Nachdenkliches:

Diskutiere Nachdenkliches: im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/:Energie%20Schlechte%20Noten%20W%E4rmepumpen/325165.html

  1. #1 Olaf (†), 23. März 2008
    Olaf (†)

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  3. R.B.

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    hmmm...wenn ich lese

    Dann habe ich Zweifel an der Kompetenz der Artikelverfasserin. Mal sehen ob Sie auf meinen Brief antwortet.

    Gruß
    Ralf
     
  4. mls

    mls Bauexpertenforum

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    dafür wird alles besser, wenn "Herstellung, Planung und Ausführung" endlich aus einer hand kommen.
    ein schelm, wer schlechtes dabei denkt... :p
     
  5. Stefan61

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    Der Beitrag ist genau so grottig wie viele Wirtschaftsartikel in der FTD. Na ja, deshalb wird das Blatt ja wohl auch den Bach runtergehen.
     
  6. #5 Achim Kaiser, 23. März 2008
    Achim Kaiser

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    Wieso wundert mich der Artikel nicht auch wenn die Aussage
    falsch ist.
    Die hier stimmt um so mehr.

    Mir hauts immer wieder das Blech weg unter welchen Betriebsbedinungen die WP-Anlagen für höchste Effizienz sorgen sollen. Das kann nur daneben gehen und dafür brauchts nur einen Blick in die Datenblätter.

    Es ist wie überall.

    Es reicht nicht nach dem Motto zu verkaufen ... Scheibe, nu hab ich mich beim verkaufen viel zu weit aus dem Fenster gelehnt .... verflucht, jetzt soll ich das auch noch einhalten.

    Die WP-Anlagen erbringen sicherlich genau das was in den Datenblättern steht. Was an den Anlagen dann draus gemacht wirde spottet aber oftmals jeder Beschreibung. Hauptsache Trendy ... und man kann damit große Bogen spucken und man hat das *modernste* System um damit sein Geld zu verbrennen.

    Hocheffiziente Anlagen erfordern eine Menge Detail- und Planungsarbeit um eine wirklich sauber laufende Anlage zu erhalten.

    DAS will meistens nicht in die Köpfe der großen Masse der Käufer.

    Im Grunde hat sie da die letzten 50 Jahre nichts geändert. Die Ergebnisse der Messreihen spiegelt das selbe Problem wie bei den Brennwertanlagen oder den sonstig untersuchten Anlagen.

    Nichts wirklich neues was da geschrieben wird ... alter Wein in neuen Schläuchen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Das gilt für JEDE Heizung, egal ob WP, Öl, Gas oder Holz oder...

    Der Satz mit der E-Heizung hat mich auch deswegen gestört, weil er geschickt positioniert sich bei den Lesern einprägt. Wer mit WP oder Heizung allgemein nicht viel am Hut hat, stürzt sich auf prägnante Aussagen. Den Rest überliest der Leser oder versteht es nicht. Und hier bekommt er eben eine falsche Aussage präsentiert.

    Das gilt auch für den COP-Wahn oder JAZ Wahn. Mangels Detailkenntnissen vergleicht der Laie die einzelnen Lösungen anhand weniger Angaben. Da erscheint ein Vergleichstest und "der Sieger" wird gekauft nur weil er (angeblich) eine JAZ erreicht die um ein Zehntel besser ist als die der Mitbewerber.

    Wer rechnet den Leute vor, was das für sie in Euro bedeutet?

    Gruß
    Ralf
     
  8. #7 schirle77, 24. März 2008
    schirle77

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    Ich glaube nur Statistiken die ich selbst gefälscht habe. Aber Ökotest ist gut...;)

    Ja ja, das CO2 Schreckgespenst. Dann wird´s endlich Zeit, daß bei uns mehr AKW an´s Netz gehen.

    Aber bald kostet Gas 1,50 €/cbm. :biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
  10. Julius

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    Und dann wird - für die Hertnäckigen - gleich noch das Kältemittel-Schreckgespenst nachgeschoben!
    Als ob die Wärmepumpen das im Betrieb kubikmeterweise ausstoßen würden... :bounce:
     
  11. ISYBAU

    ISYBAU

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    Ich hatte in meinem Haus (Teil eines Familienbauprojektes mit 22 Gebäuden und 22 einzelnen Heizungen) eine Elektrowärmepumpe, Erdkollektoren im Garten und ne Fussbodenheizung ... ich hab die Energieverbräuche und Kosten von 22 Gebäuden über 3 Jahre ausgewertet und kann danach solche Heizungen sogar Freunden grundsätzlich empfehlen! Es muss halt im Einzelfall passen !
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Nur kurz zur Info.

    Die Autorin (freie Fach-Journalistin) hat bedauert, daß ihr Artikel so verfälscht wiedergegeben wurde. Der Artikel wurde von der Redaktion bearbeitet, erheblich gekürzt, und somit auch im Sinn verfälscht.

    Gruß
    Ralf
     
  13. SvenW

    SvenW

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    Meinern Meinung nach hat Ökotest nicht unrecht, nur wurde eines nicht bedacht:

    Eine Heizungsanlage ist eine langfristige Investition. Das der CO2 Ausstoß für die Stromproduktion langfristig sinkt dürfte unstreitig sein. Damit würde sich nach und nach die Umweltverträglichkeit der WP verbessern, bei einer Gasheizung verbessert sich nichts. Und jetzt eine Gasheizung zu kaufen weil sie momentan mit der WP gleichauf liegt und in 5 Jahren festzustellen das dann die WP doch wesentlich besser ist (alleine aufgrund der verbesserten Kraftwerkstechnik) ist nicht wirklich toll.
    Es ist allerdings wichtig festzustellen, das es auch völlig blödsinnige WP Konzepte gibt (Luft-Wasser mit Hochtemperatur).

