Mehrkosten Erdarbeiten

Diskutiere Mehrkosten Erdarbeiten im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo! Ich habe gerade dieses tolle Forum entdeckt und eine Frage an euch... Wir werden ein Einfamilienhaus bauen - Bungalowstil - mit...

  1. #1 Neuling123, 19. August 2010
    Neuling123

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    Hallo!

    Ich habe gerade dieses tolle Forum entdeckt und eine Frage an euch...

    Wir werden ein Einfamilienhaus bauen - Bungalowstil - mit einer Fläche von 102 m². Soeben haben wir die Auswertung des Bodengrundgutachtens erhalten. Das zeigt, dass die Erde bis auf 1,30m ausgehoben werden muss.

    Könnt ihr mir eventuell eine Schätzung geben, was das kosten würde? Bislang lagen immer Preise im Raum von 10.000 bis 15.000 Euro für Erdarbeiten und Hausanschlüsse (sog. "Baunebenkosten"). Wir haben noch keine Vorstellung, was auf uns an Mehrkosten zukommen wird...

    Ich danke schon einmal sehr für eure Antworten!

    Beste Grüße!
     
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  3. Thomas B

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    Das hängt ganz entscheidend von Eurer Konstellation ab:

    Habt Ihr bereits einen Vertrag mit einem GU unterschrieben (Festpreis), so kann er nun seinen Preis diktieren. Gibt es noch keinen Vertrag, so kann man diesen Posten in die Planung (bzw. der GU in seine Kalkulatiuon) mit einbeziehen.

    Die Kosten für den Erdaushub (10. - 15.000) bei einem nicht unterkellerten gebäude lassen vermuten, daß massiver felsansteht...oder wie oder was? Jedenfalls sind diese Preise schon recht knackig.

    Grüße

    Thomas

    PS: Die Kosten bei uns in der Region für das Ausheben von ca. 100 m3 (die obersten 30 - 40 cm dürften ja im Angebot enthalten sein), dem Entsorgen des Materials und dem Auffüllen mit Schotter/ Minaralbeton würden bei ca. 5.000 - 6.000 EUR liegen.
     
  4. #3 RMartin, 19. August 2010
    Zuletzt bearbeitet: 19. August 2010
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    Das kriegen wir hier anhand dieser Infos nicht bedient.
    Wir wissen nicht was das für ein Boden ist, wir wissen nicht wieviel Aushub in den 10.000 - 15.000 € enthalten waren (also was ist nun tatsächlicher Mehraufwand), wir wissen nicht was dann ab Aushubsohle passiert - muss Bodenaustausch gemacht werden, oder wird nun tiefer gegründet?! Undsoweiter....zu viele Unbekannte um auch nur ganz grob was 'in den Raum zu werfen'.

    Oh, Thomas hat was geschrieben - Sorry, ich kann das aufgrund der derzeitigen Infos nicht.
     
  5. #4 Neuling123, 19. August 2010
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    Danke schon einmal für die schnellen Antworten.
    Nun, 30 cm Abtragung wäre im Preis gewesen.

    Ich kann nur sagen, dass die ersten drei Schichten abgetragen werden müssen und das würde eine Tiefe von 1,30m ergeben.

    Schicht 1: Mutterboden, Schluff, humos, feinsandig, tonig, halbfest, trocken, ausgetrocknet, dunkelbraun
    Schicht 2: Schluff, feinsandig, tonig, halbfest, trocken, braun
    Schicht 3: Kies, sandig, schluffig, mitteldicht bis dicht, trocken, Kalksteinzersatz, weiß/hellgrau

    Es muss dann sicher wieder aufgefüllt werden. Das Gutachten spricht von gut verdichtungsfähigen, weit gestuften, steinfreien Mineralien (Sand-Kies-Gemische)...

    So ganz genau weiß ich auch nicht, was mit den max. 15.000 Euro Baunebenkosten gemeint war. Aber sicher Erdarbeiten, Hausanschlusskosten und ich denke auch sowas wie Notar und ähnliches...

    Sorry, dass ich nicht viel mehr sagen kann... Der Laie eben.... Aber ganz lieben Dank für euer Bemühen, mir zu helfen...
     
  6. RMartin

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    Mit den im Angebot enthaltenen 30cm Abtrag kommste ja eh nicht weit...muss ja immer frostfrei gegründet werden. Also der eigtl. Fundamentaushub ist nicht enthalten.
    Hier müssen also auf Basis des Bodengutachtens sowie der Gebäudegeometrie (Schalplan Fundamente) die Erdarbeiten geplant, ausgeschrieben und vergeben werden.

    Somit könnte der von Thomas genannte ca.-Preis (sofern keine sehr ungünstigen Umstände wie sehr schlechte Zuwegung, kontaminierter Boden, o.ä. vorherrschen) eine plausible Hausnummer sein.
     
  7. #6 Thomas Traut, 19. August 2010
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    Warum sollen Schluff und Kies abgetragen werden? Sind die nicht ausreichend tragfähig?

    Nur mal so: Wenn Schluff und mitteldichter bis dichter Kies in Brandenburg und Berlin abgetragen werden müssten, wäre hier wahrscheinlich alles mehrere hundert Meter unter dem Meeresspiegel. Naja, dafür gäbe es zwischen den Siedlungen Mittelgebirge - sollte man mal drüber nachdenken...:think
     
  8. #7 Neuling123, 23. August 2010
    Neuling123

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    Wir haben den Preis

    Hallo,
    danke erstmal für eure Antworten.

    Wir haben jetzt einen Kostenvoranschlag: 6.000 Euro für Aushub auf 1,30m Tiefe auf 120 m² inkl. Aufschütten von Frostschutz und Auffüllung des Aushubes.

    Klingt der Preis ok?

    Grüße!!
     
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  10. gast3

    gast3 Gast

    Gute Frage

    vor allem der Kies :irre



    also, skeptisch bin ich .... sorry, aber das passt nicht - gar nicht

    ein Bodenaustausch von 1,3 m - nicht bei dem oben zitierten Boden.

    Ich drücke es jetzt vorsichtig aus: entweder der Bodenaufbau ist nicht korrekt wiedergegeben oder ihr baut mindestens 5-geschossig oder irgendjemand hat eine Feile im Hirn


    Wie war das mit dem Vertragsverhältnis und vor allem: wer hat das BG beauftragt
     
  11. #9 Cottagebauer, 25. August 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. August 2010
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    Also ich werde bald mit dem Bau beginnen.
    10-15T€ das hört sich fast nach XXXXXXX an. Bei denen heisst das Erdspezifische Arbeiten.
    Von denen sind wir weg. Wir bauen nun mit einer anderen Firma, mit nicht weniger schlechten Refferenzen bei vergleichbarer Qualität. So ein Musterhauspark muss ja irgendwie finanziert werden :-)
    Ich kann nur so viel sagen, daß wir ein Haus mit 150qm WOhnfläche unterkellert bauen.
    Dier Erdabfuhr und Deponiekosten werden sich auf ca. (!) 3000€ belaufen, so der KVA.
     
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