Meterriss über Rohdecke

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  1. morpheus

    morpheus

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    Guten Morgen zusammen,

    wir machen in unserem Haus die Elektrovorbereitung selber. Dabei folgen wir den Rohbauarbeiten. Um die Stecker und Schalter richtig zu positionieren brauchen wir natürlich einen Meterriss.

    Ich habe dazu einen Rotationslaser von Bosch gekauft - der tut was er soll.

    1. Die Ausführungsplanung sieht einen Bodenaufbau von 15cm vor.
    2. Die Rohbetondecke ist nicht ganz plan - +- 1cm, aber im Rahmen der Toleranz.

    Frage nun:
    Auf welche Höhe lege ich den Meterriss über die Rohdecke?
    a) 115cm über dem höchsten Punkt der Rohdecke
    b) 116cm, um ein bisschen Spiel zu haben
    c) ganz anders und zwar ...

    Danke für Eure Erfahrungen.

    Gruss
    Thomas
     
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  3. #2 Gast036816, 11. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    ich lasse vom vermesser immer einen festpunkt von außen ins gebäude antragen, von dem wiederum die höhen in den einzelnen etagen angetragen werden. wenn der rohbau von dem festpunkt außen auch die höehenentwicklung übernommen hat, dann haben alle immer die gleiche basis zum einmessen. rohbautoleranzen lassen sich besser feststellen.
     
  4. Ortwin

    Ortwin

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    Der Meterriss ist normalerweise immer FFB +1.00m.
    Ich würde ihn an deiner Stelle 1.16 m über den höchsten Punkt der Rohdecke ansetzen.
     
  5. RMartin

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    Du meinst eher 1,14m über dem höchsten Punkt. Das wäre dann die Differenz zwischen +1,15m und höchster Punkt der Bopla (vorausgesetzt sie ist +1cm wie der TE eingangs schreibt).

    Sehe es aber so wie rolf. Das sollte vom Höhenfestpunkt eingemessen werden.
     
  6. #5 Gast036816, 11. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    Ortwin - bei deiner sichtweise sind fehler sind vorprogrammiert!
     
  7. Ortwin

    Ortwin

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    Nein, ich meine es so wie ich es geschrieben habe.
    Falls es mit den Türhöhen noch hinhaut, würde ich für den Bodenaufbau 1 cm Toleranz mit einrechne, so wie es der TE schlauerweise ja auch vor hat.
    Rolfaibs Beitrag hilft dem TE übrigens in keinster Weise weiter, denn die Decken existieren ja schon. Irgendwelche Festpunkte außerhalb des Bauwerks sind jetzt bedeutungslos.
    @rolf aib: inwiefern sind da schon Fehler vorprogrammiert? Die Türhöhen hab ich ja schon angesprochen...
     
  8. Julius

    Julius

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    Und ich finde, der TE sollte den Meterriß gar nicht selbst erstellen, sondern setzen lassen.
    Und nach diesem haben sidch dann alle Gewetrke zu richten.
    Wenn jeder seinen eigenen Bezug nimmt, endet es gerne im Chaos.
    Oder man macht gar hinterher ihn für problematische Abweichungen anderer Gewerke verantwortlich...
     
  9. #8 Gast036816, 11. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    wie kannst du solch einen unfug schreiben!!! du hast dich doch bestimmt nicht mit vermessung auf baustellen beschäftigt, du weisst bestimmt nicht was es bedeutet vermessungen für den rohbau zu veranlassen und richtige messgrundlagen für den ausbau zu veranlassen. es funktioniert am besten wie es geschrieben haben

    nimmst du irgendein rohbauteil als messgrundlage ohne zu wissen ob eine abweichung vom soll vorhanden ist und wieviel diese in mm beträgt, baust du auf falschen annahmen auf. toleranzen können sich am ende unangenehm addieren.
     
  10. Skeptiker

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    ..., denn beim fertigen Haus interessiert niemanden mehr, wo mal die OK Rohdecke war, wenn es Abweichungen zur Genehmigung gibt. Und mit nachträglichen zusätzlichen "Reserven" im Bodenaufbau kann man sich toll alle Maßbezüge kaputtmachen. Bodenaufbauten werden realisiert wie geplant - oder mit dem Planer zusammen überarbeitet. Meterrisse gehören nach (äusserem) Bezugsmass gesetzt und nicht nach innerem "Ist"!

    mobil gesendet
     
  11. Yilmaz

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    Ich verstehe sowieso nicht Wieso beim elektro Die meterriss festgelegt werden soll. Als Bauherr würde Ich die Finger davon lassen. Es kommt alles auf Sie zurück.
    @rolf, Das Was ortwin schreibt Ist überhaupt kein Unfug. Er hat recht. Nach Fertigstellung Rohbau den meterriss Zu setzen Ist pfusch hoch 3.
     
