Meister???

Diskutiere Meister??? im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo @all, würde gerne eure Meinung hören. Ich bin 20 Jahre alt und seit 1 Jahr Maurergeselle, jetzt überlege ich eventuell die...

  1. DirkWS

    DirkWS Gast

    Hallo @all,

    würde gerne eure Meinung hören.

    Ich bin 20 Jahre alt und seit 1 Jahr Maurergeselle, jetzt überlege ich eventuell die Meisterschule im Maurer- und Betonbauerhandwerk zu besuchen.
    Allerdings stelle ich mir dir Frage ob sich das überhaupt lohnt, billig ist sie ja nicht gerade. Wie ist denn eure Meinung, als alte Hasen aus dem Baugewerbe.

    Wie sehen die Chancen auf eine Stelle aus? Was für Stellen gibt es überhaupt
    als Maurer- und Betonbauermeister? (Was für Verschiedene Arbeitsplätze kommen dafür in Frage?) Kann ein Maurermeister viel mehr als ein Geselle?

    Bitte hier um Antworten, währe sehr Dankbar. Ihr habt nunmal die Erfahrung.
    (Achja, komme aus NRW bei Münster)
     
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  3. #2 Yilmaz, 11. Dezember 2006
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2006
    Yilmaz

    Yilmaz

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    Ja! Es lohnt sich immer,sie müssen mindestens 3 Jahre als geselle gearbeitet haben um bei der Meisterprüfung teilnehmen zu können.

    Ich habe mit 22 jahren mit der Meisterschule angefangen und mit 25 Beendet.
    Da ich auch damals keine geld hatte habe ich Stattliche darlehen in anspruch genommen und die Schule Freitagabend und samstags besucht (Teilzeit)
    Hat zwar 3 jahre gedauert aber zeit und lust hatte ich gehabt,und ich habe es nicht bereut.
    Bei den darlehen wurde mir 75% Erlassen weil ich mich sofort nach erhalt des Meisterbriefes selbständig gemacht habe.

    Mit 20 jahren ist die beste (Ruhigste) zeit um sich weiterzubilden.

    Mfg.
    Yilmaz

    PS:Aufstiegchancen;Meisterbetrieb gründen,Bauleiter"bedingt",Studium.
     
  4. Netzer

    Netzer

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    Können,Wissen und Wollen
    Den Meister machen sollen.

    oder

    Wer ist Meister? Der was ersann.
    Wer Geselle? Der was kann.
    Wer ist Lehrling? Jedermann.

    Dirk- sofort ran an den Speck! Das bestehen des "Großen Befähigungsnachweises" gibt einem erst den richtigen Kick um richtig im Beruf durchzustarten! So ein Ehrentitel will natürlich verdient sein,d.h. lernen,lernen,lernen! Aber mittendrin kann man die Bücher schon mal zur Seite legen,sonst dreht man durch!
    Ob du unbedingt 3 Gesellenjahre brauchst sei dahin gestellt! Mein Neffe hat sich mir damals angeschloßen,und der brachte 1 Jahr und 8 oder 9 Monate oder so zusammen! Einfach das Zeug von der HWK anfordern,ausfüllen und abwarten! Kann mir nicht vorstellen das einem groß Steine in den Weg gelegt werden,die freun sich über jeden der diesen Schritt wagt,außerdem verdienen sie auch an dir!
    Ob ein Meister mehr kann als ein Geselle? Wenn du als Geselle keine anständige Arbeit abliefern kannst,wie sollst du es dann als Meister können? Als Meister besitzt man meines Erachtens mehr theoretisches Wissen,bedingt durch die Schule,aber arbeiten muß man halt auch können!
    Also-auf zur großen Attacke!
     
  5. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    der Meisterschule wird zu den 3 Jahren zugerechnet.

    Aus meiner Erfahrung wird hier jedoch lediglich ein Abriss der Fachthematik und allgemeines Verständnis sowie Grundlagen verschafft.

    ABER der Meisterschüler zeigt vor allem eins! Interesse zum Lernen! und das istdas A und O!

    Übrigens ich war auch mit 20 da und hab den Stoff praktisch im vorbeigehen mitgenommen, je Älter man wird desto intensiver muß man sich vorbereiten.

    Auch Lernen muß man wieder lernen!