    Bei Strom können langfristig neue Konzepte greifen (Gleichstrom-Hochspannungsnetze mit Stromproduktion in Afrika) während bei Gas langfristig alles beim Alten bleibt.

    Genau aus solchen Überlegungen heraus lehne ich auch Pelletheizungen ab. Langfristig geht uns schlichtweg der Brennstoff aus, weil nicht soviel nachkommt das wir den steigenden Bedarf decken können.
     
  14. mls

    mls Bauexpertenforum

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    die idee ist schon so alt .. wie die steuererklärung auf dem bierdeckel.
    wurde das von irgendwem, den man kennen sollte, wiederbelebt, bevor er
    in der versenkung verschwunden worden ist? ;)
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Was ist daran "neu"?

    Gleichstrom-Übertragung wird schon lange in der Praxis angewendet. Beispielsweise bei Seekabeln. Da macht Dir bei Wechselstromübertragung die Leitungskapazität sonst einen Strich durch die Rechnung (Stichwort Blindströme).

    Man sollte aber die Nachteile nicht vergessen. Ich denke hier nur an die riesigen und teuren Stromrichter die erforderlich sind.

    Auf einzelnen Strecken könnte man das heute bereits problemlos realisieren, aber auf einem großflächigen Netz sehe ich schwarz.

    Fazit: Nix neu, sondern ein alter Hut der jedesmal wieder von unbedarften Journalisten oder Politikern herausgekramt wird.

    Gruß
    Ralf
     
  16. SvenW

    SvenW

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    Die Technik ist nicht neu, wohl aber die Verwendung. Bisher gab es kaum Gründe Strom so weit zu transportieren, aber heutzutage sind die Orte wo ökologisch Strom produziert werden kann oft sehr weit von den Verbrauchern entfernt. Eben Windkraft von der Nordsee, Wasserkraft aus Norwegen oder Solarstrom aus Afrika. Bisher gab keinen Grund solche Gleichstrom-Hochspannungsnetze quer durch Europa zu legen, vor allem weil diese Netze sich im Gegensatz zu "normalen" Hochspannungsnetzen nicht dazu eignen "mal eben" irgendwo Strom abzuzapfen/hinzuzufügen. Das Gesamtkonzept für "grünen" Strom ist neu nicht die einzelnen Technikkomponenten.
     
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  18. R.B.

    R.B.

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    Man sollte sich mal über die Größenordnung Gedanken machen.
    Solarstrom aus Afrika ist beispielsweise völliger Unsinn.
    Abgesehen von den Verlusten, müßte man ganz Afirka zupflastern um nur den Energiebedarf in Deutschland zu decken. Aber wer sagt, daß die Afrikaner nicht auch Energie benötigen?
    Wer sagt, daß nur wir in Deutschland diese Energie verwenden können (dürfen), und die restlichen 600Mio in Europa leer ausgehen sollen?

    Der Transport der Energie ist ein rein technisches (und evlt. politisches) Problem und lösbar bzw. schon längt gelöst. Das Energieproblem einer Industrienation wird man damit aber nicht lösen können.

    Fazit: So schön diese Projekte auch sind, eine Lösung unserer Energieprobleme können sie nicht sein. Wir müssen uns zuerst einmal Gedanken über eine effiziente Nutzung der Energie machen. Dann kann man darüber nachdenken, wo, was, wie.

    Gruß
    Ralf
     
  19. SvenW

    SvenW

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    1. Die Verluste von HGÜ Übertragungen liegen bei ca. 3%/1000km Streckenlänge was Stromlieferungen aus Afrika möglich macht.

    2. Wikipedia: "In the Sahara desert, with less cloud cover and a better solar angle, one can obtain closer to 8.3 kWh/m²/day. The unpopulated area of the Sahara desert is over 9 million km², which if covered with solar panels would provide 630 terawatts total power. The Earth's current energy consumption rate is around 13.5 TW at any given moment (including oil, gas, coal, nuclear, and hydroelectric)."

    Wohlgemerkt: nur die Sahara und nicht ganz Afrika. Man müßte also "nur" 1/46tel der Sahara zuplastern wobei dabei noch nicht eingerechnet ist, das man mit der zwangsläufig anfallenden Wärme nicht noch zusätzliche Energie gewinnt. Und dabei wird der GESAMTE Energieverbrauch der Welt zugrunde gelegt ohne lokale Solarkollektoren oder Windenergie etc. Und ohne Nutzung des Stroms z.B. für WPs was den benötigten Energiebedarf durch den 1:4 Nutzungsgrad senkte, weil bei Solarstrom keine Primärenergie gebraucht wird.

    Klar reden wir hier von Monsterprojekten! Nur muß man sich einfach klarmachen das es dazu momentan keine absehbare Alternative gibt. Über kurz oder lang ist Schicht mit Öl und davor den Kopf in den Sand stecken nützt nichts. Spätestens in 100 Jahren brauchen wir solche Mamutprojekte. Kann sich heute jemand vorstellen wie die Idee die ganze Welt mit Strom zu versorgen (bei der damaligen Technik) auf eine Edison gewirkt haben muß?
    Die einzige vernünftige Alternative wäre die Kernfusion, so sie denn funktioniert.
    Ich höre in dem Bereich oft: "Geht nicht!" aber Alternativen hat auch keiner.
     
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