Möglichkeiten einer Fussbodenheizung ?!

Diskutiere Möglichkeiten einer Fussbodenheizung ?! im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Erstmal hallo ans Forum und dann komm ich gleich zum Thema. Ich habe eine Maisonetten-Wohnung gekauft in der komplett Teppich ausgelegt ist....

  1. thesmiler

    thesmiler

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    Erstmal hallo ans Forum und dann komm ich gleich zum Thema.

    Ich habe eine Maisonetten-Wohnung gekauft in der komplett Teppich ausgelegt ist. Jetzt überlege ich diesen zu entfernen und dafür alternativ Laminat, Parkett oder Fliesen zu legen. Das Problem was ich habe oder besser die Bedenken sind, das der Fussboden zu kalt werden könnte und ich immer so eine unangenehme Fusskälte in der Wohnung haben kann.

    Die Frage ist welche Möglichkeiten gibt es FBH zu legen ohne dabei deutlich (> 1cm) Auftrag zu haben.

    Die Fakten sind:
    - Wohnung darunter ist geheizt
    - es liegen Fliesen in der Wohnung und darauf der Teppich (Fliesen) sollen auch raus
    - der Auftrag sollte zum jetzigen Stand nicht mehr als 1cm sein
    - es gibt noch 2 Heizkörper in dem Raum (offen nach oben wegen Gallerie)
    - nach Möglichkeit keine Stromlösung
    - Unterhaltskosten ---> Strom zu teuer bei 60m² ?!
    - Zentralheizung fürs ganze Haus mit Zähler am Wohnungseingang

    Ich tendiere zu Fliesen aufgrund das wir eine grosse Fensterfront nach Süden haben und der Teppich der davor liegt schon deutliche Spuren von schon fast Verbrennungen hat. Mein Bedenken nachdem ich bei einem Freund hochwertiges Parkett gesehen habe, 6 Monate nach Einbau, das Laminat als auch Parkett schnell wieder vergilbt und man Stellen sieht wo vorher was stand und man in seiner Wahl Möbel zu stellen durch optische Aspekte eingeschränkt ist.
    Zum anderen sollten Kostenpunkte auch nicht ausser Acht gelassen werden, wobei ich da auch erstmal völlig offen bin, nur das auch darüber gesprochen werden muss.

    So ich hoffe das reicht erstmal als Angaben. Wenn weitere Fragen offen sind immer raus damit.

    So dann hoffe ich das Möglichkeiten nur so kommen.

    PS: Vorab habe ich mich natürlich auch ein wenig belesen und bin auf "Warmup" gestossen welches eine ele.FBH ist. Diese scheint mir aber eher für kleiner Räume sinnvoll da die Kosten für 0,02€/m²/h doch verdammt hoch scheinen. Ich wäre bei 60m² und 8h täglich (was ich glaube zu wenig ist für ne FBH) und 120 Tagen schon auf 1000€ im Jahr gekommen.

    Da Stellt sich mir die Frage was kostet eine FBH im Unterhalt im Vergleich zu normalen Heizkörpern? Das die FBH eine längere Anlaufzeit benötigt ist mir klar und daher gehe ich davon aus dasauch 8h am Tag nicht reichen.

    ok jetzt aber schluss...

    schon einmal Dank für Infos und Vorschläge

    mfg
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    K.O. für eine wassergeführte FBH.

    Und eine E-FBH würde ich nicht empfehlen. Dann schon eher einen Bodenbelag der nicht so "fußkalt" ist (Bsp.: Kork).

    Somit hätte sich das Thema Verbrauchskosten auch erledigt. :D

    Bei Interesse liefere ich natürlich noch gerne weitere Infos.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Manfred

    Manfred

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    Hallo TheSmiler,

    das dürfte echt schwer werden.

    Wenn du eine Betonboden hast könnte man mit einem Kapillarsystem evtl. die niedrigste Aufbauhöhe machen. Der Untergrund darf dabei nicht elastisch sein.

    Was da wirklich geht kann ich nicht genau sagen. Kannst ja mal im Zusammenhang mit Fussbodenheizung nach Kapillarsystem suchen.

    Technisch ist das allerdings recht aufwändig mit Systemtrennung usw. und nicht unbedingt eine Lösung der ich viel Vertrauen schenke (mit den dünnen Röhrchen). Ist aber nur meine Meinung.