    WIR BRAUCHEN MEHR FACHKRÄFTE!
     
  6. #5 VolkerKugel (†), 12. Dezember 2006
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Wem ...

    ... sagst Du das :Roll .

    Obwohl ich ja über meine Truppen nicht meckern kann - aber was ich so aus dem Kollegenkreis höre ...
     
  7. DerKlaus

    DerKlaus

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    Nach meinem heutigen "Besuch" der Sozialistischen Bildungs-Irgendwas kann ich nur schreiben:

    "Wayne interessiert es noch?"

    Welteke(l) verhungert mit 8000 Euro (16.000 DM) im Monat. Der hat nicht mal den großen Befähigungsnachweis.

    Was habe ich persönlich von meinem "Dipl.-Ing."?

    Ha! Weniger als mancher Meister! Da dürften mir auch die Architekten zustimmen.

    Und die Gesellen lachen die Meister aus.

    Die Frage ist nicht beantwortbar.
     
  8. Berni

    Berni

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    Tach,

    seid Ihr Euch da so sicher?
    Werden Heute nicht viel mehr Leute mit Fremdsprachenkenntnissen benötigt?
    Und reichen uns die vielen Hausmeisterservice nicht aus?

    Damy, warum machst Du Deinen Betrieb zu?
     
  9. Quelle

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    genau, FOS gibts auch noch und als Dipl.-Ing. hat man i.A. auf dem Arbeitsmarkt immer noch die besseren Chancen, überhaupt etwas zu bekommen.

    abgesehen davon, dass ich handwerklich eine Niete bin, ist in Bereichen mit tariflicher Struktur die Bezahlung erheblich besser. schaut euch mal die IG-Metall-Tabelle an.

    Als langjähriger Meister mit Personalverantwortung in herausgehobener Position hat man vergleichbares Einkommen wie ein frisch von der FH eingetrudelter 25 jähriger Absolvent. Und bei dem fängt die Steigerung erst an.

    Alles gilt natürlich nur, wenn man keine Selbstständigkeit anstrebt.
     
  10. Ryker

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    Den Traum vom auskömmlichen Leben als selbstständiger Handwerksmeister kann man getrost in die Tonne treten.
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 13. Dezember 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Definiere...

    auskömmlich.
    MfG
     
  12. Ryker

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  13. Quelle

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    ich denke, dass ist auch eine charakterfrage. viele selbstständige können sich gar nicht vorstellen, abhängig beschäftigt zu sein und wollen ihr eigener herr sein.

    ich halte mich widerum für die selbstständigkeit recht ungeeignet :D
     
  14. #13 MaMa, 13. Dezember 2006
    Zuletzt bearbeitet: 13. Dezember 2006
    MaMa

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    Mit Acryl und Schaum kann man ganze Häuser baun.
    Was ist denn...

    überhaupt noch auskömmlich (jetzt mal bezogen auf das wirkliche Leben und nicht Weltekes Paralleluniversum)?
    - un- und halbgelernt als Hausmeisterservice?
    - angestellter Meister ohne Aufstiegschancen, aber mit regelmäßigem Einkommen?
    - selbständig, mit der Freiheit morgens früher zu kommen und abends später gehen zu können, dafür aber in unregelmäßigen Abständen etwa 90% der gestellten Rechnungen als Umsatz reinzubekommen?
    Man kann doch alles schön und schlecht reden.
    Fest steht doch (mmhm, ok, eingeschränkt für mich, vielleicht nicht für alle), dass nur dann ein Leben "erfüllt" wird, wenn die Ziele die man sich setzt, erreicht werden und das beim Lernen für das eingeschränkte Lernziel (hier z. B. Maurermeister) der gesamte Wissenshorizont erweitert wird.
    Geld verdienen kann man vielleicht sogar mit allen Lebenswegen, wenn man anschließend nicht einschläft, sondern sich wiederum neue Ziele vornimmt, manchmal spinnerte Ideen und Abwege ausprobiert, Spezialisierungen vornimmt und schlußendlich ein wenig Glück hat.
    Bevor ich hier endgültig ins filosofische abschweife: Ich setze mind. 5 EUR auf die Prognose, dass uns in etwa 10-15 Jahren eine enorme Menge an gut ausgebildeten Fachkräften im Handwerk fehlen wird. Das soll mir jetzt mal nicht mit der bereits heutigen Situation verglichen werden, dass man auf der der Suche nach brauchbaren Handwerkern nur noch auf Luftpumpen und Klappspaten trifft. Das wird durch die kommenden Generationenwechsel noch viel heftiger...
    Fazit: Ran an den Speck!
    Grüße aus Leipzig
    Martin Malangeri
     
