Maximale Bauhöhe?!?

Diskutiere Maximale Bauhöhe?!? im Baugesuch, Baugenehmigung Forum im Bereich Rund um den Bau; Anderenfalls wuerde ich umplanen. Mit 7 m sollte man doch auch leben koennen. hast du die Skizze mal genauer angeschaut ? bin da bei @Dimeto Es...

  1. simon84

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    hast du die Skizze mal genauer angeschaut ?
    bin da bei @Dimeto

    Alternative das Haus tiefer in die Erde zu bauen funktioniert auch nicht wirklich, ist teuer, anfällig und optisch katastrophal

    sehe da keinen Kompromiss als Lösung an …. Da müsste die Gegenseite schon komplett einknicken
     
  2. #22 hanghaus2000, 21.09.2022 um 11:43 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 21.09.2022 um 12:19 Uhr
    hanghaus2000

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  3. hanghaus2000

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    Wird Sie aber nicht. Laut Aussage des TE.

    Somit kann nur umgeplant werden.
     
  4. simon84

    simon84
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    Wenn man keine Intention hat sich dieser Unklarheit und Willkür zu widersetzen, ja.
    Das wird aber wie gesagt nicht einfach. Man könnte evtl. das Haus tieferlegen um die von der Gegenseite geforderte, aber nicht
    klar im Bebauungsplan beschriebene absolute Firsthöhe einzuhalten. Dann hat man die ganzen Entwässerungsprobleme etc.

    Man kann auch erstmal gegen den Bescheid zum Bauantrag Widerspruch einlegen mit entsprechender Begründung und Details.
    Ab dem Zeitpunkt an dem man den Bescheid erhält ist allerdings das weitere Vorgehen unbedingt mit einem erfahrenen Fachanwalt abzustimmen.

    Bei einem Bauvorhaben dieser Dimension lohnt es sich zu kämpfen.

    Ich sehe auf Basis der Schilderungen hier deutliche Argumente auf der Seite der Antragsteller!

    Die Planersteller werden ganz abgesehen davon, dass sie ihre eigenen Formulierungen erstmal verteidigen müssen, nämlich auch Schwierigkeiten haben dem Richter zu erklären, dass es (z.B. - falls sie diese Argumentationskette verfolgen wollen - ) um das Erscheinungsbild geht.

    Im Bebauungsplan geht es um 6 Baukörper.

    Bei den anders geregelten 4 Baukörpern sind Satteldach mit 30-40 Grad und einer Firstrichtung vorgesehen und eine FH von OKFE+10,50

    Das bedeutet, wenn man die anderen Baukörper mit 30 Grad baut und die +1m NICHT ausnutzt, dann hat man ca. 6,46 ab OKFE und noch ein Dachgeschoss (die Gebäude sind mit 14m ja sehr breit!) mit ca. 4 Meter Höhe, also voll als Aufenthaltsraum ausbaubar (von GFZ/GRZ usw. mal abgesehen).

    Vom Erscheinungsbild her hat man hier also 4 Häuser die 10,5m (oder 11,5m, falls die auch schlau sind) hoch werden dürfen und zwei die nur 7 (8m) hoch werden dürfen.

    Da wird man sich schwer damit tun, irgendwie zu begründen, dass das nicht "geht".
    Die beiden kleineren Baukörper mit Flachdach gehen komplett unter im Vergleich zu den höheren Gebäuden, welche noch dazu U-förmig zur restlichen Wohnbebauung drumherum angeordnet sind.
    Dieses ganze Gebiet sticht doch heraus und ist abgekapselt.
    Auf der anderen Seite ist der Stadtgarten.

    Ich würde da eher versuchen, das mit dem Amt hinzukriegen, dass man die Bauhöhe bekommt, aber dafür andere Zugeständnisse die das Erscheinungsbild angeht macht, z.B. voll PV bzw. Begrünung aufs Dach oder Holz/grüne Fassade zum Park hin.

    Habt ihr mit dem Bürgermeister schon mal Kontakt aufgenommen ? Kann nicht schaden.
    Das Funkenbergquartier fand der ja auch ganz toll.
     
  5. NAALU

    NAALU

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    Unser Architekt versucht den Chef der Stadtplanung schon seit Tagen zu erreichen, um einen Termin zu vereinbaren. Wir wollen klären, ob es noch irgendeine Möglichkeit der Einigung gibt. Merkwürdig ist nur, dass die Stellungnahme der Stadtplanung seit dem 1. Juni schon fertig ist und ich nach unserem Telefonat vor zwei Wochen nach wie vor keine Ablehnung erhalten habe. Beim Bauamt (auf dem selben Flur ansässig) ist auch noch nichts angekommen. Ich warte und habe heute den Brief von der Bank erhalten, dass ich ab jetzt Bereitstellungszinsen zahlen muss. Das ist einfach nur zum Verzweifeln.
     
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