MiniBungalow und EnEV

Diskutiere MiniBungalow und EnEV im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Hallo ich will einen sehr kleinen Bungalow bauen. Rahmenbedingungen: SD 20-24 Grad, Gebäudegrundfläche max 85 qm (max. GRZ), absolut...

  1. #1 Roadstar, 26. Mai 2015
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    Hallo
    ich will einen sehr kleinen Bungalow bauen.
    Rahmenbedingungen: SD 20-24 Grad, Gebäudegrundfläche max 85 qm (max. GRZ), absolut barrierefrei, kein Keller.
    Was sind die Optionen bzgl. Außenwänden einerseits und Energietechnik andererseits um EnEV einzuhalten?
    Welche Energietechnik ist sinnvoll und auch noch halbwegs wirtschaftlich (bei einem Einpersonenhaushalt!)?

    Pellet scheidet wohl aus wegen Platzbedarf, Erdwärme auch.
    Was bringt Sorlartherme oder Photovoltaik bei der Dachneigung im Voralpenland?
    Oder ist die verkappte E-Heizung aka Luftwärme-Pumpe alternativlos?


    Ansonsten: Mein spezieller Wohnbedarf ist eigentlich nur mit Neubau zu erfüllen, das Gebäude muß aber nicht ewig halten,
    20-25 Jahre, im Extremfall 30, dann ist es obsolet.



    Vorschläge, Ideen, Anregungen?

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  3. #2 Alfons Fischer, 27. Mai 2015
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    ohne dass ich den konkreten Fall jetzt kenne:
    Wie sieht es mit Gas (Erdgas/Flüssiggas) aus oder eventuell ein Pellet-Kaminofen (muss aber i.d.R. alle 1 bis 2 Tage mal nachgefüllt werden)?
     
  4. R.B.

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    Bei einem Haus mit 85m2 beheizter Fläche ist, selbst wenn die Ausführung nur nach EnEV erfolgt, mit einer geringen Heizlast zu rechnen. Aus dem Bauch heraus würde ich auf ca. 3kW tippen, evtl. auch weniger.
    Als weiterer Faktor kommt hinzu, dass es sich um einen 1 Personenhaushalt handelt, sprich die WW-Erzeugung dürfte auch kein Problem sein, da der WW Bedarf wohl eher gering ausfallen wird.

    Unter diesen Bedingungen sollte man die Investitionskosten sehr genau im Auge behalten, da die Verbrauchskosten vermutlich gering sein werden. Ob man dann beim Verbrauch durch den Energieträger 1Ct./kWh sparen kann, wird sich im Geldbeutel kaum bemerkbar machen.

    Für die WW-Erzeugung würde ich einen el. DLE als Variante mal genauer unter die Lupe nehmen. Diese Variante dürfte hinsichtlich Investitionskosten wohl unschlagbar günstig sein.
    Für die Beheizung des Gebäudes müsste man die Raumaufteilung kennen. Hier könnte der o.g. Pelletofen eine gute Alternative sein, bei einer wasserführenden Ausführung könnte man die Energie auch problemlos in andere Räume transportieren.

    Vergleichen würde ich diese Variante mit einer LWP (Inverter) die auf einen kleinen Speicher arbeitet um WW zu erzeugen, und die Heizenergie mit Hilfe einer FBH in den Räumen verteilt. Die JAZ wird zwar nicht weltbewegend sein, aber das spielt aufgrund des geringen Bedarfs auch keine so große Rolle. Ob dann am Jahresende eine JAZ von 3 oder 3,5 oder 4 auf der Rechnung steht, das macht bei den Verbrauchskosten nur ein paar Euro aus. Wenn man dafür ein paar Hunderter an Investitionskosten spart, hat man bereits gewonnen.

    Solar, egal ob PV oder Solarthermie, wird sich in diesem Fall nicht rechnen. Dafür ist der Bedarf zu gering.
     
