Materialschaden an der Warmwasserleitung

Diskutiere Materialschaden an der Warmwasserleitung im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Wiederholte Undichtigkeit der Wasserleitung durch Schädigung / Materialschaden der Kunsttoffleitung Hallo liebe Forengemeinde. Wende mich mit...

  1. sims14

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    Wiederholte Undichtigkeit der Wasserleitung durch Schädigung / Materialschaden der Kunsttoffleitung

    Hallo liebe Forengemeinde.
    Wende mich mit dem fogenden Problem an euch:

    am Samstagabend stellte ich einen Feuchtigkeitsschaden in meinem Arbeitszimmer fest.
    Über dem Zimmer befindet sich auf dem Dachboden die Heizugsanlage incl. Warmwasserspeicher. Bei der "Ursachenforschung" stellte ich einen Wasserverlust fest. Dieser war aber noch nicht sehr ausgeprägt, so dass ich ausschließlich einen Auffangbehälter unter die - wie ich erst der Annahme war, tropfende Eckverbindung - setzte. Wollte dann am nächsten Werktag den Sanitärinstatllateur vor Ort mit der Abdichtung beauftragen.
    Leider musste ich dann am Sonntag feststellen, dass sich der Wasseraustritt wesentlich verstärkt hat. Hierbei wird deutlich, dass es sich nicht um eine Undichtigkeit der Eckverbinung, sondern um einen Wasseraustritt aus dem anscheinend porösen Kunststoffrohr, handelt Siehe beigefügtes Foto.

    Selbe Situation während unseres Urlaubs - Materialermüdung / Materialschwäche - schon einmal im September 2013 zugetragen hat. Hier wurde das prröse Kunststoffrohr von dem Sanitärbetrieb ausgetauscht. Nach seiner Aussage dürfte so etwas nicht passieren, da die Hersteller der Kunststoffrohre 30 bis 50 Jahre Garantie auf das Material geben. Das damalig porösse Rohr wurde von der Sanitärfirma mitgenommen. Der damalige Wasserschaden, incl einer notwendigen Raumtrocknung, wurde unserer damaligen Gebäudeversicherung gemeldet, die uns daraufhin den Versicherungsvertrag gekündigt hat.

    Was kann man(n) tun, muss ja jetzt ständig mit der Angst leben, dass eine Undichtigkeit auftritt. Wir haben 2004 neu gebaut, incl. Fußbodenheizung. Die damalige Handwerkerfirma ist ja nach fünf Jahren aus der Gewährleistung raus. Hat der Hersteller der Kunststoffrohre eine längere "Garantie-, Gewährleistungszeit"? Versuche grade die Herstellerfirma zu ermitteln.

    Wer kann mir einen Rat, Tipp geben?

    Danke im Voraus.
     
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  3. Julius

    Julius

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    Besteht derzeit eine (neue) Versicherung?
    Hatte Eure damalige Versicherung denn nicht versucht, den Installateur und/oder den Rohrhersteller in Regreß zu nehmen?
     
  4. sims14

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    Versicherung besteht jetzt, aber mit einer Selbstbeteiligung und fast doppelt so hohem Versicherungsbetrag.
    Damalige Versicherung hat keine Regreßansprüche geltend gemacht. Vermutlich war der Betrag zu gering.
     
  5. #4 Achim Kaiser, 03.06.2014
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    Ich kenne keinen *seriösen* Hersteller der das tut.
    5 Jahre sind durchaus auch als Garantie des Herstellers bei Verbundrohrsystemen üblich.
    Bei allem was darüber hinausgeht muss man dann die Garantiebedingungen schon sehr genau überprüfen ... denn ein Sorglospaket ists in der Regel nicht und manchmal gibts da recht *räusper* ... komische Anforderungen.

    Ungeachtet der Versicherungsfragen ... wurde das Rohr untersucht und die Ursache für das Versagen festgestellt oder nur mit den Schultern gezuckt und zur Tagesordnung über gegangen ?

    Lag ein Fertigungsfehler vor oder gibts z.B. unzulässige Drücke oder Temperaturen im System ?