    Vermutlich hast du auch keinen Einfluss auf die Vorlauftemperatur der Zentralheizung. Wenn diese (wahrscheinlich) recht hoch ist dann geht das auch nicht so einfach.

    Ich denke mal da lässt sich kaum was machen bei dir. Aber vielleicht meldet sich ja noch ein Profi.
     
  5. thesmiler

    thesmiler

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    Was wäre denn das minimum an Auftrag?
    Ob ich in den Betonboden etwas rein machen kann ich leider nicht sagen.

    Richtig, auf Vorlauftemperatur habe ich keinen Einfluss ausser ich stelle mir noch nen Wärmespeicher aufn Dachboden der mir alles vorheizt aber dann muss ich das auch elektrisch machen. Solar fällt leider komplett raus da die Dachschräge nicht nach Süden sondern Osten ist.

    Wie schaut es aus mit einem Anschluss an die Rücklaufleitung der Heizkörper? ok Thema auch wieder Aufbauhöhe.
     
  6. thesmiler

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    http://casamatik.com/haus/kapillar.htm

    Hört sich sehr interessant an da ich sowas ja scheinbar im Fussboden mit minimalem Auftrag integrieren kann und zusätzlich noch in den Schrägen der Wohnung hinter die Rigipswände verbauen kann und somit eine Klima spare. Die Schräge soll dieses Jahr sowieso aufgemacht werden zum nachdämmen.

    Hat einer Genauere Erfahrung damit?
    Habe auch gelesen das es deutlich effizienter ist als herkömmliche FBH ?!

    Welche Möglichkeit gibt es diese Sache umzusetzen? Muss ich einen Speicher aufs Dach stellen und diesen dann elek. beheizen und kühlen im Sommer?!
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Ohne Sonderkonstruktionen zu berücksichtigen, würde ich 5-7cm mal als Untergrenze ansehen, und dabei ist das Thema Dämmung nach EnEV noch garnicht enthalten.
    Das Thema Lasten spieltn auch noch eine Rolle.

    Das Thema FBH am Rücklauf der Heizkörper wurde schon oft diskutiert. Stichwort: RLT Ventil
    Kurz gesagt, diese Variante ist nicht zu empfehlen. Details findet sich Suchfunktion.

    Gruß
    Ralf
     
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  9. thesmiler

    thesmiler

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    @Ralf
    was meinst du mit Thema Lasten?
    und was muss man bei der Dämmung beachten?

    sonst keiner ne idee oder Erfahrung mit der Kapillargeschichte?

    mfg
     
  10. Manfred

    Manfred

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    @TheSmiler

    ich greife Ralf einfach mal vor. Er wird ja vermutlich auch noch was dazu sagen.

    Normalerweise muss unter die FBH ein Mindestmaß an Dämmung (Styropor, Styrodur, PUR).

    Eine normale FBH könnte auch zu schwer sein so dass die Decke die Heizung nicht tragen kann (das meinte Ralf wohl mit den Lasten) und es wären Sonderkonstruktionen nötig die leichter sind.

    Mit der Kapillar-FBH wären Lasten kein Thema, aber Dämmung. Diese kann man unter einer Kapillar-FBH nämlich gar nicht verlegen - selbst wenn man den Platz dazu hätte. Wenn man mehr Höhe zur Verfügung hat würde man aber auch wieder nicht auf ein Kapillarsystem zurückgreifen.

    Inwiefern eine Befreiung von dieser "Dämmpflicht" möglich wäre kann ich nicht sagen.

    Du kannst natürlich direkt alles als Wand- oder Dachschrägenheizung auslegen. Dann wäre der Boden kein Thema mehr. Du hast aber immer noch das Problem mit der Vorlauftemperatur - ach ja und immer schön aufpassen wo man Nägel reinschlägt oder Löcher bohrt wenn man was aufhängen möchte :D

    Ich sach mal, alles nicht so optimal.

    Unabhängig von der Machbarkeit........... Frag mal auf www.haustechnikdialog.de nach oder suche dort einfach nach der Wortkombination "kapillar" und "steffen". Dieser Steffen schwört da voll drauf.
     
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