Nachträglich unterkellern

Diskutiere Nachträglich unterkellern im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Moin könnte mir jemand sagen mit wieviel ich ca. rechnen müßte wenn ich mein Haus nachträglich Unterkellern würde, es würden nur die Außenwände...

  1. lenny

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    Moin könnte mir jemand sagen mit wieviel ich ca. rechnen müßte wenn ich mein Haus nachträglich Unterkellern würde, es würden nur die Außenwände mit Dach stehen sowie die Bodenplatte. Wände und so würde ich alles abreißen.

    Gruß Lenny
     
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  3. Julius

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    Nein, das kann aus der Ferne keiner sagen.

    Es ist aber möglich, daß ein kompletter Neubau billiger kommt als die nachträgliche Unterkellerung samt dem Ausbau des Bestandsgebäudes!

    Wie wäre es mit ein paar Details zum Objekt...?
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Das ist eine Frage, die kann aus der Ferne kein Mensch beantworten.
    Worst Case wird es billiger die Hütte komplett abzureissen.....ach was sage ich, nix worst case, das dürfte der Normalfall sein.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 4. August 2009
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    Wenn er das SO umsetzt, dürfte sich das mit dem Abriss per Schwerkraft sowieso als Endzustand einstellen.

    :shades
     
  6. Julius

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    Tja, das mit der aussteifenden Wirkung von Innenwänden hat sich eben noch nicht sehr weit herumgesprochen...
     
  7. Thomas B

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    ...darauf würde ich mal lieber nicht wetten!!!

    Gibt es tragende Innenwände (wo lieget die Deckenplatte auf)?

    Die Bodenplatte ist wahrscheinlich (wenn sie bisher von Streifenfundament zu Streifenfundament spannte und ansonsten im Dreck lag) nicht unbedingt geeignet freitragend einherzuschweben.

    Fazit: Bitte, Bitte, Bitte einen Statiker hinzuziehen und das Thema nach Vor-Ort-Termin bereden.

    Ferndiagnosen taugen hierzu leider sehr wenig,; was Sie vorhaben (in Eigenleistung?) könnte vielleicht mal als "Headliner" in den 17.00 Uhr-Nachrichten auftauchen.....

    Grüße

    Thomas
     
  8. #7 HolzhausWolli, 4. August 2009
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    Baustatus: Längst fertig
    Und ich dachte immer "Bauen ohne Keller" wäre eine nicht revidierbare Entscheidung fürs Leben.....:confused:

    Wenn das mal kein Scherz ist...... :biggthumpup:
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 4. August 2009
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    Tja - falsch gedacht.
     
  10. Julius

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    Es muß kein Scherz sein - und Kellerlosigkeit ist durchaus nachträglich jederzeit zu ändern!

    Wird z.B. hier in der Innenstadt - wo Platz kostbar ist - bei Umbau von Bestandsgebäuden durchaus ab und zu gemacht (heute weniger als vor Jahrzehnten), aber ist sehr aufwendig und immens teuer.
    Unser Hinterhaus z.B. wurde auch rund 200 Jahre nach seiner Errichtung nachträglich unterkellert. Das würde man heute aber einfach abreißen und mit Keller neu aufbauen. Damals war Arbeitszeit jedoch vergleichsweise (vor allem in Relation zu Baustoffen) spottbillig. Da konnte man durchaus mit dem Eßlöffelchen ausschachten (gab ja Peeders gute Spaten noch nicht :biggthumpup:) und die Deckenträger mit 20 Mann durch ein kleines Loch reinwuchten...
     
  11. Thomas B

    Thomas B

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    ...ja...ja...aber doch nicht so:
    da will ein hochmotivierter Bauherr selber Hand anlegen (so verstehe ich es) und halte es daher mit den Galliern, die auch immer Angst hatten ihnen würde der Himmel auf den Kopf fallen....oder ein Haus....ist doch egal.

    Daher nochmals und unmißverständlich (Spaß-Modus AUS): Das ist kein Ding, das man mal eben selber stemmt. Hier MUSS ein Statiker ran und danach FACHfirmen.

    Thomas
     
  12. lenny

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    Ja soll ja wenn auch eine Firma erledigen, mache ich doch nicht selber, bin ja noch nicht ganz verrückt glaube ich zumindest:shades. Haus ist vom Jahre 1890, wenn das nicht möglich ist oder zu teuer ist würde ich halt Abreißen und neu Bauen. Ihnen sollte auf jedenfall wenn alles raus, wollte eigendlich nur die Fasade behalten. Und von innen teils bis unters Dach offen lassen.
    Gruß Lenny:bounce:
     
  13. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Dass muss im Detail mal jemand durchackern.

    Sieh dir mal "Durchbauten" an. Was dort an Aufwand für die Abstützung der Fassaden getan werden muß. Und du willst das ganze noch untergraben.

    Wenn es sein muss, reißt man innen nur soviel heraus, dass man den Keller ausbuddeln und die Außenwände unterfangen kann - damit die Stabilität der Außenwände solnage bestehen bleibt. Dann erst die Innereine raus.

    Daran ist schon zu erkennen, dass Kosten Neubau + Kosten schwierige Baustelle, eng .. + Kosten Abfangungen, Aussteifungen anfallen.
     
  14. susannede

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    Ihr denkt viel zu kompliziert!

    Haus anheben, zu Seite schieben, Keller bauen, Haus wieder drauf schieben.
     
  15. susannede

    susannede

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  16. #15 Gast036816, 5. August 2009
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    Moin Moin,

    ist technisch möglich, ist aber nur sinnvoll bei prestigeträchtigen Projekten oder denkmalgeschützten Bauwerken.

    Das Weinhaus Huth am Potsdamer Platz wurde entkernt, tragende Bauteile gesichert und ausgesteift. Anschließend wurde zum bestehenden Keller ein 2. Keller untergebaut. Die Lasten wurden mittels HDI-Pfählen und Bohrpfahlwänden abgetragen. Die Bodenplatte wurde entfernt und musste durch eine Stahlbetondecke ersetzt werden, Bauherr Daimler Benz.

    Eine Bodenplatte kann niemals erhalten werden.

    Alternativ wäre der Vorschlag der Baufrau anheben, beiseite schieben, Keller bauen und draufstülpen eine Möglichkeit - siehe Kaisersaal am Potsdamer Platz, Bauherr Sony.

    Bei einem normalen EFH ist Totalabbruch und Neubau sicher die kostengünstigere Variante.

    Lohnt sich dieser Aufwand? Wie hoch ist der Kosten-Nutzen-Effekt?

    Freundliche Grüße aus Berlin
     
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  18. Dingo

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    Vielleicht mag er ja einen Partykeller bauen, wo man mit Freunden in netter kleiner Runde im Sommer mal feiern kann :bounce::bounce::bounce::bounce:

    Sorry
    Lupo
    (überzeugter ohne-Keller-Bauherr)
     
  19. lenny

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    Mahlzeit, werde woll abreißen und neu drauf bauen. Danke für die Ratschläge:winken


    Gruß vom Lenny
     
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Nachträglich unterkellern

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