Mineralwolle oder Aufpreis für Hanf?

Diskutiere Mineralwolle oder Aufpreis für Hanf? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Trotz Suche im Forum habe ich diese Frage leider nicht für Neubauten gefunden, deshalb hier die Frage: Wir (2 Personen) wollen mit "egal" ein...

  1. #1 asserin, 8. Januar 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Januar 2012
    asserin

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    Trotz Suche im Forum habe ich diese Frage leider nicht für Neubauten gefunden, deshalb hier die Frage:

    Wir (2 Personen) wollen mit "egal" ein Fertighaus bauen, 150 qm auf 2 Etagen, kein Keller, Pelletsheizung.

    Nun wurde uns gegen Aufpreis in der Aussenwand, die so ausschaut (diffusionsoffener Wandaufbau)
    "egal" statt Mineralwolle Hanf für 2117 € angeboten.

    Selbiges wäre auch noch für die obere Geschoßdecke (Dachgeschoss nicht ausgebaut) möglich, kosten 1184 €.

    Macht es Sinn, diesen Aufpreis von insgeamt 3301 € zu investieren?
     
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  3. papeFT

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    Ehe jemand die Firmennamen löscht.
    Das ist eine Glaubensfrage. Wenn man das Geld übrig hat und etwas für die Ökologie tun will, dann ist Hanf wahrscheinlich bei entsprechender Dämmwirkung eine gute Wahl.
     
  4. asserin

    asserin

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    Oh sorry, das hatte ich im Eifer des Gefechtes ganz vergessen. Darum, wenn das oben gelöscht wird, hier nochmals die Baubeschreibung, Aussenwand, von Aussen nach innen:

    -Diffussionsoffener Außenputz aus Amierungsmasse und vollflächigem Gittergewebe
    - 60 mm Hartfaserplatte
    - 200 mm Mineralfaserdämmung (oder eben Hanf)
    - 12 mm OSB Platte
    - 12.5 mm Gipsbauplatte
     
  5. fmw6502

    fmw6502

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    hmm, hast Du Dich schon mal mit dem Thema Installationsebene beschäftigt bzw. den Herausforderungen, wenn sie wie anscheinend hier nicht vorhandenen ist?

    Warum "Lerchen" verbaut werden, ist auch putzig :o

    Gruß
    Frank Martin
     
  6. #5 wasweissich, 8. Januar 2012
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wahrscheinlich eben nicht , weil die dämmwirkung (wesentlich) schlechter ist ....

    und dafür dann extra zahlen ....


    na ja , aber vielleicht dann doch , für das gute ökogewissen , als ausgleich für die pelletheizung ....

    oder vielleicht das zusatzgeld in ein vernünftigeres heizungskonzept investieren??


    ;):shades
     
  7. #6 ReihenhausMax, 8. Januar 2012
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    Hanf hat einen schlechteren Dämmwert als Mineralfaserdämmung. Hanf liegt bei
    0.04 W/mK, Mineralwolle typisch 0.035 oder ggf. auch schon 0.032. Das sollte man
    ggf. auch mitbedenken (habt Ihr Spezifikationen für den U-Wert der Wand und
    die Lambda Werte der Materialien?). Ansonsten macht das Arbeiten mit den pflanzlichen
    Dämmstoffen einfach mehr Spaß, aber Ihr macht es ja so oder so nicht selber. Ich hab
    mit Stopfhanf teilweise bei der Kellerdecke und im Spitzboden gearbeitet (Dach mit Holzfasermaterialien dämmen lassen). Kein Vergleich mit der Glaswolle für die hinterlüftete vorgehängte Holzfassade, die aber halt WLG 032 hat.
     
  8. H.PF

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    Hanf ist halt viel schwerer...
     
  9. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Also ich würde...

    ... ja jetzt wieder mit meiner Einblasdämmung kommen:D
     
  10. asserin

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    Beim diffusionsoffenen Wandaufbau ist doch die Installtionsebene nicht so die Frage, oder?
     
  11. alex2008

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    Eine separate Installationsebene befindet sich meistens Wo????

    Genau zwischen luftdichter Ebene und Raum

    und wenn die "Installationsebene" in den Raum zwischen Luftdichtung und Aussenlauft verschoben wird Was flüstert uns da der gesunde Menschenverstand?
     
  12. mls

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    wird wohl eher 60mm weichfaser sein.

    12mm osb .. komisch, wenn ich wände rechnerisch nachweise, sind meist 15mm bis 25mm
    osb notwendig... also, besser nicht rechnen ;)

    nehmen wir trotzdem an, das funktioniert so - dann ist es doch eher holzbauerischer minimalkonens
    mit schwerpunkt "preisgestaltung".

    so auch der mehrpreis für die dämmung: 10 .. 15,-/m2 an mehrpreis .. holla.
    dafür bekommt man fast, als komplettpaket, die von morübe genannte einblasdämmung -
    oder schwere steinwolle.
     
  13. asserin

    asserin

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    Sorry hatte mich verschrieben, es muß heißen: 60 mm Holzfaserplatte
     
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  15. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    nicht nur fast...

    ... m³-Preis: 75 Euro :yikes
     
  16. Neutal

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    VON EVENTUELL EINGEBLENDETER WERBUNG IN DIESEM POS
    Als erstes fällt mir auch die etwas dünne OSB Platte und die fehlende Installationsebene auf. Im Holzbau nicht sehr Vorteilhaft.
    Wir haben immer 15 mm als minimale Lösung bekommen. Dünner ist statisch schon hart an der Grenze.
    Ich persönlich würde mich auch für eine Einblasdämmung entscheiden. Ist deutlich günstiger als die hier erwähnten anderen Varianten.
     
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Mineralwolle oder Aufpreis für Hanf?

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