Mineralwolle vs. Polystyrol

Diskutiere Mineralwolle vs. Polystyrol im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir wollen unsere Fassade 10cm dick dämmen, dann ein hinterlüftetes Klinkermauerwerk davorsetzen. Bisher sind wir davon...

  1. silvi

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    Hallo zusammen,

    wir wollen unsere Fassade 10cm dick dämmen, dann ein hinterlüftetes Klinkermauerwerk davorsetzen.

    Bisher sind wir davon ausgegangen dass mit Polystyrolplatten gedämmt wird, nun war heute wieder ein Maurer wegen eines Kostenvoranschlages bei uns der meinte, man würde mit Mineralwolle auch dämmen können, dies käme einiges günstiger.

    Nun meine Frage an die Fachleute hier:

    Was ist besser, Polystyrol oder Mineralwolle?
    Wo liegen die Vor- und Nachteile?

    Antworten wären prima - Danke!

    LG
    Silvi
     
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  3. JDB

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    Welche Winkel haben Deine Luftschichtanker zur Fassade?
     
  4. Robby

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    Dämmstoffplatten (z.B. XPS o. ä. sind schwer an den Luftschichtankern anzubringen.

    Die dabei entstehenden Ausbrüche müssen mit Spachtelbarem Dichtstoff an die Anker angearbeitet werden... und sie müssen speziell für diesen verwendungszweck geprüft und zugelassen sein.

    Mineralwolle ist leichter verarbeitbar und einige der o.g. Arbeitsschritte entfallen
     
  5. silvi

    silvi

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    Super, schon 2 Antworten ;-)

    Kann diese Wolle denn nicht nass werden? Habe Angst dass es zu einer urchfeuchtung kommt...?
     
  6. silvi

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    DURCHFEUCHTUNG natürlich...
     
  7. Robby

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    Diese ist hydrophobiert/imprägniert und auch für diesen Verwendungszweck geprüft und zugelassen
     
  8. #7 Torsten Stodenb, 28. Mai 2008
    Torsten Stodenb

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    "Diese ist hydrophobiert/imprägniert"

    O.k., aber was ist mit Nässe, die nach Niederschlägen noch auf dem Material haftet? Wenn man sie beim Putzen einschließt? Oder kommt das nicht vor? Wieviele Jahre dauert es dann, bis die Feuchtigkeit raus ist und die Schicht ihre vorgesehene Wärmedämmung endlich erfüllen kann?
     
  9. #8 Carden. Mark, 28. Mai 2008
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  10. #9 Torsten Stodenb, 28. Mai 2008
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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    O.k., ich hatte das mit der Luftschicht tatsächlich überlesen, sorry!
     
  11. Robby

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    Dafür brauchts auch keine Luftschicht...

    Durch die Verblendschale dringendes Wasser sickert zwieschen Hinterseite und der Miwo (imprägniert) nach unten und wird auf der Entwässerunsebene (Z- L Folie schadfrei nach außen abgeführt
     
  12. silvi

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    Wie dafür braucht es keine Luftschicht? D.h. es kann direkt an die Wolle geklinkert werden? Oder verstehe ich jetzt was nicht richtig?
     
  13. Robby

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    Ja genau... (einen Fingerspalt damit der Maurer die Steine auch setzen kann und eventuelle Toleranzen im Rohmauerwerk ausgeglichen werden können von ca. 2 cm bdarf es dennoch.

    Eine Luftschicht wäre min. 4 cm und entsprechende Lüftungsöffnungen in bestimmten Querschnittsgrößen wären dabei erforderlich...
     
  14. Robby

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    Ach..

    Das nennt sich dann zwei - schaliges Mauerwerk mit Kerndämmung...
     
  15. silvi

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    ah, verstehe.

    möglich ist also keine Luftschicht (bzw. 1-Finger-breit)

    oder

    eine Hinterlüftung mit z.B. offenen Fugen ab und an ?
    Was wäre zu empfehlen?

    Gibt es irgendwelche Nachteile der Mineralwolle? bisher hört sich alles positiv an...
     
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  17. Robby

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    Nicht offene Fugen ab und an sondern entsprechend DIN 1053 - 1

    In der Ausführung unterscheiden sich die Mineralwolle und die Platten gar nicht...
     
  18. silvi

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    Danke für die Info !!!!
     
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