Mindesteinschaltdauer von Leuchtstofflampen?

Diskutiere Mindesteinschaltdauer von Leuchtstofflampen? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Habe zu dieser Frage schon gegensätzliche Aussagen gehört. Im Keller z. B. könnten vorzugsweise die modernen Spiegelrasterleuchten eingesetzt...

  1. Waldoblau

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    Habe zu dieser Frage schon gegensätzliche Aussagen gehört.

    Im Keller z. B. könnten vorzugsweise die modernen Spiegelrasterleuchten eingesetzt werden.

    Was ist aber nun, wenn sie nur für 30 Sekunden ein- und wieder ausgeschaltet werden, weil man nur kurz etwas holte aus dem Keller?

    Schadet das der Lampe, d. h. verkürzt es deren Lebensdauer erheblich? (Mir nannte ein Fachmann eine angebliche Mindestbrenndauer von 8 Minuten). Oder kann sie bedenkenlos auf diese Weise genutzt werden?

    Oder ist der einzige Nachteil, dass für die kurze Brenndauer genauso die Leistung des Konverters gebraucht wird, wie wenn die Lampe stundenlang brennt? Was nur bedeuten würde, dass die Leuchtstofflampe ihre richtige Stärke nur bei längerer Brenndauer ausspielen kann - wäre also zu verschmerzen.

    Danke für Infos!

    Gruß,

    Walter
     
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  3. R.B.

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    Wenn die Effizienz und Lebensdauer keine Rolle spielen, dann kannst Du die problemlos einsetzen. Sie werden im Keller sowieso selten genutzt, also spielt die kurze Einschaltzeit keine große Rolle.
    Sie wird in der kurzen Zeit auch nicht ihre volle Helligkeit erreichen, aber auch das spielt ja in Deinem Fall keine Geige.

    Kurz gesagt, die Lebensdauer einer Leuchtstofflampe wird durch die Leuchtdauer und Anzahl der Schaltvorgänge bestimmt. Würde sie ständig ein/aus-geschaltet, dann wäre sie innerhalb einiger Monate hinüber.

    Kurze Leuchtdauer und viele Einschaltvorgänge verschleißen die Leuchtstofflampen. Bei gelegentlicher Nutzung ist das aber kein Grund warum man auf eine Leuchtstofflampe verzichten sollte

    Das Problem mit den Schaltvorgängen lässt sich durch elektronische Starter etwas entschärfen.

    Ich habe in den Garagen auch Leuchtstofflampen, und die leuchten auch max. für 1 oder 2 Minuten. Die hängen jetzt schon seit 10 Jahren dort.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Waldoblau

    Waldoblau

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    Danke, Ralf!

    Super Info!

    Gruß,

    Walter
     
  5. loennermo

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    Warum nicht gleich EVGs? Ok, ne Baumarktlampe kann der Laie nicht umbauen bzw. wäre es dann wohl wirtschaftlicher ab- und zu mal ein neues Leuchtmittel zu kaufen.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Richtig erkannt.
    Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Ich kann einem Laien auch nicht zumuten dass er Leuchten umbaut, zumal das jegliche Zertifizierung einer Leuchte hinfällig werden lässt.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 kraweuschuasta, 2. Oktober 2010
    kraweuschuasta

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    In meinem kellerraum habichs so gemacht, daß ich 3 Leuchtstofflampen habe und zur "schnellen Beleuchtung" eine 60W Glühbirne (die russische Art :) ) wenn ich schnell amal was holen will. Bewährt sich super.

    lg, Wolfgang
     
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  9. Julius

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    Es gibt auch Baumarktleuchten mit EVG.
    Aber gerade die würde ich nicht kaufen! Wenn Baumarkt dann mit VVG.
     
  10. #8 alabama2000, 2. Oktober 2010
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    ich hatte mal zum testen 2 Baumarktleuchten mit Kaltstart EVG (bei denen sollen die röhren ja gar nicht lange halten wegen der Kaltzündung)...obwohl die Leuchten schätzungsweise 30 mal und mehr in der Woche eingeschaltet werden, halten die Röhren schon fast 3 Jahre....

    hätt ich nicht gedacht, oder es liegt an den teuren röhren die ich drin hab :bounce:

    alabama
     
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