  5. planfix

    planfix Gast

    ...im Allgäu gibts auch mal lange Winter.
    Wasser mit DEL, keine Frage.
    Heizung:
    LWP ist Unsinn, dafür ist einfach zu viel Winter.
    Ich würde eine DK/DV nehmen. Die 50- 100m² für den Kollektor sollten auch auf kleinem Grund machbar sein.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Viel zuviel Aufwand. Es gibt genügend Inverter die auch noch bei -20°C AT funktionieren, und ob dann an den wenigen Tage der COP bei 2 liegt oder 2,5 oder nur 1,5 ist egal. Entscheidend sind hier die Investitionskosten, und da hat eine kleine Inverter die Nase vorn. Für das Geld kriegt man nicht einmal den Kollektor verbuddelt.
     
  7. planfix

    planfix Gast

    das seh ich nicht so.
    1. die DK/DV maschine ist einfacher und günstiger.
    2. FBH ist sowieso
    3. erdarbeiten, da kommt es auf den baugrund an. da kann ich so auch nur raten. aber bei der geringen fläche bezwiefele ich, daß es so viel ausmacht.
    4. last but not least, die sparst das ganze gedöhns vom wasserkeis der FBH. keine pumpen, keine wartung dafür. das einzige, was kaputtbat ist, ist der kompressor und der hat normalerweise viele jahre.
     
  8. R.B.

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    Wozu um alles in der Welt willst Du hier auch noch DK machen?

    Eine Split-Inverter (Markengerät) kostet in der Leistungsklasse betriebsbereit, also inkl. Montage, Kleinteile und allem drum und dran, max. 6.000,- €, typ. um die 5.500,- €. Die funktioniert garantiert bis -20°C AT und liefert bei bei -15°C AT noch einen COP von etwa 2,3. Darin ist alles enthalten für den Anschluss an die FBH. Die meiste Zeit des Jahres arbeitet sie mit einem COP weit jenseits der 3, am Jahresende dürfte man bei einer JAZ von 3,5 landen, was bei der geringen Heizlast sowieso keine Geige spielt. Ob 300kWh oder gar 500kWh mehr oder weniger an Stromverbrauch pro Jahr, darauf kommt es hier nicht an. Wenn es wirklich um die Verbrauchskosten geht, dann soll er sich einen Pelletofen in die Bude stellen und mit Sackware befüllen. Da kostet die Tonne max. 300,- € in Kleinmengen und mehr als 1 Tonne pro Jahr wird er sowieso nicht brauchen.

    Die FBh würde ich sowieso immer wasserführend auslegen da man damit einfach flexibler ist. Ob dann irgendwann mal Solarthermie oder ein anderer Wärmeerzeuger in Frage kommt, von mir aus auch ein wasserführender Holz- oder Pelletofen, mit einer wasserführenden FBH ist der Anschluss immer einfach möglich. Dabei kosten die paar Meter Verbundrohr auch nicht die Welt, und bei 85m2 genügt ein relativ kleiner Verteiler. Lass es zusammen mal 500,- € bis 1.000,- € für die FBH sein, dann ist das Thema gegessen. Sind doch nur 80m2.
     
  9. #8 Roadstar, 27. Mai 2015
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    Das ist noch recht optimistisch, die von mir genannten 85qm sind GRZ, also z.B. 8,5x10 Außenmaß, wenn ich da jetzt 37,5 cm Außenwandstärke ansetze, dann bleibt noch eine Innenfläche von genau 75 qm!
    Mit ein paar Innen-Wänden komme ich dann auf 67 bis 69qm Wohnfläche (HWR eingeschlossen).

    Ansonsten muß ich noch ein paar Infos nachtragen:
    Gas aus der Leitung, Fernwärme o.ä. gibts nicht.
    Zu beheizende Räume gibt es: Wohnzi mit Kochnische, Bad und Schlafzimmer (evtl. noch HWR).
    Holz-/Pelletofen als einzige Heizquelle scheidet aus, da bräuchte es mindestens noch irgendeine Forstsicherung,
    falls ich mal überraschend im Krankenhaus lande.
    Aber ergänzend wäre so etwas denkbar, wenn es auch ohne Strom noch funktioniert.
    Kann man damit auch sein Soll an Nutzung von erneuerbaren Energien erfüllen?