  15. #14 damy, 13. Dezember 2006
    Zuletzt bearbeitet: 13. Dezember 2006
    damy

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    Berni, das ist ganz einfach.
    Unser Betrieb besteht jetzt seit über 57 Jahre in dritter Generation. Wir sind von 25 Mitarbeiter im Hoch-und Tiefbau auf 3 Mitarbeiter, nur noch Hochbau, geschrumpft. Unsere Hauptauftraggeber sind Leute aus der Region für die man immer wieder mal was gebaut hat, also Stammkunden. Da wird heute noch per Handschlag ein Vertrag über Bauarbeiten abgeschlossen. Der Kunde weis er bekommt Qualität, ich weis ich bekomme mein Geld. Aber diese Leute sterben leider aus. Was nachkommt sind meist Bauherren die billig bauen
    wollen und immer mehr Auschreibungen von BT, die wandern jedoch ungesehen in den Papierkorb. Also bleibt nicht mehr viel für ein ehrbares Handwerk. Ich sehe nicht ein warum ich 50-60-70 Stunden die Woche arbeiten soll nur um die eigenen Leute am Monatsende bezahlen zu können und für einen selbst bleibt nichts mehr übrig. Rücklagen kann man schon lange keine mehr bilden und irgendwann müssen auch mal die Maschinen ersetzt werden und kommen teuere Reparaturen. Wo soll da das Geld herkommen?.
    Ich überlasse gerne den Billigheimern das Schlachtfeld die meinen sie müssten sich gegenseiteig unterbieten, koste es was es wolle.
    Wenn ich mit Kollegen spreche, auch aus anderen Handwerkszweigen, so haben fast alle die gleichen Probleme. Die meisten stehen schon mit dem Rücken an der Wand, einige sind schon durch diese wand durchgebrochen und es ist nur noch eine Frage der Zeit wann der Geier kommt.

    @MaMa
    kann dir nur zustimmen

    @DirkWS
    Wenn du die Möglichkeit hast mach es, was den später einmal wird kann dir keiner sagen. Aber mit einem Meisterbrief in der Tasche sind die beruflichen Chancen doch größer als ohne.

    damy
     
  16. Berni

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    Ja Damy,

    darauf wollte ich hinaus.

    Der überwiegende Teil der Verbraucher (Bauherrn) haben sich eben für billige Lösungen entschieden. Und da sind eben keine Facharbeiter gefragt. Pfuschen können die Hausmeister besser. Ich passe da regelmäßig. Fachkräfte müssen nunmal nach Tarif bezahlt werden, diesen Luxus kann sich der Ottonormalverbraucher (Häuslebauer) nicht leisten.
    Nicht mehr oder noch nicht?

    Selbst private Bauherrn, denen wir empfohlen worden sind, nehmen sich einen Pfuscher, wenn ich nicht auf dem Mist der Vorgewerke meine Leistung erstellen will. Und mach ichs doch, hat er mich hinterher auch wieder am Arsch. Die suchen keinen Facharbeiter, die brauchen nur einen Doofen, der den Dreck da rein macht. Und das sind nicht unbedingt Meisterbetriebe.
    Zum Glück gibt es da Ausnahmen, diesen Anteil möchte ich mal mit 10% beziffern.

    Und MaMa,
    ich wage mal die Prognose, es wird in 15 Jahren keine Ausführenden deutschen Bauarbeiter mehr geben. Da haste nur noch deutsches Führungspersonal mit Auslandssprachkenntnissen.

    Also technische Weiterbildung ja, aber nur Englischkenntnisse reichen da nicht mehr.
     
  17. #16 VolkerKugel (†), 13. Dezember 2006
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Ich denke mal ...

    ... Ihr Jungspunde (:biggthumpup: ) seht das zu pessimistisch.

    Wenn ich mir anschaue, wie über die Jahre das Bauen immer komplexer geworden ist (o.k. nicht gerade bei manchen BT-EFHs) und die Anforderungen an Planung und Ausführung immer weiter steigen denke ich, dass letztendlich nur die übrig bleiben, die Schritt gehalten haben.

