Mauerwerk T12 plus 6 cm Mineralwolldämmung???

Diskutiere Mauerwerk T12 plus 6 cm Mineralwolldämmung??? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Guten Tag, wir sind derzeit dabei unser EFH zu planen. D.h. genauer gesagt bin ich mir nur noch unsicher,welchen Aussenwandaufbau wir wählen...

  1. andre24md

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    Guten Tag,
    wir sind derzeit dabei unser EFH zu planen. D.h. genauer gesagt bin ich mir nur noch unsicher,welchen Aussenwandaufbau wir wählen sollten.Vom Bauchgefühl her favorisiere ich ein 36.5 er Porotonmauerwerk.Habe bei einem WDVS einfach Angst vor Schimmelbildung,Moosbildung auf dem Putz und evtl. "schlechterem"Raumklima oder Beschädigung des Putzes durch irgendwelche dumpfen äusseren Einflüsse.Unsere Baufirma bietet sowohl T12 24er + 12 cm WDVS bzw. 36,5 T12 zum gleichen Preis an. Als Alternative kam jetzt noch die Variante T12 30 cm zzgl. 6 cm Mineralwolldämmung in Betracht.Ich habe nun bereits in vielen Foren gelesen und viele Leute gefragt-Ergebnis:ich bin genauso unsicher wie vorher. Uns ist wichtig, dass wir ein gesundes Raumklima haben, möglichst aber auch etwas auf die EnEV schauen. Als Ziel würde uns KfW 85 Standard ausreichen. Dafür ist weiterhin eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung geplant, fünffach verglaste Fenster usw.. Was sollen wir in unserer Situation nun sinnvollerweise machen.
    Vorab schon einmal besten Dank für die Antworten.
    VG
    Andre
     
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  3. loennermo

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    Sorry, dass ich zu deinem eigentlichen Problem nichts beitragen kann - aber warum fünffach verglaste Fenster wenns "nur" KFW85 werden soll???
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Das dürfte nach EnEV2009 nicht ausreichen.

    Das ergibt einen U-Wert unter 0,2 W/m2K und wäre somit gut.

    Bei den Fenstern hast Du Dich vermutlich vertippt, und ob die Solaranlage sinnvoll ist, das kann man so pauschal auch nicht sagen, bei ausschließlicher Nutzung für die WW-Erzeugung wird es sich wohl kaum lohnen.

    Ich schätze, da gibt es noch mehr zu planen als "nur" den Wandaufbau.

    Gruß
    Ralf
     
  5. andre24md

    andre24md

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    Hallo,

    KfW 85 war eine Auflage,die wir dem BU gegeben haben. Nach seinen Ausführungen ist dies wohl auch mit einem 36,5 T12 möglich, wenn z.B.entsprechende Fenster ( 5-Kammerfenster), Gasbrennwerttechnik mit Solaranlage eingearbeitet werden. GS hat eine Südausrichtung. Sollte damit der KfW 85 Standard nicht möglich sein??? Wenn ich das Haus dann zwingend einpacken muss - ist der Anfangs von mir beschriebene Aufbau T12 30,0 zzgl. 6 cm Mineralwolldämmung ausreichend und auch sinnvoll? Der T12 ist ja nun auch irgendwie als "Krümelkeks" verschrien. Was ist ne bessere/ optimalere Alternative. ( habe häufig gelesen,dass der T9 wohl auch mindestens soviele Nachteile wie Vorteile aht)

    @R.B. Was hast du noch für Ergänzungen?

    Ich habe auch schon einmal über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nachgedacht ( wenn ich das Haus u.U. doch "einpacke"). Ist dass sinnvoll. Wie hoch sind die Folgekosten?Holt man sich nicht möglicherweise irgendeine Keimschleuder ins Haus?

    VG
    Andre
     
  6. H.PF

    H.PF

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    Wieso lässt man sich ein Haus schön rechnen und spart am absolut beständigsten was da ist?

    Spar nicht am Mauerwerk und rechne es dann über Himmelsrichtung, Haustechnik, Fenster etc wieder hin...

    In meinen Augen ist das Murx...
     
  7. andre24md

    andre24md

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    H.pf. ...was heißt denn das nun für mich - spar nicht am falschen Ende-??? Welchen Wandaufbau empfiehlst denn Du???
     
  8. fmw6502

    fmw6502

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    viele Deine Fragen sind hier schon in verschiedenen threads behandelt worden, daher einfach lesen und verstehen.
    Welchen U-Wert Dein Wandaufbau haben muß, ist ein Planungsaufwand, der hier nicht geleistet werden kann. Daher mein Tipp: spar Dir die Solaranlage und bezahl davon lieber einen Planer. Davon hast Du viel mehr.

