Mindeststärke für Gauben aus OSB ? (bei Verblechung)

Diskutiere Mindeststärke für Gauben aus OSB ? (bei Verblechung) im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, Gauben aus OSB: Welche Mindeststärke der OSB-Platten ist Vorschrift? (bei äußerer Verblechung) Danke!

  1. Roth

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    Hallo,

    Gauben aus OSB: Welche Mindeststärke der OSB-Platten ist Vorschrift? (bei äußerer Verblechung)

    Danke!
     
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  3. #2 gunther1948, 19. November 2012
    gunther1948

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    hallo
    statiker fragen da die grösse deiner gauben, fensteranteil, bauart, form, dachausführung usw. unklar ist.
    wenn du durch die baugebiete fährst sieht du mindestens genau soviele gaubenformen, - grössen wie es rezepte für schwarzwälderkirschtorte gibt.

    gruss aus de pfalz
     
  4. Neutal

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    Für die meisten Blech und schieferarbeiten wird eine Mindeststärke des Holzes von 24 mm als Untergrund gefordert. OSB sollte nicht von aussen aufgebracht werden.
     
  5. #4 gunther1948, 19. November 2012
    gunther1948

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    hallo
    ich bin davon ausgegangen, dass die osb die aussteifungsebene oder sonst was sein soll und nicht die unterkonstruktion für die zinkverkleidung.

    gruss aus de pfalz
     
  6. Neutal

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    Naja, ist vom TE auch schwammig formuliert. Wenns um Statik geht reichen die angaben sowieso nicht aus. Gaubentyp, Größe... Da braucht es schon mehr als nur GAUBE.
    Vorschift ist, was der Statiker fordert. Das kann so ziemlich alles sein.
     
  7. Roth

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    Danke für eure Antworten! Ja, Frage war ungenau. Es ist so:

    Mein Altbau bekam drei Gauben - sie sehen aus wie Flockes Avatar.
    1 große = ca. 3,50 x 3,50 u. an höchster Stelle ca. 3,80 m hoch.
    2 kleine = ca. 1,20 x 1,20 u. an höchster Stelle ca. 2,40 m hoch.

    Alle drei sind innen und außen aus 19 mm OSB. Dazwischen 8 mm Holzfaserdämmung. Keine Unterdeckung. Eigentlich war Zinkblech geplant, aber der Architekt empfahl Schiefer.
    Einen Statiker gab es nicht, war lt. Arch. nicht nötig.

    Die Gauben müssen jetzt ertüchtigt werden. Die Kosten soll ich als Sowiesokosten übernehmen.
     
  8. OBommel

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    Frage am Rande: Wieso?
     
  9. #8 gunther1948, 19. November 2012
    gunther1948

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    hallo
    nägel für schiefer haften schlecht.

    gruss aus de pfalz
     
  10. Neutal

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    Für Schieferarbeiten gilt eine Holzstärke von 24 mm.
    Der Gesamtaufbau ist nicht Zeitgemäß. Innen und aussen OSB ist für den Feuchtehaushalt sehr schlecht. Der Widerstand für Wasserdampf sollte nach aussen hin konstant abnehmen. Es kann ansonsten zu Durchfeuchtungen kommen.
    Eine aussen aufgebrachte OSB Platte verliert den großteil Ihrer Festigkeit und der Auszugswerte für Nägel, wenn Sie einmal durchnässt und aufgeblüht war. Sperrholz schrumpft bei trocknung wieder zurück und behält den Großteil seiner Eigenschaften. Für Schiefer nehme ich eigentlich immer Rauhspund. Die 24 mm werden in den Dachdeckerrichtlinien für Schieferarbeiten gefordert.
     
  11. Roth

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    Ja, und dazu kommt, dass innere OSB-Schalung an den Eckstößen nicht mit Bändern verklebt, sondern mit Silikon zugeschmiert wurde. Anschließend wurde verputzt, aber der Innenputz hält weder auf dem Silikon noch auf der OSB.
     
  12. Neutal

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    OSB in diese Stäke zu verputzen ist eh nicht der Hit. silcon hat in der Luftdichten Ebene nichts zu suchen, weil es weder ausreichend dichtet noch dauerhaft ist.
    Wer kam eigentlich auf die Idee mit 8 cm Dämmung(ich gehe mal von 8 cm statt 8mm aus)? Im Wandbereich dürfen es gerne auch 180mm werden.
    Will man OSB verputzen, sollte man entweder eine Putzträgerplatte aufbringen, z.B Gipsfaserplatte, oder einen geigneten Putzgrund auftragen.
     
