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Diskutiere Meinungen im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, plane den Neukauf eines Reihenhaus vom Bauträger: Kosten 210.000 Euro+ 6,5% NK. 36000 Euro bekommen wir von meinen Eltern. 90.000...

  1. semmlerob

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    Hallo,

    plane den Neukauf eines Reihenhaus vom Bauträger:
    Kosten 210.000 Euro+ 6,5% NK.

    36000 Euro bekommen wir von meinen Eltern.
    90.000 Euro gibt es als Kredit von der WFB NRW zu 1%.
    Mein Einkommen beträgt 2110 Euro netto
    plus 1 mal Kindergeld.
    Meine Frau ist Haus.
    Wir sind beide 31 jahre alt.

    Haltet ihr unsere Pläne für realistisch?
     
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  3. PhGer

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    Und warum dann nochmal eins kaufen?
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 11. September 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Geschenkt? Zu 5% monatlich? Zinslos? Tilgung?

    +Aussenanlagen+Zaun+Stellplatz+Carport+Zusatzwünsche+
    Erschliessungsbeiträge+.....+....+....
     
  5. semmlerob

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    die 36000 Euro sind geschenkt
     
  6. BJ67

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    Da fehlen ca. 100.000 € die ihr woher nehmt ?
     
  7. semmlerob

    semmlerob

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    die werden natürlich über eine Bank finanziert!
     
  8. R.B.

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    Mal schauen ob ich das auf die Reihe kriege.

    - Das Haushaltseinkommen beläuft sich auf 2.110,- €/Monat zzgl. Kindergeld.
    - Wir reden von 2 Erwachsenen und 1 (Klein)Kind
    - Kosten insgesamt etwa 225.000,- €
    - Davon Eigenanteil (von den Eltern geschenkt) = 36.000,- €
    - Macht zu finanzieren = 189.000,- €, aufgerundet 190.000,- €.

    Finanzierung mit 90.000,- € WFA und 100.000,- € Hausbank.

    Frage: Bist Du Dir sicher, dass zu den 210T€ + 6,5% NK keine weiteren Kosten hinzukommen?

    Die WFA wird wohl 1.100,- €/Monat für die Lebenshaltung ansetzen, wobei das in meinen Augen schon zu knapp ist. Die Konditionen des WFA Darlehens würde ich mir noch einmal genau anschauen. Ich finde da nichts mit 1% Zinsen, sondern 5 Jahre zinsfrei und ab dem 6. Jahr Anhebung auf 3,5%, je nach Einkommen kann das reduziert werden. Tilgung ab Beginn mit 1% zzgl. gesparter Zinsen.

    Rate wird wohl irgendwas um 500,- € (Hausbank) + WFA Darlehen sein. Da bleibt am Ende des Monats nicht mehr viel übrig.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Piet

    Piet

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    Hört sich recht knapp an. Noch knapper wirds, falls 2. Kind kommen sollte. Mögliche Zusatzkosten wurden auch schon angesprochen.

    Bis auf die Schenkung scheint ihr kein EK zu haben. Ich gehe aber auch mal davon aus, dass ihr keine Schulden habt.

    Wenn es denn so ist, dass ihr in den letzten Jahren nichts über hattet und ihr euren Lebensstandard nicht deutlich einschränken wollt, funktioniert das nur, wenn ihr auch bisher über 1000,- Euro Miete hattet. Nur mal so als Anhaltspunkt.
     
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  11. #9 Unregistrierter, 11. September 2012
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    ich empfehle da nur sich nicht von 36k schenkung blenden zu lassen...
    6,5% nebenkosten....NEVER.
    je nach bundesland deckt das gerade so die grunderwerbsteuer und den notar.
    bodengutachten erstellt (500-1000euro) und schriftlich vom bauträger zugesichert, dass im rahmen der gründung keine mehrkosten kommen?
    (grundwasser, trag- und verdichtungsfähigkeit des bodens?)
    außenanlagen? (zaun, pflaster....)
    entwässerung? (kanalanschluss, ggf. hebeanlage....)
    was ist mit den "kleinen extras" im haus? zusätzliche steckdosen? (gerne mal 2000euro für elektrik-extras versenkt, viele schaffen 5000euro)
    bodenbeläge (was genau ist im preis enthalten? oft nur fliesenspiegel, badezimer 08/15 und nen paar qm in der küche)
    küche? habt ihr eine die passt?
    sanitär: duschabtrennung? soll es wirklich der standard (im regelfall 60cm baumarktbecken) werden?


    klassisch:
    3-6monate GNADENLOS haushaltsbuch führen. jeden euro vermerken...alle kleinigkeiten des alltags.

