Meinung zu Verkabelung

Diskutiere Meinung zu Verkabelung im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Tag, wir bauen zu Zeit und stehen kurz vor dem Beginn der Elektrikerarbeiten (Decke bereits erfolgt). Im Nachbarhaus, das von dem...

  1. arneman

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    Guten Tag,

    wir bauen zu Zeit und stehen kurz vor dem Beginn der Elektrikerarbeiten (Decke bereits erfolgt).

    Im Nachbarhaus, das von dem gleichen Elektriker gemacht wird, sind bereits Installationen vorgenommen worden (Wir bauen mit einem Bauträger).

    Nun ist es so, dass die Arbeiten für uns unsauber aussehen und auch die Meinung einiger befreundeter Elektriker negativ sind.

    Hier einmal ein paar Bilder von der Baustelle unserer Nachbarn: https://www.dropbox.com/sc/04a3kmfjxry4jk5/AAA_QG-wdsdRBa8HBshs1AJRa

    Insbesondere die Verwendung von Stegleitungen im Wandbereich, dass Knicken dieser Leitungen, sowie die horizontale Verlegung außerhalb der Installationszonen gefällt uns nicht. Grundsätzlich ist der Eindruck nicht gut, die Arbeiten wirken nicht "sauber".

    Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns Eure Meinung mitteilen würden. Wir stehen vor der Entscheidung, den Elektriker bei unserem Bauträger abzulehnen.

    Gruß

    Arne
     

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  3. grubash

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    Hi,

    gab schon mehrmals nen Thread dazu > http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?2052-Stegleitung-die-200ste . Die 90-Grad Richtungsänderung sieht schon mal nicht zulässig aus.

    Klare Ansage > Mein DIY sah besser aus. Ich trau den Stegleitungen nicht über den Weg. Installationszonen sollten schon eingehalten werden.

    Weiss nicht, ob man das Querkabel auf Bild 4 in ca. 1m Höhe als legitim ansehen kann. Mein Eli wollte prinzipiell senkrechte Verlegung und quer war nur in den entsprechenden Zonen erlaubt.

    Ciao Christian
     
  4. #3 Nordpassat, 27. August 2014
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    "Leider" ist das IMPU-Kabel noch erlaubt, außer in Feuchträumen. Ich würde es trotzdem nie verbauen, und bin froh über jeden Meter den ich bei Kunden aus Wand und Decke hole!
    Sprech das ganze doch mit deinem GU ab, das du solche Installationen nicht duldest. Und vorab schonmal ansagen, dass du dir nach der Rohinstalltion erstmal einen Gutachter/Fachmann/Meister zur Begutachtung holst, der die Installation in Augenschein nimmt.
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 27. August 2014
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    Und ich liebe Stegmantellleitungen! Leider sind die Elis oft gar nicht mehr in der Lage, diese zu verarbeiten!

    Das mit dem 90° Knick - naja. Verstoß gegen die Fachregeln - ja. Folgen = keine.
    Richtige "Ecke" -> http://www.bauexpertenforum.de/show...itung-die-200ste&p=24363&viewfull=1#post24363

    Beim Rest finde ich es genial, über was sich mal wieder aufgeregt wird (Leitungen vermeintlich ausserhalb der Installationszone, vermutlich aber Küche) und was dabei übersehen wird!

    Im Hintergrund auf dem einen Bild sieht man eine Spülkasten, dessen Wasserrohr in der Ecke runter im Im Zwickel Wand-Boden an der Wand langläuft.
    Da gehört das nicht hin!!! Dito die Eltkabel!!!

    Nehmt Euch jemanden, der das ganze in Eurem Interesse begleitet und Euch Mängel aufzeigt!!!
    Ich denke, hier wird mal wieder über der Debatte über den im Wasser treibenden toten Hering der Eisberg übersehen, der gleich gerammt wird!
     
  6. #5 Rudolf Rakete, 27. August 2014
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    Na ja Du bist ja auch kein Elektriker, deswegen kennst Du die Folgen auch nicht und deswegen liebst du auch dieses Mist Zeug.

    Stegleitungen ist der letze Dreck.
     
  7. fuchsi

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    über Stegleitungen kann ich nichts sagen. Kenne ich nur vom Altbestand. Hier findet man aber genug Stegleitungen mit zerbröselnder Isolierung.

    Leitungen am Boden dürfen nicht direkt im Eck liegen, sondern etwa 20cm vom Eck entfernt. Ist zwar bei 1 Leitung kein Problem, liegen dort aber mehrere Leitungen nebeneinander, hat der Estrich auf seinem Rand keine Auflage mehr. (detto das Wasserrohr zum Spülkasten) . Werden die Leitungen jedoch 20cm vom Eck entfernt verlegt, kann der Estrich linkes und rechts der Leitungen aufliegen.

    http://baublog.ozerov.de/files/2009/08/Installationszonen-Rohdecke_800x469.png

    NYM am Boden würde ich immer in Rohr verlegen.
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 27. August 2014
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    Na, dann klär mich doch mal auf! Welche Folgen von Stegleitung kenne ich nicht.

    Und lieben tu ich die, weil dann kein dödeliger Meister des Kurzschlusses auf die Idee kommt, seine Schlitzfräse beidseitig an tragenden Wänden anzusetzen, die nach DIN keinen mm tief geschlitzt werden dürfen (ohne statischen Nachweis) oder damit T7/8 Aussenwände waagerecht zu zerfräsen. :mauer

    Da bröselt nicht die Isolierung, sondern ddas Plastezeugs, das die einzelnen Leitungen zur leichteren Verlegung zusammen und auf gleichmässigem Abstand hält!
     
