Mauern im Dachgeschoss - wie an Kehlbalken und Dampfbremse anschließen

Diskutiere Mauern im Dachgeschoss - wie an Kehlbalken und Dampfbremse anschließen im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo alle zusammen, ich lese hier schon länger mit habe dadurch schon viele nützliche Tipps bekommen. Leider komme ich jetzt nicht weiter,...

  1. Chbig

    Chbig

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    Hallo alle zusammen,

    ich lese hier schon länger mit habe dadurch schon viele nützliche Tipps bekommen. Leider komme ich jetzt nicht weiter, auch die Suche hat mir leider nichts gebracht. :o

    Folgende Situation: Altbau, Bj. 1958, Kehlbalkendach wurde saniert und neu gedämmt (Zwischensparrendämmung und Isover Duplex). Im 1. OG, das momentan komplett leer ist (bis auf die Kamine), sollen nun Wände aus Ytong eingezogen werden und ich weiß nicht, wie der Anschluss an das bereits gedämmt Dach gemacht wird. Die Wände werden teilweise auch zwischen den Kehlbalken/Sparren verlaufen. Kann mir jemand beschrieben, wie ich vorgehen muss?

    Bin für jede Hilfe dankbar!

    Viele Grüße
    Christian
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 10. Februar 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Ja - Ihr Planer.

    Ich weiß, jetzt kommen gleich wieder die Motzen. Es ist aber nun mal so.

    Es gibt ?0 Möglichkeiten, Wandanschlüsse herzustellen. Ob die überhaupt nötig sind und wenn ja, wie die auszuführen sind, kann so nicht gesagt werden.

    Was sagt denn der Statiker zu Ringbalken/-ankern auf den Wänden???
     
  4. Wieland

    Wieland Gast

    Nach Ihrer Beschreibung geht die Dämmung incl. Dammpfsperre schon unter der
    Dachkonstruktion durch, was ja auch Sinn macht.
    Deshalb macht auch die spannende Frage von Hernn Dipl. Dühlmeyer in Bezug auf den Mauerabschluss sowie Einbindung /Verankerung der Wände Sinn.
    Das sollte dir dein zuständiger Statiker beantworten können,in der Regel einer
    seiner leichtesten Übungen.

    Grüße
     
  5. Chbig

    Chbig

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    Der Planer wie das OG aussehen soll bin ich ja selber... daher stellt sich ja die Frage.

    Mit dem Statiker hatt ich schon mal abgeklärt (als noch Mauern im 1. OG drin waren), inwieweit ich diese entfernen darf und da wurde mir als Aussage gegeben, dass ich alles entfernen darf solange ich die Kehlbalken nicht rausbaue!

    Ja die Dämmung geht schon unter Dachkonstruktion durch, ich komme also nicht mehr ohne die Folie zu verletzen an die Balken.

    Wie muss ich mir eine Ringverankerung vorstellen und wieso kommt da der Statiker ins Spiel wo doch die Dachkonstruktion sich selbst trägt (nicht dass es falsch verstanden wird, ich wehre mich nicht, will es nur verstehen)?

    Wenn es ?0 verschiedene Arten gibt, gibt es irgendeine Quelle wo man das nachlesen kann?

    Danke schonmal vorab für die Hilfe!

    Viele Grüße
    Christian
     
  6. Julius

    Julius

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    Du mußt die fertigen Mauern ja gegen Umkippen sichern!
     
  7. Hfrik

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    Nun, der staiker kommt spätestens bei der Frage ins Spiel, wo denn die neuen Wände stehen dürfen, ich hoffe doch dass das abgestimmt ist.
    Ansonsten ist dann die Frage:
    a) wie mache ich für die Befestigungselemente für meine Wände nachträglich fachgerechte Durchdringungen durch die Luftdichtheits und Dampfserrscht(en)
    oder aber
    b) Frage an den Statkus: wie mache ich meine Wände so, dass sie sich selbst aussteifen, d.h. frei im OG stehen können.