    dann wisst ihr, egal was die bank an lebenshaltungskosten so veranschlagt, GENAU was ihr bei eurem jetzigen lebensstandard monatlich so zum leben braucht.
    letztlich sollte ein haus den "normalen" standard höchstens minimal oder bewußt (auto ne nummer kleiner) in mitleidenschaft ziehen.

    meiner meinung nach, fern ab aller verbraucherratschläge oder kalkulationen, sollte ein haus nie zum gefängnis werden.
    ein gefängnis wird es automatisch immer dann, wenn man bei kleinigkeiten auf einmal anders denken muss.

    den 5er BMW gegen nen passat tauschen kann man, völlig bewußt, zu gunsten einer besseren wohnsituation opfern. da wird man im regelfall auch nicht unglücklich durch.
    schlimm wird es wenn man anfangen muss sich ne currywurst zu verkneifen oder den kindern ne kugel eis weniger kaufen geht....

    klassisches beispiel: bei uns hat die bank in deren kalkulation 800euro für 2 personen (ohne kinder) an lebenshaltungskosten zu grunde gelegt.
    und ich denke das die banken da mit gesunder vorsicht schon recht großzügig kalkulieren!
    laut unserem haushaltsbuch geben wir aber, genau für diese positionen, 950-1000euro aus.
    kaffeebohnen für den vollautomat, gerne mal ein paar MP3s gekauft, die frau macht einmal die woche weiberabend mit den freundinen in der pizzeria....
     
  12. familieri

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    Ich kann mir zwar auch nicht vorstellen, dass mit den 6,5% alle NK gedeckt sein sollten, aber gehen wir einfach mal davon aus.

    Wenn ich das richtig verstehe:

    Kosten: 210.000€ + 6,5% = 224.000€ (aufgerundet)
    EK: 36.000€

    Bedarf: 188.000€

    Einkommen: 2110€ + 184€ = 2294€ / Monat

    Gehen wir nun davon aus, du möchtest das Haus irgendwann einmal abbezahlt haben. Also mindestens 2% Tilgung für ~30 Jahre.
    Bei 3,00% Zinsen ist das eine monatliche Belastung von kanppen 800€ an die Bank.
    Dazu kommen die Wohnnebenkosten. Plus Rücklagen für spätere sanierungen.

    Dann sieht die Rechnung schon so aus:

    2294 (Einkommen) - 800 (Darlehen) - 300 (NK) - Rücklagen - Telefon, Versicherungen, Betreuung, etc. (und das sind nur die Fixkosten).
    Dazu kommt Essen, Hauswirtschaft, Hobby, etc.

    In deinem (geplaten) Fall kommen nun auch weitere Faktoren zum tragen.
    Die WFB NRW (oder doch WFA?) - wie auch immer. Soche Förderbanken haben teils massive Bedingungen an welche sie ein Darlehen knüpfen. z.B.: Energiestandards (welche die Kosten eines Hauses nicht selten in die Höhe treiben), Einkommensbedingungen (z.b: In X Jahren wird die Einkommenssituation geprüft, wenn dann das Einkommen um Y% höher liegt als zum Datum der Auszahlung werden marktübliche Zinsen angesetzt.), Eigenleistugn / Eigenkapital.
    Das sollte man sich genau ansehen und schwer überlegen ob man diese Bedingungen eingeht oder nicht.

    Dann die (Haus)Bank für den Restbetrag. Die sieht sich genau die Sicherheiten an, welche du bieten kannst. Und das sind - mit verlaub - nicht viele.
    Auswirken wird sich da i.d.R.:
    - auf Position 2. stehen Banken nicht gern
    - Alleinverdiener mit Frau und ein Kind
    - Beruf und Branche (wie sicher ist der Job langfristig)
    - Schufa
    ...

    All das sind Dinge die den Zins beeinflussen. Wie hoch wäre denn dein Zins? Gibt es da schon Angebote? Mit dem schönen Zins von 1,x% oder 2,x% der immer so auf den Werbepapierechen der Banken steht, kann nicht jeder rechnen. Die gehen da immer von hohen Sicherheiten, viel EK und geingen Laufzeiten aus.

    Ich kann mir vorstellen das am Ende soetwas wie 1% Tilgung bei kurzer bis mittelfristiger Zinsbindung (= vorerst niedrige Monatliche Belastung) raus kommt. Ob man damit allerdings glücklich wird liegt im ermessen des Schuldners. Selbst wenn man dann ein paar Jahre weniger im Monat zahlt, irgenwann will die Bank alles zurück was sie dir gegeben hat + Zins. Da führt kein Weg dran vorbei.

    Ansonsten viel Erfolg.
     
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