Mineralputz innen: Innensilikat oder Dispersionsfarbe?

Diskutiere Mineralputz innen: Innensilikat oder Dispersionsfarbe? im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Hallo. Was ist denn die bessere Farbe für den Rauputz (WDVS-Poroton-mineralischer Innenrauputz) Innensilikat (mit Grundierung?) oder doch einfach...

  1. #1 Baldbauherr, 01.02.2010
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    Hallo.

    Was ist denn die bessere Farbe für den Rauputz (WDVS-Poroton-mineralischer Innenrauputz)
    Innensilikat (mit Grundierung?) oder doch einfach Tiefgrung plus Dispersionsfarbe.
    Bisher wurde der Putz noch nicht gestrichen (ist von natur aus weiß und 6 Jahre alt), allerdings an manchen Stellen gibts nun Farbabweichungen.
    Möchte nicht durch falsche Beschichtung die positiven Eigenschaften zerstören oder ist das eher unbedeutend?

    Der Farbenfachhändler sagt, kann man so oder so machen....

    Danke
     
  2. #2 Lucky Luke, 01.02.2010
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    Natürlich Innensilikat! Bevorzugt von Keim. Da kommt keiner ran. Wie zum Beispiel das Biosil- System.
    Grüße.
     
  3. #3 Baldbauherr, 01.02.2010
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    Danke.

    Ich denke der feinkörnige Rauputz zählt zu den unproblematischen Untergründen, oder?
    "Bei unproblematischen Untergründen kann für den Grundanstrich mit Wasser verdünnt werden, z. B. & Putze der Mörtelgruppe PI, II, III, IVc ,d, Vb & Beton &.... "

    Also einmal mit 10% Wasser verdünnt und ein zweites mal unverdünnt drüber. Mal schauen ob der Naturbaustoffhändler Keim führt oder gibts das "überall" ? (Malereinkauf, etc..)
     
  4. #4 Lucky Luke, 01.02.2010
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    Da hat ja schon einer kräftig gegoogelt. Die Website von Keim ist ganz brauchbar. Auf der Seite ist auch ein Tool für die Händlersuche.
    Kleiner Tip noch am Rande. Silikatfarben sind sehr empfindlich was das verdünnen mit Wasser angeht. Lieber mit Fixativ verdünnen. Bei zu viel Wasser neigen sie zum kreiden.
    Grüße.
     
  5. Netzer

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    Und bei zuviel Fixativ neigen sie zum ...?
     
  6. zoigl

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    Sagt der Eine auch zum Andern, auf die Frage :" Wie ist denn Deine Frau im Bett "?
    "Die Einen sagen so, die Andern sagen so" !:bounce:
    Da kann man nichts verkehrt machen. Wer Silikatfarbe will, der soll Silikatfarbe nehmen, muß nicht von KEIM sein, auch andere Markenhersteller sind OK und meist wesentlich billiger .
    Wer organische Farben nimmt, macht ebenso keinen Fehler, das sollte der Malermeister aber der Fairnis halber auch kundtun. Oder wird Er von KEIM bezahlt .:irre
    Im Innenbereich können Dispersionssilikatfarben bedenkenlos mit Wasser verdünnt werden , jedenfalls die Marken die ich verwende und nicht von Keim sind . :28:
     
  7. zoigl

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    Sagt der Eine auch zum Andern, auf die Frage :" Wie ist denn Deine Frau im Bett "?
    "Die Einen sagen so, die Andern sagen so" !:bounce:
    Da kann man nichts verkehrt machen. Wer Silikatfarbe will, der soll Silikatfarbe nehmen, muß nicht von KEIM sein, auch andere Markenhersteller sind OK und meist wesentlich billiger .
    Wer organische Farben nimmt, macht ebenso keinen Fehler, das sollte der Malermeister aber der Fairness halber auch kundtun. Oder wird Er von KEIM bezahlt ???:irre
    Im Innenbereich können Dispersionssilikatfarben bedenkenlos mit Wasser verdünnt werden , jedenfalls die Marken die ich verwende und nicht von Keim sind . :28:
     
  8. #8 Lucky Luke, 02.02.2010
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    Das war hier nicht die Frage. :mauer Die besseren Eigenschaften der Silikatfarben sind aber denke ich schlecht zu leugnen.
    Von einem Muss war nicht die Rede. Es wurde nur auf ein Risiko hingewiesen. Bei manchen Herstellern wird sogar explizit verlangt nur mit Fixativ zu verdünnen.
     
