"Nachbehandlung" von Filigrandecken (vor einer Tapezierung)

Diskutiere "Nachbehandlung" von Filigrandecken (vor einer Tapezierung) im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo ist es erforderlich eine Filigrandecke (wenn der Rohbauer die Stoßfugen verspachtelt) noch vorzubehandeln (weitere Verspachtelungen oder...

  1. #1 thomasgoetz, 8. November 2008
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    Hallo

    ist es erforderlich eine Filigrandecke (wenn der Rohbauer die Stoßfugen verspachtelt) noch vorzubehandeln (weitere Verspachtelungen oder Verputzung) bevor dies mit einer Rauhfasertapete tapeziert werden kann?

    d.h. Muss der Verputzer in der Regel diese Decken auch noch mal verspachteln, bevor die Rauhfasrertapete drauf kann?

    Besten Dank und Gruß
    Thomas
     
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  3. #2 Hundertwasser, 8. November 2008
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    Normalerweise sind die Stöße plan verspachtelt, dann muss man nichts mehr spachteln. Mal eine Richtlatte an die Decke halten, quer über die Fuge und gucken. Wenn o.k. die Decke mit Kleister vorstreichen und los gehts.
     
  4. Stefan61

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    Eine vollflächige Spachtelung ist jedenfalls unnötig. Möglicherweise müssen die gespachtelten Übergänge geschliffen werden, um eine hochwertige Optik zu erhalten. Besonders bei großen Räumen ist die Anbringung eines Malervlies vor dem Anstrich bedenkenswert, weil die Betondecken in den ersten Jahren schrumpfen und dabei Risse auftreten können.
     
  5. #4 thomasgoetz, 8. November 2008
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    Hallo Stefan

    das Malervlies brauche ich aber nicht, wenn die Decke tapeziert wird, oder doch?

    Gruß
    Thomas
     
  6. #5 Herr Nilsson, 8. November 2008
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    @stefan:
    Du meintest EMPFEHLENSWERT, oder!?!?!?
     
  7. #6 thomasgoetz, 8. November 2008
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    äh, ich bin jetzt ein wenig verwirrt...
     
  8. Shai Hulud

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    Du wirkst sonst auch wie ein Suchender. :shades

    Wie wäre es denn mit einem selbst bezahlen Planer? Der könnte dich aus deiner Verwirrung befreien.
     
  9. #8 Herr Nilsson, 9. November 2008
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    Meine Sicht der Dinge:
    Durch Biegung der Decke infolge Auflast bzw. Schwund kommt es zu Zugspannungen am "Streichgrund"/ Oberfläche der Decke. Diese Zugspannungen führen dann oft zu Risse. Vlies kann die Abzeichnung der Rissbildung zumindest vermindern.
    Kommt natürlich drauf an ob die Filigrandecken noch Schwundpotential besitzen und wie weit die Decken gespannt sind (zulässige Durchbiegung l/300).
     
  10. Stefan61

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    @thomasgoetz: Ich bin derselben Meinung wie Herr Nilsson, habe für das Malervlies aber nicht "empfehlenswert", sondern nur "bedenkenswert" geschrieben, weil die Meinungen über diese Frage auseinandergehen (manche machen es ohne Malervlies).

    Zu Ihrer Frage: Wenn Sie die Decke tapezieren lassen, benötigen Sie natürlich kein Malervlies. Aber warum tapezieren? Neue Filigrandecken und neuen Putz würde ich nie tapezieren lassen, sondern nur streichen. Sieht besser aus und ist billiger. Manche vergessen, daß Tapeten im Grunde nur Behelf zur Kaschierung eines schlechten Untergrundes sind (na ja, es gibt natürlich auch Fans von Blümchentapeten).
     
  11. Robby

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    Immer lustig manches zu lesen :)

    Die Schwindprozesse werden in einer Platte wenig zu Problemen und Rissbildungen in der Scheibe selber führen, ebensowenig die Durchbiegung durch Schlankeit :D

    Viel mehr ist hierbei die Gebrauchstauglichkeit für andere Bauteile gemeint. Interessierte sollten das in der DIN 1045 nachlesen :D

    Bei Filligrandecken ist vor allem mit erhöhter Gefahr von Rissbildung in den Fugen zu rechnen wenn kein genügender Verbud zum Aufbeton vorhanden ist. Sollte dieser gegeben sein würde durch den Kraftschlüssigen Verbund zum Aufbeton und das damit verbundene Schwinden eher eine Pressung auf die Fuge wirken, denn der Aufbeton weiß ja nicht in welche Richtung er schwinden soll. (Thema "Vorbehandeln von Fertigteilen vor dem Betoniervorgang"). Zusätzlich wäre zu berücksichtigen das eine Durchbiegung natürlich nicht nur quer zur Plattenrichtung also zur Fuge sondern auch in Plattenrichtung geschieht.

    Häufigere Rissbildung ist bei sogenannten "Hohlkörperelementdecken oder Massivelementdecken aus Leichtbeton" gegeben da ein stärkerer Schwindvorgang der Platten mit Trennrissbildung in der Fuge wahrscheinlicher ist.

    Das Vlies hat eher den Vorteil eines gleichmässigen Saugverhaltens und Schattenbildung durch unterschiedliches Saugverhalten des Untergrundes. Dieses ist gleichzusetzen mit den Qualitätsstufen bei der Verspachtelung von Gipskarton.
     
  12. #11 Herr Nilsson, 9. November 2008
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    "Häufigere Rissbildung ist bei sogenannten "Hohlkörperelementdecken oder Massivelementdecken aus Leichtbeton" gegeben da ein stärkerer Schwindvorgang der Platten mit Trennrissbildung in der Fuge wahrscheinlicher ist."

    Hierauf bezog sich die Durchbiegung auch eher (Diese holländischen Dinger, die sich kurz nach Einzug 5cm durchbiegen).

    Schwund sehe ich bei FILGRANdecken auch nicht wirklich als Problem an. Eher ein Ortbeton-decken-problem.

    Vlies find ich aber gut, hat auch den Vorteil, dass man nach dem 5-ten Anstrich einfach das Vlies abziehen und neu machen kann. Das wäre auch der Hauptgrund für mich, wenn ich vor der Wahl stünde.
     
  13. Robby

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    NA ja... teilweise

    Die gibts nicht nur in Holland
     
  14. #13 Herr Nilsson, 10. November 2008
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    Entschuldigung, ich habe natürlich totalen Mist geschrieben. VOR DEM TAPEZIEREN. Wie konnte ich das denn nur überlesen:mauer, war doch Samstag gar nicht so spät.................Quatsch mit Vlies beim tapezieren. Vlies STATT Tapete, da war ich........

    @Robby: Das sich die Durchbiegung l/300 auf den GZG bezieht weiß ich:p (auch dass Du mich meintest), damit meinte ich, dass diese zulässige Durchbiegung manchmal schon ausreicht um Zugspannungen zu verursachen die Risse hervorrufen kann.
    Gebrauchstauglichkeit schließt ja nicht zwingend einen Haarriss aus.
     
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  16. Robby

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    Was aber wiederum nüscht mit schwinden zu tuen hat :)
     
  17. #15 Herr Nilsson, 10. November 2008
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    nee hat es nicht.
     
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