    Gruß
    Frank Martin
     
  9. Julius

    Julius

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    Offenbar wurde das Haus eben gerade nicht schön gerechnet, sondern schöngerechnet!
    Was so ziemlich das Gegenteil ist... :eek:
     
  10. #9 Headhunter2, 21. Januar 2010
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    Ebenfalls hier im Forum einlesen, (sehr) pauschal gesagt sind die Folgekosten (Strom, Filter, usw.) in der Größenordnung der Energiekosten, die du dir durch das nicht-händische Lüften einsparst.
    Sind aber auch wieder irgendwas zwischen 5k und 10k Euro Invest, die man(n) sich überlegen und ggfs. durchrechnen lassen sollte

    Keimschleuder: Wenn du die Anlage nicht wie vorgeschrieben (oder besser) wartest irgendwann ja. Ansonsten hast du eher eine bessere Luftqualität. Ist aber auch schon zigmal hier im Forum breitgetreten worden.
     
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  12. R.B.

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    Mit "Ergänzungen" ist das schwierig so lange das grundlegende Konzept fehlt.

    Deine Vorgabe KfW85 ist schon OK, aber das bedeutet noch lange nicht, dass Du ein "energiesparendes Haus" baust. Diese Unsitte der Schönrechnerei ist weit verbreitet, aber wenn Du später heizen musst, interessiert Dich primär Dein Geldbeutel und nicht irgendwelche schöngerechneten Werte auf einem Papier (Nachweis).

    Der Wandaufbau ist wichtig, aber auch nur die halbe Miete. Deswegen mein Kommentar mit dem "Konzept".

    Eine KWL ist eine interessante Option die ich an Deiner Stelle genauer unter die Lupe nehmen würde. Richtig geplant, gebaut und betrieben, muss man sich keine Sorgen über eine mangelhafte Luftqualität machen, ganz im Gegenteil. Die KWL erhöht die Luftqualität.

    Dir wurde der 24cm T12 inkl. WDVS zum gleichen Preis angeboten wie der T12 in 36,5cm. Da wäre für MICH die Entscheidung klar, obwohl ich mir nur schwer vorstellen kann, dass das WDVS etc. ohne Aufpreis möglich ist.

    MiWo an der Fassade ist nicht so mein Fall, das ist aber meine persönliche und subjektive Meinung. Vielleicht fehlt mir mit dieser Kombination einfach nur die Erfahrung.

    Fenster mit 5 Kammern (so klingt´s schon besser) sind nichts besonderes. Da gibt es weit mehr Details zu beachten (Bsp.: wieviele Dichtungen, was für ein Glas, U-Werte Glas, Rahmen). Der Olaf könnte Dir einen ganzen Roman darüber schreiben.

    Zur Haustechnik wäre zu sagen, dass Gasbrennwert mit Solar mit zu den einfachsten Kombinationen gehört. Solar dient hier primär dem Schönrechnen, obwohl es sich in Verbindung mit anderen Wärmeerzeugern noch weniger rentiert. Falls Geld übrig ist, würde ich auf jeden Fall in Solar investieren, denn einmal aufgebaut, liefert die Anlage zumindest ein paar kWh ohne weitere Kosten. Muss die Anlage teuer erkauft werden, dann würde ich mich fragen, ob das Geld nicht an anderer Stelle sinnvoller investiert wäre. Da muss man halt einfach ein bischen rechnen.

    ICH würde zuerst die Gebäudehülle optimieren und den Energiebedarf so weit möglich senken. Dann über einen passenden Wärmeerzeuger nachdenken. Ob dann für DEIN Haus Gas, oder Pellet, oder Wärmepumpe sinnvoll ist, könnte ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.

    Gruß
    Ralf
     
  13. #11 Ralf Dühlmeyer, 21. Januar 2010
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Ein WDVS ist unabhängig vom Material der Dämmung. Und wenn es die befürchteten Probleme gibt, dann auch mit MiWo!! Oder Holzwolle! Oder oder oder.

    *********************
    Zum Wandaufbau.

    Es macht nur in seltenen Fällen Sinn, einen dämmenden Stein zu nehmen, wenn zusätzlich Dämmung aussen aufgebracht wird.
    Dann besser konsequent die Funktionen Tragen und Dämmen in zwei (oder mehr) Schichten trennen.
    Also Kalksandstein + WDVS oder Vorhangfassade.

    Oder einen T7 oder T8 ohne weitere Schichten.

    *************************
    KfW 85 mit einem 36,5er T12 und Gasbrennwert ist für mich irgendwie nicht nachvollziehbar.
    Die Hürde ist relativ hoch und bei der Wand muss das Haus mit irgendwelchen Spielereien über selbige gehoben werden.
    Da sitzt dann in einer recht mässigen Wand ein dreifach verglastes Fenster, weil der Mehrpreis der Fenster kleiner als der einer guten Wand ist.
    Und dann werden alle technischen Register gezogen.

    Um am Ende (im Gebrauch über die Jahre) festzustellen, dass der Wert vor allem ein Papiertiger war. Nur ists dann zu spät.

    *******************

    Ich würde mal das Geld für eine unabhängige Beratung investieren. Unabhängig heisst Architekt/BauIng/guter Energieberater, die Ihnen mal sagen und zeigen, was wie erreicht wird bzw. werden kann.
    Was Sinn macht und was keinen. Und was die Alternativen kosten - jetzt und auf Sicht!
     
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