Messung Kondensationsfeuchte unter der äußeren Styropor Dämmung bei Fertighaus

Diskutiere Messung Kondensationsfeuchte unter der äußeren Styropor Dämmung bei Fertighaus im Spezialthema: Wind- und Luftdicht Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, ich möchte gerne Messen, ob in der Außenwand meines Fertighauses ein Feuchteproblem besteht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es ein...

  1. HoBz

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    Hallo,

    ich möchte gerne Messen, ob in der Außenwand meines Fertighauses ein Feuchteproblem besteht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es ein Kondensations-Problem unter der äußeren Styroporschicht (faulige Spanplatten). Von innen kommt man an der betreffenden Stelle nicht ran, da alles gefliest ist - daher muß ich von Außen messen.

    Ich vermute mal, daß dies mit einem zerstörungsfreien Mess-Verfahren aufgrund der Dicke der Styroporschicht (10 cm) nicht möglich ist. Mit einem Meßgerät und ensprechender Feuchtesonde sollte es doch möglich sein, an einigen Stellen ohne große Beschädigung des Außenputzes "einzustechen" und zu messen.

    Hat jemand diesbezüglich Erfahrung bzw. kann mir ein Meßgerät empfehlen ?
     
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  3. ThomasMD

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    Klar ist das möglich. Sogar von innen durch eine Fliesenfuge ginge das. Du kannst dafür jedes Messgerät, was nach dem Leitfähigkeitsprinzip arbeitet, nehmen. Um die Messwerte in den einzelnen Schichten richtig zu interpretieren, sollte man den Aufbau kennen.
    Mein Messgerät hat 12 cm lange isolierte Messspitzen. Falls die nicht reichen oder zu dick sind kann ich die jederzeit verlängern (Fahrradspeichen mit Isolierschlauch überzogen z.B.).
    Wichtig ist nur, ganz langsam zu bohren, damit die Feuchte nicht verdunstet und alle paar Millimeter den Bohrer rausziehen und zu messen, damit man ein ordentliches Tiefenprofil bekommt.


    Gruß
    Thomas
     
  4. #3 Skeptiker, 13. März 2016
    Skeptiker

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    Hmmm, es gibt recht lange Elektroden und es gibt auch isolierte lange Elektroden. Diese aber über 10 + X cm treffsicher knapp unter der Oberfläche der Spanplatte zu platzieren, dürfte dem Schwierigkeitsniveau einer minimalinvasiven Gallen-Blasen-OP vor Entwicklung der Endoskopie entsprechen. Geht vielleicht, aber nur mit besonderer Messtechnik, nicht mit Geräten für 100,- € oder denen, die einer der großen Discounter nächste Woche für 12,99 € verkauft. Da kosten die geeigneten Geräte deutlich mehr als ein Sachverständigen-Einsatz. Und spätestens bei der Interpretation der Messwerte von Spanplatten braucht's auch noch etwas mehr Wissen, als in der Anleitung der Geräte steht.

    Nach dem Einstechen von außen müssten die zwei Löcher pro Messung wieder verschlossen werden und es sollten mehrere Messungen an verschiedenen Punkten gemacht werden. Also ist auch die Messung von außen nicht so ganz zerstörungsarm. Ist der Zugang von innen wirklich so schwierig? Schildere bitte den genauen Wandaufbau mit allen Schichtstärken.
     
  5. #4 Alfons Fischer, 14. März 2016
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    Wo kommt die Erkenntnis her, dass es ein Kondensatproblem genau an dieser Stelle gibt?
     