  13. Roth

    Roth

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    Hallo Flocke, das war alles die Planung von einem fähigen Architekten.

    Lösungsvorschlag des öbuv Beweissicherungs-SV für die Abdichtung der inneren Plattenstöße mit Silikon:

    "An den Gauben müssen die Seiten- und Frontflächen freigelegt werden. Direkt auf den OSB-Platten kann eine luftdichtende Vordeckbahn aufgebracht und an die Vordeckbahn des Hauptdaches angeschlossen werden."

    Hä, gilt nicht: Innen dichter als außen??? Gibt`s überhaupt so eine "luftdichtende Vordeckbahn" für außen?
     
  14. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ich hol das thema mal nach oben, hier sind ja auch
    einige öbuvs unterwegs :winken

    nebenbei frag ich mich, wie kommt "deiner" auf das
    brett, sowas vorzuschlagen .. schön, wenn er plant ;)
    hängt wohl von der beweisfrage ab?
     
  15. uban

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    Da die Gaube aussen mit Blechen verkleidet wird, wie ist es dann mit der Dampfdissusion, so ein dampfdichtes Blech, aussen angebracht und kalt, da kondensiert doch so ziemlich alles was als Wasserdampf hinkommt.
    Oder wird bei Gauben wegen der relativ geringen Fläche die Kondensation von Wasserdampf durch diverse andere Effekte überlagert so dass es nicht zu Schäden kommt.
     
  16. Neutal

    Neutal

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    @Uban: Die Gaube des TE ist von aussen mit Schiefer bekleidet. Will man die Gaube mit Blechen bekleiden nimmt man eine Unterdeckbahn mit Ploypropylenmaschen unter das Blech. Mit dieser Bahn ist eine hinterlüftung der Blechtafeln gewährleistet, man kann aber auch einen zweischaligen Aufbau mit Hinterlüftung herstellen.

    @Roth: Die Fahigkeiten in seinem Fach als Architekt aufzutreten hat er selber widerlegt. Er gehört wahrscheinlich der Zunft der Bildermaler an die fachlich nicht so geeignet sind.
    Hier soll nun versucht werden eventuelle Konvektionsstöme einzudämmen. Bevor es aber unduchsichtig wird. Der Versuch mit der Luftdichtigkeitsbahn wird wohl bei dem Aufbau nicht funktionieren.
    Ich denke lieber innen freilegen und eine DB von innen aufzubringen ist einfacher und sinnvoller. Den möglichen Taupunkt sollte man aber vorher berechnen lassen und der sd Wert der Db sollte höher als der der OSB sein. Den Anschluß an die Raumseitige DB des Hauptdaches nicht vergessen. Das ganze müßte man sich mal vor Ort ansehen und beurteilen. Lösungen gibt es immer.
    So noch genug Platz ist, sollte man auch die Dämmung etwas verstärken. Mit 80mm ist die etwas gering ausgefallen.
    Vielleicht einfach mal ein paar Fotos einstellen, dann kann man mehr sagen.
    Was die Kosten anbelangt sollte man den Planer mal mit einbeziehen.
     
  17. Gast360547

    Gast360547 Gast

    Moin,

    es geht hier doch um OSB-Platten, die offenbar schon montiert sind. Dabei darf gem. der Hinweise für Holz und Holzwerkstoffe, die als Untergrund von Eindeckungen dienen, die Mindestdicke bei Holz von 24 mm und bei Holzwerkstoffen von 22 mm nicht unterschreiten.

    Eine sofortige Vordeckung ist bei Hozwerkstoffplatten generell vorgeschrieben, das Fehlen danach ein Mangel.

