Nachträgliche Dämmung im Sockenbereich

Diskutiere Nachträgliche Dämmung im Sockenbereich im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo Bei unserem Haus, Bau Anfang der 80-ger, wurde das Wohngeschoss mit 3cm Styropor gedämmt, der Sockel hingegen ungedämmt belassen. Die...

  1. BodoKa

    BodoKa

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    Hallo

    Bei unserem Haus, Bau Anfang der 80-ger, wurde das Wohngeschoss mit 3cm Styropor gedämmt, der Sockel hingegen ungedämmt belassen. Die Dämmung beginnt etwa mit dem Estrich, die Betonplatte darunter ist bereits nicht mehr gedämmt.

    Per Wärmekamera wurde festgestellt, dass der Sockel bei 5° Aussentemperatur im Schnitt etwa 8° hat, die gedämmt Wand hingegen nur 6°. Und das obwohl hinter dem Sockel ungeheizte Keller sind. Die verlorene Wärme kommt also aus dem Wohnraum, was man dem kalten Fliesenboden auch anmerkt.

    Das Wohngeschoss ist mit 24 cm dicken Bims-Hohlblockstein gemauert. Der Sockel mit ebensolchen Betonsteinen.

    Das ganze mal stellvertretend auf folgendem Bild. Das ist auch die Fläche, die ich zuerst angehen will.

    [​IMG]

    Damit es nicht ganz zu einfach ist, ist der Überstand der Dämmung nicht einheitlich. Auf obigem Bild steht das Wohngeschoss links gerade mal etwa 2cm über den Sockel raus, rechts hingegen gut 6cm. Ich möchte natürlich am Ende eine plane Fläche haben und keinen Absatz. Ähnlich ist es auch auf den anderen Seiten ums Haus herum - wie auch immer es dazu gekommen ist.

    Dass der obere Sockelputz auf dem Bild teilweise abgeblättert ist nur auf dieser Seite des Hauses so - keine Ahnung wieso. Da sind ein paar grössere, harte Brocken rausgefallen. Vielleicht mangelde Haftung zum Untergrund. Ich habe den Eindruck, dass der Putz dahinter flächenweise ungewöhnlich dunkel ist. Möglicherweise wurde der mit Bitumen bestrichen und das dann überputzt? Seltsam, aber würde zu den Sympthomen passen.
    Das spachtel ich einfach zu und fertig.

    Der Raum hinter dem Sockel auf dem Bild ist ein etwa 100cm hoher Kriechkeller. Der hat an ein paar Stellen kleinere Ausblühungen aber fühlbare Feuchte ist nicht vorhanden. Ob die Ausblühungen von Anfang der 80-ger sind oder eher neuer, ist mir nicht bekannt - der Raum wird nicht genutzt, die Wände sind da unverputzt.

    Wie's mit einer Drainage ums Haus herum aussieht, weiss ich nicht. Aber es funktioniert ja schon 25 Jahre so (-;


    Mein Plan ist: Sockel etwa 50 cm ausgraben. Dann bin ich knapp unter der Horizontalsperre des Kriechkellers. Abspritzen mit dem Hochdruckreiniger und ne Woche trocknen lassen. Styropor-Platten drauf kleben und zwar mit unterschiedlicher Dicke: etwa jeden halben Meter eine etwa 5mm dickere Plätte. Da sind dann natürlich ein paar Stufen von je 2-3mm auf der Oberfläche, aber das sollte mit dem Verputzen behebbar sein.
    Wenn's die Dicken nur in Abständen von 1cm gibt, dann steht's etwas mehr raus, aber das kommt schon hin. Oder ich mach den Kleber unterschiedlich dick um von Platte zu Platte ein paar mm auszugleichen.

    Diese kleine Fläche ist eher ein Versuch, der nachher ohnehin unter der Holzterrasse verschwindet. Wenn der Putz also gar nicht eben wird, wäre das nicht so schlimm. So kann ich das mal für die grossen Flächen üben.

    Wie klingt der Plan? Was sind die Alternativen?


    Und ergänzend noch folgende Fragen:

    Muss der Kleber grossflächig verteilt sein (ähnlich wie beim Fliesenlegen) oder klebt man den in Batzen wie Gipsplatten in Innenausbau? Die Dämmung im Wohngeschoss ist nämlich mit Batzen angeklebt - ist aber glaub nicht üblich.

    Wie kann ich den Übergang neuer Dämmung zu alter Dämmung so machen, dass der Putz da nicht einreisst? Meine Idee ist, auf den unteren paar cm der oberen Dämmung den Putz zu entfernen (Einschneiden mit dem Winkelschleifer) und das von unten kommende Armierungsgewebe über diese Stelle zu legen. Hilft das, oder verschiebe ich damit den kommenden Riss nur nach oben?

    Ich Freue mich auf Kritiken und Vorschlage!

    Bodo
     
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  3. blaxxun17

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    ...gestrickte von Omma?

    Moinsen,

    als Dämmung für den Sockenbereich schlage ich die selbst gestrickten von Omma vor :biggthumpup:

    Sorry, konnte nicht anders.....duck und wech
    blaxxun17
     
  4. BodoKa

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    So weiss man immerhin, dass jemand mitliest (-;
     
  5. mls

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    mach erstmal e. vollständige untersuchung und vergiss nicht die aktuelle
    version brainware 3.7.1

    alternativ: thermographie im winter .. und noch ne runde über die anderen
    und über die alten (jetzigen) messwerte nachdenken.
     
  6. #5 wasweissich, 3. Oktober 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    und sollte deine aktion , egal wie sie jetzt durchgeführt wird , die fliesen warmbekommen , schnell patentieren lassen , warme fliesen sind die marktlücke schlechthin........:shades:mega_lol:
     
  7. BodoKa

    BodoKa

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    Was ist denn unvollständig untersucht?
    Nen anderes Gehirn habe ich leider nicht - daher hoffe ich ja immernoch, hier eines zu finden..


    Alles klar.
     
  8. BodoKa

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    Ich werd mir wahrscheinlich nicht die Sohlen verbrühen, aber ist der Gedankengang "Wärmere Aussenwand -> wärmere Bodenplatte -> wärmerer Fussboden" so abwegig?
     
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  10. #8 wasweissich, 3. Oktober 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    bei fliesen sind die 2,44°k die dabei rumkommen eher unter unbedeutend abzuheften........
     
  11. BodoKa

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    Die eigentliche Bodentemperatur ist ja nicht das Maß der Dinge. Wesentlich ist, wieviel weniger Wärme das Haus verlässt.
     
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