  9. arneman

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    Kann dir leider nicht ganz folgen ("Wasserrohr in der Ecke runter im Im Zwickel Wand-Boden an der Wand langläuft"). Ich sehe was du meinst, erkenne aber nicht was daran falsch ist :)

    Fast alle Elektrokabel sind in der Ecke zwischen Wand und Boden verlegt. Sind auch jeweils keine Erdkabel. Mir fehlt die Erfahrung, ob man so etwas machen darf/kann. Es kommt im Regelfall aus der Wand/Decke zum Lichtschalter, dann nach unten zum Boden und dann von Steckdose zu Steckdose, jeweils über den Boden verlegt. Habe leider kein Bild davon parat.

    Ist ja in dem Fall nicht unser Bau, aber unsere Nachbarn haben einen Bausachverständigen.
     
  10. fuchsi

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    Nö, da bröselt tatsächlich die Isolierung. Bereits bei der 'abgemantelten' Leitung in der Gerätedose an.
    Scheint aber hier in meiner Gegend vor ?? Jahren wohl eine miese Qualität verbaut worden sein.
     
  11. arneman

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    Ah ok, also generell nicht in den Ecken. Ich hab mich auch gewundert (wegen dem Bild mit den Installationszonen), hat der Elektriker aber im ganzen Haus so gemacht (auch mehrere Leitungen).
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 27. August 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    DAS kenne ich HIER nicht!
    Oder sagen wir - die eigentliche Isolierung ist bei Steg- wie bei Mantelleitung nach X Jahren gleich (in)stabil.
     
  13. fuchsi

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    War in verschiedenen Wohnungen, allerdings in gleich errichteten Wohnbauten. Da dürfte miese Qualität verbaut worden sein.
     
  14. R.B.

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    Stegleitungen kenne ich an sich nur noch als Antennenleitungen (240 Ohm Impedanz). Die brauchte man um von einem Faltdipol symmetrisch bis zum Empfänger zu fahren. Heute spielt das keine Rolle mehr, da fast ausschließlich unsymmtrische Koaxleitungen zum Einsatz kommen. Symmetrierwandler sitzen dann halt in der Antenne.

    Bezüglich Netzleitungen bin ich mit NYM-J aufgewachsen. Stegleitungen kenne ich nur von Sanierungen, und da sahen sie teils böse aus, hatten aber auch schon viele Jahre auf dem Buckel.
     
  15. fuchsi

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    240Ohm Antennenleitungs-Kenner dürften auch schon zum älteren Eisen gehören :winken
     
  16. R.B.

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    Na ja, ganz taufrisch bin ich nicht mehr, da haste Recht. ;)

    Aber als alter HFler kennt man natürlich die verschiedensten Antennenleitungen, und als noch älterer Antennenbastler erst Recht.
     
  17. fuchsi

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    war eine schöne Zeit.
    Antennenselbstbau mit Dachlatten Draht, Koaxkabel als Dipol und Reflektroren und 240Ohm Ableitung vom symmetrischen Dipol, und ich konnte Sender empfangen, die die teure Dachantenne nicht einfing.
     
  18. R.B.

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    Jepp. Und im Regal stand der Rothammel gleich neben der Bibel, und welches der beiden Bücher öfter im Gebrauch war....das kann man sich wohl denken.

    Was heute als Neuerungen für WLAN angeprießen wird, haben wir schon vor 30 Jahren gebaut, und oh Wunder, an der Physik hat sich immer noch nichts geändert.
     
  19. arneman

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    Vielen Dank für den ganzen Input.

    Ich habe noch eine Frage zur Verlegung der Elektro Leitungen in den Ecken zwischen Wand und Boden: Zunächst einmal wird noch eine Dämmung (10cm) bzw. im Obergeschoss eine Trittschalldämmung (6cm) aufgebracht, bevor der Estrich folgt. Außerdem ist im Bereich direkt an der Wand doch eine "Dehnungsfuge" für den Estrich. Dürften die Elektrokabel nicht genau in diesem Bereich verlaufen, sodass kein Estrich darüber wäre und dieser somit nicht ohne Auflage im Randbereich ist? Bei breiteren Wasserleitungen sieht es natürlich anders aus, das leuchtet mir ein. Es geht mir darum, dass ich diese Sachen als Gründe für einen Elektrikerwechsel anführen würde. Wenn man Sie aber mit einem Satz wieder entkräften kann, nützt es wenig.

    Auch das Verwenden und Knicken der Stegleitungen ist, wenn ich es richtig zusammenfasse, zwar unschön, unsauber usw., aber nicht verboten?!

    Sind die Installationszonen bindend oder lediglich eine Empfehlung? Weil daran wurde sich definitiv nicht gehalten, obwohl es konforme Lösungen mit geringfügigem Mehraufwand gegeben hätte.

    Im Ergebnis steht mein Urteil, dass ich diesen Elektriker ungerne haben will, eigentlich schon fest. Aber der Bauträger wird mir das sicher ausreden wollen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß

    Arne
     
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  21. moonraker

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    Verteilerdosen zum verdrahten sind auch nicht mehr zeitgemäß (wenn auch natürlich zulässig), dafür nimmt man tiefe Schalter/Gerätedosen.
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 27. August 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Weist Du, was Dein BU Dir darauf antwortet? Das hier :mega_lol:

    Wenn es ein echter BT ist, hast Du eh nix zu funken. Und auch bei einem GÜ nicht, denn wen der mit den Leistungen beuaftragt, ist seine Sache!

    Argumentieren kannst Du fachlich mit dem auch nicht.
    Wir sagen ja nicht ohne Grund immer wieder:

    Nimm Dir einen eigenen Sachverständigen hinzu!
     
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