  9. #9 Lucky Luke, 02.02.2010
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    Da bin ich aber mal gespannt. :mega_lol: Wahrscheinlich auszusehen wie eine Grundierung oder was?
     
  10. #10 Hundertwasser, 02.02.2010
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    Was sind die herausragenden Eigenschaften der Innensilikatfarben?
    Wie machen sich diese für den Bauherrn bemerkbar.
    Gibt es Nachteile bei Innensilikatfarben?

    Bitte keine Polemik, nur Fakten (also belegen oder Quellen nennen).
     
  11. #11 Hundertwasser, 02.02.2010
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    Immer wieder ins Feld geführt wird die Fähigkeit Wasserdampf besonders gut diffundieren zu lassen. Aha. Nur was bringt uns das? Gerade die Fa. Keim betont immer wieder, wie toll sich diese Eigenschaft auf das Raumklima auswirkt. So soll der Wandaufbau durch die Diffusionsoffene Farbschicht besonders gut Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Wie das genau funktionieren soll weiss ich nicht. Was man nachvollziehen kann ist aber, wieviel Wasser sich in einem Zimmer befindet. Beispielsweise ein Wohnzimmer mit den Maßen 4,00 x 5,00 x 2,50. Macht also 50 m³. Nehmen wir mal an, wir hätten 21°C und 65% rel.Luftfeuchte dann erhalten wir ca. 605 Gramm Wasser in diesem Raum. (Luftfeuchterechner auf www.ib-rauch.de)

    Jetzt die Preisfragen:
    Wenn ich diesen Raum nicht lüfte, was passiert dann mit dem Wasser? Diffundiert das in die Wände oder was?
    Wird sich Feuchte und Temperatur groß verändern?

    Nehmen wir einmal an, dieser Raum war tagsüber nicht genützt und abends kommen die Bewohner nach Hause und werfen die Heizung an. Was passiert denn jetzt? Die Temperatur wird steigen und die Menschen werden Wasser über die Haut und die Atemluft abgeben. Steigt damit die relative Luftfeuchte an? Diffundiert jetzt mehr Feuchtigkeit in die Wand ein oder verlässt Feuchtigkeit den Wandaufbau? Ist nicht vielmehr Feuchtigkeit in Teppichen und Möbeln gespeichert und wie verhält sich diese Feuchtigkeit jetzt?

    Diese und mehr Fragen hätte ich gerne mal beantwortet. Wer die Antwort kennt oder mir jemanden nennen kann der mir die Fragen beantworten kann bekommt von mir ein Eis spendiert (oder wahlweise auch eine heisse Schokolade angesichts der gerade vorherrschenden Temperaturen).

    Aber bitte, die Antworten sollen schon sachlich fundiert sein, bitte keine Kaffeesatzleserei, Vermutungen oder Allgemeinplätze der Hersteller.
    Aber: Verweis auf Berechnungen, Quellenangaben, Literatur.

    Vielleicht finden wir ja gemeinsam eine Antwort auf diese wichtigen Fragen.
     
  12. #12 Rigipser, 02.02.2010
  13. #13 Hundertwasser, 02.02.2010
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    Danke für die Infos. Dann werde ich die Schriften mal durchackern.
     
  14. Netzer

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    Lucky Luke-
    kann es sein das der Anstrich bei zuviel Fixativ sozusagen "verglast"?
     
  15. zoigl

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    Ja Netzer,ich glaube, der LuckyLuke, der alte Westerngaul, hat da zuviel falsche Herstellerlektüre(Keim Purkristallat) gelesen und nicht richtig verstanden.
    Auf normalsaugenden Innenputzflächen kann man jederzeit mit wasserverdünnter Dispersions-Silikatfarbe arbeiten .
    Abber, was spricht im Innenbereich eigentlich gegen Marken-Dispersionsfarbe ELF/DIN 13300 ???
    Was machst Du denn mit Innensilikatfarbe, wenn Du kräftige Farbtöne homogen möchtest ? Ausbessern und Nachstreichen funzt ja dann gar nicht .:28:
     
Thema: Mineralputz innen: Innensilikat oder Dispersionsfarbe?
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