Micro-BHKW für EFH Neubau

Diskutiere Micro-BHKW für EFH Neubau im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir wollen dieses Jahr ein KFW 70 EFH, mit kompletter Fußbodenheizung auf beiden Stockwerken bauen. Die zu beheizende Fläche...

  1. Kyle1305

    Kyle1305

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    Hallo zusammen,

    wir wollen dieses Jahr ein KFW 70 EFH, mit kompletter Fußbodenheizung auf beiden Stockwerken bauen. Die zu beheizende Fläche beträgt ca. 200m2. Erdgasanschluss liegt auf dem Grundstück. Auch die Möglichkeit Bio-Gas zu nutzen ist vorhanden. In dem Haus weren 4-5 Personen leben. Die Lage des Hauses geht nach Süden und das Erdgeschoss wird eine große Fensterfront nach Süden haben.
    Das Haus bekommt 3-fach-Verglasung aber keine zusätzliche Dämmung der Wände. Der Mauerstein wird LiaporSL 36,5cm sein. Außerdem wird es ein Flachdachhaus ohen Unterkellerung sein. Der Keller kommt unter die Garage.

    Nun meine Frage:
    Kann mir jemand sagen, ob sich die Anschaffung eines Mikro-BHKWs für ein solches Haus rentiert? Oder ist hier doch eine Wärmepumpe der bessere Weg?


    Vielen Dank schon im Voraus, für eure Infos und Meinungen.
     
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  3. Zellstoff

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    Jahreswärmebedarf? ca. 8500 kWh? Auslegungsheizlast: 8kw?


    idr rechnet sich ein BHKW (noch) nicht für EFH.
    Alternativ: Gaswärmepumpe, aber auch noch teuer.

    (Erd-, Wasser/Wasser) Wärmepumpe ist natürlich auch ne Option. Aus meiner Sicht nur entscheidend, ob man Strom oder Gas als Haupt-Wärmeerzeuger haben möchte.

    warum kein Gasbrennwert?
    Gasbrennwert wird die auf Jahrzehnte gesehen günstigste (und ökologisch durchaus sehr vertretbare) Lösung sein, wenn der Anschluß schon da ist.
     
  4. Stingray77

    Stingray77

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    Hallo,

    generell ist die Frage nach der kostengünstigsten Heizung schwierig zu beantworten. Die Rahmenbedingungen sind entscheidend, um ein paar zu nennen:

    - welche Heizlast hat das Haus
    - Jahreswärmebedarf
    - Normaußentemperatur in Balingen
    - Kosten Gasanschluss
    - Strom- Gaspreisentwicklung der nächsten Jahre
    - Fußbodenheizung oder Heizkörper
    - Grundstücksgröße
    - Grundwasserspiegel
    - usw.

    In der Anlage werden die Kosten verschiedene Heizsysteme miteinander Verglichen:

    http://www.heizungsvergleich.de/

    http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-684-beispiel.html

    Diese Vergleiche sollten nur als grobe Hausnummer gelten. Ich würde zwei Heizsysteme in die engere Wahl nehmen, mir Angebote mach lassen und dann selber rechnen.

    Bei Deinen Rahmenbedingungen wäre eine Favoriten entweder Erdwärmepumpe über Flächen- bzw. Grabenkollektoren oder eine Gasbrennwertthereme mit oder ohne Solarunterstützung (EnEV Ausweis?).

    Aufgrund der zurzeit stark steigenden Strompreise und des Dämmstandards würde ich Gas einer Luft/Wasser Wärmepumpe vorziehen.

    Mit Micro BHKW kenne ich mich zu wenig aus.

    Selber habe ich mich für eine Wasser/Wasser Wärmepumpe entschieden, weil die Rahmenbedingungen bei mir andere waren.

    Gruß

    Sascha
     
  5. Kyle1305

    Kyle1305

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    Vielen Dank euch beiden!

    Ich würde gerne eine Gasbrennwerttherme mit solarer Brauchwasserunterstüzung installieren, jedoch sagt mir mein Energieberater, dass wir nur damit die Werte für KFW70 nicht erreichen! Wir seien sogar sehr weit davon enfernt. Und eine geregelte Belüftungsanlage will ich nicht haben. Ich bin jemand, der einfach gerne Fenster und der Türen offen hat. Genauso wenig will ich mein Haus mit Styropor einpacken.

    Die Heizlast wird auf 8-10kW ausgelegt. Man wird also eine Anlage mit mit einer Max. Auslegung um 12kW planen.
    Der Jahresbedarf wird bei rund 9.000kWh liegen, so schätze ich.
     
  6. Julius

    Julius

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    Wenn Du kein modernes Haus haben möchtest, warum willst Du eines bauen...?

    Was willst Du dann mit einem KFW70-Gebäude?

    Na, dann pack es z.B. mit Steinwolle ein!
     
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  8. ultra79

    ultra79

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    Das darfst du bei einer Belüftungsanlage auch - man muss es dann nur nicht mehr tun :-P
     
  9. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Da war ich ja mit meiner Schätzung gar nicht so weit weg...
    Warum muss es denn KfW70? Wg. Kredit? Verzichte auf den Kredit und bau sinnvoll, sprich wirtschaftlich sinnvoll. Der Zinsvorteil des KfW Kredites ist doch Pillepalle gegen die Summen die dafür ausgeben musst.
    Lüftung muss nicht sein, wirtschaftlich rechnet die sich am wenigsten von allen "Energiesparmassnahmen".
    Wenn Du gerne und zuverlässig lüftest, dann lass es.
    Meine Meinung auch wenns unpopulär ist: rein wirtschaftlich rechnet sich keine Massnahme zur Energieeinsparung die über die ENEV Anforderungen hinausgeht auf die Lebensdauer des Bauteils. Selbst nur wenige tsd € mehr für einen besseren Ziegel, amortisieren sich nicht innerhalb der nächsten 50 Jahre.
    Günstiger als Gas plus solar wird es nicht gehen.
     
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