    DLE klingt sehr gut, das spart auch noch Platz im HWR.
    Die Größe des HWR ist auch noch so ein wunder Punkt - ich habe jetzt mal 3,5x2 angesetzt,
    aber reicht das auch für eine Waschmaschine - oder muß die in die Küche?

    Ansonsten ist gerade in meinem Falle geringerer Invest zu Lasten etwas höherer laufender Kosten ein guter Ansatz,
    denn mit meinem Vorhaben werde ich bei der Bank mit ganz sattem Malus belegt, einerseits wegen meines Alters und
    andererseits wegen der schlechten Verwertbarkeit des Gebäudes - ich muß also einen hohen EK-Anteil bringen.

    Es geht also eigentlich darum mit welcher Technik ich am "rentabelsten" die erneuerbaren Energien mit einbeziehe,
    denn Gasbrennwert (evtl. in Kombination mit DLH) wäre vermutlich durchaus wirtschaftlich, nur die Nutzung erneuerbare Energien fehlt.

    Deshalb zwei Fragen:
    - Wie sind die laufenden Kosten (Wartung/Reparatur ...) einer LWP?
    - Wäre auch Gasbrennwert plus Holz-/Pelletofen (nicht wasserführend) EnEV-konform?
    (Ein wasserführender Ofen plus Kamin ist dann vermutlich wieder zu aufwendig und hat auch keinen Autarkie-Mehrwert)
     
  10. #9 feelfree, 27. Mai 2015
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    feelfree Gast

    Warum nicht möglichst einfach und NUR Gasbrennwert? Das EEWärmeG (nicht die EnEV!) erlaubt auch Ersatzmaßnahmen statt dem Einsatz von erneuerbaren Energien, beispielsweise Dämmung 15% besser als EnEV.
     
  11. #10 Alfons Fischer, 28. Mai 2015
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    nur "Dämmung 15% besser" reicht leider nicht, es muss auch Q''p um 15% unterschritten werden.


    In dieser besonderen Situation würde ich mir an Ihrer Stelle mal "spaßeshalber" Gedanken darüber machen, eine Befreiung von den Anforderungen der EnEV (§25 EnEV) zu erwirken. Die Möglichkeit einer Befreiung ist ja ausdrücklich vorgesehen, warum sollte man es im Einzelfall aufgrund der besonderen Umstände also nicht nutzen können?

    ...oder doch einen Pelletofen, der für den Fall des überraschenden Krankenhausaufenthalts durch einen Elektroheizstab im Pufferspeicher quasi als "Notnagel" ergänzt wird? In diesem Fall dürfte die Anforderung der EnEV eher kein Problem sein.
     
  12. Jan81

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    man kann deutlich dünneren Wänden bauen stichwort holzrahmenbau. Man brauch keine 37,5. Denke 25-30 cm sollten auch ausreichen für Enev (kann aber nicht 100% sagen). Die Innenwände kann man auch in Trockenbau machen und deutlich dünner machen.

    Nur was ist mit der Terasse? Diese gehört noch zu GRZ. Ist keine gewollt? Man muss auch gucken ob man mit Einfahrt, Gehwegen usw. noch zurecht kommt. Das Grundstück schein doch sehr klein zu sein.
     
  13. R.B.

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    Rechne mal die Investitionskosten durch. Gasbrennwerter, LAS, Gasanschluss oder Gastank im Garten, da kommt einiges zusammen. Wenn dann noch die Gebäudehülle deutlich verbessert werden muss rechnet sich das nie und nimmer. Von den Preisen für Flüssiggas möchte ich erst gar nicht anfangen.

