min. Überdeckung von Abflussrohren - oder doch lieber eine Rinne?

Diskutiere min. Überdeckung von Abflussrohren - oder doch lieber eine Rinne? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben uns heute mit unserem Dachdecker über die Position der Fallrohre unterhalten. Da das Regenwasser auf unserem Grundstück an...

  1. Bigger

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    Hallo,

    wir haben uns heute mit unserem Dachdecker über die Position der Fallrohre unterhalten.

    Da das Regenwasser auf unserem Grundstück an der Oberfläche versickert werden soll und das Grundstück ein leichtes Gefälle hat, müssen wir das Regenwasser von der Rückseite des Hauses durch die Einfahrt zur Vorderseite führen, um es dort zu versickern.

    Das ganze wäre natürlich mit einer befahrbaren Rinne mit Gitter drauf möglich. Unser Dachdecker brachte uns dann auf die Idee, anstatt dieser optisch wenig anspruchsvollen Rinne ein grünes Kanalrohr mit höherer Belastbarkeit zu verlegen, welches nur eine geringe Überdeckung bekommt. Da er selbst kein Tiefbauer ist, konnte er natürlich nicht beantworten, ob diese Idee technisch möglich und haltbar ist. Es war eben nur eine Idee.

    Gibt es eigentlich Regeln oder Tabellen, in denen die Belastbarkeit der Rohre in Abhängigkeit von der Überdeckung dargestellt ist? Welche Mindestüberdeckung sollte bei einer mit dem PKW befahrenen Einfahrt eingehalten werden? Frostfreiheit ist wohl nicht nötig, da ja niemals Wasser im Rohr stehen sollte.

    Danke,

    Bigger
     
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  3. alex2008

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    warum kann das Wasser hinterm Haus nicht auch hinterm Haus versickern?

    Rohrleitung benötigt ca. 30cm Überdeckung und dass möglichst innerhalb eines Grabens.
    Alternativ rundum ca. 10cm einbetonieren.
     
  4. #3 Achim Kaiser, 28. Januar 2011
    Achim Kaiser

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    30 cm ... nicht frostsicher ... einmal richtig zugefroren ---> Rohr im Eimer.
    Optisch ansprechend ... aber hin.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. RMartin

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    Ja, aber nur wenn das Rohr beim Zufrieren mit ca. mind. 90% mit Wasser gefüllt war. Ist ja bei einer Freispiegelleitung in der Regel eher nicht der Fall.

    Aber generell sollte man auch solche Leitungen frostfrei führen; stimmt.
     
  6. #5 wasweissich, 28. Januar 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ironie on
    und am ende der frostfreiverlegten regenwasser/tauwasserleitung wird dann eine hebeanlage instaliert , die das frostfreie wasser auf die frostige oberfläche transportiert , zur oberflächenversickerung.......
    ironie off
     
  7. Bigger

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    Hallo,

    unser Haus steht am Hang. Bei Versickerung hinterm Haus hätten wir immer das Risiko, dass bei richtigen Regengüssen das Regenwasser wieder zum Haus hinlaufen würde. An der anderen Hausseite besteht das Problem nicht. Da läuft dass Regenwasser dann vom Haus weg und sollte die Aufnahmefähigkeit des Bodens bei einem Jahrhundertregen doch nicht ausreichen, würde der Überschuss einfach auf die Straße laufen.

    Die Gefahr des Zufrierens sehe ich eigentlich nicht, da niemals Wasser im Rohr steht. Es fliesst ja aus dem offenen Ende frei heraus.

    Die Überlegung, das Rohr rundum 10 cm einzubetonieren, finde ich gut. Vielen Dank dafür.

    Offizielle Tabellen zur Belastbarkeit gibt es aber keine, oder?

    Danke,

    Bigger
     
  8. #7 Achim Kaiser, 29. Januar 2011
    Achim Kaiser

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    Schnapsidee ....
    Frostgefährdet und dann noch nen Kühlkörper der im Schadensfall mit nem Kompressor malätriert werden muss.

    Tabellen für Murksideen gibts grundsätzlich keine.

    Das Rohr gefriert dann zu wenns die selbe Wetterlage hat wie bei Blitzeis auf den Straßen .... und wenns hin ist isses hin ... dazu genügt einmaliges Auftreten.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  9. H.PF

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    Dann frag ich mich, wieso Regenfallrohre zufrieren, die unten frei enden...

    Deine Logik ist leider falsch, das Rohr friert auch zu, wenn es frei auslaufen kann. Dann bilden sich halt Eisschichten am Rohr innen und irgendwann ist es dicht...
     
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  11. Eumeltier

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    Ich hab aus Provisorums-Gründen ein relativ langes "waagerechtes" Stück Abflußrohr draußen. Dies friert nie zu, allerdings muß man natürlich sagen, daß das Abwasser aus dem Haus auch immer eine gewisse Temperatur hat.

    Regenwasser kann natürlich schon am Nullpunkt sein und somit anfrieren...

    Nur einmal ist mir das Abwasserrohr eingefroren, da war die Klospülung ein ganz kleines bißchen undicht und das Abwasser tröpfelte so durchs Rohr. Die einzelnen Tropfen sind dann so nach und nach angefroren, bis das Rohr dicht war.
    War wirklich lustig, mit hunderten von Litern heißem Wasser das Rohr wieder aufzutauen, damit die Sch.... wieder abfließt.

    Naja, irgendwann kommt das Provisorium eh weg.

    Gruß,
    Martin
     
  12. alex2008

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    Dann wundere ich mich doch aber sehr warum
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    etc. nicht andauernd zufrieren.
    Frostfreie Tiefe hat da der Ablauf nahezu nirgends

    Da wäre auch jede Rinne vor einer Terassen oder Eingangstür als Murks zu bezeichnen

    Zulässige Lasten bei den Rohrherstellern suchen
     
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min. Überdeckung von Abflussrohren - oder doch lieber eine Rinne?

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