  12. Gast036816

    Gast036816 Gast

    nöö - habe ich mehrfach erfolgreich praktiziert. der rohbauer hat seine höhenkoordinaten auf basis eines festpunkts außerhalb vom bauwerk. einen meterriss hat er ja nicht, wenn die decken betoniert werden. nach fertigstellung des rohbaus werden für den ausbau höhenkoordinaten erneut angetragen vom außenliegenden festpunkt aus. zur absicherung und feststellung von setzungen wurde am rohbau ein höhenbolzen gesetzt und exakt vermessen. darüber können veränderungen in der höhe exakt rückversichert werden.

    der aufwand mit dem höhenbolzen ist beim einfamilienhaus überzogen, kann aber angewendet werden, wenn das baugrundgutachten größere setzungen prognostiziert.
     
  13. Skeptiker

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    Einspruch Euer Ehren! Wo soll denn der Vermesser den Meterriss geschossweise unverrücklich befestigen, solange noch kein Rohbau da ist? Das funktionirt allenfalls, wenn bspw. ein Aufzugskern um ein oder zwei Geschosse vorgezogen betoniert wird.
     
  14. sniper

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    moin morpheus

    hat denn dein rohbauer keinen meterriss gemacht ???
     
  15. Yilmaz

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    Was hat der Vermesser bitteschön mit dem scheiß Meterriss zu tun?

    Der Vermesser kommt zur feinvermessung auf einem schnurgerüst(wo auch dort dem Rohbauer oder Erdbauer die NN höhen (meistens OKFF- EG) vorgegeben werden!) vor oder während Erdarbeiten und wenn das Bauvorhaben abgeschlossen ist und die Bauherren vielleicht schon drin wohnen zur Endvermessung.
    Wenn Ihr als Architekten geil dadrauf seid auf kosten von Bauherren den Vermesser rauskommen lässt, könnt Ihr das von mir aus zigmal machen. Aber das ist blödsinn.
     
  16. Gast036816

    Gast036816 Gast

    nöö - es ist gelebte praxis und besser. warum soll man den meterriss vom rohbauer für die ausbauarbeiten übernehmen? rohbauer und zimmermänner sind die größten toleranzverursacher. ich hatte schon 10 cm abweichung vom rohbauer hinterlassen bekommen. da verlasse ich mich nicht mehr drauf!
     
  17. Yilmaz

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    @Norbert, wenn du so besser klar kommst habe ich nichts dagegen. Der normale und Richtige Ablauf ist ganz anders wo ich nicht mehr dadrauf eingehen will.
     
  18. Gast036816

    Gast036816 Gast

    Yilmaz - das hat bei mir auch einen anderen hintergrund. ich habe viel mit vorkonfektionierten bauteilen gemacht - hohlraumboden, doppelboden, vorgefertigte wandelemente, abgehängte decken aus metall - da ist eine separate vermessung nach dem rohbau ein unabänderliches muss. machst du das nicht, hast du verloren. bei kleinen projekten hatte ich das auch angewendet, ich hatte weniger probleme mit toleranzen.
     
  19. Yilmaz

    Yilmaz

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    in diesem Fall geht es um EFH. Bei Gewerbebauten oder Großprojekte ist es unausweichlich mehrere punkte und höhen von Vermesser festlegen zulassen.
     
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  21. morpheus

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    Mensch Leute - ich wusste nicht, dass das so eine Diskussion los tritt.
    Der Punkt, den der Vermesser an der Wand des Nachbarhauses hinterlassen hat ist inzwischen übergebaut.
    Die Deckenhöhe ist 2,95 - wie im Plan ... es geht jetzt nur darum, die richtige Höhe für Schalter etc. festzulegen.

    Vielleicht habe ich mit dem Begriff "Meterriss" was falsches gesagt.
    Ich habe einen Laser und mit dem kann ich die identische Höhe im Innenraum des EG festlegen. Mehr will ich ja nicht.

    Wegen der leichten Unterschiede in der EG Platte habe ich gedacht, das das nivelliert werden müsste.

    Ich werde jetzt einfach den Laser aufstellen, auf 115cm über der höchsten Fußbodenstelle nivellieren, und dann den "Meterriss" anzeichnen. Daran können wir dann Schalter und Steckdosen (mein Meterriss MINUS 70cm - wieder mit dem Laser gemacht) ausrichten.

    In der Logik müsste das funktionieren.

    Der Parkettbauer mit dem ich heute gesprochen habe meinte: Nagel rein, dicken roten Kreis drum - dann wissen die anderen Handwerker Bescheid.
     
  22. Ortwin

    Ortwin

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    Genau so würde ich das auch machen, Morpheus.
    Schön, dass es noch solche Praktiker wie dich und Yilmaz gibt, die sich von anderen Wolkenschiebern und Dampfplauderern abheben.
     
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