Nachtspeicheröfen behalten ?

Diskutiere Nachtspeicheröfen behalten ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; hallo, brauche wieder mal eure hilfe. also, mein sohn hat sich dieses jahr ein altes , gut in schuss befindliches bauernhaus gekauft. die...

  1. nancy50

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    hallo,

    brauche wieder mal eure hilfe.
    also, mein sohn hat sich dieses jahr ein altes , gut in schuss befindliches bauernhaus gekauft.
    die heizung wird mit, ich glaube 10 mal 4kw nachtspeicheröfen, moderner art, also geregelt usw., betrieben.
    (vermute ca. 10 jahre alt ).
    funktioniert alles, nur will er aus kostengründen alles rausschmeißen und auf erdgas, liegt ca. 20m vom haus, umsteigen.
    ich bin mir da nicht mehr sicher ob das sinn macht weil ich vermute, dass im zuge der elektroförderung zb, pkw, wieder eine förderung des nachtstromes kommen könnte, was ja auch sinn macht.
    was könnt ihr empfehlen ?

    danke

    n50
     
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  3. PowerRail

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    Solange behalten, bis die Anlage kaputt geht.

    Zumindest erstmal ein oder zwei Winter testen, welche Kosten überhaupt entstehen.

    Die Umrüstung auf Gas kostet in der Größenordnung bestimmt zwischen 30.000 und 50.000 Euro. Um die durch Einsparungen beim Gas herauszuholen braucht es erstmal ein paar Jahre. Gerade bei den warmen Wintern in den letzten Jahren, wo die Nachtspeicher eh nie voll durchladen müssen.

    Mein Fazit: Blindes rausreißen und tauschen ohne überhaupt zu wissen was für Kosten real bei der Nutzung entstehen ist genauso wie das Geld in den nächsten Gulli zu werfen.
     
  4. nancy50

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    ja, danke erst mal, meine gedanken gehen auch in diese richtung.
    ach so und denkt ihr, dass wieder eine förderung kommt ?

    n50
    und noch nen schönen feiertag
     
  5. PowerRail

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    Im Moment glaub ich nicht so wirklich dran.

    Wenn man den Bürger einmal dran gewöhnt hat, dass etwas teuer ist, wird man kaum freiwillig wieder darauf verzichten wollen.

    Obwohl elektrische Speicherheizungen die bisher einzige sinnvolle Lösung für das Speichern der Energie aus Windkraft und Solar darstellen.
     
  6. nancy50

    nancy50

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    genau so ist es, siehe soli.

    n50
     
  7. BenLuc

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    Auch meine Meinung unbedingt behalten. Vielleicht passt ja das Dach für PV das wäre m.E. eine sinnvollere Investition und amortisiert sich schneller und er kann die Stromkosten senken.
     
  8. reezer

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    die Kombination von PV und direktelektrischer Heizung ist vielleicht dann sinnvoll, wenn man die PV geschenkt kriegt.
    Naja, sinnvoll auch dann nicht direkt, aber dann wird wenigstens kein Geld verbrannt.
    Wenn man die PV Anlage wie üblich bezahlen muß, ist der Plan absolut sinnlos.
    40 kW Heizleistung, wie groß müsste eine PV Anlage sein damit sie an einem durchschnittlichen Wintertag auch nur ein Teil der nötigen Heizenergie bereitstellen könnte?
     
  9. PowerRail

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    Es ging drum die Stromkosten allgemein zu senken, und nicht die Heizkosten.
     
  10. #9 wasweissich, 26. Dezember 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    hääää????

    ich würde empfehlen , einmal das gehirn einschalten .....

    die nachtstromförderung ist seinerzeit aus der logischen folgerung entstanden , dass die damals laufenden kohlekraftwerke und die nach und nach ans netz gehenden atomkraftwerke im gleichmässigen betrieb hocheffizient waren .die tagsüber gebrauchten xxxxGW standen auch nachts an , mussten also irgendwo hin . da bot sich die thermische specherung an .

    durch den ganzen PVunsinn stehen die überschüsse heute im sommer-tagsüber an.
    warum sollte dann im winter nachts , wennvöllig uneffizient die gaskraftwerke zum lückenschluss angefahren werden noch die stromabnahme angeregt werden ??

    nur mal so als denkanstoss ,manchmal sollte man auch über die ursachen und gründe nachdenken .

    was auf jeden fall sofort gefördert werden würde , wäre eine gescheite speicherung des sommer-tagsüber-überschussstroms für kalte-winternächte-heizung . mit recht
     
  11. PowerRail

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    Und genau diese Aufgabe könnten Elektrospeicherheizungen erfüllen. Man müsste dann natürlich die Speicher am Tag laden, damit sie Abends ihre Wärme abgeben.

    Alles kein Problem und ohne Kosten umsetzbar.
     
  12. nancy50

    nancy50

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    ja, geht i.o., man muss auch mal eine kritische meinung hören.
    das alles spricht ja nun doch dafür die nachtspeicher doch erst mal zu behalten, was meinst du wasweissich ?

    n50
     
  13. Skeptiker

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    wwi schrieb von Sommer tagsüber zu Winter nachts!

    Wie geh das jetzt problem- und kostenlos?

    mit skeptischen Grüßen!
     
  14. wasweissich

    wasweissich Gast

    lesen ... ?

     
  15. nancy50

    nancy50

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    klar, also behalten.

    danke an alle

    n50
     
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  17. #15 Alfons Fischer, 28. Dezember 2015
    Alfons Fischer

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    Glauben Sie nicht, dass es bei einem solch hohen Bedarf und einer gleichzeitig einer solch teuren Energiequelle nicht an der Zeit wäre, eine fachqualifizierten Beratung in Anspruch zu nehmen?

    vielleicht wäre es billiger, den Bedarf zu senken?
     
  18. R.B.

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    Sorry, aber das ist doch völlig daneben. Wie kann man nur solche Zahlen in den Raum werfen? Worauf basieren Deine Erkenntnisse?

    Wenn die Umstellung 20T€ kosten sollte, dann wäre sie schon teuer. Zuerst sollte man in Erfahrung bringen, was der Gasanschluss überhaupt kosten wird. Bei manchen Versorgern kriegt man den Anschluss für ein paar Euro, und bei 20m Entferung halten sich auch die Erdarbeiten in Grenzen. Die Therme selbst ist kaum der Rede wert, und mit LAS und Kleinkram liegt der Preis deutlich unter 10T€. Dann noch ein paar Heizkörper dazu, verrohren, fertig.

    Da bin ich Deiner Meinung. Zuerst mal in Erfahrung bringen, was überhaupt Sache ist. Es kann schon sinnvoll sein die NSP weiter zu betreiben, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Verbrauchkosten sehr hoch liegen werden, denn immerhin kostet der Strom, selbst als Zweitarifmodell, mal locker Faktor 3 im Vergleich zu Gas. je nach Anbieter reden wir auch schnell über Faktor 4.

    Das kann bei einem alten Bauernhaus, das mit 10x4kW bestückt ist, ganz schön in´s Geld gehen. Umsonst wurde die Anzahl und Leistung sicherlich nicht so hoch gewählt. Das ist kein PH oder KfW70, sondern ein altes Haus, und es würde mich nicht wundern, wenn wir über einen Verbrauch jenseits der 30.000kWh p.a. reden. Da stehen dann schnell mal 5-6T€ jedes Jahr auf der Heizkostenabrechnung.
     
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