    Dazu kommt als erstes die Frage, wie die Innenwände denn werden sollen.

    Schön verschachtelt, mit 2,25 Raumhöhe, aus 36cm T14 mit 24cm gut armiertem Ringanker über alles weg würde ich auch per Ferndiagnose vermuten dass das halten könnte :p (Aber ob die Geschossdecke das abkann...) Ebenso würde ein vergleichbares Modell aus Stalbeton wohl funktionieren...

    15m lange Wand, schnurgerade, 4m hoch aus 6cm Porenbeton wird wohl umfallen, ebenso wie die Leichtbauwand aus einer Gipskartonplatte ohne was dazu. Irgendwo dazwischen werden sich wohl aktuell deine Vorstellungen bewegen :bounce:
     
  8. Wieland

    Wieland Gast

    Die Frage nach der Bauanleitung ist immer interresant,es weiss doch niemand wie
    es in deinem Dachgeschoss aussieht u. ob es überhaupt Sinn macht die Wände zu
    mauern o.ob es vielleicht ratsam ist Holzständerwände / Metallprofiele zu instalieren
    und zu beplanken.
    Wände können bei nicht fachgerechter Ausführung gegebenen Fall zwischen
    den Deckenbalken durchfallen oder kippen,
    deshalb ist es zwingend erforderlich die Entscheidungen vor Ort mit einem Fachmann
    zu treffen.

    Auch unter herunter u.umfallende Ytongwände passen eine Menge Leichen !

    Safety first.
     
  9. Gast943916

    Gast943916 Gast

    Laienfrage:
    warum machst die Wände nicht im Trockenbau? Viel weniger Probleme...

    Gipser
     
  10. Chbig

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    Nur um Missverständnisse zu vermeiden. Der Boden ist ein Stahlbetonboden, die Kehlbalken sind damit nur im Deckenbereich, also kann die Mauer schonmal nicht mehr durch die Kehlbalkemn nach unten fallen :biggthumpup:

    Deckenhöhe liegt bei 2,56m Unterkante Kehlbalken.
     
  11. Hfrik

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    und was sagt der statikus zu den Wandstandorten? Wie sind die Wände geplant?
     
  12. Hfrik

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    Ach ja - Ausführung hab ich überlesen - als Ytong.
    Also ist die Form relevant, die Aussteifung der Wände untereinander, und dann die verbleibenden aufzufangenden Kräfte - einschliesslich der Frage ob an der stelle auch gerade ein Balken passend steht.
    Ich denke Leichtbauwände wären wirklich zu überlegen. Viel mehr Möglichkeiten zum Befestigen. Richtig gemacht vermutlich auch eine bessere Schalldämmung.
     
  13. Gast943916

    Gast943916 Gast

    nicht nur vermutlich
     
  14. Hfrik

    Hfrik

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    Naja, wenns mein Bau wäre würde sich die frage nicht stellen, ich würde Leichtbauwände bauen, denn a) kann ich das besser und b) ist beim Umsetzen nur der Fussboden hin, nicht aber unbedingt Estrich und Unterbau.
    Wobei ich als Hobbyholzwurm eher an Holzständern gefallen fände - mit Metallprofilen müsste ich erst einmal Freundschaft schliessen :)
     
  15. Chbig

    Chbig

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    Danke erstmal für die vielen Antworten.

    @Hfrik: das mit den passenden Balken ist ein Argument. Da hätte ich mir als Laie gedacht, an den Stellen wo ich die Wand verankern will ein Stück KVH zwischen den Kehlbalken zu befestigen. Da müsste man ja bei Leichtbauwänden ebenso verfahren oder?

    Leichtbauwände haben wir uns auch schonmal überlegt, preislich dürfte sich beides nicht viel nehmen, zeittechnisch dürfte der Gesamtaufwand auch in etwa gleich sein (was man bei Trockenbau weniger an Zeit zum Aufbau brauch schleift man dafür).