    Nach 10 Jahren werden sich alle Beteiligten schwerlich noch für Garantie-/ Gewährleistungsleistungen als zuständig sehen. Wenn da nicht massive Fehler NACHGEWIESEN werden können wird in dem Thema nichts werden.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. sims14

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    Bin leider kein "Fachmann" auf dem Gebiet des bauens und der handwerklichen Leistungen. Gehe hier vielleicht auch von falschen Erawtungshaltungen aus.
    Nach knapp 10 Jahren, dürfe es meiner Meinung nach nicht schon zu Undichtigkeiten - hier ohne Ausseneinflüsse - geben. Da die beiden bisherigen Schadensfälle rechtzeitig entdeckt werden konnten, waren die Schadenssummen ijeweils in einem Bereich von 1.000.- €.
    Habe jetzt natürlich die grosse Sorge, dass diese noch häufiger und vielleicht an Stellen auftritt (Mauerwerk, Fußbodenheizung) wo es uns nicht sofort auffällt.
    Evt. wäre ich sogar bereit, das defekte Rohrstück auf eigene Kosten untersuchen zu lasssen (kommt natürlich auf die Höhe der Kosten an). Kann mir hier jemand einen Tip geben, wo es Kontaktadressen gibt?
     
  7. #6 Achim Kaiser, 07.06.2014
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    Wichtig ist die Ursache festzustellen.
    Hat das Rohr nen Fehler oder hat die Anlage nen Fehler.

    *Einfach so* versagt normalerweise kein Rohr nach der Zeit.
    Sowas kommt nur vor bei unzulässigen Temperaturen, zu hohem Druck oder Fertigungsfehlern der Rohrleitung.

    Wenn unzulässige Temperaturen ausgeschlossen werden können, dann sollte man die Sicherheitseinrichtungen der Warmwasserbereitung (Sicherheitsventil) prüfen.
    Ist das auch ok, dann Rohrleitung am besten von ner neutralen Stelle nach Rücksprache mit dem Rohrleitungshersteller prüfen lassen.

    Dann weiss man wenigstens woher das Problem kommt ... und kann ggf. ein Sanierungskonzept ins Auge fassen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. OldBo

    OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Moin,

    wenn es ein Kupferrohr wäre, dann untersucht das Deutsche Kupferinstitut die Ursache kostenlos. Hier wurde nicht gesagt, um welche Kunsdtstoff-Rohrart (PE, VPE, PP, Pb, Verbundrohr) es sich handelt. Eigentlich müsste der Verband der Kunststoffrohrhersteller auch ein Interesse daran haben, solche Fehler zu untersuchen.

    Ansonsten muss man sich an einen Sachverständigen, der sich mit Schadensregulierungen befasst, wenden.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  9. Jakari

    Jakari

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    Auf dem Rohr stehen Bezeichnungen (Hersteller) schreib das mal ins Forum, damit wir wissen um was für ein Rohr es sich handelt.
    Bei einem guten Hersteller würde ich den Vertreter über den Installateur mal einbestellen zur Besichtigung.
    Oft ist mehr möglich als man denkt
     
  10. sims14

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    Danke erst einmal für die Rückmeldungen.

    Leider liegt mir immer noch keine Rückmeldung vom damaligen Installateur vor. Habe diesen noch einmal per Fax angeschrieben.
    In der Ausschreibung war Kehlin-Fix oder Missle-Fix Schlauch für Warm und Kaltwasserleitung die Rede.

    Habe mal auf eines der "auffäligen" Rohre (sind warmwassserführende Rohre die von weiß in´s gelbliche gewechselt haben) folgende Angaben lesen können:
    PE-XC 20x2,8 mm 70°C/1 MPa DIN 16892/93 mit Diffusionssperre
    IMA KIWA KOMO CU max. 95°C 28.10.03 163462

    Kann man daraus den Hersteller erkennen?
     
  11. #10 Brombeerdone, 23.06.2014
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    Nein daran kann man leider nicht den Hersteller erkennen, da musst du noch etwas weiterlesen ;)
    Oder du stellst Bilder von den Verbindern hier rein.

    Solche Schadensfälle von Verbundrohren kenne ich (abgesehen von Verarbeitungsfehlern) ansonsten von Unicore Unipipe- Rohren.
    Da hielt die überlappende Aluminiumschicht nicht mehr richtig, das Rohr warf blasen und platzte schließlich.
    Der damalige Hersteller schob bei den Schadenfällen den schwarzen Peter immer dem Betreiber wegen angeblich zu hohen Systemtemperaturen zu.
     
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  13. sims14

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    Gerade den Anruf vom damaligen Instalateur bekommen, wer die Herstellerfirma ist. Ist wohl ein an sich bekannter und zuverlässlicher Hersteller lt. Instalateur.
    Werde diese jetzt erst einmal anschreiben und abwarten wie diese reagiert.

    Gebe dann gerne hier eine Rückmeldung über weiteren Verlauf.

    Danke bis hierhin für die Beiträge.
     
  14. #12 MassaWarna, 15.05.2018
    MassaWarna

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    Hallo,

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