Materialempfehlung Normalmörtelbett Ytong

Diskutiere Materialempfehlung Normalmörtelbett Ytong im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, im Zuge unserer Revonierungsarbeiten möchte ich einige Trennwände ziehen. In der Verarbeitungsempfehlung heißt es, dass man die...

  1. mrpilot

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    Hallo zusammen,

    im Zuge unserer Revonierungsarbeiten möchte ich einige Trennwände ziehen. In der Verarbeitungsempfehlung heißt es, dass man die erste Lage in "Normalmörtel" setzen sollte, um die wand entsprechend sauber auszurichten. Jetzt frage ich mich welchen Mörtel genau ich nehmen kann? Kann mir jemand eine konkrete Produktempfehlung geben?

    Danke!
     
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  3. #2 Alfons Fischer, 12. Oktober 2014
    Alfons Fischer

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    "Normalmörtel" ist ein Fachbegriff. Es ist quasi ein Dickbettmörtel gemeint.
    Normalmörtel gibt es in verschiedenen Mörtelgruppen, die in der Planung in Abhängigkeit von den statischen Anforderungen, der Untergrundbeschaffenheit und sonstigen Randbedingungen festzulegen ist.
    suchen Sie mal nach "Normalmörtel" und "Mörtelgruppe"...

    Eine Produktempfehlung wird es hier leider nicht geben können.
     
  4. mrpilot

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    Vielen Dank. In diesem Fall reicht mir eine Empfehlung für die Mörtelgruppe: Die Trennwände bestehen aus 240er Porenbetonsteinen, die Wände sind oben und an einer Seite offen, also nur an einer Seite in der Wand verankert. Der Untergrund ist Stahlbeton. An er einen Wand wird ein Bad-Hängeschrank hängen, an der anderen ein Waschbecken.
     
  5. Inkognito

    Inkognito Gast

    Sind Sie sich sicher, dass die Decke mit Trennwandzuschlag gerechnet wurde? Je nach Wichte kann Porenbeton durchaus so schwer sein, so dass man den Trennwandzuschlag der Betondecke überschreitet.
     
  6. #5 Alfons Fischer, 12. Oktober 2014
    Alfons Fischer

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    selbst wenn ich's wüsste: das Ding ist mir zu kippelig, da werde ich nix dazu sagen...
    Denn: Mauerwerk ist ein bisschen so wie mit Bauklötzchen bauen. Der Mörtel ist auch kein Kleber. Damit kann die Wand keine nennenswerten Zugkräfte aufnehmen. Und genau deshalb wird eine Wand, die nur einseitig gehalten ist und exzentrisch eingeleitete Lasten bekommt, immer erstmal instabil... Hier ist sogar anzunehmen, dass diese noch durch ein Abflussrohr geschwächt wird. Der Statiker arbeitet da mit dem Begriff "klaffende Fuge"
     
  7. mrpilot

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    Nein, bin ich nicht, aber in diesem Raum stand bereits eine nicht-tragende (Bimsstein)-Trennwand, ich muss die Wand neu ziehen, da sie aus Platz/Planungsgründen versetzt werden muss.

    @Alfons Fischer: Mir geht es nur darum den richtigen Normalmörtel für die erste Lage zu kaufen (Klasse II oder III?), wenn die Wand einstürzt, werde ich Sie nicht haftbar machen ;)
    Dennoch vielen Dank für die ausführlichen Hinweise. Wie würde sich die Situation ändern, wenn ich bis zur Decke aufmauere (3-seitig) - ich bin nämlich auch aus Laien-Sicht nicht zu 100% überzeugt, dass die Wand trotz Verfliesung, Mauerankern etc. nachhaltig stabil stehen bleibt ...
     
  8. mrpilot

    mrpilot

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    Trennwandzuschlag: Wie bekäme ich das denn heraus? Haus ist BJ 68, 25cm Stahlbetondecken - es liegen wir leider keine Pläne mit statischen Berechnungen vor, lediglich die Standard Pläne (Risse)
     
  9. Skeptiker

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    Die Wände sollten mind. an einer dritten Seite gehalten werden.