    Zu den Wandstandorten und der Statik: Da die Neuen Wände in etwa an die gleichen Ort kommen wie die alten waren habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Aber stimmt, safety first, also werde ich wohl noch einen Statiker zu Rate ziehen müssen. Wäre das bei Trockenbauwänden auch erforderlich?

    Was uns (besser gesagt meine Frau) von Gips abschreckt ist das schleifen, da wir in unserem gesamten EG die Decken mit Gips angehängt haben und alles selbst schleifen durften. Zudem ist bei Freunden, die auch bereits in dem Haus wohnten und Gipsarbeiten gemacht haben aufgrund des feinen Staubes die Spülmaschine über den Jordan gegangen, da sich der Staub überall festgesetzt hat und .... jedenfalls ein teurer Spaß.

    Fürs Bad jedenfalls wird es definitiv Ytong werden, da ich dem Gips (auch wenn er imprägniert ist) mit Feuchtigkait nicht über den Weg traue.

    Wenn wir Trockenbau machen sollten, dann aber nicht Metallprofilen sondern mit Holz.

    Mit was kann man gipskartonplatten verputzen das nicht gipshaltig ist? Wie sieht der optimale Aufbau für Trockenbau mit Holz aus?

    Grüße
    Christian
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 10. Februar 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Sorry, aber solche Infos gibt es auf der Projektbühne des Baumarkts Ihres geringsten Mißtrauens.
    DIY-Anleitung und Heimwerkerfortbildung sind nicht Ziel dieses Forums.
     
  17. Hfrik

    Hfrik

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    Naja, ich werde jetzt vermutlich gleich Prügel von irgendjemand beziehen...
    Aber ich denke mir, Decke und Schrägen mit einer ordentlichen OSB-Platte verkleiden ist schon mal nicht falsch. (Solider Unterbau für GK oder GF-Platte) Und wenn der Statiker zustimmt, kann man mit der OSB-Platte wieder die Leichtbauwände verbinden. Ein Balken unter die Balken hängen würde ja optisch nicht so schön aussehen oder?
    Und zum zwischen die Balken hängen ists vielleicht schon zu spät (ginge das noch von oben?)
    Die Chancen, dass es statisch passt sind natürlich gross, wenn da vorher schon mal ne Wand war.
    Bei Trockenbauwänden kann man auch gleich (richtig Dimensioniert! Isolationseffekte beachten! Fachpersonal machen lassen!) beim Aufbau ohne Schlitzen die Elektroverkabelung (mit Leerrohren (+Inhalt :) ) mit einrichten. Lüftungskanäle mit berücksichtigen? Sonstige Leitungsführungen?
     
  18. Gast943916

    Gast943916 Gast

    vergiss den Preis für das verputzen nicht
    dafür gibt es Leihgeräte mit Absaugung für kleines Geld
    warum das denn?
    warum willst du GK Platten verputzen?
     
  19. Gast943916

    Gast943916 Gast

    nicht so prickeln, da beide Materialien unterschiedliche Ausdehnung haben und kommt ein neuer Thread "warum reissen meine Fugen?"
     
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  21. Hfrik

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    Ja, zu dem Thema habe ich gerade erst einen anderen Fred gelesen, mit einer heftigen Diskussion der Architekten und Bauigeln im Forum, was den nun schwerer weigt, die Vorteile der aussteifenden wirkung, oder die Möglichkeit der Rissbildung. Damals wars eine 4m hohe Holzständerwand mit 8x8 oder 10x10 Holzständern.
     
  22. Chbig

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    @Ralf: stimmt, kann man woanders nachschauen... sorry

    @ Gipser: verputzen deswegen: wir haben ein altes Haus und so ar...glatte Wände passen da unserer Meinung nicht dazu, die Wandoberfläche sollte etwas Struktur haben.

    @Hfrik: von oben geht auch net, aber das Problem hab ich dann egal ob ich Ytong oder Trockenbau mache, oder??
     
Thema:

Mauern im Dachgeschoss - wie an Kehlbalken und Dampfbremse anschließen

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