    Die Auszugwerte bei OSB-PLatten sind entgegen früherer Annahmen weit besser als gedacht. Insbesondere dann, wenn Edelstahlrillennägel verwendet werden (nebenbei: die Dinger sollen halten und nicht haften ;-) )

    Der SV will offenbar damit zum Ausdruck bringen, dass es nach Angaben des ein oder anderen Herstellers von Vordeckbahnen oder vergleichbaren Erzeugnissen letztlich gem. EnEV egal ist, in welcher Ebene die Luftdichtheit erreicht wird. Der Hausfrauen Einwand ist nicht ganz unberechtigt, hat aber lediglich mit Diffusion zu tun und nicht mit der Luftdichtheit zur Vermeidung des unzulässigen Verlustes von Primärenergie. Da ist es in der Tat egal wo die Luftdichtheitsschicht angeordnet ist. Bei der DIN 4108, insbesondere unter dem Aspekt des schadenfreien Bauens, würde ich aber diese Annahme erheblich überdenken wollen.
    Die Aussage, wonach die äußere Luftdichtigkeitsbahn an die Vordeckbahn des Haupthauses angeschlossen werden kann, kann ja so sein, den gewünschten Effekt wird es jedoch nicht bringen. Es sei denn, die Vordeckbahn des Haupthauses stellt die Luftdichtheit dar. Andernfalls ist diese Angabe des SV nicht brauchbar.

    Der Ausfall von Tauwasser ist, die Luftdichtheit von innen vorausgesetzt, dann als Sekundärtauwasser zu bezeichnen. Im Bereich der senkrechten Flächen ist es m. E. unerheblich, ob eine "normale" Vordeckung oder eine Strukturbahn Verwendung findet, wie es wohl in der neuen 68800 gefordert sein soll. Nach meiner Auffassung darf aber nciht vergessen werden, dass die Mengen, die überhaupt als Tauwasser ausfallen könn(t)en sehr gering sein müssen, da das Volumen hinter der Bekleidung ja doch nicht so groß sein kann. Hinterlüftete Fassaden funktionieren in diesen Bereichen eher seeeeehr selten, da die Gaubenwangen- und Stirnseitenflächen in den meisten Fällen zu klein sind, so das der "Motor" zu einem dauerhaften Luftaustausch durch Strömung schlicht fehlt. (Fast)"Ruhende" Luftschichten, die irgendwie an die Außenluft angeschlossen sind, bereiten mir da eher größere Kopfschmerzen.

    Darf man fragen, wessen Berufsstand sich der SV zugehörig fühlt?

    Grüße

    stefan ibold
     
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  19. Roth

    Roth

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    Danke an alle für ihre Antworten!

    Die Gauben aus 18 oder 19 mm OSB (SV schreibt einmal so, dann anders) sind zurzeit verschiefert, innen auch OSB, dazwischen 8 cm Holzfaserdämmung Ho.atherm, Abdichtung der OSB-Stöße innen mit Silikon.

    Die fehlende Abdichtung will der Gerichts-SV außen aufgebracht wissen, mit einer "luftdichtenden Vordeckbahn auf den äußeren OSB-Platten."
    "Auf diesen OSB-Platten sind Konterlatten und darauf eine 24 mm dicke Bretterschalung anzubringen. Auf dieser kann die Schieferbekleidung neu hergestellt werden."

    Das sollen alles Sowiesokosten für mich sein, weil früher eine Verblechung geplant war und da hätte die vorhandene Aufbaudicke der OSB gereicht...

    @mls:

    Die Beweisfragen waren:
    - Sind die in Ziffer xy aufgelisteten Mängel vorhanden?
    - Worauf sind diese Mängel zurückzuführen?
    - Welche Maßnahmen sind erforderlich, um die Mängel zu beheben?
    - Welche Kosten einschließlich der Überprüfung durch einen Sachverständigen sind erforderlich, um eine
    dauerhafte, vertrags-, norm- und regelgerechte Mängelbeseitigung einschließlich einer eventuell erforderlichen
    Neuerstellung einzelner Gewerke bzw. dieser Teile zu erreichen?

    Oder was meinst du mit "schön, wenn er plant" ?
     
  20. Roth

    Roth

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    @ Stefan Ibold:

    Bitte um Verzeihung, Ihren Beitrag auf der neuen Seite hatte ich nicht gelesen.

    Der Gerichts-SV ist Dipl.Ing.Univ.

    Das Hauptdach hat übrigens noch keine funktionierende Dampfbremse. Diese liegt einfach auf der durchgehenden Sichtschalung auf und ist nirgends angeschlossen.
    Darüber sind übrigens 12 cm PUR-Platten mit beidseitig Alubeschichtung.

    Den Aufbau hat mir damals der Architekt aufgeschwatzt. Erst waren 16 cm PUR geplant, dann wurden Platten mit besserer WLG mit 12 cm genommen.

    Ihr glaubt nicht, wie ich den Aufbau schon bereut habe.
     
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