Möglichkeiten zur Fussbodensanierung in einem Altbau

Diskutiere Möglichkeiten zur Fussbodensanierung in einem Altbau im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Wir wollen im Wohn, Ess und Flur im EG unseres Altbaus (Baujahr ca 1900) Fliesen legen. Die Kellerdecke ist eine Kappendecke. Darauf liegt...

  1. #1 Bastler71, 9. August 2013
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    Wir wollen im Wohn, Ess und Flur im EG unseres Altbaus (Baujahr ca 1900) Fliesen legen.
    Die Kellerdecke ist eine Kappendecke. Darauf liegt Schüttung (Sand).

    Im Wohnzimmer liegen die orginal Dielen auf Balken, die direkt in der Schüttung liegen.
    Die Dielen sind in schlechtem Zustand. Wir haben uns daher entschlossen die abzureissen.
    Wir müssen die Höhe dieses Fussbodens wieder annehmen (wegen der Höhe der Treppe im Flur).
    Einfach etwas auf diesen Boden legen scheidet daher aus.

    Im Essberich im Flur und Essbreich hat der Vorbestizer einen Estrich gelegt.
    Darauf lagen Fliesen in Speiss. Da dieser Estrich ist ziemlich schief. Daher war der Speiss an der dünnsten Stelle nur 1-2cm und an der dicksten 5-6cm.

    Die Frage ist nun, wie wir auf dieser Fläche am besten einen einheitlichen Untergrund herstellen um 60x60cm Fliesen verlegen zu können.
    So weit ich weiss gibt es für eine Höhe von 5cm keine Ausgleichsmassen, wie das für kleinere Höhen der Fall ist. Das it doch so, oder?
    Wäre Gussasphaltestrich eine Alternative, die man einfach auf den existierenden scheifen Estrich auftragen kann?
    Wäre Gussasphaltestrich auch geeignet um den auf der Schüttung im Wohnbereich aufzubringen? Wenn ja, wie bereitet man die Fläche darunter vor?
    Gibt es andere Alternativen (die einzige, die mir einfällt, wäre den schiefen Estrich rauszumachen und neuen rein, was uns Wochen oder sogar Monate kosten würde, bis das umgesetzt wäre).
    Für jegliche Vorschläge wären wir dankbar!
     
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  3. #2 Bastler71, 9. August 2013
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    Ich entschuldige mich für den übelen Text, den ich verfasst habe. Ich bin in neu hier und hatte vermutet meinen eigenen Text noch korrigieren zu können. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Hätte ich das gewusst hätte ich um die Uhrzeit nichts mehr getippt!
     
  4. #3 Gast036816, 9. August 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    was ist denn darunter - keller, andere wohnung oder?

    gussasphalt habe ich bisher nicht auf holzdecken eingebracht, wird heiss eingebaut!!!

    was zu klären ist, ob die holzdecke geeignet ist, die last eines estrichaufbaus zu übernehmen. auch wenn der/die vorbesitzer dies gemacht haben, wäre ich vorsichtig, dies zu wiederholen. sollte dies möglich sein, muss dein unterbau exakt geplant werden. du solltest dafür eigenen sachverstand in form von mindestens 2 planern engagieren.
     
  5. #4 Alfons Fischer, 9. August 2013
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    ich hätte Bedenken, dass eine bisher nach oben hin offene Holzkonstruktion mit nahezu diffusionsdichten Materialien zugemacht wird.

    Meine Empfehlung: klare Verhältnisse schaffen! Also Rückbau des alten Murkses (schiefer Estrich) einschließlich Unterbau und Neuaufbau.
    Und: Sie müssen sich die Frage gefallen lassen, was 60x60-Fliesen in einem Altbau auf evtl. unsicherem/"weichen" Untergrund sollen? Möglicherweise windet sich der Fliesenleger aus der Gewährleistung raus, wenn kein vernünftiger Aufbau erfolgt.
     
  6. #5 Bastler71, 9. August 2013
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    >gussasphalt habe ich bisher nicht auf holzdecken eingebracht, wird heiss eingebaut!!!
    Der Holzaufbau würde verschwinden. Die Dielen und, wenn nötig, auch die darunter liegenden Balken.

    >was zu klären ist, ob die holzdecke geeignet ist, die last eines estrichaufbaus zu übernehmen. auch wenn der/die vorbesitzer dies gemacht haben, wäre ich vorsichtig, >dies zu wiederholen. sollte dies möglich sein, muss dein unterbau exakt geplant werden. du solltest dafür eigenen sachverstand in form von mindestens 2 planern >engagieren.
    Ja, völlig richtig. Der Vorbesitzer hat es mit der Statik alles andere als genau genommen.
    Allerdings ist es hier so, dass darunter eine Kappendecke ist (die ist auch in sehr gutem Zustand). Die Schüttung darüber ist purer und sauberer Sand. Sand und Beton haben ein ähnliches spezifisches Gewicht. Deshalb denke ich das ist ok.

    Die Planner, die ich Moment habe, sind ein Energieberater und ein Statiker.
    Sind das die Art Planner an die Du gedacht hattest, oder gibt es dafür andere Experten?
     
  7. #6 Bastler71, 9. August 2013
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    >ich hätte Bedenken, dass eine bisher nach oben hin offene Holzkonstruktion mit nahezu diffusionsdichten Materialien zugemacht wird.
    Danke für den Hinweis. An mögliche Probleme mit der Dampfdiffusion habe ich bisher garnicht gedacht.
    Allerdings war auf der Holzkonstruktion vorher irgendein 50er Jahre Plastik Belag und darunter alles schön trocken und schimmelfrei (zumindest so weit ich bisher reingesehen habe).

    >Meine Empfehlung: klare Verhältnisse schaffen! Also Rückbau des alten Murkses (schiefer Estrich) einschließlich Unterbau und Neuaufbau.
    Ok, danke für die klare Meinung.
    Wir ziehen das durchaus in Betracht. Nur bevor wir das angehen, will ich sicher gehen, dass das wirklich die einzige saubere Lösung ist.
    Deshalb bin ich für euere Meinungen sehr dankbar!

    >Und: Sie müssen sich die Frage gefallen lassen, was 60x60-Fliesen in einem Altbau auf evtl. unsicherem/"weichen" Untergrund sollen? Möglicherweise windet sich der >Fliesenleger aus der Gewährleistung raus, wenn kein vernünftiger Aufbau erfolgt.
    Mir ist das Problem bewusst. Meine Partnertin hängt an grossen Fliessen. Deshalb schauen wir, ob sich dafür eine solide Lösung findet.
    Ich bekomme immer mehr den Eindruck der alte Estrich muss raus und wir müssen neuen Estrich reinmachen, wenn wir 60x60 Fliesen wollen.
     
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