  6. #5 HoBz, 14. März 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. März 2016
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    Die Vorgeschichte hierzu findet sich unter:
    http://www.bauexpertenforum.de/show...dem-%DCbergangsbereich-Betonkeller-Fertighaus

    Den ganzen Sommer über war nichts feststellbar. Im September wurde durch eine Fachfirma (..-Bauservice) eine ca. 0,5x1m große Wandöffnung hergestellt, im Bereich der Stelle, wo der Geruch nach innen diffundiert ist (Wandfußpunkt). Es war nichts feststellbar, also auch keine Feuchtigkeitsspuren, die grundsätzlich auf eine fehlerhafte Abdichtung hindeuten
    Vermutlich hatte sich der Geruch von einer ganz anderen Stelle aus im Bereich der Aussenwand ausgebreitet.

    Jetzt, nach dem Winter, etwa zur gleichen Zeit wie letztes Jahr, fängt's wieder an zu stinken. Wenn ich außen an der Unterkante der Fertighaus-Aussenwand, also am Übergang zum Keller herumschnüffle, bekomme ich immer mal wieder eine Nase von diesem Geruch mit. Das wahrnehmbare "Maximum" liegt im Bereich einer Hausecke.

    Hierfür gibt es für mich nur eine plausible Erklärung: Kondensationsproblem, welches den Winter über zu Feuchtigkeit in der Aussenwand führt, Spanplatte fault, daher vielleicht auch der Geruch zwischen Aas und ungesunder Chemie, der nicht konkret zu orten ist.

    Ich weiß im Moment nicht weiter. Telefonate mit verschiedenen Baubiologen haben ergeben, daß jeder andere Ideen hat (Luftanalysen, Feuchtemessungen, empfindliche Nasen,..)

    Daher war mein Ansatz, daß ich erstmal nach einem zu mietenden Wandfeuchtemessgerät suche, mit dem zumindest bis zu einer Tiefe von 10 cm gemessen werden kann (z.B. Trotec610). Durch eine Rastermessung sollten doch zumindest Unterschiede feststellbar sein, wenn irgendwo Feuchtigkeit vorhanden ist.
     
  7. #6 Alfons Fischer, 14. März 2016
    Alfons Fischer

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    wo soll denn die Feuchte herkommen, wie ist der detaillierte Wandaufbau?
    Fotos von außen, insbesondere die Lage des Geländes wären auch gut.
     
  8. HoBz

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    Hat jemand Erfahrung mit Trotec T600 bzw. T610 ?
     
  9. #8 Skeptiker, 17. März 2016
    Skeptiker

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    Ich nicht. Aber du kannst damit definitiv nicht schichtweise messen, was Du meiner Meinung aber tun musst, wenn Du Deine Theorie belegen willst.

    Bisher hast Du die Dir gestellten Fragen nicht beantwortet.
     
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  11. HoBz

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    Das Haus steht auf abschüssigem Gelände. Rückseitig ist der Keller in der Erde, auf der Vorderseite ist der Keller ebenerdig. Die Unterkante des Fertighauses befindet sich hinten etwa 15 cm über dem Erdreich.
    Im angehängen Foto ist die Rückseite zu sehen. Der Geruch ist außen aktuell an einigen Stellen der Übergangskante Haus-Keller wahrnehmbar, gefühlsmäßig an den hinteren Hausecken etwas stärker als im Bereich des Wandverlaufs.
    An den innenseitigen Steckdosen der betroffenen Außenwand ist nichts zu riechen.
    Wandaufbau siehe Anhang.
    Aussenansicht01.jpg
    Wandaufbau.jpg
     
  12. mls

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    vergiss die angedachte messtechnik.
    selbst mit profigeräten bleiben erkenntnislücken.
    in dem anderen thread gabs mehrere empfehlungen,
    was ist daraus geworden?

    wenn öffnen, dann grösser - und zwar so, dass das
    wohl von dir selbst befürchtete, aber ungewollte, problem
    analysiert werden kann.

    dein wandaufbau mag rechnerisch funktionieren - mehr
    nicht, das kannst und solltest du untersuchen. der richtige
    SV wäre ein kompetenter bauphysiker - übliche suche in
    arch./ing.kammer, sv-liste der ihk
     
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