    Wenn man jetzt noch eine vernünftige Ortsangabe hätte dann könnte man auch etwas genauer "schätzen".

    Bei der Pelletvariante gebe ich noch zu bedenken, dass mit zunehmendem Alter das Schleppen der Sackware auch nicht leichter wird. Zudem braucht man irgendwo einen Lagerplatz wo man min. 1 Palette mit Sackware geschützt lagern kann.

    Da gibt es nicht viel zu warten.

    eine sinnfreie Variante. Was willst Du mit einem Kaminofen? Hast Du ausreichend kostengünstiges Holz? Möchtest Du die nächsten Jahre Holz schleppen? Ansonsten würde das der Grundidee, möglichst geringe Investitionskosten, widersprechen. Wenn es unbedingt sein muss, dann stelle Dir eine möglichst billige Blechkiste in´s Haus in der Du ab und zu mal ein bisschen Holz verfeuern kannst. In Verbindung mit einer WP könnte man das andenken, wenn auch so eine Lösung wirtschaftlich nicht gerade sinnvoll wäre. Im Zusammenhang mit einem Pelletofen wäre das völliger Unsinn. Zusammen mit einem Pelletkessel könnte man so etwas in Erwägung ziehen, aber ein zentraler Pelletkessel wäre für das kleine Haus nicht sinnvoll (Leistung, Platzbedarf), und zudem viel zu teuer.

    Bedenke auch, dass eine Holzfeuerung (auch Pellets) einen eigenen Schornstein benötigt, inkl. Schornsteinfeger der regelmäßig vorbei schaut und für die Reinigung und Messung sein Geld verlangt. Bei vielleicht 300,- € Heizkosten pro Jahr erhöhen 50,- € oder 100,- € für den Schorni die Heizkosten bereits um über 30%.
     
  14. Roadstar

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    Danke für den Hinweis.
    Wenn dazu die Gebäudehülle verbessert werden muß, dann ist das natürlich völlig daneben, kostet ja nicht nur Geld sondern auch noch Wohnfläche.


    Danke
    Auch zwei in meinem Fall zählende Minuspunkte.




    Ok- ich habe tatsächlich immer wieder mal Holz übrig, besonders nach großen Unwettern - in Einzelfällen sogar echt große Bäume, aber für dauerhafte Selbstversorgung reicht es trotzdem nicht und die Verarbeitung wird zu einem immer größeren Problem
    Aber das bleibt trotzdem ein Punkt über den ich noch grübeln muß, denn dabei geht auch um das notfalls Heizen zu können, selbst wenn es gerade keinen Strom, kein Gas oder kein Heizöl gibt.
    Weitere Nutzen wäre das schnelle Hochheizen, was eine Fußbodenheizung nicht kann.

    Aber hier war meine Frage ja eigentlich, ob der zusätzliche kleine Holzeinzelofen als Nutzung regenerativer Quellen im Sinne von EnEV zählt.
     
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  16. Roadstar

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    Ok da habe ich dann den Grundstücksplan / Bauvoranfrage falsch interpretiert, da hat der Architekt auf dem Plan vermerkt Grz Haus 1 0,18 aber weiter unten als Fließtext steht : "Wenn die Zufahrt nicht zur GRZ zählt können wir 0,27 einhalten."
    Mündlich wurde mir erläutert, daß ich neben den 0,18 für Wohngebäude auch noch 50% davon =0,09 für "Nebenflächen" verbrauchen darf (für Garage, Stellplatz Gartenhaus etc.
    Auch klar: der Architekt hat bei keinem der 4 Häuser eine Terrasse oder Wege eingezeichnet/eingerechnet!
    Und die Gemeinde hat diesen Gesamt-Plan positiv beschieden und danach darf/muß ich ja auch noch 3x5 Garage mit 3x5 Vorplatz sowie 2,5x5 Stellplatz (zufällig genau 42,5 qm) errichten.
    Auch bei meinem Besuch im Bauamt war Terrasse kein Thema, vermutlich werden in der Gegend nachts nicht nur die Gehsteige sondern auch die Terassen hochgeklappt.