    Der Sinn einer nichttragenden 24er Porenbetontrennwand erschließt sich mir grundsätzlich nicht. Weshalb wird hier keine Ausführung in Trockenbau gewählt?
     
  10. Gast943916

    Gast943916 Gast

    die dazu noch wesentlich schlanker ausfallen könnte
     
  11. mrpilot

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    Danke für die weiteren Hinweise, ggf. werde ich dann an 3 Punkten verbinden (außerdem ziehe ich zur Sicherheit einen Statiker hinzu (Belastbarkeit Boden)).

    24er Wand: Die erste Wand dient als "Duschtrennwand" in die ein Ablagefach integriert und dahinter ein Wandschrank aufgehangen werden soll.
    An die zweite Wand (1,4 m breit) soll ein Waschbecken montiert werden. Die Idee 24er YT statt Vorwand und Trockenbau kam noch vom Wunsch, nur an 2 Punkten zu verbinden (oben offen) - hier habe ich die Info, das "2-Punkt-Vorwände" nicht weiter als 1m in den Raum ragen dürfen ohne auch zusätzlich an einem 3. Punkt befestigt zu werden.
     
  12. baufix 39

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    zur eigentlichen Frage des TE:
    die 1. Schicht würde ich in Zementmörtel setzen,die Unterseite der Steine
    mit Kleber aufziehen oder vornässen, ergibt eine bessere Haftung Stein-Mörtel
     
  13. mrpilot

    mrpilot

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    Vielen Dank!
     
  14. Skeptiker

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    Das geht mindetsens genauso gut in TB.

    Das dürfte mit Mauerwerkswänden ganz genauso aussehen - wenn sie kraft- oder formschlüssig mit der angrenzenden Wand verbunden werden. Ich halte, solange mir nicht rechnerisch das Gegenteil rechnerisch bewiesen wurde, die fachgerecht gebaute und doppelt beplankte Trockenbauwand für stabiler. In jedem Falle würde ich eine Anbindung des freien Wandendes an die obere Decke vorsehen - oder eine sehr biegesteife Anbindung an die untere Decke. Ersteres ist in TB ein Regeldetail.
     
  15. Gast943916

    Gast943916 Gast

    wie tief soll das denn sein? Ist dann die Standsicherheit der Porenbetonwand noch gegeben?
     
  16. mrpilot

    mrpilot

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    Ganz praktisch: So dass mein Duschgel Platz hat ;)

    Standsicherheit ist gerade in Diskussion, die Idee von Skeptiker hat mein Sanitärbetrieb auch, ich wollte unbedingt aus optischen Gründen den Deckenanschluss vermeiden (50 cm Platz zwischen Wand und Decke). Prio hat aber die Stabilität, und die sollte - so die bisherige Annahme - durch eine frei stehende 24er Ytong-Wand sichergestellt sein. Wenn es nicht anders geht - oder alles dagegen spricht - muss ich dann doch bis zur Decke mauern - und dann wäre Trockenbau sicher cleverer.
     
  17. Skeptiker

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    Für die Standsicherheit würde es ausreichen am ehemals freien Ende der Wand ein quadratisches oder rechteckiges Profil mit Kantenlänge = Wandstärke bis an die Decke zu führen, also ca. 125 mm im Quadrat, bis zum Anschluß an die bestehende Wand gibt's dann ein freies oberes Wandende und das können auch locker 2 m sein. Das lasse ich öfter so bauen, kann übrigens auch fest verglast werden.
     
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  19. mrpilot

    mrpilot

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    Diese Lösung mit dem Profil bezieht sich aber auf die Trockenbau-Variante - oder? Nochmal Danke an alle für die ganzen Tipps
     
  20. Skeptiker

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    Geht in beiden Fällen, aber nur im TB richtig gut!
     
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