    Und dann brauchts halt auch einen Meister - um mal wieder zum Thema zurückzukommen - der die unvermeidlichen Kolonnen aus den EU-Beitrittsländern führen, anleiten und überwachen kann.
    Also Dirk (bist Du eigentlich noch da?) ran an den Speck!

    Ich weiß nicht, ob ich wirklich eine Ausnahme bin, aber es ist mir bis jetzt immer gelungen meine Bauherren davon zu überzeugen, dass der Abgabepreis der Ausschreibung weniger wichtig ist als das, was tatsächlich "hinten rauskommt" (wer hat das nur mal gesagt?) .
     
  18. damy

    damy

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    Volker, du bist nicht unbedingt eine Ausnahme, aber bestimmt einer der wenigen die den Bauherrn überzeugen können.

    Alleine dieses Jahr hab ich vier mal den Fall gehabt, dass ich bei Ausschreibungen mit den anderen Anbietern im Bereich von 2-5 % auseinander gelegen habe. Es waren sogar schon Gespräche zwischen den Anbietern, Architekt und Bauherr gelaufen. Dann tauchen auf einmal Angebote von Billigheimern auf die der Bauherr ohne Wissen des Architekts ausgegeben hatte. Die billigsten dieser Angebote liegen dann 10-15% unter dem ursprünglichen.

    Der Architekt sagt: Sorry, ich kann nichts dagegen machen.

    Wenn ich den Auftrag bekommen will muss ich mich irgendwie dem Preis des billigsten annähern. Ich weis, wenn ich den Auftrag nicht bekomme, hab ich in 2-3 Woche keine Arbeit für meine Leute, wenn ich mit meinen Preisen runtergehe leg ich drauf.

    Das ist die Realität

    Aber vielleicht haben die Architekten das gleiche Problem, einige wenige können sich ihre Kundschaft aussuchen und auch mal einen wegschicken.
    Aber die meisten müssen auch jeden Auftrag annehmen um über die Runden zu kommen.


    zum Thema:

    Dirk, du kannst nur Assicht auf Erfolg haben wenn du dich weiterbildest. Du musst dich von der großen Masse abheben. Ob du dich dann später selbständig machst, angestellt bist oder eventuell sogar ein Studium machst wird sich zeigen.
     
  19. Ryker

    Ryker

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    Wo sich ein höherer Einkommensanspruch für einen Einzelkämpfer wie Architekt/ Dipl.-Ing
    gegenüber einem Handwerksmeister, der mehrere Arbeitsplätze schafft herleitet,
    möchte ich dann doch mal gern wissen.
     
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  21. butterbär

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    du hast vergessen, dass die deutschen facharbeiter dann ihr geld im ausland verdienen.

    und viele von den häuslesbauern werden arbeitslos sein, weil sie sich ihr eigenes grab geschaufelt haben. das sind nicht nur die mangager schuld, dass uns die jobs davonfliegen - da müssen wir uns schon selber auch an die nase fassen inwieweit wir dem anderen den erfolg und den lohn für seine arbeit gönnen.

    sparsam sein ist ok... aber bei preisdifferenzen von 30 - 40 prozent noch von seriösen angeboten auszugehen ist schon grenzenlose dummheit.
    leider aber auch mittlerweile die regel.

    wenn ich dann noch die schlüsselfertigen bruchbuden für 99.999,99 sehe... kauft euch dann doch lieber nen porsche für das geld... das teil hat nach jahren noch einen wiederverkaufswert und ihr hattet auch spass mit dem teil.

    was bringen euch 5 jahre gewährleistung wenn es die "fachfirma" die euch den dreck ind die hütte gebaut hat schon nach 2-3 jahren gar nicht mehr gibt.

    geld wird heute mit der dummheit anderer verdient und nicht mehr mit leistung.

    als "moralverräter" weiss ich wovon ich spreche.
     
  22. Uli R.

    Uli R.

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    Falls der Fragesteller den Leidensdruck bis hierher ausgehalten hat :lock : http://www.meister-bafoeg.info/

    30,5 % Zuschuss zu den Lehrgangs- und Prüfungskosten
    Rest Darlehn bei der KFW Bank
     
Thema:

Meister???

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