    Zurück zur EnEV
    die Außenwandstärke 37,5 habe ich aus einem Hausangebot des Grundstücksmaklers:
    Poroton ohne zusätzliche Dämmschichten, angeblich EnEV-konform (aber bei der Technik dann LuftWärmePumpe plus Solarthermie mit Heizungsunterstützung), also evtl. schlechte Dämmung durch mehr Technik kompensiert.

    Was sind die Mindest-Wandstärken für EnEV bei den gängigen Bauweisen (Ziegel, Poroton, Holzständer) ohne Kompensation durch bessere Technik?
    (Eine dünnere Außenwand würde natürlich etwas mehr Wohnfläche schaffen)

    Ansonsten: der Grundriß versucht Innenwände zu minimieren, alle Nebenräume hängen direkt (ohne Flur) am offenen Wohn-/Koch-Zentralbereich, fast alle Innenwände sind 30 cm dick, da Installationsträger, nur das Schlafzimmer hat eine 12 cm Wand.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Was den Holzofen betrifft, da würde ich, wenn überhaupt, eine billige Blechbüchse in die Bude stellen. Egal was EnEV oder sonstwer sagt, einfach als Hobbyofen in dem ab und zu mal die Reste vom letzten Sturm verbrannt werden können. Der Spaß wird teuer genug da der Schornstein min. 1 Mal jährlich vom Schorni überprüft werden muss (gelegentliche Nutzung vorausgesetzt) was unter´m Strich etwa 50,- € p.a. ausmacht. Das würde ich halt unter Hobby verbuchen.

    Was Deine Frage zu den Wandstärken betrifft, so kannst Du ganz grob davon ausgehen, dass Du mit einem 36er Ziegel und einer entsprechenden Dachdämmung die EnEV einhalten wirst. Eine dünnere Außenwand wirst Du mit HRB erreichen. Ich weiß nicht ob hier 10cm mehr oder weniger den Kohl fett machen. Eine Massivwand mit 24cm könnte man mit etwas Glück und Rechenkünsten vielleicht noch so hinbiegen dass die EnEV erfüllt wird. Dann landet man aber bei Mehrkosten für den Stein/Ziegel. Unter´m Strich sind dann die 10cm vielleicht teuer erkauft. Deswegen muss man die verschiedenen Varianten einfach mal durchkalkulieren.

    Noch mal zurück zur Heizung. Frage mal bei den Stadtwerken nach den Anschlussgebühren für einen Gasanschluss. Ich vermute dann hat sich diese Variante erledigt. Die Verbrauchskosten sind bei dem geringen Bedarf ein weiteres Thema. Der lokale VNB hat keinen brauchbaren Tarif bei solchen Kleinmengen, und auch externe Anbieter helfen da nicht viel weiter. Unterstellt man ein gut gedämmtes Haus mit der geringen beheizten Fläche, dann könntest Du mal grob mit einem Jahresbedarf um die 5.000kWh rechnen. Da landest Du unter Berücksichtigung eines (Jahres)Wirkungsgrads von 90% schnell bei deutlich über 7Ct./kWh thermisch.
    Eine LWP könnte sich dann ab einer JAZ von 3,3 rechnen.

    Es könnte sich sogar lohnen wenn man die LWP mit einem normalen Hausstromtarif betreibt. Bei geschätzt 1.500kWh el. p.a. spart man sich dann den zweiten Zähler mit allem drum und dran. Früher haben die Anbieter die Nutzung des Hausstroms für die Heizung ausgeschlossen, aber bei dem geringen Bedarf könnte ich mir gut vorstellen, dass das möglich ist. Vorher mit dem Anbieter abstimmen und gleich dazu sagen, dass es um einen sehr geringen Bedarf geht.

    Jetzt musst Du aber erst einmal Zahlen beschaffen mit denen Du einen Vergleich anstellen kannst.
     
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