mit Anwendungstyp DAD (Dach Aufsparren mit Überdeckung, Festigkeit 150kPa). Laut Auskunft des Lieferanten auch für diese Anwendung nutzbar (leider keine Herstellerangabe).
    Nun zu meiner Frage: Kann ich diesen Typ auch zur Dämmung der oberen begehbaren Geschossdecke (kein Wohnraum) nutzen, wenn ich zur Lastverteilung die vorgesehenen OSB Platten aufbringe oder gehen da wirklich nur Platten mit Anwendungstyp DEO?

    Danke für eure Meinungen
     
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  3. Neutal

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    Die Anforderungen an eine begehbare Dämmung sind mit denen aus dem Dachbereich nicht Verglichbar
     
  4. tgaeb01

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  5. Kater432

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    richtiger (euer) Architekt, oder der "Zeichner" eines GU/GÜ ?
    Hier im Forum ist glaube ich öfters zu lesen, das OSB im Kaltdach als Boden nicht so gut ist. Zumindest wenn die Decke (der Boden) aus Dämmung / Holzbalken / Dampfsperre / Rigips ist. Aber dazu wird sicherlich noch was gesagt werden.

    Tendenziell wäre dort sicherlich Rauspund die bessere Wahl.
    Vielleicht sollte uns der "Glubschauge" vom tgaeb01 das andeuten ;-)
     
  6. Shanau

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    Wozu die Trittschalldämmung, wenn da oben keiner rumläuft? Wenn die Aufbauhöhe egal ist, und davon geh ich doch mal aus, wenns kein Aufenthaltsraum ist, dann würde ich einen günstigen Dämmstoff mit 035 oder 040 nehmen, davon natürlich entsprechend mehr (=dicker). Die OSB Platten sind doch als Belag ok. PUR 023 ist schweineteuer und den Sinn diese zu verwenden seh ich eigentlich nur in der Dämmung unter Estrich wo es auf jeden cm Aufbauhöhe ankommt.
    Manch einer legt sich sogar weiche Dämmung auf die oberste Geschoßdecke, also Steinwolleplatten etc. diese sind dann aber nicht unbedingt begehbar. Es gibt zwar auch die begehbare Variante mit Gipsfaserplatte obendrauf, aber diese sind wiederum sehr teuer.
    Bei der Verwendung von Styropor würde ich aber mal den Architekten fragen, ob eine Dampfbremse vorgesehen ist.
     
  7. RiMendel

    RiMendel

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    Hallo Zusammen,

    Danke für eure Meinungen.

    @ Shanau: Die Trittschalldämmung ist nach meinem Verständnis zum Ausgleich der (auf dem Bau meist) vorhandenen Bodenunebenheiten der Decke da. Dient also wirklich nicht zur Trittschalldämmung. Zur Anwendung alternativer Dämmungen: Wir wollen schon etwas Höhe im Dachgeschoss haben, um es später einmal umnutzen zu können und auch jetzt Stauraum zu haben (kein Keller), weshalb wir den Drempel auch erhöht haben. Deshalb auch der "niedrige" Fußbodenaufbau. Trotzalledem habe ich mal hin und hergerechnet und komme auf eine notwendige Dicke (bei WLG035) von ca. 200mm bei gleicher Wärmeleitung wie 140mm PUR. EPS kostet dann auch um die 25€/m², da ist PUR bei geringerer Dicke sogar günstiger. Ein Dampfbremse müsste meines Erachtens nicht auf die Betondecke, da dort kein Wasserdampf durchkommt.
    @ Kater432: Offizielle hat den Plan unser Architek gemacht, aber in Wirklichkeit eventuell vom eigenen Bauzeichner?! OSB ist dort nicht gut, ok. Dann etwas diffusionsoffeneres - z.B. Spanplatte oder Rauspund. Danke für den Hinweis.
    @ Flocke: Ich verstehe, dass die Anforderungen grundsätzlich gleich sind. Aber sind diese nicht auf dem Dach schlimmer als auf einer Decke? Es wäre super, wenn die Unterschiede etwas genauer genannt werden könnten.
     
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